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DZ BANK – thyssenkrupp: Das bezweckt der neue Investor!

Die Lage: Stahlsparte wächst, Industriegeschäft schwächelt

Wie schon im ersten Quartal, erwies sich die Stahlsparte von thyssenkrupp auch im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2017/2018 (Anfang Oktober 2017 bis Ende September 2018) als Wachstumstreiber. Die Sparte steigerte ihr bereinigtes EBIT von 92 auf 198 Mio. Euro. Insgesamt lieferte das 2. Quartal aus unserer Sicht ein eher gemischtes Bild. Zwar lag das bereinigte EBIT auf Konzernebene mit 500 Mio. Euro im Rahmen der Erwartungen, während die Entwicklung bei Free Cash-Flow und Nettogewinn besser ausfiel als erwartet. Gleichzeitig zeigte sich aber beim bereinigten EBIT der Industriegütergeschäfte (Komponenten für Automobilindustrie und Maschinenbau, Aufzüge, Anlagenbau) – insbesondere im Segment Industrial Solutions – eine enttäuschende Entwicklung. Belastend wirkten sich u.a. negative Währungseffekte sowie gestiegene Materialkosten aus. Der Vorstand rechnet im Geschäftsjahr 2017/2018 auf Konzernebene weiterhin mit einem Anstieg des bereinigten EBIT auf 1,8 bis 2,0 Mrd. Euro, maßgeblich getragen durch eine anhaltend positive Entwicklung der Stahlsparte. Zudem geht er davon aus, das Joint Venture mit Tata Steel im 1. Halbjahr 2018 abzuschließen. Ziehen sich die Verhandlungen mit Arbeitnehmervertretern in den Niederlanden weiter hin, dürfte sich die Fusion nach unserer Einschätzung jedoch verzögern.

Mitten in die laufenden Verhandlungen für das Joint Venture der Stahlsparten von thyssenkrupp und Tata Steel platzte im März 2018 die Ankündigung des US-Präsidenten, Strafzölle auf Stahlimporte in die USA in Höhe von 25% zu erheben. Zwar konnten durch die EU zunächst zeitlich befristete Ausnahmen erreichen. Nichtsdestotrotz wurde thyssenkrupp selbst aktiv und beantragte seinerseits Zollbefreiungen für Produkte aus verschiedenen Bereichen. Sollten der Konzern keine individuellen Ausnahmen erreichen, dürften die Auswirkungen gleichwohl überschaubar bleiben, da thyssenkrupp im stahlproduzierenden Kernsegment nur rund 4% seiner Gesamtproduktion in die USA exportiert. Zudem handelt es sich dabei größtenteils um Stahl mit besonders hochwertiger Qualität, der nicht so einfach durch Lieferungen von US-Wettbewerbern ersetzt werden kann.

Die Perspektiven: Bündnis von Großaktionären könnte operative Verbesserungen durchsetzen

In der vergangenen Woche sorgte der Einstieg des Hedgefonds Elliott bei thyssenkrupp für Aufsehen. Der Hedgefonds hat nach eigenen Angaben eine signifikante Position unterhalb der meldepflichtigen Schwelle von 3% aufgebaut. Die Experten von Elliott hätten thyssenkrupp genauer unter die Lupe genommen und sehen im operativen Geschäft erheblichen Spielraum für Verbesserungen. Zu diesem Thema will man mit Vorstand und Aufsichtsrat in einen konstruktiven Dialog eintreten. Erhebliches Verbesserungspotenzial sieht auch der schwedische Finanzinvestor Cevian, bei thyssenkrupp der zweitgrößte Einzelaktionär nach der Krupp-Stiftung. Cevian kritisiert die komplexe Struktur von thyssenkrupp und fordert eine Restrukturierung, die über das Joint Venture der Stahlsparte hinausgeht. Dabei müssten auch Verkäufe weiterer Unternehmensbereiche geprüft werden.

Bislang konnte sich Cevian mit seinen Forderungen nicht gegen die anderen Großaktionäre durchsetzen. Allerdings ist es mit Blick auf die schwache Entwicklung der Industriesparten in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017/2018 und vor dem Hintergrund, dass Elliott und Cevian ähnliche Ziele verfolgen, gut möglich, dass Elliott seinen Anteil weiter aufstockt. Gemeinsam hätten beide Investoren die Möglichkeit, Druck auf das Management auszuüben, um operative Verbesserungen im Konzern zu erreichen. Dies wäre eine Entwicklung, von der letztlich alle Aktionäre profitieren würden.

Die Anlageidee: Aktienanleihe Classic auf thyssenkrupp AG

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in die Aktie stehen verschiedene Aktienanleihen mit der Aktie der thyssenkrupp AG als Basiswert zur Verfügung. Ein Beispiel ist eine Aktienanleihe Classic mit Fälligkeit am 26.06.2019 (Rückzahlungstermin), einem Basispreis von 21,277 Euro und einer Zinszahlung von 6,25% p.a. Die Zinszahlung am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 26.06.2019, ist unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie der thyssenkrupp AG. Dividendenansprüche aus der Aktie stehen dem Anleger nicht zu.

Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin ist abhängig von der Wertentwicklung der Aktie der thyssenkrupp AG. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:

1. Liegt der Schlusskurs des Basiswerts thyssenkrupp AG an der maßgeblichen Börse Xetra Frankfurt am 19.06.2019 (Referenzpreis) auf oder über dem Basispreis von 21,277 Euro, wird die Aktienanleihe zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zurückgezahlt.

2. Liegt der Referenzpreis unter dem Basispreis, erhält der Anleger eine durch das Bezugsverhältnis (47,00) bestimmte Anzahl von Aktien der thyssenkrupp AG. Der Gegenwert der Aktien wird unter dem Nennbetrag liegen. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien der thyssenkrupp AG am Rückzahlungstermin zzgl. der Zinszahlung unter dem Erwerbspreis der Aktienanleihe liegt.

Die vorliegend beschriebene Aktienanleihe richtet sich somit an Anleger, die davon ausgehen, dass der Schlusskurs (Xetra Frankfurt) der Aktie der thyssenkrupp AG am 19.06.2019 auf oder über 21,277 Euro notieren wird. Bei Erwerb der Aktienanleihe während der Laufzeit müssen aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) anteilig entrichtet werden. Aktuell belaufen sich die Stückzinsen auf 2,40 Euro.

Risikobeschreibung

Glossar

Basispreis: Der Basispreis einer Aktienanleihe definiert eine festgelegte Kursschwelle. Die Art der Rückzahlung des Produkts richtet sich danach, wo der Kurs des Basiswerts am letzten Bewertungstag im Vergleich zum Basispreis notiert.

Basiswert: Als Basiswert bezeichnet man das Finanzinstrument, z.B. eine Aktie oder ein Aktienindex, das einem Zertifikat zugrunde liegt.

EBIT: Das EBIT (Earnings before interest and taxes), also das Ergebnis vor Zinsen und Steuern, ist eine international stark beachtete Kennzahl zur Beurteilung der operativen Ertragskraft eines Unternehmens.

Aktienanleihe Classic 6,25% 2019/06: Basiswert ThyssenKrupp

DD8GHV
101,13 101,23 1,58 Basiswertkurs: 23,260
Geld in % Brief in % Diff. Vortag in % Quelle: Xetra, 15:04:22
Basispreis 21,277 EUR Abstand zum Basispreis in % 8,56
Barriere Abstand zur Barriere
Zinssatz in % p.a. 6,25 Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 47,00

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