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Meta Platforms: Die Facebook-Mutter beruhigt die Investoren

Steigende Nutzerzahlen sorgen für Entwarnung. Der Fokus liegt jetzt auf Kurzvideos und weiter auf dem Aufbau des Metaverse.

Facebook gewinnt Nutzer hauptsächlich im asiatisch-pazifischen Raum

Meta-CEO Mark Zuckerberg kann mit der Vorlage der Zahlen zum ersten Quartal die Investorengemeinde erst einmal besänftigen. Der Schreck, welcher die sinkenden Nutzerzahlen auf der Social-Media-Plattform Facebook zuletzt hinterlassen hatte, saß tief. Die Aktie wurde von den Investoren abgestraft. Jetzt steigen die Nutzerzahlen wieder, besonders im asiatisch-pazifischen Raum. Die Zahl der monatlich aktiven Facebook-Nutzer stieg im letzten Quartal um 24 Millionen, während der Anstieg im asiatisch-pazifischen Markt etwa 19 Millionen betrug. Der nordamerikanische und europäische Markt scheint mittlerweile gesättigt zu sein. Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer über alle Plattformen (Facebook, Instagram, Messenger, WhatsApp) hinweg stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3 % oder 83 Millionen. Entscheidend ist, wie das Unternehmen mit seinen Nutzern Geld verdienen kann. Hier hatte Meta in jüngster Zeit mit mehreren Herausforderungen zu kämpfen. Gegenwind bekommt das Unternehmen durch die von Apple geänderte Datenschutzrichtlinie. Diese verhindert, dass iPhone- und iPad-Apps einen Nutzer auch dann noch tracken, wenn dieser die App bereits verlassen hat. Zudem erfährt der E-Commerce nach der Beschleunigung und stockenden Lieferketten eine gewisse Abschwächung und die geopolitischen Ereignisse hinterlassen ebenfalls spuren.

 

Für die Zukunftsvision Metaverse sind hohe Investitionen notwendig

Insgesamt konnten sich die Quartalszahlen sehen lassen. Der Gesamtumsatz stieg um 7 % und betrug 27,9 Mrd. USD. Analysten hatten rund 300 Mio. USD mehr erwartet. Die gesamten Werbeeinnahmen betrugen 27 Mrd. USD, was einem Anstieg von 6 % entspricht. Die höhere Anzahl an Werbeeinblendungen konnte den Durchschnittspreis pro Anzeige ausgleichen. Unterm Strich verblieb ein Gewinn, der über den Schätzungen vieler Analysten lag. Der Gewinn könnte deutlich höher ausfallen, doch CEO Zuckerberg will sich mit hohen Investitionen den Herausforderungen im Anzeigengeschäft entgegenstemmen. Mehrere Milliarden fließen auch in die Entwicklung des Metaverse. Um 48 % stiegen die Kosten für Forschung und Entwicklung im Vergleich zum Vorjahresquartal an. Das Segment Reality Labs, in dem Meta ein Team von Researchern, Entwicklern und Ingenieuren zur Erschaffung des Metaverse versammelt, wies einen satten Betriebsverlust von 3 Mrd. USD aus. Insgesamt rechnet das Unternehmen für das laufende Jahr mit Investitionsausgaben zwischen 29 und 34 Mrd. USD. Angesichts des derzeitig schleppenden Geschäftswachstums stellte CEO Zuckerberg in Aussicht, das Tempo einiger Investitionen möglicherweise zu verlangsamen. Das Ziel ist dennoch eindeutig. Das ‚Family of Apps‘ – Segment soll ein ausreichendes Wachstum erzielen, um die Investitionen für das Metaverse zu finanzieren.

 

Fokus auf Kurzvideos

Meta setzt zunächst auf seine Kurzvideo-Funktion Reels. Diese machen laut Unternehmensangaben bereits mehr als 20 % der Zeit aus, die die Nutzer auf Instagram verbringen. Auf Facebook verbringen die Nutzer insgesamt 50 % ihrer Zeit mit Videos, und auch dort wächst Reels schnell. Dennoch liegt Meta hier noch weit hinter dem Marktführer TikTok zurück und die Monetarisierung von Reels ist derzeit noch geringer als bei Feeds oder Stories. Lösen will Zuckerberg dieses Problem mit dem Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI), die den Nutzern die für sie passenden Inhalte präsentieren soll. Zuckerberg sieht dies besonders im Hinblick des Aufbaus der Plattformen für Kreative, die auf diese Weise ihren Lebensunterhalt verdienen, als wichtig an. Mit KI will Meta auch die Herausforderung der eigeschränkten Trackingfunktionen lösen. Mittels KI kann Meta die Nutzer immer besser verstehen. Diese können in den Apps mit Unternehmen in Kontakt treten, um Einkäufe auf Facebook oder Instagram zu tätigen oder Unternehmen auf WhatsApp oder Messenger zu kontaktieren. Besonders im Bereich des Social Commerce hofft Zuckerberg, dass dies in den nächsten ein bis zwei Jahren zu besseren Empfehlungen für die Nutzer, zu höheren Erträgen für die Werbetreibenden und zu einer Steigerung des eigenen Umsatzwachstums führen wird.

