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DZ BANK – Brent: Konjunktursorgen drücken Ölpreis, Bären übernehmen das Zepter!

Die Lage: Sorge um globalen Handelskrieg drückt Ölpreisnotierungen

Die jüngste Zuspitzung des Handelsstreits zwischen den USA und China sorgte nicht nur an den Leitbörsen für heftige Kurskapriolen. Auch am Terminmarkt hinterließ die Ankündigung der USA, Zölle im Gesamtwert von 200 Mrd. USD auf chinesische Warenimporte erheben zu wollen, ihre Spuren. Eine Eskalation des Handelskriegs könnte laut Analysten das weltweite Wirtschaftswachstum nachhaltig gefährden. Dies wäre nicht nur negativ für die Konjunkturentwicklung, sondern dürfte schlussendlich auch die Ölnachfrage drosseln, so die Experten der Société Générale in einer jüngst veröffentlichten Studie. Belastet wurden die Notierungen durch eine deutlich gestiegene Öl-Fördermenge in Ländern wie Saudi-Arabien. Auch Libyen nahm früher als erwartet vier wichtige Seehäfen wieder in Betrieb, nachdem man sich mit verfeindeten Rebellen auf eine Rückübereignung geeinigt hatte.

Die Perspektive: Ölnachfrage weiter robust – Positive News-Impulse werden abverkauft

Übergeordnet bleiben die Perspektiven bei Brent Crude Oil weiterhin intakt. Laut einer Erhebung der  International Energy Agency (IEA) dürfte die weltweite Ölnachfrage im ersten Halbjahr bei rund 1,5 Millionen Barrel pro Tag gelegen haben. Im weiteren Verlauf gehen die Experten jedoch von einer weiteren Abschwächung der Ölnachfrage aus, wobei sich diese Tendenz bis 2019 fortsetzen sollte. Nach dem jüngsten OPEC-Beschluss, der eine graduelle Anhebung der Ölförderung bei einigen Schwergewichten wie Saudi-Arabien beinhaltet hatte, kletterte die Ölproduktion um 370.000 Barrel pro Tag und erreichte damit ein Vier-Monats-Hoch von 31,9 Millionen Barrel pro Tag. Da viele kleinere und mittelgroße Ölproduzenten wie Libyen, Angola, der Irak und vor allem Venezuela weiterhin mit erheblichen Problemen bei der Ölförderung zu kämpfen haben, sollte der jüngste Anstieg der Ölproduktion nicht überbewertet werden. Positive Signale kamen zuletzt auch vom US-Ölmarkt. Hier wurde in der vergangenen Woche bei den Öllagerbeständen ein unerwartet deutlicher Rückgang von 12,6 Millionen Barrel ausgewiesen – immerhin der höchste Rückgang seit knapp 5 Jahren. Auch die US-Ölproduktion scheint nach dem Rekordlauf der vergangenen Monate zumindest eine Pause einzulegen. Denn hier wurde zuletzt ein Minus von 1,4% auf 20,4 Millionen Barrel pro Tag ausgewiesen.

Insgesamt haben sich unserer Einschätzung nach die Perspektiven aus fundamentaler Sicht nicht merklich verschlechtert. Die jüngste Price-Action bei Brent Crude Oil macht jedoch deutlich, dass mittlerweile die Bären am Drücker sind. Denn nachdem der Ausbruch auf ein neues Jahreshoch nicht gelang, wurden positive News-Impulse zuletzt wiederholt abverkauft. Übergeordnet wird der Chart außerdem durch ein Doppel-Top im Bereich der Marke von 80 USD dominiert, was unserer Einschätzung nach auf weiter fallende Kurse hindeutet.

Die Trading-Taktik: Doppel-Top deutet auf fallende Kurse hin

Brent Crude Oil kam in den vergangenen Handelstagen aufgrund des sich zuspitzenden Handelskonflikts zwischen den USA und China zeitweise kräftig unter Druck. Dabei wurde unsere Stop-Loss-Marke bei 73,50 USD unterschritten. Das charttechnische Gesamtbild hat sich in den letzten Handelstagen eingetrübt. So konnten sich die Notierungen nach dem massiven Abverkauf nur zeitweise behaupten, wobei Erholungen im Bereich der Marke von 75 USD zuletzt abverkauft wurden. Übergeordnet hat sich im Bereich der Marke von 80 USD ein Doppel-Top gebildet, was nun die dominierende Chart-Formation darstellt und übergeordnet auf fallende Kurse hindeutet. Es bietet sich daher an, kurzfristige Erholungen im Bereich der Marke von 75 USD zum Aufbau von Short-Positionen zu nutzen, um sich aus Chance-Risiko-Gesichtspunkten eine bessere Ausgangsposition zu verschaffen. Als Risikotoleranz bietet sich u.E. ein Wert im Bereich der Marke von 77,00 USD an.

Die Produktidee: Endlos-Turbo Short auf Brent

Mit einem Hebelprodukt können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Endlos-Turbo Short auf den Brent Crude Future Contract steigende, aber auch fallende Kursnotierungen des Brent Crude Future Contract gehebelt nach. Wird die Knock-Out-Barriere (aktuell 107,574 USD) berührt, verfällt das Zertifikat allerdings wertlos.

Risikobeschreibung

Glossar

Hebelprodukt: Hebelprodukte sind Zertifikate, die überproportional auf Kursveränderungen des zugrunde liegenden Basiswertes reagieren. Durch einen Hebel und einen geringeren Kapitaleinsatz kann eine relativ überproportionale Wertentwicklung gegenüber dem Basiswert erzielt werden.

Hebel: Der Hebel ist ein Faktor, der anzeigt, wie stark der Preis eines Zertifikats auf eine Kursänderung des zugrunde liegenden Basiswertes reagiert. Der Hebel wirkt dabei in beide Richtungen und verstärkt sowohl steigende als auch fallende Kursnotierungen.

Knock-Out-Barriere: Eine Knock-Out-Barriere findet sich bei sogenannten Knock-Out-Produkten wie Turbo-Optionsscheinen und Mini-Futures. Wird diese Knock-Out-Barriere berührt oder durchbrochen, verfällt das Knock-Out-Produkt wertlos (Turbo-Optionsscheine) bzw. nahezu wertlos (Mini-Futures).

Endlos Turbo Short 107,565 open end: Basiswert Brent Crude Future Contract

DD8N0Z
30,92 30,93 1,24 Basiswertkurs: 71,70 USD
Geld in EUR Brief in EUR Diff. Vortag in % Quelle: ICE Fut Eur, 14:23:49
Basispreis 107,565 USD Abstand zum Basispreis in % 49,98
Knock-Out-Barriere 107,565 USD Abstand zum Knock-Out in % 49,98
Hebel 1,99x Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

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