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DZ BANK – Brent bricht nach Iran-Boykott nach oben aus!

Die Lage: OPEC-Meeting bringt wenig Impulse

Das mit Spannung erwartete OPEC-Meeting Ende Juni brachte kaum neue Impulse. Wie erwartet verständigten sich die Teilnehmerstaaten auf eine graduelle Anhebung der Förderquoten um 1 Million Barrel pro Tag. Marktbeobachter und Analysten hatten dies im Vorfeld erwartet, obgleich einige OPEC-Mitglieder auf eine etwas geringere Anhebung der Produktionskapazitäten gedrängt hatten. Für Saudi-Arabien und Russland als einflussreichste Mitglieder der neu formierten Allianz von OPEC-Staaten und weiteren Mitgliedern außerhalb des Preiskartells war das Abkommen aus politischer Sicht ein wichtiger Erfolg. Denn trotz der leichten Anhebung der Ölproduktion bleibt das ursprünglich vereinbarte Rahmenabkommen über Förderkürzungen bei OPEC- und Nicht-OPEC-Staaten weiter formal in Kraft. Damit hat das Zweckbündnis die Möglichkeit, bis zum Auslaufen der Rahmenvereinbarung Anfang 2019 je nach Gemengelage erneut in das Geschehen eingreifen zu können.

Die Perspektive: US-Drohungen gegen den Iran treiben an – Droht eine Trendwende?

Während das OPEC-Meeting an den Terminmärkten unbeachtet blieb, sorgte US-Präsident Trump mit einer spektakulären Ankündigung für Aufsehen: Demnach droht man Ländern, die künftig Öl aus dem Iran beziehen, mit empfindlichen Sanktionen. Damit macht Trump seine Drohung war, den Iran für die Weiterführung des Atom-Programms zu bestrafen. Die US-Drohung bedeutet faktisch eine Ausgrenzung des Iran vom internationalen Ölhandel, womit die Wirtschaftssanktionen gegen den viertgrößten OPEC-Produzenten de facto wieder in Kraft treten. Damit sollte sich die Situation auf dem Ölmarkt wieder deutlicher in Richtung der Öl-Bullen verschieben. Denn ab November dieses Jahres fällt der Iran damit als Öl-Exporteur aus. Da viele kleine und mittlere Ölproduzenten wie der Irak, Libyen und insbesondere Venezuela massive Probleme mit der oftmals maroden Ölinfrastruktur haben, gehen Experten des Researchhauses Wood Mackenzie durch den OPEC-Beschluss von keiner nennenswerten Belebung auf der Angebotsseite aus.

Gute Vorzeichen also für weiter steigende Notierungen. Da sich die Öllagerbestände in vielen Industrieländern weiter auf niedrigem Niveau befinden, sollte die Ölnachfrage weiter hoch bleiben. Vor allem Emerging Markets wie China stehen trotz des eskalierenden Handelskonflikts mit den USA weiter auf der Käuferseite. Die für Mai veröffentlichten Importdaten für China weisen mit 9,2 Millionen Barrel einen Wert knapp unter dem Rekordniveau von 9,6 Millionen Barrel aus. Sollte die US-Regierung ihre Drohung von Importzöllen auf Waren aus Europa und China wahr machen, könnte dies auch negative Folgen für den Ölpreis haben. Diese Einschätzung vertritt unter anderem Mike Wirth, Vorstandschef des US-Ölmultis Chevron. Ob und wann sich eine Umkehr der Angebots- und Nachfragesituation am Ölmarkt tatsächlich materialisiert, bleibt abzuwarten. Die Experten von Goldman Sachs sehen derzeit noch keinen Handlungsbedarf und bestätigten ihr kurzfristiges Kursziel von 82,50 USD bei Brent Crude Oil. Allerdings gehen die Experten im weiteren Jahresverlauf von einer Abschwächung der Notierungen bis in den Bereich von 75 USD aus.

