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DZ BANK – Brent: Bullen nehmen Jahreshoch weiter ins Visier!

Die Lage: OPEC-Ölproduktion gibt weiter nach

Die strikte Umsetzung der Compliance-Maßnahmen der OPEC bei der Umsetzung der Förderkürzungen zeigt Wirkung. Laut der jüngst veröffentlichten Monatsstatistik markierte die Ölproduktion des Förderkartells mit 32,04 Millionen Barrel im März den niedrigsten Stand seit April vergangenen Jahres und verringerte sich im Vergleich zum Vormonat um 190.000 Barrel pro Tag. Neben freiwillig umgesetzten Kürzungen einiger OPEC-Mitglieder machten sich vor allem Produktionsausfälle in einigen bedeutenden Mitgliedsländern des Kartells positiv bei der jüngsten Monatsstatistik bemerkbar. Allen voran Venezuela musste aufgrund von Problemen bei der maroden Öl-Infrastruktur des Landes einen Produktionsrückgang von 100.000 Barrel hinnehmen. Angesichts klammer Staatskassen und veralteter Produktions- und Förderanlagen dürfte sich dieser Trend in den kommenden Monaten fortsetzen, so die Einschätzung von Experten. Auch in Algerien und Libyen wurde aufgrund von wartungsbedingten Ausfällen deutlich weniger Öl gefördert als im Vormonat.

Die Perspektive: OPEC und Russland nähern sich an

Die Chancen, dass die OPEC und Russland ihre bisherige erfolgreiche Zusammenarbeit auch nach Auslaufen des gemeinsam umgesetzten Programms Anfang 2019 fortsetzen werden, scheinen nicht schlecht zu stehen. Denn der russische Energieminister Nowak zeigte sich kürzlich gegenüber Reportern offen für eine unbefristete Kooperation mit der OPEC. Zuvor hatte Mohammed bin Salman, der neue starke Mann an der Spitze von Saudi-Arabien, bereits eine engere Zusammenarbeit zwischen der OPEC und Russland angedeutet. Nach Aussage von Nowak wäre eine neue, internationale Interessengemeinschaft denkbar, die neben den OPEC-Staaten und Russland auch weitere bedeutende Ölförderländer mit einschließen würde. Ob damit auch die USA gemeint sein könnten, ließ Nowak bewusst offen. Allerdings wies er darauf hin, dass der Energieminister der Vereinigten Staaten, Rick Perry, sich im September gemeinsam mit ihm und dem saudi-arabischen Ölminister Khalid al-Falih im Rahmen des jährlich in St. Petersburg stattfindenden russischen Wirtschaftsgipfels treffen wird. Sollte es tatsächlich zu einem globalen neuen Bündnis aller bedeutenden Ölförderstaaten kommen, wäre es möglich, eine langfristige Stützung der Ölpreisnotierungen sicherzustellen. Diese Perspektive sollte u.E. das übergeordnet bullische Szenario weiter stützen. Andere Faktoren wie eine mögliche Abschwächung der Ölnachfrage durch eine weitere Eskalation des Handelskonflikts zwischen China und den USA sollten hingegen weiter in den Hintergrund rücken.

Die Trading-Taktik: übergeordnete Ausgangslage weiterhin bullisch

Brent Crude Oil konsolidierte in den vergangenen Handelstagen, nachdem der Angriff auf ein neues Jahreshoch zuletzt abverkauft wurde. Nachdem sich die Notierungen zuletzt im Bereich der Marke von 67 USD stabilisieren konnten, bleibt die übergeordnete Ausgangslage unserer Einschätzung nach weiterhin bullisch. Wir halten daher weiterhin an unserem zuletzt skizzierten Trading-Szenario fest, wobei der Stop-Loss im Bereich der Marke von 64 USD weiterhin Bestand hat.

Die Produktidee: Endlos-Turbo Long auf Brent

Mit einem Hebelprodukt können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Endlos-Turbo Long auf den Brent Crude Future Contract steigende, aber auch fallende Kursnotierungen des Brent Crude Future Contract gehebelt nach. Wird die Knock-out-Schwelle (aktuell 56,745 USD) berührt, verfällt das Zertifikat wertlos.

Risikobeschreibung

Glossar

Hebelprodukt: Hebelprodukte sind Zertifikate, die überproportional auf Kursveränderungen des zugrunde liegenden Basiswertes reagieren. Durch einen Hebel und einen geringeren Kapitaleinsatz kann eine relativ überproportionale Wertentwicklung gegenüber dem Basiswert erzielt werden.

Hebel: Der Hebel ist ein Faktor, der anzeigt, wie stark der Preis eines Zertifikats auf eine Kursänderung des zugrunde liegenden Basiswertes reagiert. Der Hebel wirkt dabei in beide Richtungen und verstärkt sowohl steigende als auch fallende Kursnotierungen.

Knock-out-Schwelle: Eine Knock-out-Schwelle findet sich bei sogenannten Knock-out-Produkten wie Turbo-Optionsscheinen und Mini-Futures. Wird diese Knock-out-Schwelle berührt oder durchbrochen, verfällt das Knock-out-Produkt wertlos (Turbo-Optionsscheine) bzw. nahezu wertlos (Mini-Futures).

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Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals (Totalverlust) ist möglich. Sie sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der DZ BANK ausgesetzt (Emittentenrisiko).

Diese Informationen richten sich ausschließlich an Personen, die ihren Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland haben.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr DZ BANK Sales Team

Kontakt
DZ BANK AG
+49(0)69-7447-7035
wertpapiere@dzbank.de
www.dzbank-derivate.de

Endlos Turbo Long 56,745 open end: Basiswert Brent Crude Future Contract

DD2S67
12,12 12,13 3,95 Basiswertkurs: 71,65 USD
Geld in EUR Brief in EUR Diff. Vortag in % Quelle: ICE Fut Eur, 15:38:30
Basispreis 56,745 USD Abstand zum Basispreis in % 20,28
Knock-Out-Barriere 56,745 USD Abstand zum Knock-Out in % 20,28
Hebel 4,79x Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Produkt, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

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Das von der DZ BANK AG für dieses Produkt erstellte Basisinformationsblatt kann in der jeweils aktuellen Fassung im Internet unter www.dzbankderivate.de abgerufen werden, solange dieses Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

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