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INHALT

Annäherung an charttechnische Hürden

Short-Szenario: Vorbereitung einer neuen Abwärtswelle

Long-Szenario: Temporäre Gegenbewegung intakt

Widerstände und Unterstützungen
Widerstand 1: 12.465 Punkte
Widerstand 2: 12.722 Punkte
Unterstützung 1: 12.100 Punkte
Unterstützung 2: 11.703 Punkte

DZ BANK Produkte
TURBO SHORT 13.775 2018/12: BASISWERT DAX
(WKN: DD9E7Q)
TURBO LONG 10.800 2018/12: BASISWERT DAX
(WKN: DD9JGY)

Glossar

Rechtliche Hinweise

Impressum

Fertiggestellt
21.08.2018

Analyst
Marvin Herzberger, TraderFox


DAX-Analyse für Dienstag, den 21. August 2018

DZ BANK – Aufwärtspotenzial begrenzt – DAX vor neuer Korrekturbewegung

» Annäherung an charttechnische Hürden

Zum Wochenauftakt konnte sich der deutsche Leitindex bereits zur Eröffnung mit einem Kursanstieg von rund 47 Punkten stark präsentieren. Die Eröffnung lag über dem Hoch des am Freitag gebildeten Hammers. Während des Handelstages ist es dann möglich gewesen, die Buchgewinne zu halten und bis zum Tagesschluss auf einen Zugewinn von rund +1,1% auszubauen. Damit liegt der DAX nun unmittelbar an der aufwärts gerichteten Trendlinie. Sobald er diese überschreitet, ist kurzfristig ein weiterer Kursanstieg bis zum Bewegungshoch der vergangenen Woche bei circa 12.465 Punkten (Widerstand 1) möglich. Sofern auch diese Marke nachhaltig überschritten wird, dürften Anschlusskäufe bis in den Bereich des GD 200 bei derzeit 12.722 Punkte (Widerstand 2) folgen. Diese Bewegung hilft dem deutschen Börsenbarometer die überverkaufte Situation in der Slow Stochastic abzubauen. Ein Kaufsignal wurde hierbei bereits mit dem Kreuzen der beiden Signallinien am Donnerstag ausgelöst. Mittelfristig erwarten wir jedoch erneut fallende Notierungen, welche den Index zurück in die Support-Zone bei 12.100 Punkten (Unterstützung 1) drücken dürften. Wenn in dieser Umgebung kein Halt gefunden wird, erwarten wir weitere Verkäufe bis zum Jahrestief bei 11.703 Punkten. Die sich nähernden charttechnischen Hürden und noch ungelösten Konflikte zwischen den USA und Nationen wie China, der Türkei oder auch Europa sollten für einen mittelfristigen Abgabedruck sorgen. Vorbörslich wird der Index bei -0,1% taxiert. Das übergeordnete Short-Szenario ist erst hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über 12.465 Punkte (Widerstand 1) steigt.

» Short-Szenario: Vorbereitung einer neuen Abwärtswelle

Die aktuelle technische Gegenreaktion hilft dem DAX die überverkaufte Situation in der Slow Stochastic abzubauen. Wir erwarten jedoch, dass diese Bewegung zeitnah enden dürfte, da der Index sich auf mehrere charttechnische Hürden zu bewegt. Hier sind vor allem das Bewegungshoch der vergangenen Woche bei 12.465 Punkten (Widerstand 1), der GD 20 sowie der GD 200 zu nennen. Besonders die gleitenden Durchschnitte dürften im ersten Anlauf eine markante Distribution erzeugen. Ein solches Verhalten war in den vergangenen Monaten unter anderem am 05. Juni, 18. Juli oder auch am 02. August zu beobachten. Sobald die übergeordnete Abwärtsbewegung wieder aufgenommen wird, gehen wir von Rücksetzern bis in die Umgebung von 12.100 Punkten (Unterstützung 1) aus. Dort fand der DAX in den vergangenen Monaten unter anderem am 05. April, 28. Juni sowie 15. August Halt. Ein nachhaltiges Unterschreiten dieser Marke dürfte deshalb eine große Wirkung entfalten. Weitere Kursverluste bis in den Bereich des Tiefs vom 26. März, bei 11.703 Punkten (Unterstützung 2), wären dann durchaus vorstellbar. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der TURBO SHORT 13.775 2018/12: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DD9E7Q)* mit einem Basispreis von 13.775 Punkten und Fälligkeitsdatum am 07.01.2019. Der Hebel liegt am 21.08.2018 um 07:15 Uhr bei 8,11. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX den Widerstand bei 12.465 Punkten nachhaltig überschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

