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DZ BANK – Brent: OPEC-Meeting wirft seine Schatten voraus!

Die Lage: OPEC-Meeting am Freitag wirft seine Schatten voraus

Deutlich schwächer präsentierten sich in den vergangenen Wochen die Öl-Notierungen an den Terminbörsen. Im Vorfeld des am kommenden Freitag stattfindenden turnusmäßigen Treffens des OPEC-Kartells in Wien kursierten zuletzt Spekulationen über eine mögliche, signifikante Erhöhung der Ölförderquoten bzw. einen vorzeitigen Ausstieg der OPEC und anderer wichtiger Ölförderländer wie Russland aus der Förderkürzungsvereinbarung. Dem Vernehmen nach drängen vor allem Schwergewichte wie Saudi-Arabien und Russland auf eine Anhebung der Ölförderung, um aus dem mittlerweile signifikant angestiegenen Ölpreis Kapital zu schlagen. In diesem Zusammenhang machten Spekulationen die Runde, wonach sowohl Saudi-Arabien als auch Russland eine Anhebung der Fördermenge um bis zu 1,5 Millionen Barrel pro Tag in den kommenden Monaten favorisieren. Angeheizt wurden diese Gerüchte auch durch die jüngsten OPEC-Produktionsdaten für den Monat Mai, die ein unerwartet deutliches Plus von 35.000 Barrel ausgewiesen hatten.

Die Perspektive: OPEC-Staaten drängen auf Kompromiss, Ölnachfrage weiter robust

Trotz der Forderungen der beiden einflussreichsten Unterzeichnerstaaten des Förderkürzungsabkommens halten Marktbeobachter eine Vereinbarung über eine deutliche Erhöhung der Fördermenge im Zuge des OPEC-Meetings in Wien für eher unwahrscheinlich. Denn OPEC-Mitglieder wie der Iran, Venezuela, Libyen oder der Irak wehren sich Agenturberichten zufolge vehement gegen eine signifikante Ausweitung der Ölförderung, da ihnen in diesem Zusammenhang hohe Einnahmeausfälle drohen würden. Entsprechend dürfte nach Einschätzung von Experten alles auf einen für alle Teilnehmerstaaten akzeptablen Kompromiss hinauslaufen.

Laut Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg ist dem Vernehmen nach eine Anhebung der Fördermenge im Bereich von 300.000 bis 600.000 Barrel pro Tag angedacht, wobei Marktteilnehmer kaum von nennenswerten Belastungen für den Ölpreis ausgehen. Dies ist auch vor dem Hintergrund teilweise massiver Probleme einzelner Staaten bei der Ölproduktion zu sehen. Als größtes Sorgenkind gilt hier Venezuela, zumal das kommunistisch regierte Land aufgrund klammer Staatskassen nicht die notwendigen Mittel hat, um die reparaturbedürftige Ölinfrastruktur nachhaltig zu sanieren. Entsprechend brach die Ölproduktion in den vergangenen Monaten teilweise signifikant ein. Auch in Libyen und dem Irak war es zuletzt zu Einbrüchen bei der Ölproduktion gekommen. Unsicher bleibt die Ausgangssituation beim OPEC-Mitglied Iran, das nach dem Veto der USA gegen das Atomabkommen möglicherweise vom internationalen Öl-Handel ausgeschlossen wird.

Angesichts niedriger Öllagerbestände in vielen Industriestaaten zeigt sich die globale Ölnachfrage weiter robust, was für Support beim Ölpreis gesorgt hatte. Daran dürfte sich nach Einschätzung von Goldman Sachs auch mittelfristig kaum etwas ändern, wobei die Experten davon ausgehen, dass eine Erhöhung der Ölproduktion durch die OPEC und andere Nicht-OPEC-Staaten durch die nach wie vor hohe Nachfrage seitens der Industriestaaten absorbiert werden sollte. Für Verunsicherung sorgt indessen der weiter eskalierende Handelskonflikt zwischen den USA und China. Nachdem US-Präsident Trump weitere Importzölle auf chinesische Warenimporte angekündigt hatte, reagierte Peking kürzlich mit einer Ausweitung der Strafzölle auf verschiedene US-Produkte, wobei man neuerdings auch US-Ölimporte mit Importzöllen belegen will. Dies sollte die Öl-Nachfrage aus dem Reich der Mitte jedoch nur temporär belasten, zumal China den Löwenanteil seines Ölbedarfs aus anderen Regionen deckt.

