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RWE – Energieversorger profitiert von rekordhohen Strompreisen und Ökostromausbau!

Ökostrom

Die aktuellen Versorgungsengpässe bei Öl und vor allem bei Erdgas im Zuge der Auswirkungen des Russland/Ukraine-Konflikts sorgen derzeit für rekordhohe Strompreise. Profitieren können von dieser Entwicklung besonders Energieversorger, wie RWE, die trotz höherer Beschaffungskosten für Primärenergieträger aktuell Rekordergebnisse einfahren können. Nachdem RWE zuletzt seine Prognose für das laufende Fiskaljahr kräftig nach oben revidiert hat, stehen die Zeichen auch aus charttechnischer Sicht weiter auf Grün.

RWE-Chef Krebber rechnet auch in den kommenden Jahren mit hohen Energiepreisen!

Viele Verbraucher bekommen die Auswirkungen des Russland/Ukraine-Konflikts derzeit hautnah zu spüren. Steigende Notierungen bei Primärenergieträgern, wie Erdgas, Öl oder Kohle, sorgen derzeit für rekordhohe Erdgas- und Strompreisnotierungen und sorgen damit für deutliche Mehrbelastungen bei vielen Haushalten. Nach Einschätzung des RWE-Vorstandsvorsitzenden Martin Krebber dürften die Strom- und Erdgaspreise auch auf absehbare Zeit weiter auf ihren Rekordniveaus verharren. In einem Zeitungsinterview erklärte Krebber Mitte Juni, dass er davon ausgehe, dass es noch einige Zeit dauern werde, bis neue Erzeugerkapazitäten hochgefahren und neue Energielieferabkommen mit anderen Staaten vereinbart werden könnten, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. In diesem Zusammenhang rechne Krebber damit, dass die Erdgas- und Strompreise in den kommenden drei bis fünf Jahren auch weiter auf einem erhöhten Niveau bleiben dürften.

 

RWE überrascht mit deutlicher Prognoseanhebung!

Von den weiter steigenden Beschaffungskosten, vor allem bei Erdgas, ist RWE zwar ebenfalls betroffen, allerdings gelingt es dem Energieversorger, die Mehrkosten im Zuge von Preiserhöhungen größtenteils an die Verbraucher weitergeben zu können. Dies macht sich auch positiv beim Konzernergebnis bemerkbar, was die jüngste Prognoseanhebung von RWE eindrucksvoll beweist. So rechnet der Energieversorger für 2022 nun im operativen Kerngeschäft mit einem bereinigten operativen Gewinn (EBITDA) in der Spanne von 4,3 bis 4,8 Mrd. Euro, nachdem man hier zuvor lediglich von 2,9 bis 3,3 Mrd. Euro ausgegangen war. In diesem Zusammenhang verwies der Konzern vor allem auf die zuletzt starke Entwicklung im Kerngeschäft mit Wasser/Biomasse/Erdgas im ersten Halbjahr, wobei man auch im Energiehandel erneut eine starke Performance eingefahren hatte.

 

Ökostromsparte soll mit milliardenschweren Investitionen weiter ausgebaut werden!

Strategisch gut ins Konzept passt vor dem Hintergrund der aktuellen Energiekrise der von RWE weiter forcierte Ausbau der Ökostromkapazitäten. Der Essener Energieversorger investiert jährlich rund 5 Mrd. Euro in neue Wind-, Solar- und Wasserkraftwerke und will damit seine installierte Gesamtleistung von zuletzt rund 25 GW bis zum Dekadenende auf 50 GW ausbauen. Da man den Ausbau der Ökostromkapazitäten gemeinsam mit anderen internationalen Partnern vor allem im Ausland vorantreibt, kommt man bei diesem Vorhaben gut voran. Große Chancen sieht RWE auch beim Ausbau der erneuerbaren Energien auf dem Heimatmarkt, zumal Deutschland als einziges Industrieland sowohl Kohle als auch Kernenergie ersetzen will. Nach Aussage von Katja Wünschel, CEO Onshore Wind und Solar Europa & Australien bei RWE Renewables, will man bis zum Dekadenende in Deutschland knapp 15 Mrd. Euro in den Ausbau neuer Windkraft- und Photovoltaikanlagen investieren. Allein im Bereich Photovoltaik sieht RWE nach Aussage der Managerin beim Ausbau der Erzeugerkapazität in Deutschland bis 2030 ein Potential von rund 5 GW, wobei man beispielsweise im Bundesland Nordrhein-Westfalen für 4 Mrd. Euro Solarparkprojekte mit einer Gesamtkapazität von 1 GW realisieren will.