» Long-Szenario: Temporäre Gegenbewegung intakt

Die am Donnerstag gestartete technische Erholungsbewegung beginnt sich zu entfalten. Zuerst hat die Slow Stochastic an diesem Tag im stark überverkauften Bereich durch die Kreuzung von der grünen mit der roten Signallinie ein Kaufsignal ausgelöst. Dieses wurde durch den Hammer am Freitag unterstützt, welcher wiederum am gestrigen Montag mit dem Überschreiten des Hochs bestätigt wurde. Wir erwarten deshalb kurzfristig einen weiteren Kurszuwachs bis zur nächsten Barriere bei 12.465 Punkte (Widerstand 1). Hier verlaufen das Bewegungshoch von vergangenem Dienstag, das Tief vom 20. Juli sowie das Hoch von Mitte März. Erst wenn diese Marke nachhaltig überwunden wird, warten bereits mit dem GD 20 und dem GD 200 weitere signifikante Hürden auf den deutschen Leitindex. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der TURBO LONG 10.800 2018/12: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DD9JGY)* mit einem Basispreis von 10.800 Punkten und Fälligkeitsdatum am 07.01.2019. Der Hebel liegt am 21.08.2018 um 07:15 Uhr bei 8,03. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX auf Tagesschlusskursbasis unter 12.100 Punkte fällt. Bitte beachten Sie die Produktrisken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

*Produktauswahl nach Vorgabe der DZ BANK

Risikohinweis
Wenn der Rückzahlungsbetrag der zuvor genannten Produkte niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis, erleidet ein Anleger einen Verlust. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK (Emittent) ihre Verpflichtungen aus dem jeweiligen Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Produkt, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Bitte beachten Sie, dass die Wertentwicklung hier nur beispielhaft und verkürzt dargestellt ist. Der Chart zeigt die Wertentwicklung der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Quelle: www.dzbank-derivate.de

Täglich vor Börsenöffnung geben die technischen Analysten von TraderFox auf dzbank-derivate.de/daxanalyse eine Einschätzung zum DAX – sowohl als PDF als auch als Video

» Glossar

Abwärtstrend
Ein Abwärtstrend ist eine Situation, bei der der Tiefpunkt jeder aufeinanderfolgenden Kursrallye tiefer liegt, als derjenige der vorangegangenen Rallye und jeder Hochpunkt ebenfalls tiefer als der vorangegangene Hochpunkt liegt. Anders formuliert: Ein Abwärtstrend ist ein Muster mit fallenden Gipfeln und Tälern.

Bollinger Bänder
Die Bollinger Bänder sind ein relatives Bezugssystem, das Aufschluss darüber geben soll, ob ein Markt stark überkauft oder überverkauft ist. Das System wurde von John Bollinger in den 1970er Jahren entwickelt. Die Bollinger Bänder werden mit Hilfe eines 20-Tage Gleitenden Durchschnitts (GD) in das Chartbild eines Marktes eingezeichnet. Das untere Bollinger Band wird 2 Standardabweichungen unter dem 20er GD aufgetragen. Das obere Bollinger Band wird entsprechend 2 Standardabweichungen über dem 20er GD eingezeichnet. Wenn man eine Normalverteilung der Preisentwicklung unterstellt, befinden sich etwa 95% aller Marktpreise innerhalb der Bollinger Bänder. Wenn ein Markt stark fällt und sich deutlich unterhalb der Bollinger Bänder befindet, kann man von einer überverkauften Situation sprechen. Wenn ein Markt stark steigt und deutlich oberhalb des oberen Bollinger Bandes notiert, kann man von einer überkauften Situation sprechen.

Divergenz
Eine Situation, in der sich zwei Indikatoren nicht gegenseitig bestätigen. Bei der Oszillator-Analyse ist dies zum Beispiel der Fall, wenn die Kurse steigen, während ein Oszillator bereits anfängt zu fallen. Divergenzen warnen üblicherweise vor einem Trendwechsel. Das Gegenteil von Abweichung ist Bestätigung.

Doji
Ein Doji ist eine Kerze oder ein Kursstab (Bar), bei dem Eröffnung- und Schlusskurs auf dem gleichen Kursniveau liegen. Der Doji signalisiert in erster Linie Unentschlossenheit oder eine Pause in der Kursbewegung. Der Doji entsteht in der Regel in Konsolidierungen oder Seitwärtsbewegungen, aber auch am Ende von Kursbewegungen

Doppeltop
Diese Kursformation weist zwei ausgeprägte Gipfel auf. Die Trendumkehr ist abgeschlossen, wenn das mittlere Tal nach unten durchbrochen wird. Der doppelte Boden ist ein Spiegelbild des Doppeltops.

