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INHALT

Slow Stochastic im überkauften Bereich

Short-Szenario: Angeschlagenes Chartbild

Long-Szenario: Annäherung an GD 200

Widerstände und Unterstützungen
Widerstand 1: 12.783 Punkte
Widerstand 2: 13.008 Punkte
Unterstützung 1: 12.314 Punkte
Unterstützung 2: 12.100 Punkte

DZ BANK Produkte
TURBO SHORT 14.025 2018/12: BASISWERT DAX (WKN: DD9E70)
TURBO LONG 11.000 2018/12: BASISWERT DAX (WKN: DD9F06)

Glossar

Rechtliche Hinweise

Impressum

Fertiggestellt
16.07.2018

Analyst
Marvin Herzberger


DAX-Analyse für Montag, den 16. Juli 2018

DZ BANK – Nachhaltiger Kaufdrang fehlt – Indikatoren weisen auf Gegenbewegung hin

» Slow Stochastic im überkauften Bereich

Der DAX hat sich am Freitag mit einem Plus von rund 0,45% in das Wochenende verabschiedet. Nachdem das deutsche Börsenbarometer mit einem Gap Up bei 12.538,5 Punkten in den Handel gestartet ist, schwankte der Kurs in einer engen Handelsspanne zwischen 12.498 Punkten und 12.585,5 Punkten. Zum Tagesschluss stand der Index bei 12.548,5 Punkten. An der Tageskerze von Freitag ist zu erkennen, dass es weiterhin an einem nachhaltigen Kaufdrang fehlt. Die Anleger sind sich stattdessen über die weitere Kursentwicklung uneinig. Wir rechnen damit, dass der deutsche Leitindex seine übergeordnete Abwärtsbewegung in Richtung 12.314 Punkte (Unterstützung 1) wieder aufnehmen wird, weil das charttechnische Doppeltop weiterhin intakt ist. Zudem fehlt es an nachhaltigem Kaufdrang, da die Handelskonflikte zwischen der USA und China sowie der USA und Europa noch nicht endgültig geklärt sind. Eine weitere Bestätigung für bevorstehende Kursrückgänge bietet der Oszillator der Slow Stochastic. Die Slow Stochastic notiert mittlerweile im überkauften Bereich. Sobald die grüne Linie die rote von oben nach unten kreuzt, wird ein Verkaufssignal ausgelöst. Wenn die erste Unterstützung nachhaltig unterschritten wird, ist die nächste Support-Zone im Bereich von 12.100 Punkten (Unterstützung 2) zu finden. Vorbörslich wird der DAX heute mit einem marginalen Plus von 0,1% bei 12.555 Punkten taxiert. Auf der Oberseite bildet die Marke von 12.783 Punkten (Widerstand 1) eine markante Barriere. In dieser Zone notiert der GD 200. Das Short-Szenario ist erst hinfällig, wenn der DAX die Kursmarke von 12.783 Punkten auf Tagesschlusskursbasis überschreitet.

» Short-Szenario: Angeschlagenes Chartbild

In der vergangenen Woche hat der DAX sich nahezu neutral entwickelt. Die Anfang Juli eingeleitete Erholungsbewegung hat das deutsche Börsenbarometer bis Dienstag auf 12.642,5 Punkte hochziehen können. Anschließend folgte eine Korrektur von knapp 250 Punkten. Diese ließ Anleger in dem Glauben, dass eine neue Abwärtswelle gestartet wurde. Doch der DAX stemmte sich bis zum Freitag gegen eine Bestätigung einer neuen Abwärtswelle. Wir sind dennoch weiterhin von dem übergeordnet angeschlagenen Chartbild überzeugt. Dieses ergibt sich aus dem Doppeltop sowie der signifikanten Widerstandswirkung des GD 200. Somit muss der Index für ein gültiges Kaufsignal zuerst die Marke von 12.783 Punkten (Widerstand 1) nachhaltig überwinden, wovon wir derzeit nicht ausgehen. Ein weiterer Indikator, welcher kurz vor einem Verkaufssignal steht, ist die Slow Stochastic. Sie notiert mit ihren beiden Linien bereits im überkauften Bereich. Sobald sich die Linien kreuzen, wird ein Verkaufssignal ausgelöst. Damit sehen wir fallende Notierungen als das wahrscheinlichste Szenario an. Diese sollten den DAX mittelfristig in Richtung des Verlaufstiefs bei 12.100 Punkte (Unterstützung 2) zurückführen. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der TURBO SHORT 14.025 2018/12: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DD9E70)* mit einem Basispreis von 14.025 Punkten und Fälligkeitsdatum am 07.01.2019. Der Hebel liegt am 16.07.2018 um 07:15 Uhr bei 8,12. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX den Widerstand bei 12.783 Punkten auf Tagesschlusskursbasis überschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

