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DZ BANK – DAX: Der Blick richtet sich zunehmend nach unten

Der DAX bleibt weiterhin in seinem seitwärts gerichteten Korridor zwischen 13.210 Punkten (Widerstand) und rund 12.850 Punkten (Unterstützung) gefangen. Zuletzt hielt sich das Börsenbarometer zwar vornehmlich in der oberen Hälfte dieser Handelsspanne auf, doch nach dem gescheiterten Ausbruchsversuch heute vor einer Woche gab es bisher keinen weiteren. Der „Projection Oscillator“ generierte ein markttechnisches Verkaufssignal, so dass insgesamt ein weiteres Abtauchen als wahrscheinlich anzusehen ist. Aus charttechnischer Sicht dürfte der Index zunächst erneut Tuchfühlung mit der unteren Handelsspannen-Begrenzung im Bereich um 12.850 Punkte aufnehmen.

Am Tag nach der Zinserhöhung durch die Fed musste der deutsche Blue Chip-Index zunächst Federn lassen. Bis zum frühen Nachmittag fiel dieser auf ein Niveau knapp oberhalb der runden 13.000 Punkte-Marke. Dann jedoch holten die Bullen zum Gegenschlag aus und hievten den Markt wieder um rund 150 Punkte nach oben – nur um den Bären am späten Nachmittag erneut das Feld zu überlassen. Der richtungslose Handel der letzten Tage setzt sich damit fort.

Der DAX bleibt weiterhin in seinem seitwärts gerichteten Korridor zwischen 13.210 Punkten (Widerstand) und rund 12.850 Punkten (Unterstützung) gefangen. Zuletzt hielt sich das Börsenbarometer zwar vornehmlich in der oberen Hälfte dieser Handelsspanne auf, doch nach dem gescheiterten Ausbruchsversuch heute vor einer Woche gab es bisher keinen weiteren. Der „Projection Oscillator“ generierte ein markttechnisches Verkaufssignal (siehe Chart), so dass insgesamt ein weiteres Abtauchen als wahrscheinlich anzusehen ist. Aus charttechnischer Sicht dürfte der Index zunächst erneut Tuchfühlung mit der unteren Handelsspannen-Begrenzung im Bereich um 12.850 Punkte aufnehmen.

Augenfällig war gestern darüber hinaus, dass den US-Indizes nach erneut robuster Eröffnung im weiteren Verlauf die Luft ausging. Nach den markanten Kurssprüngen, die  sentiment-technisch zuletzt von einer Welle der Euphorie begleitet wurden, muss die Frage erlaubt sein, wo denn angesichts der „bullishen“ Positionierung der Mehrheit der Marktteilnehmer (Prozentsatz der positiven US-Börsenbriefschreiber nahe einem 30 Jahres-Hoch, 21 Tage CBOE-Put/Call-Ratio auf dem tiefsten Stand seit Sommer 2014) weitere Nachfrage herkommen soll. Die Zeichen stehen dort somit eher auf „Distributionsprozesses“. Unter dieser Annahme sollte auch der DAX kaum Fantasie in Bezug auf einen möglichen charttechnischen Befreiungsschlag aufweisen – im Gegenteil: der Blick wird sich wohl recht bald wieder nach unten richten.

Quelle: Tai-Pan Börsensoftware

1. Widerstand 13.210 / 2. Widerstand 13.525

1. Unterstützung 12.850 / 2. Unterstützung 12.565

 

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