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SUSE S.A.: Weiterer Zukauf des Großaktionärs liefert neuen Impuls

Derivate

Das Open-Source-Softwareunternehmen setzt auf die digitale Transformation und will mittelfristig beim Umsatz um über 20 Prozent pro Jahr zulegen.

Der adressierbare Markt soll bis 2024 auf ca. 19 Milliarden US-Dollar anwachsen

Die Coronapandemie hat den globalen Megatrend der weltweit steigenden Datenmengen und der dazu gehörenden Infrastruktur nochmals beschleunigt. Hinter diesem Trend steht die wachsende Popularität von Big Data, der Cloudnutzung sowie ein wachsender Internet der Dinge (IoT)-Markt und die Zunahme der Verlagerung von Computeranwendungen, Daten und Diensten weg vom Rechenzentrum (Edge-Computing). Vor genau 30 Jahren startete das Softwareunternehmen SUSE S.A., wobei es der erste Anbieter einer für Unternehmen geeigneten Linux-Distribution war. Heute bespielt das SDAX-Unternehmen mit seinen Lösungen als Open-Source-Softwareanbieter die oben genannten Märkte und kann dabei einen beinahe 100-prozentigen Umsatzanteil aus Softwareabonnements generieren. Mehr als 60 % der Fortune 500-Unternehmen verlassen sich bisher auf SUSE, um ihre geschäftskritischen Workloads zu betreiben. Die Kunden erstrecken sich über viele verschiedene Branchen hinweg. Ziel ist es, die bestehenden IT-Umgebungen zu vereinfachen und zu optimieren. Darüber hinaus werden Anwendungen und Daten in das moderne Computing-Zeitalter überführt und die digitale Transformation beschleunigt. SUSE hat sich dafür auf geschäftskritisches Linux, Enterprise Container Management und Edge-Lösungen spezialisiert. Das Unternehmen selbst rechnet damit, dass der Markt jener Segmente, die von SUSE bedient werden, bis 2024 voraussichtlich um 24 Prozent jährlich auf ca. 19 Milliarden US-Dollar wachsen wird.

 

Produkterweiterungen durch Übernahmen

Um das Wachstumspotenzial zu heben, will SUSE nicht nur organisch wachsen. Im Jahr 2020 erfolgte die Übernahme von Rancher Labs, dem Marktführer für Kubernetes-Management. Kubernetes ist eine portable, erweiterbare Open-Source-Plattform zur Verwaltung von containerisierten Arbeitslasten und Services. Diese soll sowohl die deklarative Konfiguration als auch die Automatisierung erleichtern. Im Mai stellte SUSE die neuste Rancher-Version 2.6.5 vor. In dieser wurde die Rundum-Sicherheitssoftware für Container namens Neuvector integriert. Erst im vergangenen Jahr hatte SUSE mit NeuVector einen Anbieter von Full-Lifecycle-Container-Sicherheit übernommen. Das 2015 gegründete Unternehmen mit Sitz in San Jose bietet Ende-zu-Ende-Sicherheit, vom Schutz der DevOps-Pipeline vor Schwachstellen bis hin zu automatisierter Sicherheit und Compliance in der Produktion. Bedient werden fast alle Bereiche, einschließlich stark regulierter Branchen, wie Finanzdienstleistungen und der öffentliche Sektor. SUSE prüft derzeit 15 bis 20 Akquisitionsziele. Das Unternehmen konzentriert sich dabei besonders auf Sicherheitslösungen für Anwendungen, die am Edge oder in Cloud-nativen Umgebungen eingesetzt werden. Wichtig ist, dass sich Akquisitionen schnell in das bestehende Geschäft von SUSE integrieren lassen.

