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INHALT

Support bei 12.669 Punkten im Visier

Präferiertes Szenario: Ende der Kurserholung weckt Verkaufsinteresse

Gegenszenario: Kaufsignal in Vorbereitung

Widerstände und Unterstützungen
Widerstand 1: 13.218 Punkte
Widerstand 2: 13.386 Punkte
Unterstützung 1: 12.669 Punkte
Unterstützung 2: 12.387 Punkte

DZ BANK Produkte
ENDLOS TURBO SHORT 14.555,69 OPEN END: BASISWERT DAX (WKN: DW27J2)

ENDLOS TURBO LONG 11.100,55 OPEN END: BASISWERT DAX (WKN: DV9Y88)

Glossar

Rechtliche Hinweise

Impressum

Fertiggestellt
11.07.2022

Analyst
Marvin Herzberger


Gap Up
Signaldatum: 05.07.2022 - Für dieses Signal und die entsprechende Markterwartung können folgende Produkte interessant sein*:
51% Wahrscheinlichkeit für einen 4 % Kursrückgang in den nächsten 5 Handelstagen » ENDLOS TURBO SHORT 14.555,69
OPEN END, Hebel etwa bei 8,09
DW27J2
24% Wahrscheinlichkeit für einen 4 % Rally in den nächsten 5 Handelstagen » ENDLOS TURBO LONG 11.100,55
OPEN END, Hebel etwa bei 6,89
DV9Y88

DAX-Analyse für Montag, den 11. Juli 2022

Bären leiten Verkaufswelle im Abwärtstrend ein

» Support bei 12.669 Punkten im Visier

Am Freitag konnte der deutsche Leitindex seine untergeordnete Erholungsbewegung im übergeordneten Abwärtstrend ausweiten. Nach einem um -0,3 % schwächeren Handelsauftakt haben robuste Arbeitsmarktindikatoren aus den USA bis zum Handelsende einen Kursanstieg auf 1,2 % ausgelöst. Das Kaufsignal der Slow Stochastik konnte hierdurch einen weiteren Tag bestätigt werden und die Annäherung an den mittelfristig relevanten GD 20 bei derzeit 13.043 Punkten erfolgen. Der Ausbruch über den gleitenden Durchschnitt ist allerdings noch nicht gelungen, wodurch das Verkaufssignal weiterhin eine Bestätigung für die Bären darstellt. Der sich heute andeutende schwächere Handelsauftakt könnte wiederum den Beginn einer weiteren Verkaufswelle im intakten Abwärtstrend darstellen. Das erste Etappenziel im bearishen Szenario liegt in einem Gap Closing. Hierzu muss der DAX auf das Tageshoch vom 06. Juli bei 12.669 Punkte (Unterstützung 1) fallen. Sofern dieser Haltebereich nachhaltig unterboten wird, könnte die Kursentwicklung erneut in Richtung des 52-Wochentiefs tendieren. Es wurde am 05. Juli bei 12.387 Punkten (Unterstützung 2) markiert. Die enger werdenden Bollinger Bänder könnten bereits eine Vorbereitung auf eine dynamische Kursreaktion in den kommenden beiden Wochen darstellen. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kurrückgang von -1,0 % getaxt. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über die Kursmarke von 13.386 Punkte (Widerstand 2) steigt.

» Präferiertes Szenario: Ende der Kurserholung weckt Verkaufsinteresse

Der Abwärtstrend ist trotz der jüngsten Erholungsbewegung weiterhin intakt. So konnte der DAX innerhalb weniger Tage um rund 600 Punkte steigen, der wichtige GD 20 wurde allerdings noch nicht überwunden. Charttechnisch weisen die gleitenden Durchschnitte der letzten 200, 50 sowie 20 Handelstage derzeit weiterhin Verkaufssignale aus. Hinzu kommt die weiterhin intakte Abwärtstrendstruktur mit fallenden markanten Verlaufshochs und -tiefs. Die letzten Extrempunkte wurden in diesem Zusammenhang auf der Oberseite am 27. Juni bei 13.386 Punkten und auf der Unterseite am 05. Juli bei 12.387 Punkten markiert. Sollte der DAX in den kommenden Tagen wieder Verkaufsdruck zeigen, könnte auch in der Slow Stochastik ein neues Verkaufssignal getriggert werden. Es entsteht, sobald die grüne Signallinie des Oszillators unter die rote Linie sinkt.

