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DZ BANK – US-Erdgas: Der Winter steht vor der Tür

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Der Winter hat noch nicht begonnen, aber es wird bereits vor hohen Heizkosten gezittert. Die Preise für Erdgas sind massiv gestiegen. Das gilt auch für den in den USA geförderten fossilen Brennstoff.

Intakter Aufwärtstrend und Saisonalität

Energie ist in den vergangenen Monaten deutlich teurer geworden. Das zeigt sich nicht nur an der Tankstelle oder beim Heizen. Auch an den Rohstoffmärkten sind signifikante Steigerungen zu verzeichnen. Beim US-Erdgas hatte sich der Preis seit dem Frühjahr bis zum Hoch Anfang Oktober mehr als verdoppelt. Danach folgte zunächst ein Rücksetzer. Trotz dieser Korrektur, die wir bislang als normale Verschnaufpause kategorisieren, liegt im übergeordneten Bild nach wie vor ein intakter Aufwärtstrend vor. Zudem gibt es weitere Aspekte, die in der nächsten Zeit für einen fortgesetzten Anstieg sprechen könnten.

In den jüngsten dynamischen Bewegungen des Erdgaspreises spiegelt sich beispielsweise sein volatiler Charakter wider. Die Kursausschläge sind sowohl auf der Ober- als auch auf der Unterseite oft von einer hohen Intensität geprägt. Das sollten Anleger bei einer entsprechenden Positionierung im Erdgas-Bereich beachten. Die großen Preisschwankungen sind dabei Ausdruck einer großen Saisonalität, die mit Blick auf das US-Erdgas den Wetterbedingungen auf der Nordhalbkugel geschuldet ist. Vereinfacht gilt dabei, dass es im Herbst und Winter durch die kalten Temperaturen zu einem steigenden Verbrauch wegen der Heizperiode kommt. Aus entsprechend vorbereitenden Lageraufstockungen resultiert daraus historisch betrachtet eine im Vorfeld erhöhte Nachfrage mit im langjährigen Durchschnitt von August bis Anfang Dezember tendenziell steigenden Erdgaspreisen. Anschließend flacht dieser Effekt in der Regel ab und es kommt bis ins nächste Frühjahr hinein zu einer sinkenden Preistendenz. Dieses saisonale Muster gilt es bei Investments folglich zu berücksichtigen.

 

Weltmarkt und COT-Daten

Gleichwohl ist die aus den Entwicklungen der Vergangenheit abgeleitete Saisonalität keine Garantie, dass sich der Preis immer an saisonale Muster hält. Besonders kalte und lange Winter können demnach zu steigenden Preisen in der saisonal eigentlich schwachen Phase (Dezember bis April) führen. In dem aktuellen Marktumfeld ist außerdem die weltweit angespannte Angebotssituation, insbesondere in Europa und Asien, mit geringen Lagerbeständen zu berücksichtigen. Gründe sind u.a. eine geringere Stromerzeugung in den Sommermonaten aus Wind und Solar in Europa, was durch den Einsatz von Erdgas substituiert wurde, welches nun in den Lägern fehlt und noch nicht aufgefüllt wurde. Hinzu kommen eine stärker als erwartete konjunkturelle Erholung sowie die Energiekrise in China, welche mehrere Ursachen hat (u.a. Abschaltung von Kohlekraftwerken).

Auch wenn die US-Lagerbestände weitaus höher sind als in Europa und sich die USA als größter Erdgasproduzent selbst mit dem fossilen Energieträger versorgen, könnte sich eine anhaltende Angebotsknappheit bzw. Verschärfung in Teilen der Welt auch auf den weitaus autarken US-Erdgasmarkt auswirken. Für einen steigenden US-Erdgaspreis sprechen aus unserer Sicht zudem die COT-Daten. Zwar hat sich die Netto-Long-Positionierung der kommerziellen Marktteilnehmer (Produzenten, Großabnehmer) seit dem Hoch im August dieses Jahres wieder reduziert. Es liegt aber nach wie vor eine Netto-Long-Positionierung vor. Vor dem Hintergrund des dynamischen Preisanstiegs in den vergangenen Wochen wäre eine signifikantere Reduzierung nötig, um für uns eine bärische Erwartungshaltung einzunehmen. Deshalb sehen wir in der jüngsten Entwicklung der COT-Daten ein Indiz für eine vorerst eher bullische Haltung der kommerziellen Marktteilnehmer. Das deckt sich unserer Einschätzung nach mit der Konstellation in der Terminstrukturkurve. Hier liegt in den kürzer laufenden Futures November, Dezember und Januar ein Contango vor, während ab Februar eine ausgeprägte Backwardation zu erkennen ist. Das unterstreicht zum einen die kurzfristig angespannte Angebots-und-Nachfrage-Bilanz und den daraus resultierenden dynamischen Preisanstieg. Gleichzeitig sind damit Preisrisiken für längerfristige Investments in US-Erdgas verbunden.

