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DZ BANK – BASF setzt auf China und Batteriematerialien

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BASF hat seine Vorhaben bei der Expansion in China sowie dem Ausbau des Geschäfts mit Batteriematerialien konkretisiert. Das sind Wachstumskatalysatoren für den Chemiekonzern.

Neuer Verbundstandort in China und …

BASF ist der weltweit größte Chemiekonzern. Das Sortiment umfasst eine Reihe von Grundchemikalien, die u.a. für die Herstellung von Kunststoffen, Lacken, Pharmazeutika, Textilfasern sowie Wasch- und Pflanzenschutzmitteln benötigt werden. Daneben gehören veredelte Produkte zum Portfolio. Der Konzern setzt bei seinem Geschäftsmodell auf ein Verbundkonzept, welches effiziente Wertschöpfungsketten ermöglicht. Darin sehen wir einen klaren Wettbewerbsvorteil, weil dadurch bei den operativen Prozessen eine höhere Ausbeute (Grundchemikalien, Nebenprodukte, veredelte Erzeugnisse) erzielt sowie Kostensynergien (Energie, Rohstoffe, Logistik) realisiert werden. Verbundstandorte gibt es in Deutschland (Ludwigshafen), Belgien (Antwerpen), den USA (Geismar, Freeport), Malaysia (Kuatan) und China (Nanjing).

Wir gehen davon aus, dass BASF mit seiner strategischen Ausrichtung auch künftig profitabel wachsen wird. Erklärtes Ziel des Unternehmens ist, stärkere Steigerungsraten zu erzielen als der gesamte Chemiemarkt. Positive Katalysatoren sehen wir in Megatrends wie z.B. dem wachsenden Wohlstand in Schwellenländern. Ein wichtiger Kernmarkt dabei ist der chinesische. Das Reich der Mitte gilt als der weltweit größte Wachstumsmarkt für die Chemieindustrie.

Der Konzern setzt deshalb konsequent auf den massiven Ausbau seiner Aktivitäten im Reich der Mitte. Das ist mit Risiken (Kosten, Abhängigkeit, staatliche Regulierung) verbunden, bietet aber auch entsprechende Chancen. Seit 2020 baut der Konzern an einem weiteren großen Verbundstandort in China. Im südchinesischen Zhanjiang entsteht für 8 bis 10 Mrd. US-Dollar eine Produktionsstätte, deren erste Anlagen technische Kunststoffe und thermoplastisches Polyurethan (TPU) herstellen werden. Damit sollen insbesondere die in der Region ansässigen Fahrzeug- und Konsumgüterindustrien bedient werden. 2020 hatte BASF in China Umsätze von etwa 8,5 Mrd. Euro erzielt (etwa 14% vom Konzernumsatz). Damit haben sich die Einnahmen in China seit 2010 mehr als verdoppelt. Von dem neuen Standort im Süden des Landes erhofft sich der Konzern ein Umsatzpotenzial ab 2030 von etwa 4 bis 5 Mrd. Euro.

 

… Batteriematerialien als Wachstumstreiber

Neben der Stärkung seiner Aktivitäten in China gibt es technologische Entwicklungen, die Wachstumschancen für den Konzern bieten. Dazu gehört der tiefgreifende Transformationsprozess in der Automobilbranche, u.a. durch den wachsenden Stellenwert der E-Mobilität. BASF ist bereits der wichtigste Zulieferer von Chemikalien für die Autoindustrie. Die Branche steuert rund 20% zum eigenen Umsatz bei. Der große Anteil ist ein Risikofaktor, wenn der Autosektor schwächelt. Der wachsende Stellenwert der E-Mobilität birgt jedoch Chancen. Batteriebetriebene Fahrzeuge haben einen 2,5-fach höheren Anteil an chemischen Komponenten als Autos mit Verbrennungsmotor. Davon sollte BASF unserer Einschätzung nach profitieren. Das Unternehmen ist u.a. der weltweit führende Lieferant von Kathodenmaterialien (cathode active material), die für Fahrzeugbatterien benötigt werden. Es setzt explizit auf diesen Wachstumsmarkt, indem die führende Stellung durch Investitionen in die Erweiterung der Kapazitäten sowie konsequente Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten ausgebaut wird. Entscheidend für den Erfolg ist die Versorgung mit den benötigten Rohstoffen (u.a. Lithium, Kobalt, Nickel, Mangan). Hier besteht das Risiko von Lieferengpässen und Preissteigerungen aufgrund einer steigenden Nachfrage. BASF hat sich aber in den vergangenen Jahren ein starkes Lieferantennetzwerk aufgebaut, was wir als großen Pluspunkt bewerten. Zudem setzt die Gesellschaft auf die Erweiterung der eigenen Recyclingkapazitäten. Die hochprofitablen Batteriematerialien sollen ab 2030 etwa 7 Mrd. Euro zum Konzernumsatz beitragen. BASF strebt in diesem Geschäft zudem einen Marktanteil von mehr als 10% an.

Mit seinen Vorhaben in China und im Batteriemarkt hat der Konzern unserer Einschätzung nach wichtige Weichenstellungen vorgenommen, die mittel- bis langfristig wichtige Säulen des Wachstums sein dürften. Kurzfristig gehen wir zudem von einer anhaltend positiven Geschäftsentwicklung im zweiten Halbjahr aus. Risiken für das Geschäft bleiben die große Abhängigkeit von der konjunkturellen Entwicklung, ungünstige Wechselkurseffekte sowie steigende Rohstoffpreise.

 

Produktidee: Discount-Zertifikat Classic auf BASF

Eine attraktive Alternative zur Direktanlage in die Aktie sind Discount-Zertifikate. Anlegern steht eine Auswahl an entsprechenden Produkten auf den Basiswert BASF SE zur Verfügung. Ein Beispiel ist ein Discount-Zertifikat, das am 21.09.2022 fällig wird (Rückzahlungstermin) und aktuell mit einem Discount von rund 6% zum Kurs der Aktie der BASF SE notiert. Der Anleger erhält keine sonstigen Erträge (z. B. Dividenden) und hat keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird durch den Cap bei 70,00 Euro begrenzt.

Für die Rückzahlung des Zertifikats gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Liegt der Schlusskurs der BASF SE an der Börse XETRA Frankfurt am 14.09.2022 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhält der Anleger den Höchstbetrag von 70,00 Euro.
2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhält der Anleger einen Rückzahlungsbetrag, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis (1,00) entspricht. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Produkts liegt.

Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Referenzpreis null ist. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat richtet sich an Anleger, die einen Anlagehorizont bis zum 21.09.2022 haben und davon ausgehen, dass der Basiswert BASF SE am 14.09.2022 auf oder über 70,00 Euro liegen wird.

 

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 08.10.2021
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

Discount 70 2022/09: Basiswert BASF

DV1U08
DE000DV1U080 // Quelle: DZ BANK: Geld 08.10. 16:21:21, Brief 08.10. 16:21:21
58,88 EUR 58,89 EUR 0,53% Basiswertkurs: Basiswertkurs: 63,67 EUR
Geld in EUR Brief in EUR Diff. Vortag in % Quelle: Xetra , 16:06:49
Max Rendite 19,73% p.a. Max Rendite in % p.a. 19,73% p.a.
Discount in % 7,51% Cap 70,00 EUR
Abstand zum Cap in % 9,92% Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

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Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals (Totalverlust) ist möglich. Sie sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der DZ BANK ausgesetzt (Emittentenrisiko).

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