Statistisch ist in den nächsten 5 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Up“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 51 %, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 4 % zu rechnen.

Das erste Etappenziel der Bären liegt am Tageshoch vom 06. Juli bei 12.669 Punkten (Unterstützung 1). Die Berührung dieser Kursmarke würde eine offene Kurslücke schließen und könnte zugleich weiteres Verkaufsinteresse bei den Anlegern auslösen. Infolgedessen könnte sich der Abwärtstrend anschließend bis zum 52-Wochentief vom 05. Juli bei 12.387 Punkte (Unterstützung 2) ausweiten. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO SHORT 14.555,69 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DW27J2)* mit einem Basispreis von 14.555,69 Punkten. Der Hebel liegt am 11.07.2022 um 07:15 Uhr bei 8,09. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über die Barriere bei 13.386 Punkten steigt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

» Gegenszenario: Kaufsignal in Vorbereitung

Seit drei Handelstagen konnte das deutsche Börsenbarometer eine dynamische Kurserholung absolvieren. Bestätigt wird diese Kursreaktion durch ein Kaufsignal in der Slow Stochastik. Ein weiteres Kaufsignal könnte in dieser Woche hinzukommen, sofern der GD 20 bei derzeit 13.043 Punkten nachhaltig überwunden wird. Dieser Etappenschritt könnte die mittelfristige Bewegungsrichtung positiv beeinflussen und die Aufwärtsbewegung in Richtung des enger werdenden oberen Bollinger Bandes führen.

Statistisch ist in den nächsten 5 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Up“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 24 %, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 4 % zu rechnen.

Charttechnisch liegt die erste Barriere in einem Gap Closing. Es wird vollzogen, sobald das Tagestief vom 28. Juni bei 13.218 Punkten (Widerstand 1) tangiert wurde. Nur wenn dieses Hindernis auf Schlusskursbasis überwunden wird, dürfte die Aufwärtsbewegung sich bis zum Verlaufshoch vom 27. Juni bei 13.386 Punkte (Widerstand 2) ausweiten können. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO LONG 11.100,55 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DV9Y88)* mit einem Basispreis von 11.100,55 Punkten. Der Hebel liegt am 11.07.2022 um 07:15 Uhr bei 6,89. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX die Unterstützung bei 12.387 Punkten nachhaltig unterschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

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Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Die vollständigen Angaben zu den oben genannten Produkten, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem jeweils maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Die gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellten Basisprospekte sowie etwaige Nachträge und die jeweils zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-derivate.de/DW27J2 bzw. www.dzbank-derivate.de/DV9Y88 (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Die von der DZ BANK jeweils erstellten Basisinformationsblätter ist in der jeweils aktuellen Fassung ebenfalls auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de/DW27J2 bzw. www.dzbank-derivate.de/DV9Y88 (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Der Chart zeigt die Entwicklung des Indikators der Slow Stochastik in der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Quelle: https://www.dzbank-derivate.de/markets/daxanalyse

Der Chart zeigt die Entwicklung des Indikators der Slow Stochastik in der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Eine Kerze im Chart entspricht einer Börsenwoche. Quelle: https://www.dzbank-derivate.de/markets/daxanalyse

Täglich vor Börsenöffnung geben die technischen Analysten von TraderFox eine Einschätzung zum DAX – sowohl als PDF als auch als Video: https://www.dzbank-derivate.de/daxanalyse

Hinweis:

Aussagen zu früheren Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen von Finanzinstrumenten oder Finanzindizes stellen keinen verlässlichen Indikator für künftige Wertentwicklungen dar. Eine Gewähr für den zukünftigen Kurs, Wert oder Ertrag eines in diesem Dokument genannten Finanzinstrumentes oder Finanzindex kann daher nicht übernommen werden.

