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DZ BANK – DAX: Chartbild bleibt kurzfristig klar angeschlagen

Durch den markanten Kursverlust am Mittwoch, der den zum Wochenauftakt getätigten Ausbruch aus dem wochenlangen Seitwärtskorridor konterkarierte, wurde das DAX-Chartbild zumindest im kurzfristigen Kontext klar beschädigt. Das Wieder-Eintauchen in die ehemalige Handelsspanne lässt das Risiko erkennen, dass sich in Bezug auf das Allzeithoch vom 7. November (13.525 Pkt.) in dieser Woche ein zweites niedrigeres Kurshoch etabliert hat. Aus dieser Position heraus jetzt noch einmal zurückzuschlagen, dürfte für die Fraktion der Bullen sehr schwierig werden. Auf Sicht sollte sich das wichtigste deutsche Aktienmarktbarometer erneut den Tiefpunkten der letzten fünf Handelswochen im Bereich um 12.850/10 Punkte annähern und diese einem Test unterziehen.

Nach dem fatalen Kursverlust am Mittwoch, der „so nicht hätte passieren dürfen“, eröffnete der DAX am gestrigen Donnerstag moderat. Immerhin liefen keine weiteren Verluste auf, aber die über den Tag zu beobachtende Erholungsbewegung verblieb flach. Am späteren Nachmittag keimte zwar leichtes Kaufinteresse auf, doch letztlich konnte der negative Eindruck der langen schwarzen Tageskerze vom Vortag nicht entschärft werden. Durch den markanten Kursverlust am Mittwoch, der den zum Wochenauftakt getätigten Ausbruch aus dem wochenlangen Seitwärtskorridor konterkarierte, wurde das DAX-Chartbild zumindest im kurzfristigen Kontext klar beschädigt. Das Wieder-Eintauchen in die ehemalige Handelsspanne lässt das Risiko erkennen, dass sich in Bezug auf das Allzeithoch vom 7. November (13.525 Pkt.) in dieser Woche ein zweites niedrigeres Kurshoch etabliert hat. Aus dieser Position heraus jetzt noch einmal zurückzuschlagen, dürfte für die Fraktion der Bullen sehr schwierig werden. Auf Sicht sollte sich das wichtigste deutsche Aktienmarktbarometer erneut den Tiefpunkten der letzten fünf Handelswochen im Bereich um 12.850/10 Punkte annähern und diese einem Test unterziehen. Dies muss nicht zwingend in den restlichen Handelstagen des Jahres geschehen – einschließlich heute sind es ja nur noch deren vier, die sich zudem volumenarm gestalten dürften. Doch spätestens im Januar ist eine solche Bewegung zu erwarten. Aufgrund des „Bullenfallen“-Charakters der jüngsten Bewegung lässt sich sogar ein darüber hinaus gehendes Risiko ableiten – nämlich bis in den Bereich der 200 Tage- Linie, die aktuell bei 12.595 Punkten notiert. Die sog. „Measured Move“-Projektion der ersten Abwärtswelle vom 7. bis zum 15. November, angelegt am Tageshoch vom Dienstag dieser Woche, ergibt daneben ein Ziel bei 12.660 Punkten (siehe orangefarbene Linien im Chart).

Quelle: Tai-Pan Börsensoftware

1. Widerstand 13.210 / 2. Widerstand 13.525

1. Unterstützung 12.950 / 2. Unterstützung 12.810

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