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DZ BANK – Deutsche Börse: So sehen die Ziele bis 2020 aus

Die Lage: Volatile Kapitalmärkte begünstigen Entwicklung in Q1

Die Deutsche Börse AG, eine der führenden europäischen Börsenorganisationen, deckt mit ihren Produkten und Dienstleistungen die gesamte Wertschöpfungskette im Finanzgeschäft ab. Nach einer neuen Segmentierung unterteilt sich das operative Geschäft in die neun Bereiche Eurex (Finanzderivate), EEX (Handelsaktivitäten der EEX Group, Strom und Gas), 360T (Devisenhandel), Xetra (Wertpapierhandel), Clearstream (Abwicklung und Verwahrung von Wertpapieren, Nettozinserträge), IFS (Abwicklung und Verwahrung von Investment- und Hedgefonds), GSF (Sicherheitenmanagement), STOXX (Indexgeschäft) und Data (Datengeschäft). Veränderungen gab es auch beim Vorstand, dessen Vorsitz seit dem 1. Januar 2018 Dr. Theodor Weimer innehat.

Nachdem das Geschäftsjahr 2017 für die Deutsche Börse alles andere als einfach war (erfolglose Fusion mit der London Stock Exchange, Rücktritt des Vorstandsvorsitzenden, geringere Handelsaktivitäten aufgrund historisch niedriger Volatilität), fiel der Auftakt in das laufende Geschäftsjahr erfreulich aus. Im ersten Quartal 2018 lagen die Nettoerlöse mit 691,6 Mio. Euro um 11% über dem Wert des Vorjahreszeitraums. Mit Ausnahme des Segments Sicherheitenmanagement trugen alle Berichtssegmente zum Wachstum bei. Zusätzlich begünstigten zyklische Effekte (erhöhte Volatilität an den Aktienmärkten, höhere US-Leitzinsen) die Entwicklung. Das um Einmaleffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte ebenfalls prozentual zweistellig zu und lag mit 438,1 Mio. Euro um 15% über dem Vorjahreswert. Der den Anteilseignern der Deutsche Börse AG zuzurechnende bereinigte Periodenüberschuss (Konzern-Periodenüberschuss) verbesserte sich um 17% auf 270,7 Mio. Euro.

Für das Gesamtjahr 2018 erwartet der Vorstand einen Anstieg der Nettoerlöse von mindestens 5%. Beim bereinigten EBITDA und dem bereinigten Konzern-Periodenüberschuss wird jeweils ein Anstieg von mindestens 10% erwartet.

Die Perspektiven: Brexit als Chance

Ende April hat der Vorstand die Grundzüge des Strategieprogramms „Roadmap 2020“ beschlossen. Dieses sieht vor, die Deutsche Börse als führenden europäischen Anbieter für Kapitalmarktinfrastruktur zu stärken. Konkret sollen bestehende strukturelle und zyklische Wachstumschancen besser und schneller umgesetzt werden. Beim externen Wachstum will der Vorstand einen gezielten und disziplinierten Ansatz verfolgen. Oberstes Ziel ist es, ausgewählte Geschäftsfelder weiter auszubauen. Chancen können sich hier z.B. durch den Brexit ergeben. So strebt die Deutsche Börse im Zuge einer erwarteten Verlagerung von Clearing-Aktivitäten aus Großbritannien auf das europäische Festland einen deutlichen Ausbau ihres Marktanteils bei der Abrechnung und Abwicklung von Handelsgeschäften an.

Ebenfalls ein wesentlicher Programmpunkt der „Roadmap 2020“ sind Investitionen in neue Technologien. Die dafür notwendigen finanziellen Mittel sollen durch eine Reduzierung der operativen Kosten frei werden. Ziel ist es, die jährlichen operativen Kosten bis Ende 2020 um rund 100 Mio. Euro zu senken. Als weitere Eckpunkte sieht das Programm bis einschließlich 2020 einen organischen (intern, aus eigener Kraft) Zuwachs der Nettoerlöse aus strukturellen Wachstumschancen von mindestens 5% p.a. vor. Eine erwartete, längerfristig anhaltende, erhöhte Volatilität der Märkte sollte zudem zu positiven zyklischen Effekten bei den Nettoerlösen führen. Für den bereinigten Periodenüberschuss wird bis 2020 ein durchschnittliches jährliches Wachstum von rund 10% bis 15% angestrebt.