Die Erfolgswahrscheinlichkeiten für das Signal „Gap Up“ beruhen auf einer historischen Auswertung des Signals auf den LS-DAX im Zeitraum vom 02.01.2000 bis zum 10.07.2022. Dabei wurden die folgenden Voreinstellungen und Filter vorgenommen:

– Gap Up Veränderung: 0,002

– Performance < -0,30 % Perioden: 1

– Performance < -4,00 % Perioden: 20

– Performance < -1,70 % Perioden: 5

» Glossar

Abwärtstrend

Ein Abwärtstrend ist eine Situation, bei der der Tiefpunkt jeder aufeinanderfolgenden Kursrallye tiefer liegt, als derjenige der vorangegangenen Rallye und jeder Hochpunkt ebenfalls tiefer als der vorangegangene Hochpunkt liegt. Anders formuliert: Ein Abwärtstrend ist ein Muster mit fallenden Gipfeln und Tälern.

Bollinger Bänder

Die Bollinger Bänder sind ein relatives Bezugssystem, das Aufschluss darüber geben soll, ob ein Markt stark überkauft oder überverkauft ist. Das System wurde von John Bollinger in den 1970er Jahren entwickelt. Die Bollinger Bänder werden mit Hilfe eines 20-Tage Gleitenden Durchschnitts (GD) in das Chartbild eines Marktes eingezeichnet. Das untere Bollinger Band wird 2 Standardabweichungen unter dem 20er GD aufgetragen. Das obere Bollinger Band wird entsprechend 2 Standardabweichungen über dem 20er GD eingezeichnet. Wenn man eine Normalverteilung der Preisentwicklung unterstellt, befinden sich etwa 95% aller Marktpreise innerhalb der Bollinger Bänder. Wenn ein Markt stark fällt und sich deutlich unterhalb der Bollinger Bänder befindet, kann man von einer überverkauften Situation sprechen. Wenn ein Markt stark steigt und deutlich oberhalb des oberen Bollinger Bandes notiert, kann man von einer überkauften Situation sprechen.

Divergenz

Eine Situation, in der sich zwei Indikatoren nicht gegenseitig bestätigen. Bei der Oszillator-Analyse ist dies zum Beispiel der Fall, wenn die Kurse steigen, während ein Oszillator bereits anfängt zu fallen. Divergenzen warnen üblicherweise vor einem Trendwechsel. Das Gegenteil von Abweichung ist Bestätigung.

Doji

Ein Doji ist eine Kerze oder ein Kursstab (Bar), bei dem Eröffnung- und Schlusskurs auf dem gleichen Kursniveau liegen. Der Doji signalisiert in erster Linie Unentschlossenheit oder eine Pause in der Kursbewegung. Der Doji entsteht in der Regel in Konsolidierungen oder Seitwärtsbewegungen, aber auch am Ende von Kursbewegungen

Doppeltop

Diese Kursformation weist zwei ausgeprägte Gipfel auf. Die Trendumkehr ist abgeschlossen, wenn das mittlere Tal nach unten durchbrochen wird. Der doppelte Boden ist ein Spiegelbild des Doppeltops.

Fibonacci-Retracement

Leonardo Fibonacci war ein italienischer Mathematiker, der Zusammenhänge zwischen Zahlen festgestellt hat. Jede Fibonacci-Zahl ermittelt sich aus der Summe der beiden vorangegangenen Fibonacci-Zahlen. Den Beginn bildet die 0, womit sich folgende Zahlenreihe ergibt: 0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144… Wird nun das Verhältnis sämtlicher Fibonacci-Zahlen zueinander betrachtet, dann ergibt sich ein wiederholendes Muster.

