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DZ BANK – Münchener Rück stellt Gewinnsteigerungen in Aussicht

Die Lage: Durchschnittliche Schadensbelastung im ersten Halbjahr

Nach einem schwierigen zweiten Halbjahr 2017, in dem die Versicherungen mit großen Schäden infolge von starken Wirbelstürmen und schweren Erdbeben konfrontiert wurden, fiel die Bilanz im ersten Halbjahr 2018 besser aus. Wie aus dem vergangene Woche veröffentlichten Naturkatastrophen-Bericht der Münchener Rück hervorgeht, fielen in den ersten sechs Monaten 2018 Gesamtschäden von 33 Mrd. US-Dollar an, die Hälfte der Summe des Vorjahres. Für die Versicherer und Rückversicherer bedeutete es allerdings keine außergewöhnliche Entlastung. Zwar lag der Anteil der versicherten Schäden von Januar bis Juni 2018 mit 17 Mrd. US-Dollar unter den 25,5 Mrd. des Vorjahreszeitraums, er entsprach aber in etwa dem Durchschnitt der ersten sechs Monate in den zurückliegenden 30 Jahren (17,5 Mrd. US-Dollar). Dies ist darauf zurückzuführen, dass insbesondere in den Industriestaaten die Zahl der Versicherungen gegen Schäden aus Naturkatastrophen in den letzten Jahren gestiegen ist.

Nichtsdestotrotz resümierte Torsten Jeworrek, Vorstandsmitglied der Münchener Rück AG, mit Blick auf den Verlauf des ersten Halbjahres, dass es gut sei, nach extremen Katastrophen mit Rekordschäden wieder eine Phase mit geringen Schäden zu verzeichnen. Bereits nach einem guten Auftakt in das laufende Geschäftsjahr zeigte sich der weltgrößte Rückversicherer zuversichtlich. Finanzvorstand Jörg Schneider stellte Anfang Mai mit Blick auf die geringen Schäden im ersten Quartal einen Gewinn von mindestens 2,5 Mrd. Euro für 2018 in Aussicht. Der Erwartungen für die Schaden-Kosten-Quote in der Schaden-Rückversicherung wurden mit Vorlage der Zahlen zum ersten Quartal um 2 Prozentpunkte auf 97% gesenkt. In den ersten drei Monaten lag die Quote, die Auskunft über die Rentabilität des operativen Geschäfts gibt, aufgrund der geringen Schäden bei 88,6% (Vorjahr 97,1%).

Die Perspektive: Gewinne sollen steigen

Im April dieses Jahres bekräftigte Vorstandschef Joachim Wenning, dass die Münchener Rück ihren Gewinn bis 2020 schrittweise auf 2,8 Mrd. Euro erhöhen wird. Dies soll durch die Konzentration auf das Versicherungsgeschäft erreicht werden. Wachstumspotenzial bieten nicht nur neue Produkte wie Cyber-Versicherungen, sondern auch der Ausbau der Marktposition in Regionen, in denen man bislang unterrepräsentiert ist. Mit Blick auf die Erneuerungsrunde zum 1. April, bei der das Prämienvolumen um 8,1% auf 1,6 Mrd. Euro ausgeweitet wurde, aber nur leichte Preisanstiege um 0,8% erreicht wurden, zeigte sich Wenning zufrieden. Er habe nicht erwartet, dass es zu größeren Preiserhöhungen kommt. Die Gewinne werden auch ohne Ratenerhöhungen steigen.

Wir sehen, dass das Management der Münchener Rück etwas ambitionierter geworden ist und nun mehrjährige Gewinnsteigerungen in Aussicht stellt. In der Rückversicherung steigen die Preise nach der hohen Schadenbelastung im Vorjahr allerdings nur moderat. Um die gesteckten Gewinnziele zu erreichen, sollen Wachstumschancen in neuen Geschäftsfeldern genutzt und Kosten gesenkt werden. Das ERGO-Strategieprogramm scheint nach unserer Einschätzung bislang planmäßig zu laufen. Die Kapitalausstattung sehen wir als sehr gut und die Rückstellungspolitik als konservativ an. Daher kann der Rückversicherer aus unserer Sicht auch künftig seine attraktive Dividendenpolitik beibehalten und zusätzlich Aktienrückkäufe tätigen. Risiken für das Erreichen der Jahresziele stellen eine mögliche stärkere Belastung durch Großschäden im zweiten Halbjahr 2018 dar, insbesondere mit Blick auf die dann anstehende Hurrikan-Saison. Darüber hinaus stellen ein verschärfter Wettbewerbsdruck und das niedrige Zinsniveau weiterhin herausfordernde Rahmenbedingungen dar.