Beachten sollten Anleger bei Investments in Erdgas zudem, dass entsprechende Produkte in der Regel auf Termingeschäften (Futures) basieren. Bei längerfristigen Investments müssen deshalb auslaufende Kontrakte verkauft und Kontrakte mit einer längeren Laufzeit gekauft werden. In Abhängigkeit von der Terminstrukturkurve besteht dabei das Risiko von sogenannten Rollverlusten, die den möglichen Ertrag schmälern.

 

Kurzporträt: Solactive Natural Gas Optimal Roll Yield ER Index

Der Solactive Natural Gas Optimal Roll Yield ER Index bildet die Wertentwicklung eines rollierenden Investments in Terminkontrakten auf US-Erdgas (CME Henry Hub Natural Gas) ab. Die Partizipation an der Rohstoffentwicklung erfolgt auf Basis von Rohstoff-Terminkontrakten. Grundsätzlich ist in dem Index dabei genau ein Rohstoff-Terminkontrakt relevant – der „aktuell maßgebliche Terminkontrakt“. Eine Ausnahme bildet die Rollperiode, in der für den Index sowohl der „aktuell maßgebliche Terminkontrakt“ als auch der für die kommende Periode ausgewählte „zukünftig maßgebliche Terminkontrakt“ relevant ist.

 

Produktidee: Endlos-Index-Zertifikat auf den Solactive Natural Gas Optimal Roll Yield ER Index

Während die direkte Anlage in den Basiswert Erdgas für private Anleger vergleichsweise schwierig ist, bietet ein Endlos-Index-Zertifikat auf den Solactive Natural Gas Optimal Roll Yield ER Index eine attraktive Alternative zur Direktanlage, um von kurzfristigen Preisanstiegen zu partizipieren.

Bei dem Zertifikat handelt es sich um ein Wertpapier, bei dem die Höhe des Rückzahlungsbetrags von der Wertentwicklung des Basiswerts und den angefallenen Quantokosten abhängt. Das Produkt ist währungsgesichert („quanto“), die Entwicklung des EUR/USD-Wechselkurses hat damit keine Auswirkungen auf die Höhe des in EUR zahlbaren Rückzahlungsbetrags. Der Anleger erhält keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und hat keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert. Das Zertifikat hat keinen Kapitalschutz.

Die Laufzeit des Zertifikats ist grundsätzlich unbefristet. Der Anleger kann das Zertifikat jedoch zu Einlösungsterminen einlösen und die DZ BANK kann das Zertifikat zu ordentlichen Kündigungsterminen kündigen. Die Laufzeit des Zertifikats endet nach einer Einlösung durch den Anleger bzw. einer ordentlichen Kündigung durch die DZ BANK mit dem Rückzahlungstermin.

Der Gläubiger erhält am Rückzahlungstermin einen Rückzahlungsbetrag, dessen Höhe wie folgt berechnet wird: Es wird das Produkt aus Referenzpreis (Schlusskurs des Basiswerts am maßgeblichen Bewertungstag, wie er vom Indexsponsor berechnet und veröffentlicht wird), dem aktuellen Quantofaktor (dient der Berücksichtigung der Quantokosten, die während der Laufzeit des Produkts anfallen) und dem Bezugsverhältnis (1,00 (1,00 Indexpunkt entspricht 1,00 EUR)) gebildet. Der Rückzahlungsbetrag kann unter dem Kaufpreis des Zertifikats liegen. In diesem Fall erleidet der Anleger einen Verlust.

Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Schlusskurs des Basiswerts an dem betreffenden Einlösungs- bzw. Ordentlichen Kündigungstermin (Referenzpreis) null ist. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 29.10.2021
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

Endlos Index-Zertifikat: Solactive Natural Gas Optimal Roll Yield ER Index

DV4HH6
// Quelle: DZ BANK: Geld 29.10. 17:42:45, Brief 29.10. 17:42:45
46,45 EUR 46,60 EUR -0,92% Basiswertkurs: 46,764 PKT
Geld in EUR Brief in EUR Diff. Vortag in % Quelle:
Max Rendite Max Rendite in % p.a.
Discount in % Cap
Abstand zum Cap in % Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße

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Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals (Totalverlust) ist möglich. Sie sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der DZ BANK ausgesetzt (Emittentenrisiko).

Die Informationen richten sich ausschließlich an Personen, die ihren Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland haben.

Mit freundlichen Grüßen
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