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DZ BANK – Brent setzt Konsolidierung im Bereich des Jahreshochs fort!

Die Ölpreisnotierungen präsentierten sich in den vergangenen Wochen vor dem Hintergrund der weiter steigenden Neuinfektionszahlen leicht schwächer. Angesichts der Sorge über die Implementierung neuer Lockdown-Maßnahmen kam Brent Crude Oil zuletzt etwas unter Druck. Die Ankündigung der OPEC+-Allianz, die Förderquoten trotz immer lauter werdender Forderungen nach einer Erhöhung der Fördermenge unverändert um 400.000 Barrel pro Monat anzuheben, sorgte zuletzt wieder für mehr Zuversicht am Terminmarkt. Aus technischer Sicht präsentiert sich das Bild bei Brent Crude Oil unserer Einschätzung nach weiterhin bullisch, weshalb wir an unserem übergeordneten Long-Szenario beim Ölpreis weiter festhalten.

 

Sorgen über erneutes Aufflammen der Coronavirus-Pandemie belasten nur kurzfristig

Da die Zahl der Neuinfektionen vor allem in den USA und Europa massiv ansteigt, wächst nach Einschätzung vieler Marktbeobachter auch die Gefahr neuer flächendeckender Lockdown-Maßnahmen zur Eindämmung der hoch ansteckenden Lungenerkrankung. Dies drückte zuletzt auch an den Terminmärkten auf die Stimmung, wobei Brent Crude Oil vom Jahreshoch oberhalb der Marke von 85 USD zurückkam. Die stärker als erwartet ausgefallene Erholung der US-Öllagerbestände in der letzten Woche drückte zuletzt ebenfalls etwas auf die Stimmung. Da sich viele Staaten vor allem in Europa gegen einen erneuten Lockdown aussprechen und stattdessen auf Booster-Impfungen und die Wiedereinführung verpflichtender COVID-19-Tests setzen, scheint dieses Szenario unrealistisch. Da viele Staaten mit weitreichenden Lockerungen für den Flug- und Reiseverkehr die Basis für eine Rückkehr zur Normalität legen, dürfte die Nachfrage bei Kraftstoffen und Kerosin schon bald wieder das Vorkrisenniveau erreichen, so die Einschätzung vieler Experten.

 

OPEC+-Allianz hält weiter an Förderpolitik fest

Für Support sorgte zuletzt die Ankündigung der OPEC+-Gemeinschaft, die Fördermengen auch im Dezember lediglich um 400.000 Barrel pro Tag zu erhöhen. Damit widersetzen sich das Kartell und seine Verbündeten außerhalb der OPEC den immer lauter werden Forderungen vieler Staaten. Vor allem die USA hatten vor dem Hintergrund weiter steigender Ölpreise eine stärkere Ausweitung der Ölförderung angemahnt. Die OPEC+-Gemeinschaft verteidigte indessen ihren Kurs und verwies dabei unter anderem auf die nach wie vor angespannte wirtschaftliche Situation vieler Ölförderländer, die weiterhin massiv unter den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie leiden. Außerdem hätten es die USA selbst in der Hand, durch eine Ausweitung der heimischen Ölförderung etwas gegen das Angebots-Defizit zu unternehmen, werden hochrangige Vertreter der OPEC+-Gemeinschaft von der Nachrichtenagentur Reuters zitiert. Da sich die US-Ölförderquote seit dem Einbruch im vergangenen Jahr nicht zuletzt auch aufgrund der Klimaschutz-Politik der US-Regierung weit weniger stark erholt als von vielen Analysten erwartet, dürfte sich kaum etwas an der Angebotssituation ändern, so die Einschätzung vieler Analysten. Vor allem Goldman Sachs bleibt hier besonders bullisch und rechnet aufgrund der nach wie vor unbefriedigenden Angebotssituation mit deutlich steigenden Ölpreisnotierungen. Sollte sich die Nachfrage in den kommenden Monaten, nicht zuletzt aufgrund der beginnenden Wintermonate, weiter erhöhen, halten die Analysten Notierungen im Bereich von bis zu 110 USD für durchaus denkbar.

 

Trading-Taktik: Endlos-Turbo Long auf Brent

Brent Crude Oil korrigierte in den vergangenen Wochen vom Jahreshoch bei 85 USD. Bullisch zu werten ist u.E. die Tatsache, dass sich die Notierungen oberhalb der psychologisch wichtigen Marke von 80 USD erfolgreich behaupten konnten. Sofern die 80-USD-Marke auf Schlusskursbasis erfolgreich verteidigt werden kann, sollte Brent nach unserer Einschätzung zeitnah das obere Ende der seit Anfang Oktober verlaufenden Seitwärtsrange ins Visier nehmen. Bei einem Breakout über das Jahreshoch bei 85 USD sollte Brent dann im Anschluss die übergeordnete Trendfortsetzung ins Visier nehmen. Es bietet sich aus unserer Sicht an, bei Long-Positionen weiterhin einen Stop-Loss im Bereich der Marke von 76 USD zu beachten.

Mit Hebelprodukten können Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswerts partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Kursbewegungen des Basiswerts. Da die Wertentwicklung des Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken bzw. sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln kann, besteht das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in allen Fällen in voller Höhe zurückgezahlt wird. Der Kapitalverlust kann ein erhebliches Ausmaß annehmen, sodass ein Totalverlust entstehen kann.

Auf den Basiswert Brent Crude Oil Contract stehen verschiedene Endlos-Turbos zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Endlos-Turbo Long mit einem Basispreis von 38,43 USD sowie einer Knock-Out-Barriere von 38,43 USD. Das Produkt eignet sich für Anleger, die auf steigende Kurse des Basiswerts setzen wollen. Der Endlos-Turbo Long auf den Brent Crude Oil Contract hat keine feste Laufzeit, kann aber während der Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-Out-Ereignis eintritt. Ein Knock-Out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis (jeder Kurs des Basiswerts an einem Beobachtungstag, wie er von der maßgeblichen Börse berechnet wird) mindestens einmal auf oder unter der Knock-Out-Barriere liegt. Tritt ein solches Knock-Out-Ereignis ein, verfällt das Produkt ohne weiteres Tätigwerden des Anlegers wertlos, sodass es zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommt.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 13.10.2021
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

ENDLOS TURBO LONG 38,43 OPEN END: BASISWERT BRENT CRUDE FUTURE CONTRACT

DV1FPE
// Quelle: DZ BANK: Geld 10.11. 13:57:09, Brief 10.11. 13:57:09
39,92 EUR 39,92 EUR -0,45% Basiswertkurs: 84,60 USD
Geld in EUR Brief in EUR Diff. Vortag in % Quelle: Quelle : ICE Fut Eur , 13:47:15
Basispreis 38,43 USD Abstand zum Basispreis in % 54,60%
Knock-Out-Barriere 38,43 USD Abstand zum Knock-Out in % 54,60%
Hebel 1,84x Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

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Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals (Totalverlust) ist möglich. Sie sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der DZ BANK ausgesetzt (Emittentenrisiko).

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