 

Neue Ankündigung in Sachen Metaverse

Beim Aufbau des Metaverse will Zuckerberg den nächsten Schwerpunkt auf den Ausbau der Community setzen. Noch in diesem Jahr soll eine Webversion der Social-Media-Plattform Horizon auf den Markt kommen. Diese soll es den Menschen leicht machen, von viel mehr Plattformen aus auch ohne ein Headset in das Metaversum einzutauchen. Um die beste Erfahrung auf Virtual- und schließlich Augmented-Reality-Plattformen zu machen, benötigen Nutzer allerdings ein Headset. Hier ist das Unternehmen mit der Meta Quest 2 weiterhin führend. Noch in diesem Jahr soll allerdings ein höherwertiges Headset mit dem Codenamen ‚Project Cambria‘ auf den Markt kommen. Dieses konzentriert sich mehr auf Arbeitsanwendungen und wird möglicherweise den Laptop oder die bisherige Arbeitsumgebung ersetzen. Das kann funktionieren, denn nach über zwei Jahren Pandemie im Home-Office haben viele Menschen die Lust auf klassische Videokonferenzen verloren.

 

Aktie springt zweistellig an – Die Bewertung ist langfristig attraktiv

Meta gewinnt einen Teil des verlorengegangenen Vertrauens wieder zurück. Die Aktie kann nach den Quartalszahlen zweistellig zulegen. Es zeichnet sich ein Rebound ab. Die Bewertung bleibt angesichts der Wachstumsraten mit einem KGV22e von 15 langfristig sehr attraktiv.

 

Trading-Idee: Endlos-Turbo Long auf Meta Platforms Inc.

Mit Hebelprodukten können Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswerts partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Kursbewegungen des Basiswerts. Da die Wertentwicklung des Basiswerts im Laufe der Zeit schwankt oder sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln kann, besteht das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in allen Fällen in voller Höhe zurückgezahlt wird. Der Kapitalverlust kann ein erhebliches Ausmaß annehmen, sodass ein Totalverlust entstehen kann.

Auf den Basiswert Meta Platforms Inc. stehen verschiedene Endlos-Turbos zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Endlos-Turbo Long mit einem Basispreis von 125,4135 USD sowie einer Knock-Out-Barriere von 125,4135 USD. Das Produkt eignet sich für Anleger, die auf steigende Kurse des Basiswerts setzen wollen. Der Endlos-Turbo Long auf die Meta Platforms Inc. hat keine feste Laufzeit, kann aber während der Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-Out-Ereignis eintritt. Ein Knock-Out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis (jeder Kurs des Basiswerts an einem Beobachtungstag, wie er von der maßgeblichen Börse berechnet wird) mindestens einmal auf oder unter der Knock-Out-Barriere liegt. Tritt ein solches Knock-Out-Ereignis ein, verfällt das Produkt ohne weiteres Tätigwerden des Anlegers wertlos, sodass es zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommt.

Dieses Produkt ist nicht währungsgesichert. Die Entwicklung des EUR/USD-Wechselkurses hat damit Auswirkungen auf die Höhe des in EUR zahlbaren Rückzahlungsbetrags. Der EUR-Gegenwert wird am Ausübungstag auf Basis des von der Europäischen Zentralbank um 14:15 Uhr MEZ festgestellten EUR-Fixings errechnet.

 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glosshttp://www.dzbank-derivate.de/service/Glossarar.

 

Stand: 29.04.2022

Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

ENDLOS TURBO LONG 125,4135 OPEN END: BASISWERT META PLATFORMS

DW16UK
// Quelle: DZ BANK: Geld 29.04. 15:28:24, Brief 29.04. 15:28:24
7,56 EUR 7,60 EUR 1,56% Basiswertkurs: 205,73 USD
Geld in EUR Brief in EUR Diff. Vortag in % Quelle: NASDAQ , 02:00:00
Basispreis 125,4135 USD Abstand zum Basispreis in % 39,04%
Knock-Out-Barriere 125,4135 USD Abstand zum Knock-Out in % 39,04%
Hebel 2,57x Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10

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