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INHALT

GD 25 als Sprungbrett für Aufwärtsimpuls

Präferiertes Szenario: 12.588 Punkte rücken näher

Gegenszenario: Bären warten ab

Widerstände und Unterstützungen
Widerstand 1: 12.588 Punkte
Widerstand 2: 12.780 Punkte
Unterstützung 1: 12.222 Punkte
Unterstützung 2: 12.040 Punkte

DZ BANK Produkte
TURBO LONG 10.700 2018/12: BASISWERT DAX
(WKN: DD9L1G)
TURBO SHORT 13.760 2018/12: BASISWERT DAX
(WKN: DD9E7P)

Glossar

Rechtliche Hinweise

Impressum

Fertiggestellt
04.10.2018

Analyst
Marvin Herzberger


DAX-Analyse für Donnerstag, den 4. Oktober 2018

DZ BANK – Mittelfristige Abwärtstrendlinie wird angesteuert

» GD 25 als Sprungbrett für Aufwärtsimpuls

Nach dem gestrigen Börsenfeiertag in Deutschland dürfte der DAX heute schwächer in den Handel starten. Das kurzfristige Bild schätzen wir dennoch bullisch ein, solange der DAX sich auf Tagesschlusskursbasis über dem GD 25 halten kann. Dies ist ihm in den vergangenen Handelstagen bereits zweimal gelungen. Momentan notiert der gleitende Durchschnitt bei 12.222 Punkten (Unterstützung 1). Sofern die Stabilisierung gelingen sollte, erwarten wir weitere Kursanstiege bis zum GD 200 bei 12.588 Punkten (Widerstand 1). Diese charttechnische Barriere liegt oberhalb des Bollinger Bandes im überkauften Bereich. Folglich dürfte mit der ersten Berührung dieser Kursmarke eine neue Distribution einsetzen. Wenn es dem deutschen Leitindex anschließend gelingen sollte, sich auf dem hohen Kursniveau zu festigen, wären Anschlusskäufe bis zur mittelfristig abwärts gerichteten Trendlinie vorstellbar. Sie befindet sich derzeit bei 12.780 Punkten (Widerstand 2) und stellt eine markante Hürde für die Trendwende dar. Sofern der DAX das Kursniveau des GD 25 jedoch nicht auf Tagesschlusskursbasis verteidigen kann, dürfte die Abwärtsbewegung in Richtung der Support-Zone bei 12.040 Punkten (Unterstützung 2) führen. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursverlust von -0,4% getaxt. Das kurzfristige Long-Szenario ist erst hinfällig, wenn der DAX nachhaltig unter den GD 25 bei 12.222 Punkte (Unterstützung 1) fällt.

» Präferiertes Szenario: 12.588 Punkte rücken näher

Die vom 21. September ausgehende Korrekturbewegung hat den DAX im Maximum bisher lediglich 208 Punkte gekostet. Auf Sicht von zwei Wochen hat sich damit eine Seitwärtsbewegung etabliert, aus welcher der deutsche Leitindex zeitnah nach oben ausbrechen dürfte. Für dieses Long-Szenario spricht die erfolgreiche Verteidigung des GD 25 bei 12.222 Punkten (Unterstützung 1) auf Tagesschlusskursbasis. Die Aussagekraft der bullischen Tendenz wird durch den Kursanstieg der vergangenen 15 Börsentage bestätigt. In diesem Zeitraum erzielte der DAX einen Zugewinn von über 2%. Statistisch ist in den vier Handelstagen nach der Ausbildung einer „GD Unterstützung“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 54%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 2% zu rechnen. Als nächste charttechnische Hürde sehen wir den GD 200 bei momentan 12.588 Punkten (Widerstand 1) an. Dieser gleitende Durchschnitt befindet sich knapp über dem Bollinger Band und dürfte die Kurse bei einer ersten Berührung nach unten drücken. Ein ähnliches Szenario hat sich bereits am 18. Juli gezeigt, wo der deutsche Leitindex bis an den GD 200 herangelaufen ist. Nach der Berührung folgte dann eine technische Gegenreaktion, welche zu einem Kursrückgang von 311 Punkten in drei Handelstagen geführt hat. Damals ist es dem deutschen Börsenbarometer dann im zweiten Anlauf gelungen, die markante Barriere zu durchbrechen. Wenn sich dieses Kursverhalten erneut zeigen sollte, sind Anschlusskäufe bis zur mittelfristig abwärts gerichteten Trendlinie möglich. Sie befindet sich heute bei rund 12.780 Punkten (Widerstand 2). Erst ein nachhaltiges Überwinden dieser charttechnischen Hürde ermöglicht dem DAX eine Trendwende. Ein Beispiel ist der TURBO LONG 10.700 2018/12: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DD9L1G)* mit einem Basispreis von 10.700 Punkten und Fälligkeitsdatum am 07.01.2019. Der Hebel liegt am 04.10.2018 um 07:15 Uhr bei 7,70. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX auf Tagesschlusskursbasis unter 12.222 Punkte fällt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