Wir gehen nach dem guten Jahresauftakt davon aus, dass die Deutsche Börse weiterhin von strukturellen Wachstumsinitiativen profitiert, die zu dem für 2018 angestrebten Gewinnwachstum von mindestens 10% beitragen. Daneben erscheint uns von dem 2017 sehr niedrigen Niveau ein Anstieg der Handelsaktivität wahrscheinlich. Auch ein Umfeld steigender Zinsen ist für die Deutsche Börse positiv. Kleinere Zukäufe sind nach unserer Einschätzung möglich und können angesichts der Skalierbarkeit des Geschäftsmodells u.E. sinnvoll sein. Gleichzeitig versetzt die breite Aufstellung mit den neuen Geschäftssegmenten das Unternehmen in die Lage, Verluste in einzelnen Bereichen durch Gewinne in anderen Bereichen aufzufangen.

Die Anlageidee: Aktienanleihe Classic auf Deutsche Börse

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in die Aktie stehen verschiedene Aktienanleihen mit der Aktie der Deutsche Börse AG als Basiswert zur Verfügung. Ein Beispiel ist eine Aktienanleihe Classic mit Fälligkeit am 26.06.2019 (Rückzahlungstermin), einem Basispreis von 117,647 Euro und einer Zinszahlung von 9,00% p.a. Die Zinszahlung am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 26.06.2019, ist unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie der Deutsche Börse AG. Dividendenansprüche aus der Aktie stehen dem Anleger nicht zu.

Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin ist abhängig von der Wertentwicklung der Aktie der Deutsche Börse AG. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
1. Liegt der Schlusskurs des Basiswerts Deutsche Börse AG an der maßgeblichen Börse Xetra Frankfurt am 19.06.2019 (Referenzpreis) auf oder über dem Basispreis von 117,647 Euro, wird die Aktienanleihe zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zurückgezahlt.
2. Liegt der Referenzpreis unter dem Basispreis, erhält der Anleger eine durch das Bezugsverhältnis (8,50) bestimmte Anzahl von Aktien der Deutsche Börse AG. Es werden keine Bruchteile von Aktien geliefert. Für diese erhält der Anleger eine Zahlung eines Ausgleichsbetrags pro Aktienanleihe. Der Gegenwert der Aktien zuzüglich des Ausgleichsbetrags wird unter dem Nennbetrag liegen. Ein Zusammenfassen mehrerer Ausgleichsbeträge zu Ansprüchen auf Lieferung von Aktien ist ausgeschlossen. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien der Deutsche Börse AG am Rückzahlungstermin zzgl. des Ausgleichsbetrags und der Zinszahlung unter dem Erwerbspreis der Aktienanleihe liegt.

Die vorliegend beschriebene Aktienanleihe richtet sich somit an Anleger, die davon ausgehen, dass der Schlusskurs (Xetra Frankfurt) der Aktie der Deutsche Börse AG am 19.06.2019 auf oder über 117,647 Euro notieren wird. Bei Erwerb der Aktienanleihe während der Laufzeit müssen aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) anteilig entrichtet werden. Aktuell belaufen sich die Stückzinsen auf 4,44 Euro.

Risikobeschreibung

Glossar

Basispreis: Der Basispreis einer Aktienanleihe definiert eine festgelegte Kursschwelle. Die Art der Rückzahlung des Produkts richtet sich danach, wo der Kurs des Basiswerts am letzten Bewertungstag im Vergleich zum Basispreis notiert.

Basiswert: Als Basiswert bezeichnet man das Finanzinstrument, z.B. eine Aktie oder ein Aktienindex, das einem Zertifikat zugrunde liegt.

EBITDA: Das EBITDA (Earnings before interest, taxes, depreciation and amortisation), also das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Amortisation von immateriellen Vermögenswerten, ist eine Kennzahl zur Beurteilung der operativen Ertragskraft eines Unternehmens.

Aktienanleihe Classic 9% 2019/06: Basiswert Deutsche Boerse

DD6XRA
101,55 101,65 0,48 Basiswertkurs: 116,50 EUR
Geld in % Brief in % Diff. Vortag in % Quelle: Xetra, 15:14:38
Basispreis 117,647 EUR Abstand zum Basispreis in % -0,98
Barriere Abstand zur Barriere
Zinssatz in % p.a. 9,00 Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 8,50

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