Die Trading-Taktik: Bullisches Szenario trotz Zwischenkorrektur weiter intakt

Brent Crude Oil vollzog in den vergangenen Handelstagen eine Zwischenkorrektur, wobei das Ausbruchs-Niveau im Bereich der Marke von 75 USD unterschritten wurde. Bullisch zu werten ist die Tatsache, dass Rücksetzer im unteren Bereich der seit Mitte April bestehenden mehrmonatigen Seitwärtsrange bei 73 USD unmittelbar mit Käufen beantwortet wurden. Damit bleibt das übergeordnete Long-Szenario bei Brent Crude Oil unserer Einschätzung nach weiter intakt. Bei Long-Positionen bietet sich angesichts der zu erwartenden höheren Volatilität u.E. eine leichte Anpassung des Stop-Loss auf 71,00 USD an.

Die Produktidee: Mini-Future Long auf Brent Crude Future Contract

Mit einem Hebelprodukt können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Mini-Future Long auf den Brent Crude Future Contract steigende, aber auch fallende Kursnotierungen des Brent Crude Future Contract gehebelt nach. Auf den Basiswert Brent Crude Future Contract stehen verschiedene Mini-Futures Long zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Mini-Future Long mit einem aktuellen Basispreis von 41,144 USD und einer aktuellen Knock-Out-Barriere von 44,087 USD. Wird die Knock-Out-Barriere berührt, kommt es zu sehr hohen Verlusten des eingesetzten Kapitals.

Risikobeschreibung

Glossar

Hebelprodukt: Hebelprodukte sind Zertifikate, die überproportional auf Kursveränderungen des zugrunde liegenden Basiswertes reagieren. Durch einen Hebel und einen geringeren Kapitaleinsatz kann eine relativ überproportionale Wertentwicklung gegenüber dem Basiswert erzielt werden.

Hebel: Der Hebel ist ein Faktor, der anzeigt, wie stark der Preis eines Zertifikats auf eine Kursänderung des zugrunde liegenden Basiswertes reagiert. Der Hebel wirkt dabei in beide Richtungen und verstärkt sowohl steigende als auch fallende Kursnotierungen.

Knock-Out-Barriere: Eine Knock-Out-Barriere findet sich bei sogenannten Knock-Out-Produkten wie Turbo-Optionsscheinen und Mini-Futures. Wird diese Knock-Out-Barriere berührt oder durchbrochen, verfällt das Knock-Out-Produkt wertlos (Turbo-Optionsscheine) bzw. nahezu wertlos (Mini-Futures).

Mini-Future: Im Gegensatz zu Turbos sind bei Mini-Futures Basispreis und Knock-Out-Barriere nicht identisch. Berührt der Kurs des Basiswerts die im Voraus definierte Knock-Out-Barriere, kann die Emittentin nach billigem Ermessen den Mini-Future fällig stellen und innerhalb einer Bewertungsfrist einen noch vorhandenen Restbetrag errechnen und dem Zertifikateinhaber auszahlen. Dadurch kann ein Totalverlust vermieden werden. Trotz dieser „Stop-Loss“-Einrichtung kann es jedoch zu sehr hohen Verlusten des eingesetzten Kapitals kommen.

Mini Future Long auf Brent Crude Rohöl ICE Rolling

DD8L62
29,34 29,35 1,35 Basiswertkurs: 75,55 USD
Geld in EUR Brief in EUR Diff. Vortag in % Quelle: ICE Fut Eur, 16:08:28
Basispreis 41,144 USD Abstand zum Basispreis in % 45,45
Knock-Out-Barriere 44,087 USD Abstand zum Knock-Out in % 41,55
Hebel 2,21x Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

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