 

Profitabilität sollte sich dank Ökostromausbau nachhaltig verbessern!

Der zielstrebig umgesetzte Ausbau der erneuerbaren Energien ist nicht nur gut fürs Ökoimage, sondern sollte auch die Profitabilität bei RWE nachhaltig verbessern. Denn Ökostrom wirft deutlich höhere Margen als konventionell erzeugter Strom ab, was sich für RWE mittelfristig auch positiv beim Konzernergebnis niederschlagen wird. Im Zuge des steigenden Ökostromanteils am Energiemix erhofft sich RWE beim bereinigten operativen Ergebnis im Kerngeschäft eine Verbesserung um durchschnittlich rund 9 % pro Jahr. Daher bieten die Konsenserwartungen für RWE, die laut FactSet nach einem Gewinn von 2,56 Euro je Aktie im Jahr 2022 angesichts milliardenschwerer Investitionen in den Ausbau der erneuerbaren Energien bis 2024 von einem Gewinnrückgang auf 1,74 Euro je Aktie ausgehen, Spielraum für positive Überraschungen. Auch aus technischer Sicht kann die Aktie von RWE überzeugen. Nachdem sich die Aktie in einem schwierigen Marktumfeld über weite Strecken mit relativer Stärke überzeugen konnte, sollte sich die übergeordnete Aufwärtsbewegung nach dem Breakout aus der mehrtägigen Seitwärtsrange oberhalb der Marke von 40 Euro weiter fortsetzen!

 

Produktidee: Discount-Zertifikat Classic auf RWE AG

Eine attraktive Alternative zur Direktanlage in die Aktie sind Discount-Zertifikate. Anlegern steht eine Auswahl an entsprechenden Produkten auf den Basiswert RWE AG zur Verfügung. Ein Beispiel ist ein Discount-Zertifikat, das am 28.07.2023 fällig wird (Rückzahlungstermin) und mit einem Discount zum Kurs der Aktie der RWE AG notiert. Der Anleger erhält keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und hat keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird durch den Cap bei 40,00 Euro begrenzt.

 

Für die Rückzahlung des Zertifikats gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Liegt der Schlusskurs der RWE AG an der Börse XETRA Frankfurt am 21.07.2023 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhält der Anleger den Höchstbetrag von 40,00 Euro.

2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhält der Anleger einen Rückzahlungsbetrag, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis (1,00) entspricht. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Produkts liegt.

 

Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Referenzpreis null ist. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat richtet sich an Anleger, die einen Anlagehorizont bis zum 28.07.2023 haben und davon ausgehen, dass der Basiswert RWE AG am 21.07.2023 auf oder über 40,00 Euro liegen wird.

 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 02.08.2022, DZ BANK AG / Online-Redaktion

Discount 40 2023/07: Basiswert RWE

DW32CJ
Quelle: DZ BANK: Geld 04.08. 17:43:33, Brief 04.08. 17:43:33
34,83 EUR 34,86 EUR 0,03% Basiswertkurs: 40,270 EUR
Geld in EUR Brief in EUR Diff. Vortag in % Quelle: Xetra , 17:29:59
Max Rendite 14,74% Max Rendite in % p.a. 15,05% p.a.
Discount in % 13,52% Cap 40,00 EUR
Abstand zum Cap in % -0,77% Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

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Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals (Totalverlust) ist möglich. Sie sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der DZ BANK ausgesetzt (Emittentenrisiko).

Die Informationen richten sich ausschließlich an Personen, die ihren Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland haben.

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