Trading-Taktik: trendfolgend Long
Brent Crude Oil bestätigte unser zuletzt skizziertes Bull-Szenario. Im Anschluss an das OPEC-Meeting und den News-Impuls durch die US-Drohungen gegen den Iran brach Brent dynamisch aus der mehrwöchigen Trading-Range zwischen 70 und 75 USD nach oben aus. Übergeordnet stehen die Zeichen damit nach unserer Einschätzung auf Trendfortsetzung. Kurzfristig sollte der Breakout auf ein neues Jahreshoch bei 80 USD eine weitere dynamische Aufwärtsbewegung einleiten. In diesem Zusammenhang bietet es sich an, den Stop-Kurs für bestehende Long-Positionen von 71,00 auf 73,50 USD nach oben anzupassen.

Die Produktidee: Mini-Future Long auf Brent Crude Future Contract

Mit einem Hebelprodukt können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Mini-Future Long auf den Brent Crude Future Contract steigende, aber auch fallende Kursnotierungen des Brent Crude Future Contract gehebelt nach. Auf den Basiswert Brent Crude Future Contract stehen verschiedene Mini-Futures Long zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Mini-Future Long mit einem aktuellen Basispreis von 41,186 US-Dollar und einer aktuellen Knock-Out-Barriere von 44,18 USD. Wird die Knock-Out-Barriere berührt, kommt es zu sehr hohen Verlusten des eingesetzten Kapitals.

Risikobeschreibung

Glossar

Hebelprodukt: Hebelprodukte sind Zertifikate, die überproportional auf Kursveränderungen des zugrunde liegenden Basiswertes reagieren. Durch einen Hebel und einen geringeren Kapitaleinsatz kann eine relativ überproportionale Wertentwicklung gegenüber dem Basiswert erzielt werden.

Hebel: Der Hebel ist ein Faktor, der anzeigt, wie stark der Preis eines Zertifikats auf eine Kursänderung des zugrunde liegenden Basiswertes reagiert. Der Hebel wirkt dabei in beide Richtungen und verstärkt sowohl steigende als auch fallende Kursnotierungen.

Knock-Out-Barriere: Eine Knock-Out-Barriere findet sich bei sogenannten Knock-Out-Produkten wie Turbo-Optionsscheinen und Mini-Futures. Wird diese Knock-Out-Barriere berührt oder durchbrochen, verfällt das Knock-Out-Produkt wertlos (Turbo-Optionsscheine) bzw. nahezu wertlos (Mini-Futures).

Mini-Future: Im Gegensatz zu Turbos sind bei Mini-Futures Basispreis und Knock-Out-Barriere nicht identisch. Berührt der Kurs des Basiswerts die im Voraus definierte Knock-Out-Barriere, kann die Emittentin nach billigem Ermessen den Mini-Future fällig stellen und innerhalb einer Bewertungsfrist einen noch vorhandenen Restbetrag errechnen und dem Zertifikateinhaber auszahlen. Dadurch kann ein Totalverlust vermieden werden. Trotz dieser „Stop-Loss“-Einrichtung kann es jedoch zu sehr hohen Verlusten des eingesetzten Kapitals kommen.

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Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals (Totalverlust) ist möglich. Sie sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der DZ BANK ausgesetzt (Emittentenrisiko).

Diese Informationen richten sich ausschließlich an Personen, die ihren Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland haben.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr DZ BANK Sales Team

Kontakt
DZ BANK AG
+49(0)69-7447-7035
wertpapiere@dzbank.de
www.dzbank-derivate.de

Mini-Future Long 44,18 open end: Basiswert Brent Crude Future Contract

DD8L62
31,60 31,61 1,09 Basiswertkurs: 78,00
Geld in EUR Brief in EUR Diff. Vortag in % Quelle: ICE Fut Eur, 14:43:07
Basispreis 41,186 USD Abstand zum Basispreis in % 47,17
Knock-Out-Barriere 44,18 USD Abstand zum Knock-Out in % 43,33
Hebel 2,12 Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Produkt, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Der bezüglich des öffentlichen Angebots von der DZ BANK erstellte Basisprospekt wird zusammen mit den zugehörigen Endgültigen Bedingungen sowie etwaigen Nachträgen zum Basisprospekt im Internet unter www.dzbank-derivate.de veröffentlicht. Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form sind außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTIR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland erhältlich.

Das von der DZ BANK AG für dieses Produkt erstellte Basisinformationsblatt kann in der jeweils aktuellen Fassung im Internet unter www.dzbank-derivate.de abgerufen werden, solange dieses Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

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