» Long-Szenario: Annäherung an GD 200

Am Freitag konnte das deutsche Börsenbarometer ein kleines Tagesplus verzeichnen. Kurzfristig könnte der Index damit Schwung sammeln, um das Bewegungshoch vom 10.07.2018 zu überwinden. Wenn dieser Fall eintreten sollte, steht der DAX vor dem markanten Widerstand bei 12.783 Punkte (Widerstand 1). Wir vermuten, dass die Erholungsbewegung spätestens am GD 200 zum Erliegen kommen dürfte. Diese Einschätzung ziehen wir daraus, weil institutionelle Anleger den GD 200 als signifikante Marke für ihre Investitionsentscheidungen heranziehen. Wie stark diese Linie wiederum als Distributionszone fungiert, wurde am 18.04.2018, 24.04.2018 und 20.06.2018 sichtbar. Wenn der DAX es dennoch schafft, dieses Kursniveau nachhaltig zu überwinden, ist mit Anschlusskäufen zu rechnen, welcher den Index in Richtung von 13.008 Punkten (Widerstand 2) führen könnten. Dort liegt das Tief vom 15.06.2018. An dem Tag ist eine über 1.000 Punkte starke Abwärtsbewegung gestartet. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der TURBO LONG 11.000 2018/12: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DD9F06)* mit einem Basispreis von 11.000 Punkten und Fälligkeitsdatum am 07.01.2019. Der Hebel liegt am 16.07.2018 um 07:15 Uhr bei 8,05. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX unter 12.100 Punkte fällt. Bitte beachten Sie die Produktrisken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

*Produktauswahl nach Vorgabe der DZ BANK

Risikohinweis
Wenn der Rückzahlungsbetrag der zuvor genannten Produkte niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis, erleidet ein Anleger einen Verlust. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK (Emittent) ihre Verpflichtungen aus dem jeweiligen Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Produkt, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Bitte beachten Sie, dass die Wertentwicklung hier nur beispielhaft und verkürzt dargestellt ist. Der Chart zeigt die Wertentwicklung der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Quelle: www.dzbank-derivate.de

Täglich vor Börsenöffnung geben die technischen Analysten von TraderFox auf dzbank-derivate.de/daxanalyse eine Einschätzung zum DAX – sowohl als PDF als auch als Video.

» Glossar

Abwärtstrend
Ein Abwärtstrend ist eine Situation, bei der der Tiefpunkt jeder aufeinanderfolgenden Kursrallye tiefer liegt, als derjenige der vorangegangenen Rallye und jeder Hochpunkt ebenfalls tiefer als der vorangegangene Hochpunkt liegt. Anders formuliert: Ein Abwärtstrend ist ein Muster mit fallenden Gipfeln und Tälern.

Bollinger Bänder
Die Bollinger Bänder sind ein relatives Bezugssystem, das Aufschluss darüber geben soll, ob ein Markt stark überkauft oder überverkauft ist. Das System wurde von John Bollinger in den 1970er Jahren entwickelt. Die Bollinger Bänder werden mit Hilfe eines 20-Tage Gleitenden Durchschnitts (GD) in das Chartbild eines Marktes eingezeichnet. Das untere Bollinger Band wird 2 Standardabweichungen unter dem 20er GD aufgetragen. Das obere Bollinger Band wird entsprechend 2 Standardabweichungen über dem 20er GD eingezeichnet. Wenn man eine Normalverteilung der Preisentwicklung unterstellt, befinden sich etwa 95% aller Marktpreise innerhalb der Bollinger Bänder. Wenn ein Markt stark fällt und sich deutlich unterhalb der Bollinger Bänder befindet, kann man von einer überverkauften Situation sprechen. Wenn ein Markt stark steigt und deutlich oberhalb des oberen Bollinger Bandes notiert, kann man von einer überkauften Situation sprechen.

Divergenz
Eine Situation, in der sich zwei Indikatoren nicht gegenseitig bestätigen. Bei der Oszillator-Analyse ist dies zum Beispiel der Fall, wenn die Kurse steigen, während ein Oszillator bereits anfängt zu fallen. Divergenzen warnen üblicherweise vor einem Trendwechsel. Das Gegenteil von Abweichung ist Bestätigung.

Doji
Ein Doji ist eine Kerze oder ein Kursstab (Bar), bei dem Eröffnung- und Schlusskurs auf dem gleichen Kursniveau liegen. Der Doji signalisiert in erster Linie Unentschlossenheit oder eine Pause in der Kursbewegung. Der Doji entsteht in der Regel in Konsolidierungen oder Seitwärtsbewegungen, aber auch am Ende von Kursbewegungen.

Doppeltop
Diese Kursformation weist zwei ausgeprägte Gipfel auf. Die Trendumkehr ist abgeschlossen, wenn das mittlere Tal nach unten durchbrochen wird. Der doppelte Boden ist ein Spiegelbild des Doppeltops.