Die Division einer Zahl durch die nachfolgende Zahl ergibt mit steigenden Werten ein Ergebnis nahe 0,618.

Die Division einer Zahl dieser Reihe durch die ihr vorangehende Zahl ergibt einen Wert nahe 1,618.

Die Division einer Zahl der Reihe durch die um zwei Stellen nachfolgende Zahl ergibt einen Wert nahe 0,382.

Die beiden Verhältniszahlen von einer Zahl zur nächst höheren (0,618) und der Zahl zur jeweils niedrigeren (1,618) sind auch als „Goldenes Verhältnis“ oder „Goldene Mitte“ bekannt und finden sich nicht nur in der Mathematik, sondern auch in der Musik, in der Kunst, der Architektur und der Biologie wieder.

Je höher die Zahlen, desto näher liegt das Ergebnis an diesem Verhältnis. Aus den Verhältnissen dieser Zahlen zueinander ergeben sich die Prozentwerte 38%, 50% und 63%. Trader nutzen diese Werte, um Zielmarken einer Kurskorrektur zu bestimmen. Es gibt statistisch keinen Nachweis für den Erfolg dieser Retracements.

Gap

Kurslücken sind Leerräume, die auf einem Balkenchart auf Kursniveaus auftreten, an denen kein Handel stattgefunden hat. Zu einer Aufwärtslücke kommt es, wenn der tiefste Kurs eines Handelstages höher ist, als der höchste Kurs des vorangegangenen Tages. Eine Aufwärtslücke (Gap Up) ist üblicherweise ein Zeichen von Marktstärke, während eine Abwärtslücke (Gap Down) ein Zeichen von Marktschwäche darstellt. Die drei wichtigsten Arten von Kurslücken sind Ausbruchslücke, Fortsetzungslücke und Erschöpfungslücke.

Gap Down

Ein Gap Down ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die abwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.

Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Angebotsüberhang.

Gap Up

Ein Gap Up ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die aufwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.

Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Nachfrageüberhang.

GD 200

GD 200 steht für Gleitender Durchschnitt über die vergangenen 200 Börsentage. Die 200-Tage-Linie gehört zu den einfachsten und bekanntesten Hilfsmitteln der Chartanalyse. Sie wird ermittelt, indem für jeden Tag das arithmetische Mittel der Schlusskurse der vergangenen 200 Handelstage berechnet wird und anschließend die einzelnen Durchschnittskurse miteinander verbunden werden.

Der GD 200 wird als trendfolgender Indikator genutzt. Wird die 200-Tage-Linie eines Titels von oben nach unten gerissen, so sprechen Charttechniker von einem Verkaufssignal. Im umgekehrten Fall fungiert er als Kaufsignal.

Long-Szenario

Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursanstieg.

Oszillator

Indikator, der bestimmt, ob sich ein Markt in einer überkauften oder überverkauften Situation befindet. Der Markt ist überkauft, wenn der Oszillator einen oberen Extremwert erreicht. Der Markt ist überverkauft, wenn der Oszillator einen unteren Extremwert erreicht.

Schulter-Kopf-Schulter-Formation

Die bekannteste der Umkehrformationen. An einem Markthöhepunkt werden drei ausgeprägte Gipfel gebildet, wobei der mittlere Gipfel (oder Kopf) etwas höher ist, als die beiden anderen Gipfel (Schultern). Wenn die Trendlinie (Nackenlinie), die die beiden dazwischen liegenden Täler verbindet, gebrochen wird, ist die Formation komplett. Eine Bodenformation ist das Spiegelbild der Topformation, sie wird umgekehrte oder inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation genannt.

