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INHALT

Kursanstieg bis zum GD 20?

Präferiertes Szenario: Verkaufsdruck an charttechnischen Barrieren

Gegenszenario: Abbau der überverkauften Marktlage

Widerstände und Unterstützungen
Widerstand 1: 11.862 Punkte
Widerstand 2: 12.113 Punkte
Unterstützung 1: 11.453 Punkte
Unterstützung 2: 10.831 Punkte

DZ BANK Produkte
TURBO SHORT 13.310 2018/12: BASISWERT DAX
(WKN: DD9E53)
TURBO LONG 10.350 2018/12: BASISWERT DAX
(WKN: DD9SNN)

Glossar

Rechtliche Hinweise

Impressum

Fertiggestellt
17.10.2018

Analyst
Marvin Herzberger


DAX-Analyse für Mittwoch, den 17. Oktober 2018

DZ BANK – Abwärtswelle steuert auf neues Bewegungshoch zu

» Kursanstieg bis zum GD 20?

Die aktuelle Handelswoche ist durch eine Erholungsbewegung geprägt. Am Montag wurde dabei das dritten Gap Down in anderthalb Wochen ausgebildet. Von diesem Verlaufstief aus konnte der Abbau der überverkauften Marktlage beginnen. Dementsprechend ist der DAX in die Bollinger Bänder zurückgekehrt und hat gleichzeitig ein Kaufsignal in der Slow Stochastic ausgelöst. Diese Ausgangssituation führt dazu, dass wir kurzfristig mit einer Fortführung der Aufwärtsbewegung bis zu 11.862 Punkte (Widerstand 1) rechnen. Sollte der deutsche Leitindex nachhaltig über diese charttechnische Kursmarke steigen, würde das nächste Hindernis im GD 20 zu sehen sein. Dieser gleitende Durchschnitt liegt momentan noch bei 12.113 Punkten (Widerstand 2). Auf Sicht von sechs Monaten befindet sich der DAX allerdings in einem mittelfristigen Abwärtstrend, weswegen eine Aufwärtsbewegung über wenige Handelstage nicht überinterpretiert werden sollte. Sie bietet den Bären stattdessen eine kurze Verschnaufpause, bevor eine neue Abwärtsbewegung in Richtung des Jahrestiefs bei 11.453 Punkte (Unterstützung 1) gestartet werden kann. Sofern die Dynamik einer neuen Abwärtswelle zunehmen sollte, sind sogar Kursabschläge bis 10.831 Punkte (Unterstützung 2) vorstellbar. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursanstieg von +0,3% getaxt. Das mittelfristige Short-Szenario ist erst hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über den GD 20 bei 12.113 Punkte (Widerstand 2) steigt.

» Präferiertes Szenario: Verkaufsdruck an charttechnischen Barrieren

Unserer Meinung nach muss zwischen einer kurzfristigen und mittelfristigen Bewegungsrichtung unterschieden werden. Die unterschiedlichen Zeithorizonte können zu abweichenden charttechnischen Einschätzungen führen. Demnach sollte die kurzfristige Sichtweise nicht überinterpretiert werden. Eine mittelfristige Bewegung kann sich hingegen auf bis zu 12 Monate erstrecken und dürfte deshalb mehr Beachtung von den Investoren erhalten. Beim DAX ergibt sich mittelfristig ein Short-Szenario. Es ist durch tiefere Verlaufshochs gekennzeichnet, welche am 15 Juni, 27. Juli, 28. August sowie 21. September ausgebildet wurden. Die Bewegungstiefs seit Mai wurden am 28. Juni, 15. August, 11. September und am Montag markiert.

Statistisch ist in den fünf Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Down“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 51%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 3% zu rechnen.

In den vergangenen rund zwei Wochen gab es drei Gap Downs. Sie haben sich am 08., 11. und 15. Oktober gebildet. Eine historische Betrachtung solcher Gap Downs führt mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit zu fallenden Kursen. Auf Sicht der kommenden Monate gehen wir auch weiterhin von solchen Kursverlusten aus. Diese dürften den Index erst einmal bis zum Jahrestief von Montag, bei 11.453 Punkte (Unterstützung 1) drücken. Sofern er sich dort nicht stabilisieren kann, sind Anschlussverkäufe bis 10.831 Punkte (Unterstützung 2) möglich. Die Kursmarke bildet das Bewegungshoch einer mehrmonatigen Seitwärtsbewegung vom Oktober 2016. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der TURBO SHORT 13.310 2018/12: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DD9E53)* mit einem Basispreis von 13.310 Punkten und Fälligkeitsdatum am 07.01.2019. Der Hebel liegt am 17.10.2018 um 07:15 Uhr bei 7,67. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX den Widerstand bei 12.113 Punkten nachhaltig überschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

