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DZ BANK – DAX: Fragile Stabilisierungsbewegung

Insgesamt schickt sich das wichtigste deutsche Aktienmarktbarometer an, nach den herben Kursverlusten der letzten drei Handelswochen den Übergang in eine deutlichere Stabilisierungsbewegung zu schaffen. Insbesondere die Markttechnik (der „Projection Oscillator“ hat ein kurzfristiges Kaufsignal generiert) in Verbindung mit den Sentimentindikatoren deutet an, dass der DAX nicht unter das August 2017-Tief (11.870 Pkt.) fallen sollte. Die Put/Call-Ratio (DAX-Indexoptionen) an der Eurex weist aktuell eine markante Spitze auf, wie sie zuletzt im August 2015 nach dem damaligen Kurssturz etabliert wurde. Dies bedeutet im kurzfristigen Kontext eine gewisse Absicherung nach unten und signalisiert Chancen auf eine stärkere Gegenbewegung auf die starken Kursverluste. Aus charttechnischer Sicht sollte jedoch nicht davon ausgegangen werden, dass sich der Index dynamisch erholt, als hätte es die jüngste crash-artige Bewegung nie gegeben.

Unterstützt von günstigen Vorgaben durch den US-Späthandel am Freitag und freundlichen Futuresmärkten am Morgen, eröffnete der DAX zum Wochenauftakt fest. In der ersten Handelsstunde kletterte der Index auf ein Niveau von 12.380 Zählern. Dann war Schluss, und es folgten Gewinnmitnahmen. Diese hielten jedoch deutlich Distanz zu den zuletzt markierten Tiefpunkten (12.000 Pkt.).

Insgesamt schickt sich das wichtigste deutsche Aktienmarktbarometer an, nach den herben Kursverlusten der letzten drei Handelswochen den Übergang in eine deutlichere Stabilisierungsbewegung zu schaffen. Insbesondere die Markttechnik (der „Projection Oscillator“ hat ein kurzfristiges Kaufsignal generiert, siehe Grafik) in Verbindung mit den Sentimentindikatoren deutet an, dass der DAX nicht unter das August 2017-Tief (11.870 Pkt.) fallen sollte. Die Put/Call-Ratio (DAX-Indexoptionen) an der Eurex weist aktuell eine markante Spitze auf, wie sie zuletzt im August 2015 nach dem damaligen Kurssturz etabliert wurde. Dies bedeutet im kurzfristigen Kontext eine gewisse Absicherung nach unten und signalisiert Chancen auf eine stärkere Gegenbewegung auf die starken Kursverluste. Aus charttechnischer Sicht sollte jedoch nicht davon ausgegangen werden, dass sich der Index dynamisch erholt, als es die jüngste crash-artige Bewegung nie gegeben.

Zuviel Porzellan hat der DAX mit dem nachhaltigen Unterschreiten der 200 Tage-Linie bzw. dem Bruch des gesamten Unterstützungsbereichs um 12.750 Punkte zuvor zerschlagen. Dadurch kann ein vollendetes „Doppeltop“ konstatiert werden. Insofern sollten die Aufwärtsavancen im Rahmen einer fortgesetzten Gegenbewegung begrenzt bleiben. Der ehemalige charttechnische Unterstützungs-, jetzt Widerstandsbereich um 12.750 Punkte dürfte diesbezüglich als „Deckel“ fungieren.

Quelle: Tai-Pan Börsensoftware

1. Widerstand 12.750 / 2. Widerstand 13.135

1. Unterstützung 12.000 / 2. Unterstützung 11.870

 

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