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DZ BANK – MDAX im Fokus, KION Group mit neuer Strategie

Das Expertenwissen: Neuerung im Nebenwerte-Index MDAX

Der bekannteste Gradmesser für die Entwicklung am deutschen Aktienmarkt ist der DAX. Er ist „oberstes“ Mitglied der DAX-Familie, zu der auch MDAX, SDAX und TecDAX gehören. Bei den Regeln und der Zusammensetzung der einzelnen Kursbarometer wird die Deutsche Börse, als Eigentümer der Indizes, vom Arbeitskreis Aktienindizes beraten. Er besteht aus Mitarbeitern der Deutschen Börse AG sowie Vertretern von nationalen und internationalen Finanzinstituten. Die Zusammensetzung der Indizes wird regelmäßig, am fünften Arbeitstag im März, Juni, September und Dezember, überprüft. Zusätzlich zu den quartalsweisen Beratungen, bei denen eine Überprüfung der Indexzusammensetzungen auf Basis der sogenannten „Fast Exit“- und „Fast Entry“-Regeln stattfindet, können außerordentliche Sitzungen einberufen werden.

Am vergangenen Montag gab es wieder eine turnusmäßige Beratung. Dabei wurden für den MDAX folgende Änderungen beschlossen: Covestro, ein führender Hersteller von Hightech-Polymerwerkstoffen, wird den MDAX verlassen und nach der Fast-Entry-Regel in den DAX aufsteigen. Dort wird die ehemalige Kunststoffsparte des Bayer-Konzerns dann zusammen mit der Bayer AG notiert, die immer noch mit mehr als 20% an Covestro beteiligt ist. Im Gegenzug für den Aufstieg von Covestro wird der Medienkonzern ProSiebenSat.1 Media seinen Platz im DAX räumen und künftig im MDAX notiert, dem Index mit den 50 größten und börsenumsatzstärksten Unternehmen, die auf die 30 DAX-Mitglieder folgen. Ebenfalls neu in den MDAX kommen die Immobilienfirma Aroundtown sowie Rocket Internet, dessen Geschäftsmodell in der Finanzierung von Start-ups besteht. Für Aroundtown und Rocket Internet müssen Steinhoff und Südzucker ihre Plätze in der zweiten Börsenliga räumen. Die beschlossenen Änderungen werden zum 19. März 2018 umgesetzt.

Die Lage: KION erreicht angepasste Ziele

Neben den Neulingen finden wir aktuell das MDAX-Mitglied KION Group interessant. Der Gabelstaplerhersteller und Logistikdienstleister profitierte im Schlussquartal von einem anziehenden Geschäft mit Systemlösungen und erreichte die im Herbst 2017 nach unten angepassten Ziele für das Gesamtjahr. Beim Umsatz verbuchte der Konzern ein Plus von 37% auf 7,65 Mrd. Euro. Abgesehen von den Beiträgen des Ende 2016 erworbenen Spezialisten für Automatisierung und Lieferketten-Optimierung Dematic wirkte sich das dynamische Wachstum des Segments Industrial Trucks & Services positiv aus. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich um 42,5% auf 765,6 Mio. Euro. Beim Konzernergebnis meldete der Vorstand einen Anstieg um 73,3% auf 426,4 Mio. Euro.

Die Perspektive: KION will stärker als der Markt wachsen

Firmenlenker Gordon Riske betonte bei Vorlage der Zahlen, dass der Konzern 2017 mit der Neuausrichtung gut vorangekommen ist. Gleichzeitig stellte er „KION 2027“ vor. Die Strategie soll die Weichen für eine „neue Ära“ und ein weiteres profitables Wachstum stellen. KION 2027 baut auf der Strategie 2020 auf, durch die das Unternehmen ein profitables Wachstum bei effizientem Kapitaleinsatz und eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Konjunkturschwankungen erreichte. Nun liegt der Fokus auf Innovation, Digitalisierung, Automatisierung, effizienter Energienutzung und einer besseren Leistungsfähigkeit der KION Produkte sowie der Prozesse im Konzern. Dadurch soll es dem Unternehmen auch künftig gelingen, stärker als der Markt zu wachsen, der profitabelste Anbieter der Branche zu bleiben und ungeachtet des Geschäftszyklus Gewinne zu erwirtschaften.