» Gegenszenario: Bären warten ab

Die mittelfristige Abwärtsbewegung seit Ende Mai ist als intakt anzusehen. Sie ist mittlerweile durch vier tieferliegende Bewegungshochs gekennzeichnet. So haben sich am 15 Juni, 27. Juli, 28. August sowie 21. September im Vergleich zum jeweiligen Vormonat niedrigere Hochpunkte gebildet.
Statistisch ist in den vier Handelstagen nach der Ausbildung einer „GD Unterstützung“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 29%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 2% zu rechnen. Untermauert wird dieses Short-Szenario durch die Slow Stochastic, zumal das vor vier Tagen gebildete Verkaufssignal des Oszillators nach wie vor intakt ist. Wird die Unterstützung am GD 25 im weiteren Verlauf nach unten durchbrochen, ist im Anschluss mit weiteren Abgaben bis in den Bereich von 12.040 Punkten (Unterstützung 2) zu rechnen. Dort bildete der DAX am 10 September sein Tageshoch und am 17. September sein Tagestief. Sollte diese Support-Zone ebenfalls nicht verteidigt werden können, sehen wir im weiteren Verlauf Kursrückgänge bis in die Region des Jahrestiefs als realistisch an. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der TURBO SHORT 13.760 2018/12: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DD9E7P)* mit einem Basispreis von 13.760 Punkten und Fälligkeitsdatum am 07.01.2019. Der Hebel liegt am 04.10.2018 um 07:15 Uhr bei 8,05. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX den Widerstand bei 12.780 Punkten nachhaltig überschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

*Produktauswahl nach Vorgabe der DZ BANK

Risikohinweis
Wenn der Rückzahlungsbetrag der zuvor genannten Produkte niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis, erleidet ein Anleger einen Verlust. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK (Emittent) ihre Verpflichtungen aus dem jeweiligen Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de (Rubrik Produkte)) veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Das von der DZ BANK AG für dieses Produkt erstellte Basisinformationsblatt kann in der jeweils aktuellen Fassung im Internet unter www.dzbank-derivate.de abgerufen werden, solange dieses Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Produkt, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Bitte beachten Sie, dass die Wertentwicklung hier nur beispielhaft und verkürzt dargestellt ist. Der Chart zeigt die Wertentwicklung der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Quelle: www.dzbank-derivate.de

Täglich vor Börsenöffnung geben die technischen Analysten von TraderFox auf dzbank-derivate.de/daxanalyse eine Einschätzung zum DAX – sowohl als PDF als auch als Video.

» Glossar

Abwärtstrend
Ein Abwärtstrend ist eine Situation, bei der der Tiefpunkt jeder aufeinanderfolgenden Kursrallye tiefer liegt, als derjenige der vorangegangenen Rallye und jeder Hochpunkt ebenfalls tiefer als der vorangegangene Hochpunkt liegt. Anders formuliert: Ein Abwärtstrend ist ein Muster mit fallenden Gipfeln und Tälern.

Bollinger Bänder
Die Bollinger Bänder sind ein relatives Bezugssystem, das Aufschluss darüber geben soll, ob ein Markt stark überkauft oder überverkauft ist. Das System wurde von John Bollinger in den 1970er Jahren entwickelt. Die Bollinger Bänder werden mit Hilfe eines 20-Tage Gleitenden Durchschnitts (GD) in das Chartbild eines Marktes eingezeichnet. Das untere Bollinger Band wird 2 Standardabweichungen unter dem 20er GD aufgetragen. Das obere Bollinger Band wird entsprechend 2 Standardabweichungen über dem 20er GD eingezeichnet. Wenn man eine Normalverteilung der Preisentwicklung unterstellt, befinden sich etwa 95% aller Marktpreise innerhalb der Bollinger Bänder. Wenn ein Markt stark fällt und sich deutlich unterhalb der Bollinger Bänder befindet, kann man von einer überverkauften Situation sprechen. Wenn ein Markt stark steigt und deutlich oberhalb des oberen Bollinger Bandes notiert, kann man von einer überkauften Situation sprechen.

