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Friedrich Vorwerk Group SE: Lösungen für komplexe Energienetze aus einer Hand

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Das Unternehmen kann auf dem Weg zur Sicherung der Energieversorgung in Europa eine wichtige Rolle spielen.

Erdgas, Strom und Wasserstoff – Drei Bereiche zur Erreichung der Klimaziele

Das niedersächsische Unternehmen Friedrich Vorwerk könnte in den nächsten Jahren ein wesentlicher Profiteur der europäischen Energiewende sein. Das Unternehmen bietet Energieversorgern, Netzbetreibern, Industrieunternehmen und Kommunen für den Betrieb komplexer Energienetze und -anlagen Lösungen aus einer Hand. Dabei bespielt Friedrich Vorwerk mit den Kernmärkten Erdgas, Strom und Wasserstoff drei wichtige Bereiche, um die Klimaziele zu erreichen. Der Konzern bietet Infrastrukturdienstleistungen und Produktlösungen für den Transport und die Umwandlung von rohem Erdgas in aufbereitetes Erdgas. Dazu zählen u.a. Flüssiggas (LNG)-Terminals. Friedrich Vorwerk sollte dabei vom Ausbau des Erdgasübertragungsnetzes und der Realisierung neuer LNG-Terminals profitieren. Bis 2030 sind nämlich Investitionen in das deutsche Erdübertragungsnetz von 9 Milliarden Euro geplant. Nachdem das Unternehmen zuletzt einen 30-Millionen-Euro-Auftrag für den Anschluss des LNG-Terminals in Wilhelmshaven erhalten hatte, heimste es am 12. Juli als Teil einer Arbeitsgemeinschaft einen Auftrag ein, um die Anschlussleitung für das LNG-Terminal Brunsbüttel zu realisieren. Das Volumen beträgt über 120 Millionen Euro, wovon mindestens die Hälfte auf Friedrich Vorwerk entfallen wird. Es könnten weitere Aufträge folgen. Derzeit werden LNG-Terminals für Stade, Hamburg und Lubmin geprüft.

Bereits zwei Großaufträge für Fernwärmeleitungen im laufenden Jahr

Abseits des Gassegments sollen bis 2035 rund 76 Milliarden Euro in das deutsche Stromübertragungsnetz investiert werden. Diese sind notwendig, da Experten bis 2045 mit einer Verdopplung des deutschen Nettostromverbrauchs rechnen. Fernwärme gilt dabei als wesentlicher Baustein zur nachhaltigen Dekarbonisierung des Gebäudesektors. Bis 2030 soll die Technologie mindestens 30 Prozent der Wärmeerzeugung im Gebäudesektor ausmachen. Friedrich Vorwerk konzentriert sich auf die Bereitstellung der Infrastruktur für den unterirdischen Transport und die Umwandlung von Strom, der aus klimafreundlichen, nicht fossilen Energiequellen, wie Wind, Sonne, Wasser und nachwachsenden Rohstoffen, erzeugt wird. Anfang des Jahres konnte das Unternehmen einen wesentlichen Teil des Großauftrags zur Realisierung der neuen Hamburger Fernwärmeleitung „Fernwärmesystemanbindung-West“ (FWS-West) gewinnen. Das Auftragsvolumen beträgt mehr als 70 Millionen Euro. Kurz zuvor sicherte sich Friedrich Vorwerk bereits einen Großauftrag zur Realisierung der Fernwärmeverbindungsleitung sowie der zugehörigen Blockstation in Bremen mit einem Auftragsvolumen von über 45 Millionen Euro.

Hohes Wachstum bei Lösungen für die Wasserstoffwirtschaft

Mittel- bis langfristig sollte der schnelle Hochlauf der europäischen Wasserstoffwirtschaft als Wachstumstreiber dienen. Rund 470 Milliarden Euro sollen laut EU-Kommission bis 2050 in die europäische Wasserstoffinfrastruktur investiert werden. Das Angebot von Friedrich Vorwerk umfasst Produktlösungen und Infrastrukturdienstleistungen zur Umwandlung von Energie aus klimafreundlichen Energiequellen in sauberen Wasserstoff sowie dessen Transport zu den Endverbrauchern. Die Umsätze waren im vergangenen Jahr 2021 mit 10,4 Millionen Euro noch überschaubar. Das Wachstum im Vergleich zum Vorjahr betrug allerdings stolze 350 Prozent. Das Unternehmen sollte in Zukunft also maßgeblich zur Versorgungssicherheit der Energieversorgung in Europa beitragen können. Für 2022 wird auf Basis der Morningstar-Daten mit einem Umsatz von über 320 Millionen Euro sowie einem Gewinn je Aktie von 1,51 Euro gerechnet. Bis 2024 soll ein Umsatz von 411,4 Millionen Euro und ein Gewinn je Aktie von 2,15 Euro erzielt werden. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis würde für das Jahr 2024 auf knapp 15 fallen.