 

Starke Entwicklung, doch Konjunktursorgen belasten Ausblick

Die im Juli für das 2. Quartal vorgelegten Zahlen unterstreichen die anhaltende Wachstumsdynamik und zeigen die Stärke des SUSE Abonnementgeschäfts. Das jährliche Auftragsvolumen (ACV) stieg um 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal auf 139,4 Millionen US-Dollar. Der bereinigte Umsatz konnte um 18 Prozent auf 161,3 Millionen US-Dollar zulegen. Die Net Revenue Retention (NRR) lag bei 109 Prozent. Sie stellt den Prozentsatz der wiederkehrenden Umsätze dar, die durch bestehende Kunden beibehalten werden. Die bereinigte EBITDA-Marge konnte im Vergleich zum Vorjahresquartal und zum Vorquartal auf 36,3 Prozent zulegen. SUSE konnte den Nettoverschuldungsgrad im Vergleich zum Vorjahr auf das 2,3-fache des EBITDA fast halbieren. Die Vorstandsvorsitzende Melissa Di Donato verweist allerdings angesichts der Sorge vor einer konjunkturellen Abschwächung auf eine gewisse Zurückhaltung von Kunden. Der Jahreserlös soll aufgrund von Langzeitverträgen dennoch im mittleren bis hohen Zehnerprozentbereich zulegen. Danach soll das Wachstum mittelfristig auf rund 20 Prozent pro Jahr steigen. Die Ankündigung des schwedischen Großinvestors EQT, der bereits rund drei Viertel der SUSE-Aktien hält, weitere Aktien für bis zu 100 Millionen Euro zu kaufen, verlieh der Aktie zum Monatsbeginn neuen Schwung. Die Aktie befindet sich dennoch rund 40 Prozent unter dem IPO-Preis aus dem Jahr 2021. Auf Basis der Factset-Daten ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis für das Jahr 2024 auf rund 17 gefallen. Diese Bewertung bietet auf mittelfristige Sicht wieder Opportunitäten.

 

Trading-Idee: Endlos-Turbo Long Optionsschein auf SUSE S.A.

Anleger, die von einer positiven Geschäftsentwicklung des Unternehmens SUSE S.A. ausgehen, könnten als Alternative zu einem Direktinvestment mit einem Endlos-Turbo Long Optionsschein der DZ BANK bezogen auf die SUSE S.A.-Aktie (Basiswert) auf ein solches Szenario setzen (z.B. WKN DW3DKT). Mit Endlos-Turbo Long Optionsscheinen können Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswerts partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiert ein Endlos-Turbo Long Optionsschein auf kleinste Kursbewegungen des zugrunde liegenden Basiswerts. Da die Wertentwicklung des zugrunde liegenden Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken oder sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln kann, besteht das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in voller Höhe zurückgezahlt wird. Sollte der Kurs des zugrunde liegenden Basiswerts an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit eines Endlos-Turbo Long Optionsscheins auf oder unter der sog. Knock-Out-Barriere notieren (Knock-out-Ereignis), verfällt der Endlos-Turbo long Optionsschein wertlos. Die Knock-Out-Barriere wird täglich angepasst. Ansprüche aus dem zugrunde liegenden Basiswert (z.B. Dividenden, Stimmrechte) stehen dem Anleger nicht zu. Ein Endlos-Turbo long Optionsschein hat keine feste Laufzeit. Er kann insgesamt zu festgelegten Terminen (ordentliche Kündigungstermine) durch die DZ BANK gekündigt werden. Ein Anleger kann einen Endlos-Turbo long Optionsschein an festgelegten Terminen (Einlösungstermine) einlösen.

 

Einen gänzlichen Verlust des eingesetzten Kapitals erleidet der Anleger bei einem Endlos-Turbo long Optionsschein mit Basiswert SUSE S.A.-Aktie, wenn der Kurs der Aktie des Unternehmens SUSE S.A. zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Haltedauer auf oder unter der Knock-Out-Barriere notiert. (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK ihren Verpflichtungen aus dem Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 04.08.2022, DZ BANK AG / Online-Redaktion

Redakteur: Stephan Bank, TraderFox GmbH

Redigierend: Marvin Herzberger, TraderFox GmbH

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Endlos Turbo Long 12,244 open end: Basiswert SUSE SA

DW3DKT
Quelle: DZ BANK: Geld 04.08. 17:36:21, Brief 04.08. 17:36:21
0,71 EUR 0,73 EUR 5,97% Basiswertkurs: 19,140 EUR
Geld in EUR Brief in EUR Diff. Vortag in % Quelle: Xetra , 17:25:48
Basispreis 12,244 EUR Abstand zum Basispreis in % 36,13%
Knock-Out-Barriere 12,244 EUR Abstand zum Knock-Out in % 36,13%
Hebel 2,65x Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10

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Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals (Totalverlust) ist möglich. Sie sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der DZ BANK ausgesetzt (Emittentenrisiko).

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