Divergenz
Eine Situation, in der sich zwei Indikatoren nicht gegenseitig bestätigen. Bei der Oszillator-Analyse ist dies zum Beispiel der Fall, wenn die Kurse steigen, während ein Oszillator bereits anfängt zu fallen. Divergenzen warnen üblicherweise vor einem Trendwechsel. Das Gegenteil von Abweichung ist Bestätigung.

Doji
Ein Doji ist eine Kerze oder ein Kursstab (Bar), bei dem Eröffnung- und Schlusskurs auf dem gleichen Kursniveau liegen. Der Doji signalisiert in erster Linie Unentschlossenheit oder eine Pause in der Kursbewegung. Der Doji entsteht in der Regel in Konsolidierungen oder Seitwärtsbewegungen, aber auch am Ende von Kursbewegungen

Doppeltop
Diese Kursformation weist zwei ausgeprägte Gipfel auf. Die Trendumkehr ist abgeschlossen, wenn das mittlere Tal nach unten durchbrochen wird. Der doppelte Boden ist ein Spiegelbild des Doppeltops.

Fibonacci-Retracement
Leonardo Fibonacci war ein italienischer Mathematiker, der Zusammenhänge zwischen Zahlen festgestellt hat. Jede Fibonacci-Zahl ermittelt sich aus der Summe der beiden vorangegangenen Fibonacci-Zahlen. Den Beginn bildet die 0, womit sich folgende Zahlenreihe ergibt: 0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144… Wird nun das Verhältnis sämtlicher Fibonacci-Zahlen zueinander betrachtet, dann ergibt sich ein wiederholendes Muster.

Die Division einer Zahl durch die nachfolgende Zahl ergibt mit steigenden Werten ein Ergebnis nahe 0,618.

Die Division einer Zahl dieser Reihe durch die ihr vorangehende Zahl ergibt einen Wert nahe 1,618.

Die Division einer Zahl der Reihe durch die um zwei Stellen nachfolgende Zahl ergibt einen Wert nahe 0,382.

Die beiden Verhältniszahlen von einer Zahl zur nächst höheren (0,618) und der Zahl zur jeweils niedrigeren (1,618) sind auch als „Goldenes Verhältnis“ oder „Goldene Mitte“ bekannt und finden sich nicht nur in der Mathematik, sondern auch in der Musik, in der Kunst, der Architektur und der Biologie wieder.

Je höher die Zahlen, desto näher liegt das Ergebnis an diesem Verhältnis. Aus den Verhältnissen dieser Zahlen zueinander ergeben sich die Prozentwerte 38%, 50% und 62%. Trader nutzen diese Werte, um Zielmarken einer Kurskorrektur zu bestimmen. Es gibt statistisch keinen Nachweis für den Erfolg dieser Retracements.

Gap
Kurslücken sind Leerräume, die auf einem Balkenchart auf Kursniveaus auftreten, an denen kein Handel stattgefunden hat. Zu einer Aufwärtslücke kommt es, wenn der tiefste Kurs eines Handelstages höher ist, als der höchste Kurs des vorangegangenen Tages. Eine Aufwärtslücke (Gap Up) ist üblicherweise ein Zeichen von Marktstärke, während eine Abwärtslücke (Gap Down) ein Zeichen von Marktschwäche darstellt. Die drei wichtigsten Arten von Kurslücken sind Ausbruchslücke, Fortsetzungslücke und Erschöpfungslücke.

Gap Down
Ein Gap Down ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die abwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.

Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Angebotsüberhang.

Gap Up
Ein Gap Up ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die aufwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.

Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Nachfrageüberhang.

GD 200
GD 200 steht für Gleitender Durchschnitt über die vergangenen 200 Börsentage. Die 200-Tage-Linie gehört zu den einfachsten und bekanntesten Hilfsmitteln der Chartanalyse. Sie wird ermittelt, indem für jeden Tag das arithmetische Mittel der Schlusskurse der vergangenen 200 Handelstage berechnet wird und anschließend die einzelnen Durchschnittskurse miteinander verbunden werden.

