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Krones will trotz steigender Kosten und Lieferkettenproblemen im Jahr 2022 durchstarten!

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Maschinen- und Anlagenbauer haben im aktuellen Marktumfeld mit erheblichen Problemen zu kämpfen. Aufgrund der Russland/Ukraine-Krise könnte sich die Nachfrage vor allem in Kernmärkten wie Europa deutlich abschwächen, während steigende Energie- und Rohstoffpreise auf die Margen drücken. Auch die weiter anhaltenden Lieferkettenprobleme sorgen weiter für Verunsicherung. Mittlerweile scheinen diese Faktoren weitestgehend eingepreist zu sein, wobei viele Zykliker nach den jüngsten Kursrücksetzern wieder ein fundamental attraktives Bewertungsniveau aufweisen.

Krones profitiert von Nachholffekten

In diesem Zusammenhang ist Krones ein interessanter Kandidat, den man auf der Watchlist haben sollte. Der Neutraublinger Weltmarktführer für Abfüll- und Verpackungsanlagen, Prozesstechnik sowie IT-Lösungen für die Getränke- und Lebensmittelindustrie ist im Kerngeschäft gut aufgestellt und profitiert derzeit von Nachholeffekten.  Viele Lebensmittel- und Getränkehersteller hatten während der Coronavirus-Pandemie Neuinvestitionen nach hinten verschoben oder Kapazitäten abgebaut. Aktuell fahren Schwergewichte wie Pepsi, Nestlé und Coca-Cola & Co, die allesamt zum Kundenkreis von Krones gehören, ihre Produktion massiv nach oben, da die Nachfrage nach Getränken und Lebensmitteln hauptsächlich aus der Systemgastronomie deutlich anzieht. Krones liefert hier nicht nur Abfüllanlagen und komplette Produktionslinien für Getränke und flüssige Lebensmittel inklusive passender Verpackungs-Lösungen für Brauereien, Getränkeabfüller und Lebensmittelproduzenten. Automatisierte Logistik- und Transportsysteme sorgen gleichzeitig für mehr Effizienz und Kosteneinsparungen.

Krones glänzt im Jahr 2021 mit starkem Ergebnis – Ordereingang zieht massiv an!

Entsprechend deutliche Zuwächse hatte Krones zuletzt im abgelaufenen Fiskaljahr beim Ordereingang zu verbuchen, wobei man hier mit +30,5 % auf 4,32 Mrd. Euro sehr stark abgeschnitten hatte. Auch operativ konnte Krones zuletzt trotz höherer Rohstoff- und Logistikkosten überzeugen und verbesserte den bereinigten operativen Gewinn (EBITDA) deutlich von 133 auf 313 Mio. Euro. Die bereinigte operative Marge konnte ebenfalls deutlich von 6,2 auf 8,1 % verbessert werden.

Krones will trotz steigender Kosten und Russland/Ukraine Margen weiter verbessern

Auch für das laufende Fiskaljahr sieht sich Krones trotz steigender Kosten, Lieferkettenproblemen und den Unsicherheiten im Zuge des Russland/Ukraine-Konflikts auf Kurs, Umsatz und Ergebnis weiter zu verbessern. Dabei erwartet Krones für 2022 ein recht deutliches organisches Umsatzplus von 5 bis 8 %, während die bereinigte operative Marge bei 8 bis 9 % liegen soll. Da Krones kürzlich die Preise für alle Anlagen und Maschinen um durchschnittlich rund 4 % angehoben hat, dürfte der Neutraublinger Abfüllanlagen-Hersteller gute Chancen haben, mindestens das obere Ende der konzerneigenen Margen-Prognose zu erreichen.

Fundamental moderate Bewertung – Insiderkäufe im sechsstelligen Bereich!

Dank der erfolgreich umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen hat man die Kostenbasis ohnehin deutlich optimiert und damit gute Chancen, die Profitabilität mittelfristig nachhaltig zu verbessern. Daher rechnet der Analystenkonsens für das kommende Fiskaljahr mit einer Verbesserung beim Gewinn je Aktie auf 5,01 Euro, nachdem man im Jahr 2021 einen Gewinn von 4,47 Euro je Aktie ausgewiesen hatte. Für 2023 rechnet der Analystenkonsens bereits mit einer deutlichen Ergebnisverbesserung auf 6,55 Euro je Aktie. Gelingt es Krones, die Gewinnerwartungen zu erfüllen, sinkt das KGV auf Basis der Schätzungen für 2023 auf 11,5, womit Krones auch im Branchenvergleich eine attraktive Bewertung aufweist. Das Konzernmanagement scheint von den Aussichten im operativen Geschäft bei Krones überzeugt zu sein, was die jüngsten Insiderkäufe eindrucksvoll belegen. Anfang April erwarb Petra Schadeberg-Herrmann Krones-Anteilsscheine im Gesamtwert von mehr als 492.000 Euro!

Trading-Idee: Endlos-Turbo Long auf Krones AG

Mit Hebelprodukten können Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswerts partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Kursbewegungen des Basiswerts. Da die Wertentwicklung des Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken oder sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln kann, besteht das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in allen Fällen in voller Höhe zurückgezahlt wird. Der Kapitalverlust kann ein erhebliches Ausmaß annehmen, sodass ein Totalverlust entstehen kann.

Auf den Basiswert Krones AG stehen verschiedene Endlos-Turbos zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Endlos-Turbo Long mit einem Basispreis von 65,9765 EUR sowie einer Knock-Out-Barriere von 65,9765 EUR. Das Produkt eignet sich für Anleger, die auf steigende Kurse des Basiswerts setzen wollen. Der Endlos-Turbo Long auf die Krones AG. hat keine feste Laufzeit, kann aber während der Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-Out-Ereignis eintritt. Ein Knock-Out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis (jeder Kurs des Basiswerts an einem Beobachtungstag, wie er von der maßgeblichen Börse berechnet wird) mindestens einmal auf oder unter der Knock-Out-Barriere liegt. Tritt ein solches Knock-Out-Ereignis ein, verfällt das Produkt ohne weiteres Tätigwerden des Anlegers wertlos, sodass es zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommt.

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 21.04.2022

Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

Endlos Turbo Long 65,981 open end: Basiswert Krones

DV9T9Q
Quelle: DZ BANK: Geld 22.04. 16:10:02, Brief 22.04. 16:10:02
0,81 EUR 0,82 EUR -10,00% Basiswertkurs: 73,35 EUR
Geld in EUR Brief in EUR Diff. Vortag in % Quelle: Xetra , 15:54:49
Basispreis 65,981 EUR Abstand zum Basispreis in % 10,11%
Knock-Out-Barriere 65,981 EUR Abstand zum Knock-Out in % 10,11%
Hebel 9,02x Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10

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