Shooting Star

Der Shooting Star ist durch einen kleinen Körper am unteren Ende der Kursspanne gekennzeichnet und weist einen langen oberen Schatten auf. Die Einfärbung des Körpers ist nebensächlich. Das Kursmuster gibt einen ersten Warnhinweis, dass die Aufwärtsdynamik an Kraft verliert und dass eine Rallye während des Handels abverkauft wurde. Der Kerzenkörper des idealen Shooting Star befindet sich oberhalb des vorhergehenden Handelstages und hat mit einer Kurslücke eröffnet.

Short-Szenario

Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursrückgang.

Slow Stochastik

Die Stochastik ist ein mathematisches Verfahren zur Berechnung von Wahrscheinlichkeiten bei Zufallsverfahren. Mit dem Indikator der Slow Stochastik wird nach Umkehrpunkten im Markt gesucht. Charttechnische Relevanz erlangt der Indikator bei der Feststellung von Umkehrpunkten in Zeiten von Seitwärtsbewegungen und sich entwickelnden leichten Trends. Der Indikator sollte in Verbindung mit weiteren Indikatoren oder charttechnischen Mustern verwendet werden.

Der Indikator besteht aus zwei Linien, einer schnelleren grünen Linie, genannt (%K) und einer langsameren roten Linie (%D). Signale entstehen, wenn die beiden Linien einen Schnittpunkt aufweisen und/oder durch das Niveau auf der Skala. Die beiden Linien können Werte zwischen 0-100 annehmen. Theoriegemäß weisen Werte über 70-80 darauf hin, dass sich der Markt derzeit in einem überkauften Zustand befindet. Werte unterhalb von 20-30 weisen hingegen auf einen überverkauften Zustand hin.

Ein Kaufsignal entsteht, wenn die Linie %K die Linie %D von unten nach oben schneidet. Ein Verkaufssignal wird generiert, wenn die Linie %K die Linie %D von oben nach unten schneidet.

Wenn die %K-Linie die %D-Linie im Bereich von 20-30 oder niedriger von unten nach oben durchbricht, dann kommt es zum Kaufsignal. Analog dazu das Verkaufssignal. Wenn die %K-Linie im Bereich von 70-80 oder höher notiert und die %D Linie nach unten durchbricht, wird ein Verkaufssignal generiert.

Überkauft

Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen oberen Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gestiegen und anfällig für einen Kurseinbruch ist.

Überverkauft

Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen unteren Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gefallen und reif für eine Erholung ist.

Unterstützung

Ein Kurs oder Kursbereich unterhalb des aktuellen Kurses, wo die Kaufkraft groß genug ist, um einen Kursrückgang aufzuhalten. Ein früheres Reaktionstief bildet üblicherweise eine Unterstützungslinie

Widerstand

Das Gegenteil von Unterstützung. Widerstand entsteht auf dem Niveau eines früheren Kurshochs, wirkt als Barriere oberhalb des Marktkurses und kann einen Kursanstieg stoppen. (Siehe Unterstützung.)

Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals (Totalverlust) ist möglich. Sie sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der DZ BANK ausgesetzt (Emittentenrisiko).

Die Informationen richten sich ausschließlich an Personen, die ihren Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland haben.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr DZ BANK Sales Team

Kontakt
DZ BANK AG
+49(0)69-7447-7035
wertpapiere@dzbank.de
www.dzbank-derivate.de

Rechtliche Hinweise:
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Impressum

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E-Mail: mail@dzbank.de
Vertreten durch den Vorstand: Uwe Fröhlich (Co-Vorsitzender), Dr. Cornelius Riese (Co-Vorsitzender), Souâd Benkredda, Uwe Berghaus, Dr. Christian Brauckmann, Ulrike Brouzi, Wolfgang Köhler, Michael Speth, Thomas Ullrich
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am Main wird durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
und die Europäische Zentralbank (EZB) beaufsichtigt.
Umsatzsteuer Ident. Nr.: DE114103491
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der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. angeschlossen:
www.bvr-institutssicherung.de
www.bvr.de/SE
Verantwortlich für den Inhalt: Florian Möller, DZ BANK AG, Frankfurt
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