Der GD 200 wird als trendfolgender Indikator genutzt. Wird die 200-Tage-Linie eines Titels von oben nach unten gerissen, so sprechen Charttechniker von einem Verkaufssignal. Im umgekehrten Fall fungiert er als Kaufsignal.

Long-Szenario
Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursanstieg.

Oszillator
Indikator, der bestimmt, ob sich ein Markt in einer überkauften oder überverkauften Situation befindet. Der Markt ist überkauft, wenn der Oszillator einen oberen Extremwert erreicht. Der Markt ist überverkauft, wenn der Oszillator einen unteren Extremwert erreicht.

Schulter-Kopf-Schulter-Formation
Die bekannteste der Umkehrformationen. An einem Markthöhepunkt werden drei ausgeprägte Gipfel gebildet, wobei der mittlere Gipfel (oder Kopf) etwas höher ist, als die beiden anderen Gipfel (Schultern). Wenn die Trendlinie (Nackenlinie), die die beiden dazwischen liegenden Täler verbindet, gebrochen wird, ist die Formation komplett. Eine Bodenformation ist das Spiegelbild der Topformation, sie wird umgekehrte oder inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation genannt.

Shooting Star
Der Shooting Star ist durch einen kleinen Körper am unteren Ende der Kursspanne gekennzeichnet und weist einen langen oberen Schatten auf. Die Einfärbung des Körpers ist nebensächlich. Das Kursmuster gibt einen ersten Warnhinweis, dass die Aufwärtsdynamik an Kraft verliert und dass eine Rallye während des Handels abverkauft wurde. Der Kerzenkörper des idealen Shooting Star befindet sich oberhalb des vorhergehenden Handelstages und hat mit einer Kurslücke eröffnet.

Short-Szenario
Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursrückgang.

Slow Stochastic
Die Stochastik ist ein mathematisches Verfahren zur Berechnung von Wahrscheinlichkeiten bei Zufallsverfahren. Mit dem Indikator der Slow Stochastic wird nach Umkehrpunkten im Markt gesucht. Charttechnische Relevanz erlangt der Indikator bei der Feststellung von Umkehrpunkten in Zeiten von Seitwärtsbewegungen und sich entwickelnden leichten Trends. Der Indikator sollte in Verbindung mit weiteren Indikatoren oder charttechnischen Mustern verwendet werden.

Der Indikator besteht aus zwei Linien, einer schnelleren grünen Linie, genannt (%K) und einer langsameren roten Linie (%D). Signale entstehen, wenn die beiden Linien einen Schnittpunkt aufweisen und/oder durch das Niveau auf der Skala. Die beiden Linien können Werte zwischen 0-100 annehmen. Theoriegemäß weisen Werte über 70-80 darauf hin, dass sich der Markt derzeit in einem überkauften Zustand befindet. Werte unterhalb von 20-30 weisen hingegen auf einen überverkauften Zustand hin.

Ein Kaufsignal entsteht, wenn die Linie %K die Linie %D von unten nach oben schneidet. Ein Verkaufssignal wird generiert, wenn die Linie %K die Linie %D von oben nach unten schneidet.
Wenn die %K-Linie die %D-Linie im Bereich von 20-30 oder niedriger von unten nach oben durchbricht, dann kommt es zum Kaufsignal. Analog dazu das Verkaufssignal. Wenn die %K-Linie im Bereich von 70-80 oder höher notiert und die %D Linie nach unten durchbricht, wird ein Verkaufssignal generiert.

Überkauft
Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen oberen Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gestiegen und anfällig für einen Kurseinbruch ist.

Überverkauft
Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen unteren Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gefallen und reif für eine Erholung ist.

Unterstützung
Ein Kurs oder Kursbereich unterhalb des aktuellen Kurses, wo die Kaufkraft groß genug ist, um einen Kursrückgang aufzuhalten. Ein früheres Reaktionstief bildet üblicherweise eine Unterstützungslinie

Widerstand
Das Gegenteil von Unterstützung. Widerstand entsteht auf dem Niveau eines früheren Kurshochs, wirkt als Barriere oberhalb des Marktkurses und kann einen Kursanstieg stoppen. (Siehe Unterstützung.)

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Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals (Totalverlust) ist möglich. Sie sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der DZ BANK ausgesetzt (Emittentenrisiko).

Die Informationen richten sich ausschließlich an Personen, die ihren Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland haben.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr DZ BANK Sales Team

Kontakt
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www.dzbank-derivate.de

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