Trading-Idee: Endlos-Turbo Long auf Friedrich Vorwerk Group SE

Mit Blick auf die aktuelle Geschäftsentwicklung des Unternehmens Friedrich Vorwerk Group SE (Basiswert) könnte sich als Alternative zu einem Direktinvestment der Endlos-Turbo Long der DZ BANK (WKN: DV5RSY) auf die Friedrich Vorwerk Group SE-Aktie anbieten. Der Endlos-Turbo Long richtet sich an Anleger, die überproportional (gehebelt) an einer Kursentwicklung der Friedrich Vorwerk Group SE-Aktie oberhalb der Knock-Out-Barriere partizipieren möchten. Die Partizipation wirkt dabei in beide Richtungen, d.h. man partizipiert gehebelt an allen Kursentwicklungen (negative wie positive) des Basiswerts. Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert der Endlos-Turbo Long auf kleinste Kursbewegungen der Friedrich Vorwerk Group SE-Aktie. Sollte der Kurs der Friedrich Vorwerk Group SE-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit des Endlos-Turbo Long auf oder unter der Knock-Out-Barriere notieren (Knock-out-Ereignis), verfällt der Endlos-Turbo wertlos. Die Knock-Out-Barriere, die stets dem aktuellen Basispreis entspricht, und der Basispreis werden jeden Tag angepasst. Der Endlos-Turbo long auf die Aktie des Unternehmens Friedrich Vorwerk Group SE hat keine feste Laufzeit. Er kann insgesamt zu festgelegten Terminen (ordentliche Kündigungstermine) durch die DZ BANK gekündigt werden. Ein Anleger kann den Endlos-Turbo long an festgelegten Terminen (Einlösungstermine) einlösen. Nach Einlösung durch den Anleger oder Kündigung durch die DZ BANK und sofern zuvor kein Knock-out-Ereignis eintritt, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin dem EUR-Gegenwert der Differenz zwischen Kurs der Aktie des Unternehmens Friedrich Vorwerk Group SE am jeweiligen Einlösungstermin bzw. ordentlichem Kündigungstermin und Basispreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis von 0,10. Ansprüche aus der Friedrich Vorwerk Group SE-Aktie (z.B. Dividenden, Stimmrechte) stehen dem Anleger nicht zu.

Einen gänzlichen Verlust des eingesetzten Kapitals erleidet der Anleger, wenn der Kurs der Aktie des Unternehmens Friedrich Vorwerk Group SE zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Haltedauer auf oder unter der Knock-Out-Barriere notiert. (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK ihren Verpflichtungen aus dem Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Redakteur: Stephan Bank, TraderFox GmbH

Redigierend: Marvin Herzberger, TraderFox GmbH

Hinweis auf potenzielle Interessenskonflikte finden Sie auf https://compliance.traderfox.de/#/

Stand: 14.07.2022, DZ BANK AG / Online-Redaktion

Endlos Turbo Long 20,9714 open end: Basiswert Friedrich Vorwerk Group

DV5RSY
Quelle: DZ BANK: Geld 14.07. 16:39:17, Brief 14.07. 16:39:17
0,79 EUR 0,82 EUR -22,55% Basiswertkurs: 28,400 EUR
Geld in EUR Brief in EUR Diff. Vortag in % Quelle: Xetra , 16:20:44
Basispreis 20,9714 EUR Abstand zum Basispreis in % 26,16%
Knock-Out-Barriere 20,9714 EUR Abstand zum Knock-Out in % 26,16%
Hebel 3,52x Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10

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Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals (Totalverlust) ist möglich. Sie sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der DZ BANK ausgesetzt (Emittentenrisiko).

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