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BioNTech: Immuntherapie der nächsten Generation

Das Biotechnologieunternehmen sollte weiterhin von der nicht endenden Coronapandemie profitieren und verfügt über eine umfangreiche Produktpipeline.

Angepasste Impfstoffe – Die Coronapandemie ist noch nicht vorbei

Die Coronapandemie führte mit dem Mainzer Biotechnologieunternehmen BioNTech endlich wieder ein deutsches Unternehmen von Weltrang auf die Börsenbühne. Um die Pandemie zu stoppen, hatte BioNTech zusammen mit Pfizer in nur neun Monaten einen mRNA-Impfstoff entwickelt. BioNTech konnte damit im Jahr 2021 fast 19 Milliarden Euro Umsatz erzielen, der Nettogewinn belief sich auf 10,3 Milliarden Euro. Aktuell wird immer deutlicher, dass die Pandemie noch nicht vorbei ist. Seit Anfang Juni steigt in Deutschland, aber auch in anderen Ländern, die Zahl der Neuinfektionen deutlich an. Die Omikron-Variante soll zwar nicht so gefährlich wie die Delta-Variante sein, allerdings gilt sie als besonders ansteckend. Daher will BioNTech auch hier mit einem Impfstoff die Menschen vor den negativen Folgen einer Ansteckung schützen. Seit Juni läuft bereits das schnelle Prüfverfahren der EU-Arzneimittelbehörde EMA für einen auf Virusvarianten angepassten Coronaimpfstoff der Hersteller Pfizer und BioNTech. Die Chancen stehen durchaus gut, dass im Herbst, möglicherweise sogar früher, die angepassten Impfstoffe zur Verfügung stehen. Denn Ende Juni konnte BioNTech zusammen mit Pfizer positive Daten zu zwei angepassten Impfstoffkandidaten vermelden. Der monovalente, an die Omikron-Variante angepasste Impfstoffkandidat, zeigte dabei als vierte Dosis (Auffrischungsimpfung) deutlich bessere Werte hinsichtlich einer höheren Immunantwort gegen Omikron BA.1. Gleiches gilt für den bivalenten Impfstoffkandidaten gegen Omikron. Die vorläufigen Laborergebnisse legen nahe, dass beide Omikron-angepassten Impfstoffkandidaten Omikron BA.4 und BA.5 neutralisieren könnten, allerdings in einem geringeren Umfang als bei BA.1. Daher ist weiterhin mit hohen Umsätzen aus dem Impfstoffgeschäft zu rechnen: Die US-Regierung hat sich mit einer Bestellung von insgesamt 105 Millionen Dosen des angepassten Impfstoffs im Wert von 3,1 Milliarden Euro bereits für die Boosterkampagne im Herbst gerüstet.

 

Prallgefüllte Produktpipeline und Einstieg in die Antibiotika-Forschung

Abseits der Coronaimpfstoffe will BioNTech weitere Pionierarbeit leisten. BioNTech nutzt dafür einen modularen Multi-Plattform-Ansatz, der Technologien in vier Wirkstoffklassen (mRNA-basierte Therapien, Zelltherapien, Small Molecules und Antikörper) nutzt, die zehn verschiedene Therapiemodalitäten umfassen. Aus diesen sollen Behandlungsmöglichkeiten in der Onkologie sowie für Infektionskrankheiten entstehen. Die Wachstumschancen sind groß: Das weltweite Volumen des Biotechnologiemarktes soll laut Grand View Research zwischen 2022 und 2030 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 13,9 % zulegen. Um das Potenzial zu heben, hat das Unternehmen seine Pipeline prall gefüllt: 12 Produktkandidaten befinden sich in präklinischen Studien, 15 in der Phase 1, fünf Kandidaten bereits in Phase 2. Das Potenzial von mRNA-basierten Impfstoffen verdeutlichte bereits der Einsatz gegen COVID-19. BioNTech will die Stärke der körpereigenen Abwehrmechanismen gegen Krebs und Infektionskrankheiten auch in Zukunft nutzen. Zudem kündigte das Unternehmen Ende Juni auch den Einstieg in die Erforschung neuer Antibiotika an. Denn bereits 2019 sind laut Schätzungen weltweit mehr als 1,2 Millionen Menschen unmittelbar an einer Infektion mit einem antibiotikaresistenten Erreger gestorben. Die Resistenzen gegen Antibiotika nehmen in bedrohlichem Ausmaß zu. Vorstandschef Ugur Sahin will mit seinen über 3.000 Mitarbeitern zunächst an einem Endolysin gegen bakterielle Scheideninfektion (Vaginose) arbeiten. Klinische Tests mit der neuen Plattform sollen im nächsten Jahr beginnen.

