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Deutsche Börse AG: Ein Kandidat für ein neues Allzeithoch.

Ein hoher Handels- und Absicherungsbedarf sorgt für starkes Wachstum im ersten Quartal. Mittelfristig soll sich der Anteil des wiederkehrenden Geschäftes erhöhen.

Hohe Handelsaktivitäten sorgen für ein starkes erstes Quartal

Es ist allseits bekannt, dass das Geschäft der Deutschen Börse von einer hohen Zyklizität geprägt ist. Dies ist Fluch und Segen zugleich. Im ersten Quartal konnte das Unternehmen von der hohen Volatilität an den Finanzmärkten deutlich profitieren. Hohe Rohstoffpreise, Belastungen der Wirtschaftsaktivitäten durch Lieferkettenprobleme und die Omikron-Virusvariante sorgten an den Märkten für einen erhöhten Handels- und Absicherungsbedarf in vielen Anlageklassen. Dies führte zu höheren Handelsvolumina bei Finanzderivaten und Commodities, was die Nettoerlöse im Vergleich zum Vorjahr auf 1,061 Mrd. Euro anwachsen ließ und einem Anstieg von 24 Prozent entspricht. Davon waren 11 Prozent auf die volatilitätsbedingte höhere Marktaktivität im Segment Trading & Clearing zurückzuführen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 32 Prozent auf 687,4 Mio. Euro. Das Ergebnis je Aktie betrug 2,29 Euro gegenüber 1,73 Euro im Vorjahresquartal.

 

Zusätzliches Wachstum durch Übernahmen

Das starke Wachstum war allerdings nicht ausschließlich der erhöhten Volatilität geschuldet. So lag das strukturelle Nettoerlöswachstum mit 8 Prozent über den mittelfristigen Erwartungen von 5 Prozent. Die Deutsche Börse konnte mit Produktinnovationen im Bereich Finanzderivate punkten und im Bereich Commodities Marktanteile gewinnen. Hoher Regulierungs- und Kostendruck beschleunigt zudem den Outsourcingtrend in der Fondsindustrie, von dem das Unternehmen – dank seiner Fondsverarbeitungsplattform Vestima – profitieren kann. Der Geschäftsbereich konnte im ersten Quartal um 12 Prozent zulegen. Ein weiterer Treiber ist die gestiegene Nachfrage nach Produkten mit ESG-Bezug. Neben strukturellem Wachstum will das Unternehmen durch Übernahmen (M&A) wachsen. Im vergangenen Jahr stärkte das Unternehmen mit der Übernahme der Mehrheitsbeteiligung von 81 Prozent an Institutional Shareholder Services (ISS) seine ESG-Expertise. Damit profitiert das Unternehmen von der stetig wachsenden Nachfrage nach detaillierten Daten, Researchlösungen und Analysen außerhalb von reinen Finanzkennzahlen. Das M&A-Wachstum im ersten Quartal in Höhe von 5 Prozent war hauptsächlich auf diese Akquisition zurückzuführen. Mit der Übernahme der Mehrheit an der Crypto Finance AG wurde im vergangenen Jahr das Angebot im Bereich digitaler Vermögenswerte erweitert. Dieser Schritt hat den Grundstein zum Aufbau eines Ökosystems für digitale Vermögenswerte in Europa gelegt, welcher institutionellen und professionellen Kunden rund um die Uhr den Handel, die Verwahrung und die Anlage in mehr als 200 digitalen Assets ermöglicht. Für kontinuierliches starkes organisches Nettoerlöswachstum soll auch die europäische Fondsvertriebsplattform Clearstream Fund Centre sorgen. Eingebettet wurde die Plattform, die zum Zeitpunkt der Übernahme der verbleibenden Anteile im Mai 2021 ein Vermögen von mehr als 300 Mrd. Euro verwaltete, ins Clearstream-Geschäft der Deutschen Börse. Mit einem verwahrten Vermögen von rund 16 Bio. Euro ist Clearstream einer der weltweit größten Abwicklungs- und Verwahrungsdienstleister für in- und ausländische Wertpapiere. Der Geschäftsbereich trug im vergangenen Jahr rund ein Viertel zum Gesamtumsatz bei.

 

Prognoseanhebung – Aktie steht vor dem Ausbruch auf ein neues Allzeithoch 

Bereits im vergangenen Jahr konnte die Deutsche Börse mit Nettoerlösen von 3,509 Mrd. Euro und einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 2,043 Mrd. Euro seine gesteckten Ziele im Hinblick auf die mittelfristige Prognose 2023 erfüllen. Grundsätzlich soll das Geschäft in Zukunft weniger abhängig von der Zyklizität sein. Die wiederkehrenden Einnahmen machten bereits im vergangenen Jahr 55 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Bis 2023 wollte das Unternehmen bisher um 10 Prozent jährlich bei den Nettoerlösen und beim EBITDA zulegen. Aufgrund des starken ersten Quartals erwartet die Deutsche Börse jetzt für das Gesamtjahr mehr als die prognostizierten Nettoerlöse von 3,8 Mrd. Euro. Auch das prognostizierte EBITDA von 2,2 Mrd. Euro soll übertroffen werden. Mit den starken Zahlen im Rücken und einer höheren Prognose rückt der Ausbruch auf ein neues Allzeithoch wieder in Reichweite.

 

Produktidee: Discount-Zertifikat Classic auf Deutsche Börse AG

Eine attraktive Alternative zur Direktanlage in die Aktie sind Discount-Zertifikate. Anlegern steht eine Auswahl an entsprechenden Produkten auf den Basiswert Deutsche Börse AG zur Verfügung. Ein Beispiel ist ein Discount-Zertifikat, das am 22.09.2023 fällig wird (Rückzahlungstermin) und aktuell mit einem Discount von rund 16 % zum Kurs der Aktie der Deutsche Börse AG notiert. Der Anleger erhält keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und hat keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird durch den Cap bei 160,00 Euro begrenzt.

Für die Rückzahlung des Zertifikats gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Liegt der Schlusskurs der Deutsche Börse AG an der Börse XETRA Frankfurt am 15.09.2023 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhält der Anleger den Höchstbetrag von 160,00 Euro.

2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhält der Anleger einen Rückzahlungsbetrag, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis (1,00) entspricht. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Produkts liegt.

Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Referenzpreis null ist. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat richtet sich an Anleger, die einen Anlagehorizont bis zum 22.09.2023 haben und davon ausgehen, dass der Basiswert Deutsche Börse AG am 15.09.2023 auf oder über 160,00 Euro liegen wird.

 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 26.04.2022
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

DISCOUNT 160 2023/09: BASISWERT DEUTSCHE BOERSE

DW1BXR
// Quelle: DZ BANK: Geld 26.04. 15:11:26, Brief 26.04. 15:11:26
140,89 EUR 140,91 EUR -0,13% Basiswertkurs: 165,85 EUR
Geld in EUR Brief in EUR Diff. Vortag in % Quelle: Xetra , 14:56:14
Max Rendite 13,48% Max Rendite in % p.a. 9,39% p.a.
Discount in % 14,98% Cap 160,00 EUR
Abstand zum Cap in % -3,53% Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

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Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals (Totalverlust) ist möglich. Sie sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der DZ BANK ausgesetzt (Emittentenrisiko).

Die Informationen richten sich ausschließlich an Personen, die ihren Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland haben.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr DZ BANK Sales Team

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