» Gegenszenario: Abbau der überverkauften Marktlage

Die technische Gegenreaktion lenkt den DAX aus der überverkauften Zone unterhalb des Bollinger Bandes zurück in Richtung der ersten charttechnischen Barriere. Eine weitere Bestätigung für steigende Kurse signalisiert die Slow Stochastic. Sie hat am Montag im überverkauften Bereich ein Kaufsignal getriggert.

Statistisch ist in den fünf Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Down“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 38%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 3% zu rechnen.

Wir gehen davon aus, dass kurzfristig die Aufwärtstendenzen überwiegen. Die steigenden Kursnotierungen könnten den DAX bis zum Verlaufstief vom 11. September bei 11.862 Punkte (Widerstand 1) führen. In der Kursregion dürfte eine erste Distribution beginnen. Sofern der deutsche Leitindex dennoch auf Tagesschlusskursbasis über diese charttechnische Hürde steigen sollte, könnten Anschlusskäufe bis zum GD 20 bei 12.113 Punkte (Widerstand 2) starten. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der TURBO LONG 10.350 2018/12: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DD9SNN)* mit einem Basispreis von 10.350 Punkten und Fälligkeitsdatum am 07.01.2019. Der Hebel liegt am 17.10.2018 um 07:15 Uhr bei 8,00. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX auf Tagesschlusskursbasis unter 10.831 Punkte fällt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

*Produktauswahl nach Vorgabe der DZ BANK: Die Turbos haben beide den 07.01.2019 als Fälligkeitsdatum und der Hebel beträgt jeweils rund 8.

Risikohinweise
Wenn der Rückzahlungsbetrag der zuvor genannten Produkte niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis, erleidet ein Anleger einen Verlust. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK (Emittent) ihre Verpflichtungen aus dem jeweiligen Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Produkt, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Bitte beachten Sie, dass die Wertentwicklung hier nur beispielhaft und verkürzt dargestellt ist. Der Chart zeigt die Wertentwicklung der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Quelle: www.dzbank-derivate.de

 

Täglich vor Börsenöffnung geben die technischen Analysten von TraderFox eine Einschätzung zum DAX – sowohl als PDF als auch als Video: dzbank-derivate.de/daxanalyse

Hinweis:

Aussagen zu früheren Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen von Finanzinstrumenten oder Finanzindizes stellen keinen verlässlichen Indikator für künftige Wertentwicklungen dar. Eine Gewähr für den zukünftigen Kurs, Wert oder Ertrag eines in diesem Dokument genannten Finanzinstrumentes oder Finanzindex kann daher nicht übernommen werden.

Die Erfolgswahrscheinlichkeiten für das Signal „Gap Down“ beruhen auf einer historischen Auswertung des Signals auf den LS-DAX im Zeitraum vom 02.01.2000 bis zum 16.10.2018. Dabei wurden die folgenden Voreinstellungen und Filter vorgenommen:

– Kursveränderung: 0,001
– Performance < 0,00% in Perioden: 200
– Abstand vom unteren Bollinger Band < 2,50%

» Glossar

Abwärtstrend

Ein Abwärtstrend ist eine Situation, bei der der Tiefpunkt jeder aufeinanderfolgenden Kursrallye tiefer liegt, als derjenige der vorangegangenen Rallye und jeder Hochpunkt ebenfalls tiefer als der vorangegangene Hochpunkt liegt. Anders formuliert: Ein Abwärtstrend ist ein Muster mit fallenden Gipfeln und Tälern.

Bollinger Bänder

Die Bollinger Bänder sind ein relatives Bezugssystem, das Aufschluss darüber geben soll, ob ein Markt stark überkauft oder überverkauft ist. Das System wurde von John Bollinger in den 1970er Jahren entwickelt. Die Bollinger Bänder werden mit Hilfe eines 20-Tage Gleitenden Durchschnitts (GD) in das Chartbild eines Marktes eingezeichnet. Das untere Bollinger Band wird 2 Standardabweichungen unter dem 20er GD aufgetragen. Das obere Bollinger Band wird entsprechend 2 Standardabweichungen über dem 20er GD eingezeichnet. Wenn man eine Normalverteilung der Preisentwicklung unterstellt, befinden sich etwa 95% aller Marktpreise innerhalb der Bollinger Bänder. Wenn ein Markt stark fällt und sich deutlich unterhalb der Bollinger Bänder befindet, kann man von einer überverkauften Situation sprechen. Wenn ein Markt stark steigt und deutlich oberhalb des oberen Bollinger Bandes notiert, kann man von einer überkauften Situation sprechen.