 

Mögliche Bodenbildung 

Die Aktienmärkte preisen derzeit ein Abflachen der Pandemie in den kommenden Jahren ein, sodass der Umsatz und damit auch der Gewinn von BioNTech deutlich sinken sollte. Auf Basis der Factset-Daten liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis für das kommende Jahr bei rund 10. Die Aktie notierte am 27. Juli rund 65 Prozent unter ihrem Hoch im Sommer 2021 und befindet sich seit Jahresbeginn in einer Seitwärtsrange. Diese kann nach dem sechsmonatigen Abverkauf der Aktie eine Bodenbildung darstellen. Bei einer sich weiterhin verlängernden und weiter ausbreitenden Pandemie besteht Überraschungspotenzial.

 

Trading-Idee: Endlos-Turbo Long Optionsschein auf BioNTech SE (ADRs)

Anleger, die von einer positiven Geschäftsentwicklung des Unternehmens BioNTech SE (ADRs) ausgehen, könnten als Alternative zu einem Direktinvestment mit einem Endlos-Turbo Long Optionsschein der DZ BANK bezogen auf die BioNTech SE (ADRs)-Aktie (Basiswert) auf ein solches Szenario setzen (z.B. WKN DW3QX3). Dieses Produkt ist nicht währungsgesichert. Die Entwicklung des EUR / USD-Wechselkurses hat damit Auswirkungen auf die Höhe des in EUR zahlbaren Rückzahlungsbetrags. Mit Endlos-Turbo Long Optionsscheinen können Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswerts partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiert ein Endlos-Turbo Long Optionsschein auf kleinste Kursbewegungen des zugrunde liegenden Basiswerts. Da die Wertentwicklung des zugrunde liegenden Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken oder sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln kann, besteht das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in voller Höhe zurückgezahlt wird. Sollte der Kurs des zugrunde liegenden Basiswerts an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit eines Endlos-Turbo Long Optionsscheins auf oder unter der sog. Knock-Out-Barriere notieren (Knock-out-Ereignis), verfällt der Endlos-Turbo long Optionsschein wertlos. Die Knock-Out-Barriere wird täglich angepasst. Ansprüche aus dem zugrunde liegenden Basiswert (z.B. Dividenden, Stimmrechte) stehen dem Anleger nicht zu. Ein Endlos-Turbo long Optionsschein hat keine feste Laufzeit. Er kann insgesamt zu festgelegten Terminen (ordentliche Kündigungstermine) durch die DZ BANK gekündigt werden. Ein Anleger kann einen Endlos-Turbo long Optionsschein an festgelegten Terminen (Einlösungstermine) einlösen.

Einen gänzlichen Verlust des eingesetzten Kapitals erleidet der Anleger bei einem Endlos-Turbo long Optionsschein mit Basiswert BioNTech SE (ADRs)-Aktie, wenn der Kurs der Aktie des Unternehmens BioNTech SE (ADRs) zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Haltedauer auf oder unter der Knock-Out-Barriere notiert. (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK ihren Verpflichtungen aus dem Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 27.07.2022, DZ BANK AG / Online-Redaktion

Redakteur: Stephan Bank, TraderFox GmbH

Redigierend: Marvin Herzberger, TraderFox GmbH

Hinweis auf potenzielle Interessenskonflikte finden Sie auf https://compliance.traderfox.de/#/

Endlos Turbo Long 122,7277 open end: Basiswert BioNTech SE (ADRS)

DW3QX3
Quelle: DZ BANK: Geld 27.07. 16:09:42, Brief 27.07. 16:09:42
3,46 EUR 3,50 EUR -10,59% Basiswertkurs: 156,16 USD
Geld in EUR Brief in EUR Diff. Vortag in % Quelle: NASDAQ , 15:58:40
Basispreis 122,7277 USD Abstand zum Basispreis in % 21,38%
Knock-Out-Barriere 122,7277 USD Abstand zum Knock-Out in % 21,38%
Hebel 4,43x Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10

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Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals (Totalverlust) ist möglich. Sie sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der DZ BANK ausgesetzt (Emittentenrisiko).

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