Die Anlageidee: Aktienanleihe Classic auf Münchener Rück

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in die Aktie stehen verschiedene Aktienanleihen mit der Aktie der Münchener Rück AG als Basiswert zur Verfügung. Ein Beispiel ist eine Aktienanleihe Classic mit Fälligkeit am 24.07.2019 (Rückzahlungstermin), einem Basispreis von 200,00 Euro und einer Zinszahlung von 11,75% p.a. Die Zinszahlung am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 24.07.2019, ist unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie der Münchener Rück AG. Dividendenansprüche aus der Aktie stehen dem Anleger nicht zu.

Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin ist abhängig von der Wertentwicklung der Aktie der Münchener Rück AG. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
1. Liegt der Schlusskurs des Basiswerts Münchener Rück AG an der maßgeblichen Börse (Xetra Frankfurt) am 17.07.2019 (Referenzpreis) auf oder über dem Basispreis von 200,00 Euro, wird die Aktienanleihe zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zurückgezahlt.
2. Liegt der Referenzpreis unter dem Basispreis, erhält der Anleger eine durch das Bezugsverhältnis (5,00) bestimmte Anzahl von Aktien der Münchener Rück AG. Der Gegenwert der Aktien wird unter dem Nennbetrag liegen. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien des Basiswerts am Rückzahlungstermin zzgl. der Zinszahlung unter dem Erwerbspreis der Aktienanleihe liegt.

Die vorliegend beschriebene Aktienanleihe richtet sich somit an Anleger, die davon ausgehen, dass der Schlusskurs der Aktie der Münchener Rück AG am 17.07.2019 auf oder über 200,00 Euro notieren wird. Bei Erwerb der Aktienanleihe während der Laufzeit müssen aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) anteilig entrichtet werden. Aktuell belaufen sich die Stückzinsen auf 2,25 Euro.

Das Zeichnungsprodukt: Memory-Relax-Express-Zertifikat auf Münchener Rück

Darüber hinaus befinden sich weitere Zertifikate mit der Aktie der Münchener Rück als Basiswert in der Zeichnung. Ein Beispiel ist ein Memory Express StepDown ST mit Airbag Zertifikat (WKN: DGE3K4), das ebenfalls eine alternative Anlagemöglichkeit zur Direktanlage darstellt. Die Zeichnungsfrist für dieses Produkt läuft noch bis zum 31.07.2018.

Risikobeschreibung

Glossar

Basispreis: Der Basispreis einer Aktienanleihe definiert eine festgelegte Kursschwelle. Die Art der Rückzahlung des Produkts richtet sich danach, wo der Kurs des Basiswerts am letzten Bewertungstag im Vergleich zum Basispreis notiert.

Basiswert: Als Basiswert bezeichnet man das Finanzinstrument, z.B. eine Aktie oder ein Aktienindex, das einem Zertifikat zugrunde liegt.

Schaden-Kosten-Quote: Die Schaden-Kosten-Quote setzt die Aufwendungen für Schäden, Verwaltung und den Abschluss der Versicherungsverträge ins Verhältnis zu den Prämieneinnahmen. Je geringer die Schaden-Kosten-Quote ausfällt, desto profitabler arbeitet das Unternehmen. Bei einer Schaden-Kosten-Quote von mehr als 100% werden im Versicherungsgeschäft Verluste geschrieben.

Aktienanleihe Classic 11,75% 2019/07: Basiswert Muenchener Rueckversicherungs

DD94KV
99,15 99,25 -1,55 Basiswertkurs: 182,75
Geld in % Brief in % Diff. Vortag in % Quelle: Xetra, 15:49:01
Basispreis 200,00 EUR Abstand zum Basispreis in % -9,74%
Barriere Abstand zur Barriere
Zinssatz in % p.a. 11,75% Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 5,00

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