Gap
Kurslücken sind Leerräume, die auf einem Balkenchart auf Kursniveaus auftreten, an denen kein Handel stattgefunden hat. Zu einer Aufwärtslücke kommt es, wenn der tiefste Kurs eines Handelstages höher ist, als der höchste Kurs des vorangegangenen Tages. Eine Aufwärtslücke (Gap Up) ist üblicherweise ein Zeichen von Marktstärke, während eine Abwärtslücke (Gap Down) ein Zeichen von Marktschwäche darstellt. Die drei wichtigsten Arten von Kurslücken sind Ausbruchslücke, Fortsetzungslücke und Erschöpfungslücke.

Gap Down
Ein Gap Down ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die abwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.

Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Angebotsüberhang.

Gap Up
Ein Gap Up ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die aufwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.

Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Nachfrageüberhang.

GD 200
GD 200 steht für Gleitender Durchschnitt über die vergangenen 200 Börsentage. Die 200-Tage-Linie gehört zu den einfachsten und bekanntesten Hilfsmitteln der Chartanalyse. Sie wird ermittelt, indem für jeden Tag das arithmetische Mittel der Schlusskurse der vergangenen 200 Handelstage berechnet wird und anschließend die einzelnen Durchschnittskurse miteinander verbunden werden.

Der GD 200 wird als trendfolgender Indikator genutzt. Wird die 200-Tage-Linie eines Titels von oben nach unten gerissen, so sprechen Charttechniker von einem Verkaufssignal. Im umgekehrten Fall fungiert er als Kaufsignal.

Long-Szenario
Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursanstieg.

Schulter-Kopf-Schulter-Formation
Die bekannteste der Umkehrformationen. An einem Markthöhepunkt werden drei ausgeprägte Gipfel gebildet, wobei der mittlere Gipfel (oder Kopf) etwas höher ist, als die beiden anderen Gipfel (Schultern). Wenn die Trendlinie (Nackenlinie), die die beiden dazwischen liegenden Täler verbindet, gebrochen wird, ist die Formation komplett. Eine Bodenformation ist das Spiegelbild der Topformation, sie wird umgekehrte oder inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation genannt.

Short-Szenario
Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursrückgang.

Slow Stochastic
Die Stochastik ist ein mathematisches Verfahren zur Berechnung von Wahrscheinlichkeiten bei Zufallsverfahren. Mit dem Indikator der Slow Stochastic wird nach Umkehrpunkten im Markt gesucht. Charttechnische Relevanz erlangt der Indikator bei der Feststellung von Umkehrpunkten in Zeiten von Seitwärtsbewegungen und sich entwickelnden leichten Trends. Der Indikator sollte in Verbindung mit weiteren Indikatoren oder charttechnischen Mustern verwendet werden.

Der Indikator besteht aus zwei Linien, einer schnelleren grünen Linie, genannt (%K) und einer langsameren roten Linie (%D). Signale entstehen, wenn die beiden Linien einen Schnittpunkt aufweisen und/oder durch das Niveau auf der Skala. Die beiden Linien können Werte zwischen 0-100 annehmen. Theoriegemäß weisen Werte über 70-80 darauf hin, dass sich der Markt derzeit in einem überkauften Zustand befindet. Werte unterhalb von 20-30 weisen hingegen auf einen überverkauften Zustand hin.

Ein Kaufsignal entsteht, wenn die Linie %K die Linie %D von unten nach oben schneidet. Ein Verkaufssignal wird generiert, wenn die Linie %K die Linie %D von oben nach unten schneidet.
Wenn die %K-Linie die %D-Linie im Bereich von 20-30 oder niedriger von unten nach oben durchbricht, dann kommt es zum Kaufsignal. Analog dazu das Verkaufssignal. Wenn die %K-Linie im Bereich von 70-80 oder höher notiert und die %D Linie nach unten durchbricht, wird ein Verkaufssignal generiert.

Überkauft
Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen oberen Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gestiegen und anfällig für einen Kurseinbruch ist.

Überverkauft
Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen unteren Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gefallen und reif für eine Erholung ist.

Unterstützung
Ein Kurs oder Kursbereich unterhalb des aktuellen Kurses, wo die Kaufkraft groß genug ist, um einen Kursrückgang aufzuhalten. Ein früheres Reaktionstief bildet üblicherweise eine Unterstützungslinie

Widerstand
Das Gegenteil von Unterstützung. Widerstand entsteht auf dem Niveau eines früheren Kurshochs, wirkt als Barriere oberhalb des Marktkurses und kann einen Kursanstieg stoppen. (Siehe Unterstützung.)

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Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals (Totalverlust) ist möglich. Sie sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der DZ BANK ausgesetzt (Emittentenrisiko).

Die Informationen richten sich ausschließlich an Personen, die ihren Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland haben.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr DZ BANK Sales Team

Kontakt
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+49(0)69-7447-7035
wertpapiere@dzbank.de
www.dzbank-derivate.de

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