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DZ BANK – WM-Favoriten im Check: Deutschland und der DAX – Hopp oder Top?

Das Expertenwissen: DAX ging vor 30 Jahren an den Start

Ein gelungener Auftakt sieht anders aus: Die deutsche Nationalmannschaft hat beim WM-Turnier in Russland ihr erstes Gruppenspiel gegen Mexiko verloren. Mit dem Sieg in letzter Sekunde im zweiten Match gegen Schweden konnten sich die Deutschen ihre Chancen auf einen Einzug ins Achtelfinale wahren. Aber selbst wenn sie am heutigen Mittwoch das Spiel gegen Südkorea gewinnen, ist ein Weiterkommen nicht zwangsläufig gesichert. Unter bestimmten Umständen muss die deutsche Elf sogar auf ihr Losglück hoffen.

Ganz sicher ins Achtelfinale kommt das DFB-Team, wenn es Südkorea mit mindestens zwei Toren Unterschied schlägt oder wenn es gegen Südkorea gewinnt und die Schweden höchstens ein Unentschieden gegen Mexiko erreichen. Spannung ist also garantiert. Nicht minder spannend sieht es derzeit beim DAX aus.

Der DAX ist der maßgebliche Index zur Betrachtung der Entwicklung des deutschen Aktienmarktes. Die in ihm enthaltenen Werte repräsentieren rund 80% der Marktkapitalisierung sämtlicher börsennotierter Aktiengesellschaften in Deutschland. Im Gegensatz zu anderen Indizes, wie beispielsweise dem EURO STOXX 50 oder dem S&P 500, ist im gängigen Gebrauch nicht die Kurs-, sondern die Performancevariante des DAX gemeint, die zudem bei den Investoren im Fokus steht. In diesem sogenannten Performance- oder Total-Return-Index spielt bei der Berechnung nicht nur die Kursentwicklung der in ihm enthaltenen Aktien eine Rolle, es werden auch Dividenden oder andere Erträge berücksichtigt, wie z.B. Erlöse aus Bezugsrechten.

Erstmals berechnet wurde der DAX am 1. Juli 1988, wobei eine auf den 30. Dezember 1987 datierte Ausgangsbasis von 1.000 Punkten festgelegt wurde. Der Index umfasst die Aktien der 30 größten und liquidesten Unternehmen, die im Segment Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet sind. Deshalb wird der DAX auch als Blue-Chip-Index bezeichnet. Die Auswahl der Indexmitglieder erfolgt auf Basis der Marktkapitalisierung und des Börsenumsatzes und damit nach klar definierten Kriterien. Die Gewichtung eines einzelnen Wertes im Index ist auf maximal 10% begrenzt. Die Top-3-Schwergewichte bei den Einzelwerten sind aktuell SAP, Siemens und Bayer. In punkto Branchengewichtung zeigt der DAX hinsichtlich seiner Diversifizierung ein relativ ausgewogenes Bild. Die drei größten Sektoren sind Pharma & Healthcare, Automobil und Chemie.

Der DAX dient nicht nur als Benchmark für die Entwicklung des deutschen Aktienmarktes, aufgrund seiner regelbasierten Konstruktion ist er zudem ein sehr beliebter Basiswert für Derivate. So gibt es mehr als 150.000 verschiedene Finanzprodukte auf den Index, angefangen bei Futures und Optionen über Exchange Traded Funds (ETFs) bis hin zu strukturierten Produkten. Die Beliebtheit des DAX zeigt sich auch regelmäßig in der Auswertung der Nutzeranfragen auf Ihrem Derivateportal www.dzbank-derivate.de. Der Index gehört gemessen an den Klickzahlen zu den beliebtesten Basiswerten.

Die Lage: kurzfristig im Abwärtstrend

Aus charttechnischer Sicht zeigte sich der DAX zuletzt nicht gerade in Bestform und wenig weltmeisterlich. Mitte Juni 2018 gelang es ihm nicht, sein im Mai 2018 markiertes Verlaufshoch bei 13.204 Punkten zu überwinden. Stattdessen bildete sich ein erneuter Abwärtsimpuls. Im Zuge dieser Bewegung wurden der 200-Tage-GD unterschritten sowie das 38,2%-Fibonacci-Retracement der Aufwärtsbewegung von März bis Mai verletzt. Damit bildet sich innerhalb der Korrekturbewegung seit dem Mai-Hoch ein neues Verlaufstief. Mit dem Unterschreiten des bisherigen Verlaufstiefs von 12.548 Punkten wurde zudem im kurzfristigen Bild ein Doppel-Top komplettiert.

