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DZ BANK – DAX: Wichtiges Fibonacci-Retracement im Fokus

Mit den fortgesetzten Gewinnmitnahmen zollt der DAX seiner zuvor im kurzfristigen Kontext deutlich „überkauften“ Situation Tribut. Mit Blick auf die Charttechnik steht dabei die Annahme einer überwundenen achtwöchigen „Konsolidierungsflagge“ auf den Prüfstand. Da unter zyklischen Gesichtspunkten nach einem starken Start in das neue Jahr häufig das Phänomen einer sog. „Januardelle“ zu beobachten war, stellen sich kurzfristig noch weitergehende Kursrisiken für den DAX dar. Wir gehen davon aus, dass sich jedoch erst auf Basis eines nachhaltigen Unterschreitens des 38,2%-Fibonacci-Retracements der Kursgewinne vom neuen Jahr bei 13.165 Punkten ein größeres Risiko auf der Unterseite ergäbe. Am Ende der potenziellen „Januardelle“ sollte sich dann noch einmal eine Kaufchance ergeben.

Während die wichtigsten US-amerikanischen Aktienmarktindizes noch einmal ein neues Allzeithoch herausbilden konnten, setzte der deutsche Blue Chip-Index seine bereits am Vortag begonnene Konsolidierungsbewegung auch gestern weiter fort. Der direkte Durchmarsch bis zum Allzeithoch um 13.525 Punkte etablierte sich somit nicht.

Mit den fortgesetzten Gewinnmitnahmen zollt der DAX seiner zuvor im kurzfristigen Kontext deutlich „überkauften“ Situation Tribut. Mit Blick auf die Charttechnik steht dabei die Annahme einer überwundenen achtwöchigen „Konsolidierungsflagge“ auf den Prüfstand. Hieraus ergab sich aus formationstechnischer Sicht eine günstige Gelegenheit, zügig einen neuen positiven Trendimpuls herauszubilden und die 14.000 Punkte-Marke zu erreichen. Da unter zyklischen Gesichtspunkten nach einem starken Start in das neue Jahr häufig das Phänomen einer sog. „Januardelle“ zu beobachten war, stellen sich jetzt kurzfristig noch weitergehende Kursrisiken für den DAX dar. Wir gehen daher davon aus, dass sich auf Basis eines nachhaltigen Unterschreitens des 38,2%-Fibonacci-Retracements der Kursgewinne vom neuen Jahr bei 13.165 Punkten ein größeres Risiko auf der Unterseite ergäbe. Mit diesem ungünstigen Signal wäre die positive Trenddynamik der letzten Tage verflogen. Der DAX könnte dann die gesamte seit Anfang des Jahres zurückgelegte Wegstrecke wieder nach unten laufen und damit Tuchfühlung mit der 200 Tage-Linie um 12.660
Punkte aufnehmen.

Oberhalb des Fibonacci-Retracements stellt sich demgegenüber nur eine „pull back“-Bewegung an die obere Begrenzung der „Konsolidierungsflagge“ dar (siehe Grafik). Aus zyklischer Sicht (Basis ist der US-Präsidentschaftswahlzyklus für das „Kongresswahljahr 2018“) besteht dabei sogar bis in den April dieses Jahr hinein ein positives Umfeld für steigende Aktienkurse. Insofern stünde am Ende der potenziellen „Januardelle“ wohl noch einmal eine Kaufchance.

Quelle: Tai-Pan Börsensoftware

1. Widerstand 13.525 / 2. Widerstand 14.000

1. Unterstützung 13.165 / 2. Unterstützung 13.000

 

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