Bei der Aktie der KION Group sehen wir einen intakten langfristigen Aufwärtstrend. In dessen Verlauf markierte die Kursnotierung im Oktober 2017 ein Allzeithoch bei 81,95 Euro. Daraufhin kam es zu einer Korrektur, in deren Verlauf die Aktie ein Tief bei 64,22 Euro markierte. Es folgte eine Gegenbewegung auf 77,60 Euro, ehe Mitte Januar erneut schwächere Notierungen einsetzten und den Kurs auf 66,74 Euro drückten. Positiv bewerten wir, dass dabei das Novembertief nicht erreicht wurde, sondern die Aktie vorher erneut eine Gegenbewegung nach oben zeigte. Gelingt es der Aktie nun, die entlang der Hochs bei 81,95 und 77,60 Euro verlaufende Abwärtstrendlinie (aktuell 75,27 Euro) zu überwinden, sehen wir erhöhte Chancen für einen Vorstoß zum Zwischenhoch von Januar bei 77,60 Euro bzw. dem bisherigen Rekordhoch bei 81,95 Euro. Einen Ausbruch über 81,95 Euro würden wir als Bestätigung des übergeordneten Aufwärtstrends werten. Unterstützung findet die Aktie bei 66,74 Euro sowie im Bereich zwischen 65 und 64,22 Euro. Sollte die Aktie unter 64,22 Euro zurückfallen, würde sich das Chartbild eintrüben, weshalb sich dieser Bereich u.E. als Stop zur Risikobegrenzung eignet.

Die Anlageidee: Mini-Future Long auf KION Group

Mit einem Hebelprodukt können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Mini-Future Long auf die KION Group AG die positive, aber auch die negative Kursentwicklung der Aktie gehebelt nach. Auf den Basiswert KION Group stehen Anlegern verschiedene Mini-Futures Long zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Mini-Future Long mit einem aktuellen Basispreis von 58,3612 Euro und einer aktuellen Knock-out-Schwelle von 61,4105 Euro. Wird die Knock-out-Schwelle berührt, kommt es zu hohen Verlusten des eingesetzten Kapitals.

Risikobeschreibung

Glossar

EBIT: Das EBIT (Earnings before interest and taxes), also das Ergebnis vor Zinsen und Steuern, ist eine international stark beachtete Kennzahl zur Beurteilung der operativen Ertragskraft eines Unternehmens.

Hebelprodukt: Hebelprodukte sind Zertifikate, die überproportional auf Kursveränderungen des zugrunde liegenden Basiswertes reagieren. Durch einen Hebel und einen geringeren Kapitaleinsatz kann eine relativ überproportionale Wertentwicklung gegenüber dem Basiswert erzielt werden.

Hebel: Der Hebel ist ein Faktor, der anzeigt, wie stark der Preis eines Zertifikats auf eine Kursänderung des zugrunde liegenden Basiswertes reagiert. Der Hebel wirkt dabei in beide Richtungen und verstärkt sowohl steigende als auch fallende Kursnotierungen.

Mini-Future: Im Gegensatz zu Turbos sind bei Mini-Futures Strike und Knock-out-Schwelle nicht identisch. Berührt der Basispreis die im Voraus definierte Knock-out-Schwelle, kann die Emittentin nach billigem Ermessen den Mini-Future fällig stellen und innerhalb einer Bewertungsfrist einen noch vorhandenen Restbetrag errechnen und dem Zertifikateinhaber auszahlen. Dadurch kann ein Totalverlust vermieden werden. Trotz dieser „Stop-Loss“-Einrichtung kann es jedoch zu hohen Verlusten des eingesetzten Kapitals kommen.

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Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals (Totalverlust) ist möglich. Sie sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der DZ BANK ausgesetzt (Emittentenrisiko).

Diese Informationen richten sich ausschließlich an Personen, die ihren Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland haben.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr DZ BANK Sales Team

Kontakt
DZ BANK AG
+49(0)69-7447-7035
wertpapiere@dzbank.de
www.dzbank-derivate.de

Mini-Future Long 61, 4105 Open End: Basiswert Kion Group

DD247R
1,29 1,30 -5,84 Basiswertkurs: 71,22 EUR
Geld in EUR Brief in EUR Diff. Vortag in % Quelle: Xetra, 15:41:58
Basispreis 58,3612 EUR Abstand zum Basispreis in % 18,06
Knock-Out-Barriere 61,4105 EUR Abstand zum Knock-Out in % 13,77
Hebel 5,48x Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Produkt, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Der bezüglich des öffentlichen Angebots von der DZ BANK erstellte Basisprospekt wird zusammen mit den zugehörigen Endgültigen Bedingungen sowie etwaigen Nachträgen zum Basisprospekt im Internet unter www.dzbank-derivate.de veröffentlicht. Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form sind außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTIR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland erhältlich.

Das von der DZ BANK AG für dieses Produkt erstellte Basisinformationsblatt kann in der jeweils aktuellen Fassung im Internet unter www.dzbankderivate.de abgerufen werden, solange dieses Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

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