Zum Start in die neue Börsenwoche setzte sich die Korrekturbewegung fort. Der Index fiel am Montag durch das 50%-Retracement und verletzte im gleichen Atemzug das 61,8%-Fibonacci-Retracement (bei 12.291 Punkten) des Anstiegs von März bis Mai. Insgesamt betrachtet, stellt sich damit in der kurzfristigen Betrachtung ein dynamischer Abwärtstrend dar.

Die Perspektive: kurzfristig Short

Sollte es nach einer eventuellen Gegenbewegung zu einem nachhaltigen Bruch der 12.291er-Marke kommen, steigt aus charttechnischer Sicht die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Abwärtsbewegung beim DAX fortsetzt. Denkbar ist in diesem Zusammenhang, dass die Region um das Zwischentief von März dieses Jahres bei 11.727 Zählern angelaufen wird. Damit wären sämtliche Kursgewinne der Erholungsbewegung von März bis Mai wieder zunichtegemacht. Ein Bruch der 11.727er-Marke könnte zudem im längerfristigen charttechnischen Bild eine massive obere Trendumkehrformation komplettieren, aus der sich ein rechnerisches Abwärtspotenzial bis in den Bereich von 9.850 Zählern ergeben würde.

Aufgrund des charttechnisch angeschlagenen Bildes beim DAX sehen wir derzeit Chancen auf der Short-Seite. Potenzielles Abwärtspotenzial besteht bis in den Bereich von 11.891 bis 11.727 Punkten. Er leitet sich aus dem rechnerischen Abwärtspotenzial des zwischen Mai und Juni gebildeten Doppel-Tops sowie des Märztiefs ab. Ein Stop-Loss für Short-Positionen bietet sich unseres Erachtens im Bereich um 12.650 Punkte an.

Die Trading-Idee: Endlos-Turbo Short auf DAX

Mit einem Hebelprodukt können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Endlos-Turbo Short auf den DAX die negative, aber auch die positive Kursentwicklung des Index gehebelt nach. Auf den Basiswert DAX stehen Anlegern verschiedene Endlos-Turbos Short zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Endlos-Turbo Short mit einer aktuellen Knock-Out-Barriere von 14.679,47 Punkten. Wird die Knock-Out-Barriere berührt, verfällt das Zertifikat wertlos.

Risikobeschreibung

Glossar

Hebelprodukt: Hebelprodukte sind Zertifikate, die überproportional auf Kursveränderungen des zugrunde liegenden Basiswertes reagieren. Durch einen Hebel und einen geringeren Kapitaleinsatz kann eine relativ überproportionale Wertentwicklung gegenüber dem Basiswert erzielt werden.

Hebel: Der Hebel ist ein Faktor, der anzeigt, wie stark der Preis eines Zertifikats auf eine Kursänderung des zugrunde liegenden Basiswertes reagiert. Der Hebel wirkt dabei in beide Richtungen und verstärkt sowohl steigende als auch fallende Kursnotierungen.

Knock-Out-Barriere: Eine Knock-Out-Barriere findet sich bei sogenannten Knock-Out-Produkten wie Turbo-Optionsscheinen und Mini-Futures. Wird diese Knock-Out-Barriere berührt oder durchbrochen, verfällt das Knock-Out-Produkt wertlos (Turbo-Optionsscheine) bzw. nahezu wertlos (Mini-Futures).

Endlos Turbo Short 14.679,47 open end: Basiswert DAX

DD9EX5
23,10 23,11 -3,88% Basiswertkurs: 12.361,76 PKT
Geld in EUR Brief in EUR Diff. Vortag in % Quelle: XETRA-ETF, 15:31:09
Basispreis 14.679,47 PKT Abstand zum Basispreis in % 18,72%
Knock-Out-Barriere 14.679,47 PKT Abstand zum Knock-Out in % 18,72%
Hebel 5,33 Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,01

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