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DZ BANK – Gold: aussichtsreiche Konstellation für antizyklische Trader

Das Expertenwissen: Belastungsfaktoren für den Goldpreis

Gold gilt gemeinhin als „sicherer Hafen“ in Krisenzeiten bzw. wenn die Nervosität und Unsicherheit an den Finanzmärkten zunimmt. Die jüngste dramatische Abwertung der türkischen Lira ist eine solche Phase, in der die Investoren wieder etwas nervöser wurden, auch wenn die Nervosität bislang keine dramatischen Züge angenommen hatte. Es verwundert dennoch ein wenig, dass der Goldpreis nicht zumindest ein wenig seinem Ruf als Zufluchtsort gerecht wurde.

Stattdessen setzte sich hier zuletzt die dynamische Talfahrt fort, die sich seit dem Zwischenhoch im April dieses Jahres gebildet hat. Der Goldpreis in US-Dollar hat seither stark nachgegeben. Nicht ganz so stark fällt im selben Zeitraum der Rückgang des Goldpreises in Euro aus. Ein belastender Faktor beim Goldpreis in US-Dollar ist damit die US-Währung, die in den vergangenen Monaten gegenüber vielen anderen Währungen aufgewertet hat. Das verdeutlicht einmal mehr, dass beim Blick auf den Goldpreis auch immer die Entwicklung an den Devisenmärkten zu berücksichtigen ist, wobei das Augenmerk vor allem auf dem US-Dollar liegt.

Ein Grund für die Stärke des Greenback dürfte die nach wie vor starke US-Wirtschaft sein, die sich zuletzt relativ immun gegenüber den wieder verstärkten geopolitischen Unsicherheiten gezeigt hat. Die positive konjunkturelle Entwicklung unterfüttert zudem die Erwartung, dass die US-Notenbank (Fed) ihren restriktiveren geldpolitischen Kurs fortsetzen, also die Leitzinsen weiterhin anheben wird, was ein zusätzlich potenziell stärkender Faktor für den US-Dollar ist. Dieser dürfte in den vergangenen Monaten zudem von der „America First“-Politik der US-Regierung Rückenwind erhalten haben.

Die Lage: Fundamentale Schwäche

Der starke US-Dollar ist aber nicht der alleinige Grund für die in den vergangenen Monaten gesehene Schwäche des Goldpreises. Der wachsende Stellenwert von Krypto-Währungen als Alternative zum „Papiergeld“ dürfte ebenfalls belastet haben. Das steigende Zinsniveau in den USA macht Gold zudem wegen den gestiegenen Opportunitätskosten wieder unattraktiver gegenüber anderen Anlageklassen. Daneben zeigen die fundamentalen Fakten eine insgesamt rückläufige Goldnachfrage. Aus den Daten des Branchenverbandes „The World Gold Council“ geht hervor, dass im zweiten Quartal 2018 mit 964,3 Tonnen deutlich weniger Gold nachgefragt wurde als in den beiden Quartalen zuvor. Einen sinkenden Bedarf gab es dabei in allen großen Segmenten, also Schmuckindustrie, Investment und Zentralbanken.

Die Perspektive: Kandidat für eine antizyklische Long-Position

Der deutlich fallende Goldpreis in den vergangenen Monaten hat dazu geführt, dass die Stimmung unter den Goldanlegern massiv gesunken ist und sie sich nun, im historischen Kontext betrachtet, auf einem Tiefpunkt befindet. Ein solch großer Pessimismus ging in der Vergangenheit oft mit einem zumindest temporären Tief im Goldpreis einher. Das könnte auch diesmal der Fall sein. Unterfüttert wird diese Sichtweise von den COT-Daten. Interessant in diesem Zusammenhang ist die aktuelle Positionierung der Commercials.

Commercials sind die Marktteilnehmer, die Futures und Optionen zu Absicherungszwecken einsetzen. Sie handeln Waren per Termin, die sie in der Regel auch tatsächlich verkaufen oder einkaufen müssen. Charakteristisch für die Commercials ist, dass sie in der Regel über ein großes internes Marktwissen verfügen und antizyklisch agieren. Schön zu erkennen ist in diesem Zusammenhang, dass die Commercials die Talfahrt der vergangenen Monate genutzt haben, um ihre Short-Positionen deutlich abzubauen. Ihre Netto-Short-Positionierung ist nun so niedrig wie seit Anfang 2016 nicht mehr, was tendenziell bullisch zu bewerten ist.

Alles in allem stellt sich aus unserer Sicht beim Goldpreis in US-Dollar damit derzeit eine interessante Konstellation dar. Das Edelmetall kann als Kandidat für eine antizyklische Long-Position in Betracht kommen.

Die Anlageidee: Endlos-Turbo Long auf Goldpreis in US-Dollar

Mit einem Hebelprodukt können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Endlos-Turbo Long auf Gold die positive, aber auch die negative Kursentwicklung des Rohstoffes gehebelt nach. Auf den Basiswert Gold stehen Anlegern verschiedene Endlos-Turbos Long zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Endlos-Turbo Long mit einer aktuellen Knock-Out-Barriere von 960,27 US-Dollar. Wird die Knock-Out-Barriere berührt, verfällt das Zertifikat wertlos.

Risikobeschreibung

Glossar

COT-Daten: Als COT-Daten werden die im Commitment-of-Traders-Report (CoT-Report) ermittelten Ergebnisse bezeichnet. Sie stellen die gesamten offenen Handelspositionen dar, die an den US-amerikanischen Future- und Optionenmärkten zu den bestimmten Stichtagen vorhanden waren. Die Daten sind dabei drei Händlergruppen zugeordnet: Commercials, Large Speculators und Small Speculators. Für diese drei Gruppen werden die jeweiligen Long- und Short-Positionen aufgeschlüsselt.

Hebelprodukt: Hebelprodukte sind Zertifikate, die überproportional auf Kursveränderungen des zugrunde liegenden Basiswertes reagieren. Durch einen Hebel und einen geringeren Kapitaleinsatz kann eine relativ überproportionale Wertentwicklung gegenüber dem Basiswert erzielt werden.

Hebel: Der Hebel ist ein Faktor, der anzeigt, wie stark der Preis eines Zertifikats auf eine Kursänderung des zugrunde liegenden Basiswertes reagiert. Der Hebel wirkt dabei in beide Richtungen und verstärkt sowohl steigende als auch fallende Kursnotierungen.

Knock-Out-Barriere: Eine Knock-Out-Barriere findet sich bei sogenannten Knock-Out-Produkten wie Turbo-Optionsscheinen und Mini-Futures. Wird diese Knock-Out-Barriere berührt oder durchbrochen, verfällt das Knock-Out-Produkt wertlos (Turbo-Optionsscheine) bzw. nahezu wertlos (Mini-Futures).

Stand: 22.08.2018
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

Endlos Turbo Long 960,27 open end: Basiswert Gold

DD83MB
20,33 EUR 20,34 EUR 0,59% Basiswertkurs: 1.195,00 USD
Geld in EUR Brief in EUR Diff. Vortag in % Quelle: UBS InvBK ZH Indikation, 17:46:54
Basispreis 960,27 USD Abstand zum Basispreis in % 19,63%
Knock-Out-Barriere 960,27 USD Abstand zum Knock-Out in % 19,63%
Hebel 5,08x Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10

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