Gap
Kurslücken sind Leerräume, die auf einem Balkenchart auf Kursniveaus auftreten, an denen kein Handel stattgefunden hat. Zu einer Aufwärtslücke kommt es, wenn der tiefste Kurs eines Handelstages höher ist, als der höchste Kurs des vorangegangenen Tages. Eine Aufwärtslücke (Gap Up) ist üblicherweise ein Zeichen von Marktstärke, während eine Abwärtslücke (Gap Down) ein Zeichen von Marktschwäche darstellt. Die drei wichtigsten Arten von Kurslücken sind Ausbruchslücke, Fortsetzungslücke und Erschöpfungslücke.

Gap Down
Ein Gap Down ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die abwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.

Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Angebotsüberhang.

Gap Up
Ein Gap Up ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die aufwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.

Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Nachfrageüberhang.

GD 200
GD 200 steht für Gleitender Durchschnitt über die vergangenen 200 Börsentage. Die 200-Tage-Linie gehört zu den einfachsten und bekanntesten Hilfsmitteln der Chartanalyse. Sie wird ermittelt, indem für jeden Tag das arithmetische Mittel der Schlusskurse der vergangenen 200 Handelstage berechnet wird und anschließend die einzelnen Durchschnittskurse miteinander verbunden werden.

Der GD 200 wird als trendfolgender Indikator genutzt. Wird die 200-Tage-Linie eines Titels von oben nach unten gerissen, so sprechen Charttechniker von einem Verkaufssignal. Im umgekehrten Fall fungiert er als Kaufsignal.

Long-Szenario
Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursanstieg.

Schulter-Kopf-Schulter-Formation
Die bekannteste der Umkehrformationen. An einem Markthöhepunkt werden drei ausgeprägte Gipfel gebildet, wobei der mittlere Gipfel (oder Kopf) etwas höher ist, als die beiden anderen Gipfel (Schultern). Wenn die Trendlinie (Nackenlinie), die die beiden dazwischen liegenden Täler verbindet, gebrochen wird, ist die Formation komplett. Eine Bodenformation ist das Spiegelbild der Topformation, sie wird umgekehrte oder inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation genannt.

Short-Szenario
Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursrückgang.

Slow Stochastic
Die Stochastik ist ein mathematisches Verfahren zur Berechnung von Wahrscheinlichkeiten bei Zufallsverfahren. Mit dem Indikator der Slow Stochastic wird nach Umkehrpunkten im Markt gesucht. Charttechnische Relevanz erlangt der Indikator bei der Feststellung von Umkehrpunkten in Zeiten von Seitwärtsbewegungen und sich entwickelnden leichten Trends. Der Indikator sollte in Verbindung mit weiteren Indikatoren oder charttechnischen Mustern verwendet werden.

Der Indikator besteht aus zwei Linien, einer schnelleren grünen Linie, genannt (%K) und einer langsameren roten Linie (%D). Signale entstehen, wenn die beiden Linien einen Schnittpunkt aufweisen und/oder durch das Niveau auf der Skala. Die beiden Linien können Werte zwischen 0-100 annehmen. Theoriegemäß weisen Werte über 70-80 darauf hin, dass sich der Markt derzeit in einem überkauften Zustand befindet. Werte unterhalb von 20-30 weisen hingegen auf einen überverkauften Zustand hin.

Ein Kaufsignal entsteht, wenn die Linie %K die Linie %D von unten nach oben schneidet. Ein Verkaufssignal wird generiert, wenn die Linie %K die Linie %D von oben nach unten schneidet.
Wenn die %K-Linie die %D-Linie im Bereich von 20-30 oder niedriger von unten nach oben durchbricht, dann kommt es zum Kaufsignal. Analog dazu das Verkaufssignal. Wenn die %K-Linie im Bereich von 70-80 oder höher notiert und die %D Linie nach unten durchbricht, wird ein Verkaufssignal generiert.

Überkauft
Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen oberen Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gestiegen und anfällig für einen Kurseinbruch ist.

Überverkauft
Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen unteren Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gefallen und reif für eine Erholung ist.

Unterstützung
Ein Kurs oder Kursbereich unterhalb des aktuellen Kurses, wo die Kaufkraft groß genug ist, um einen Kursrückgang aufzuhalten. Ein früheres Reaktionstief bildet üblicherweise eine Unterstützungslinie

Widerstand
Das Gegenteil von Unterstützung. Widerstand entsteht auf dem Niveau eines früheren Kurshochs, wirkt als Barriere oberhalb des Marktkurses und kann einen Kursanstieg stoppen. (Siehe Unterstützung.)

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Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals (Totalverlust) ist möglich. Sie sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der DZ BANK ausgesetzt (Emittentenrisiko).

Die Informationen richten sich ausschließlich an Personen, die ihren Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland haben.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr DZ BANK Sales Team

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