Divergenz

Eine Situation, in der sich zwei Indikatoren nicht gegenseitig bestätigen. Bei der Oszillator-Analyse ist dies zum Beispiel der Fall, wenn die Kurse steigen, während ein Oszillator bereits anfängt zu fallen. Divergenzen warnen üblicherweise vor einem Trendwechsel. Das Gegenteil von Abweichung ist Bestätigung.

Doji

Ein Doji ist eine Kerze oder ein Kursstab (Bar), bei dem Eröffnung- und Schlusskurs auf dem gleichen Kursniveau liegen. Der Doji signalisiert in erster Linie Unentschlossenheit oder eine Pause in der Kursbewegung. Der Doji entsteht in der Regel in Konsolidierungen oder Seitwärtsbewegungen, aber auch am Ende von Kursbewegungen

Doppeltop

Diese Kursformation weist zwei ausgeprägte Gipfel auf. Die Trendumkehr ist abgeschlossen, wenn das mittlere Tal nach unten durchbrochen wird. Der doppelte Boden ist ein Spiegelbild des Doppeltops.

Fibonacci-Retracement

Leonardo Fibonacci war ein italienischer Mathematiker, der Zusammenhänge zwischen Zahlen festgestellt hat. Jede Fibonacci-Zahl ermittelt sich aus der Summe der beiden vorangegangenen Fibonacci-Zahlen. Den Beginn bildet die 0, womit sich folgende Zahlenreihe ergibt: 0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144… Wird nun das Verhältnis sämtlicher Fibonacci-Zahlen zueinander betrachtet, dann ergibt sich ein wiederholendes Muster.

Die Division einer Zahl durch die nachfolgende Zahl ergibt mit steigenden Werten ein Ergebnis nahe 0,618.

Die Division einer Zahl dieser Reihe durch die ihr vorangehende Zahl ergibt einen Wert nahe 1,618.

Die Division einer Zahl der Reihe durch die um zwei Stellen nachfolgende Zahl ergibt einen Wert nahe 0,382.

Die beiden Verhältniszahlen von einer Zahl zur nächst höheren (0,618) und der Zahl zur jeweils niedrigeren (1,618) sind auch als „Goldenes Verhältnis“ oder „Goldene Mitte“ bekannt und finden sich nicht nur in der Mathematik, sondern auch in der Musik, in der Kunst, der Architektur und der Biologie wieder.

Je höher die Zahlen, desto näher liegt das Ergebnis an diesem Verhältnis. Aus den Verhältnissen dieser Zahlen zueinander ergeben sich die Prozentwerte 38%, 50% und 62%. Trader nutzen diese Werte, um Zielmarken einer Kurskorrektur zu bestimmen. Es gibt statistisch keinen Nachweis für den Erfolg dieser Retracements.

Gap

Kurslücken sind Leerräume, die auf einem Balkenchart auf Kursniveaus auftreten, an denen kein Handel stattgefunden hat. Zu einer Aufwärtslücke kommt es, wenn der tiefste Kurs eines Handelstages höher ist, als der höchste Kurs des vorangegangenen Tages. Eine Aufwärtslücke (Gap Up) ist üblicherweise ein Zeichen von Marktstärke, während eine Abwärtslücke (Gap Down) ein Zeichen von Marktschwäche darstellt. Die drei wichtigsten Arten von Kurslücken sind Ausbruchslücke, Fortsetzungslücke und Erschöpfungslücke.

Gap Down

Ein Gap Down ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die abwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.

Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Angebotsüberhang.

Gap Up

Ein Gap Up ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die aufwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.

Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Nachfrageüberhang.

GD 200

GD 200 steht für Gleitender Durchschnitt über die vergangenen 200 Börsentage. Die 200-Tage-Linie gehört zu den einfachsten und bekanntesten Hilfsmitteln der Chartanalyse. Sie wird ermittelt, indem für jeden Tag das arithmetische Mittel der Schlusskurse der vergangenen 200 Handelstage berechnet wird und anschließend die einzelnen Durchschnittskurse miteinander verbunden werden.

Der GD 200 wird als trendfolgender Indikator genutzt. Wird die 200-Tage-Linie eines Titels von oben nach unten gerissen, so sprechen Charttechniker von einem Verkaufssignal. Im umgekehrten Fall fungiert er als Kaufsignal.

Long-Szenario

Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursanstieg.

Oszillator

Indikator, der bestimmt, ob sich ein Markt in einer überkauften oder überverkauften Situation befindet. Der Markt ist überkauft, wenn der Oszillator einen oberen Extremwert erreicht. Der Markt ist überverkauft, wenn der Oszillator einen unteren Extremwert erreicht.

Schulter-Kopf-Schulter-Formation

Die bekannteste der Umkehrformationen. An einem Markthöhepunkt werden drei ausgeprägte Gipfel gebildet, wobei der mittlere Gipfel (oder Kopf) etwas höher ist, als die beiden anderen Gipfel (Schultern). Wenn die Trendlinie (Nackenlinie), die die beiden dazwischen liegenden Täler verbindet, gebrochen wird, ist die Formation komplett. Eine Bodenformation ist das Spiegelbild der Topformation, sie wird umgekehrte oder inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation genannt.

Shooting Star

Der Shooting Star ist durch einen kleinen Körper am unteren Ende der Kursspanne gekennzeichnet und weist einen langen oberen Schatten auf. Die Einfärbung des Körpers ist nebensächlich. Das Kursmuster gibt einen ersten Warnhinweis, dass die Aufwärtsdynamik an Kraft verliert und dass eine Rallye während des Handels abverkauft wurde. Der Kerzenkörper des idealen Shooting Star befindet sich oberhalb des vorhergehenden Handelstages und hat mit einer Kurslücke eröffnet.

Short-Szenario

Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursrückgang.

Slow Stochastic

Die Stochastik ist ein mathematisches Verfahren zur Berechnung von Wahrscheinlichkeiten bei Zufallsverfahren. Mit dem Indikator der Slow Stochastic wird nach Umkehrpunkten im Markt gesucht. Charttechnische Relevanz erlangt der Indikator bei der Feststellung von Umkehrpunkten in Zeiten von Seitwärtsbewegungen und sich entwickelnden leichten Trends. Der Indikator sollte in Verbindung mit weiteren Indikatoren oder charttechnischen Mustern verwendet werden.

Der Indikator besteht aus zwei Linien, einer schnelleren grünen Linie, genannt (%K) und einer langsameren roten Linie (%D). Signale entstehen, wenn die beiden Linien einen Schnittpunkt aufweisen und/oder durch das Niveau auf der Skala. Die beiden Linien können Werte zwischen 0-100 annehmen. Theoriegemäß weisen Werte über 70-80 darauf hin, dass sich der Markt derzeit in einem überkauften Zustand befindet. Werte unterhalb von 20-30 weisen hingegen auf einen überverkauften Zustand hin.

Ein Kaufsignal entsteht, wenn die Linie %K die Linie %D von unten nach oben schneidet. Ein Verkaufssignal wird generiert, wenn die Linie %K die Linie %D von oben nach unten schneidet.

Wenn die %K-Linie die %D-Linie im Bereich von 20-30 oder niedriger von unten nach oben durchbricht, dann kommt es zum Kaufsignal. Analog dazu das Verkaufssignal. Wenn die %K-Linie im Bereich von 70-80 oder höher notiert und die %D Linie nach unten durchbricht, wird ein Verkaufssignal generiert.

Überkauft

Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen oberen Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gestiegen und anfällig für einen Kurseinbruch ist.

Überverkauft

Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen unteren Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gefallen und reif für eine Erholung ist.

Unterstützung

Ein Kurs oder Kursbereich unterhalb des aktuellen Kurses, wo die Kaufkraft groß genug ist, um einen Kursrückgang aufzuhalten. Ein früheres Reaktionstief bildet üblicherweise eine Unterstützungslinie

Widerstand

Das Gegenteil von Unterstützung. Widerstand entsteht auf dem Niveau eines früheren Kurshochs, wirkt als Barriere oberhalb des Marktkurses und kann einen Kursanstieg stoppen. (Siehe Unterstützung.)

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Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals (Totalverlust) ist möglich. Sie sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der DZ BANK ausgesetzt (Emittentenrisiko).

Die Informationen richten sich ausschließlich an Personen, die ihren Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland haben.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr DZ BANK Sales Team

Kontakt
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