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INHALT

Kurstendenz in Richtung Jahrestief

Präferiertes Szenario: Oszillator triggert Verkaufssignal

Gegenszenario: Bullen warten auf technische Gegenreaktion

Widerstände und Unterstützungen
Widerstand 1: 11.458 Punkte
Widerstand 2: 11.691 Punkte
Unterstützung 1: 11.051 Punkte
Unterstützung 2: 10.831 Punkte

DZ BANK Produkte
TURBO SHORT 12.750 2019/01: BASISWERT DAX
(WKN: DDK1VH)
TURBO LONG 9.925 2019/01: BASISWERT DAX
(WKN:DDK1KW)

Glossar

Rechtliche Hinweise

Impressum

Fertiggestellt
13.11.2018

Analyst
Marvin Herzberger


DAX-Analyse für Dienstag, den 13. November 2018

DZ BANK – GD 20 unterschritten – Abwärtsdynamik nimmt zu

» Kurstendenz in Richtung Jahrestief

Der deutsche Leitindex wurde am gestrigen Handelstag vor allem durch drei Faktoren bis zum Tagesschluss um -1,8% nach unten gezogen. Erstens droht der Haushaltsstreit zwischen Italien und der Europäischen Union zu eskalieren. So läuft heute eine durch die EU-Kommission gegebene Deadline für Nachbesserungen des italienischen Haushaltsentwurfs für das kommende Jahr aus. Zweitens wurden Technologiekonzerne wie Infineon oder das DAX-Schwergewicht SAP jeweils um mehr als -5% in die Tiefe gezogen. Drittens blicken die Anleger weiterhin mit Sorge auf die stockenden Brexit-Verhandlungen, wo es auch bei den am Wochenende geführten Gesprächen zu keiner Einigung gekommen ist. Charttechnisch hat sich die Unsicherheit in einer roten Tageskerze mit einer Schwankungsbreite von knapp 300 Punkte widergespiegelt. Damit konnte sie die komplette Vortageskerze umschließen, was als bearische Tendenz gewertet werden kann. Wir sehen uns dadurch in der Einschätzung von einem erneuten Ansteuern des Jahrestiefs bei 11.051 Punkten (Unterstützung 1) bestärkt. Sollte der Abgabedruck den deutschen Leitindex nachhaltig unter diese Support-Zone drücken, sind Kursverluste bis 10.831 Punkte (Unterstützung 2) vorstellbar. Dort liegt das letzte lokale Hoch von Ende Oktober 2016. Als eine weitere Bestätigung für unser präferiertes Short-Szenario ist die Slow Stochastic anzusehen. Sie hat gestern ein Verkaufssignal getriggert, als die grüne Signallinie unter die rote Linie gefallen ist. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursanstieg von +0,2% getaxt. Das mittelfristige Short-Szenario ist erst hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über den Widerstand bei 11.691 Punkte (Widerstand 2) steigt.

» Präferiertes Szenario: Oszillator triggert Verkaufssignal

Der starke Abgabedruck am gestrigen Handelstag konnte den DAX auf Tagesschlusskursbasis unter den GD 20 drücken. Damit wurde ein wichtiges Absicherungsniveau unterschritten und eine neue Barriere ist entstanden. Dementsprechend gehen wir nun von einer Fortführung der Abwärtswelle aus. Eine Bestätigung für das Short-Szenario liefert die Slow Stochastic. Der Oszillator weist seit gestern ein Verkaufssignal aus.

Statistisch ist in den zehn Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Up“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 45%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 4% zu rechnen.

Der mittelfristige Abwärtstrend hat den DAX seit dem Verlaufshoch vom 22. Mai in wellenförmigen Bewegungen auf immer neue Tiefs geführt. Auch die seit dem 02. November eingeleitete Abwärtswelle scheint diesem Trendverhalten zu folgen. So steuert der deutsche Leitindex direkt auf das Jahrestief bei 11.051 Punkten (Unterstützung 1) zu. Wenn dieser Haltebereich nachhaltig unterschritten wird, sind Anschlussverkäufe bis 10.831 Punkte (Unterstützung 2) möglich. Dort befindet sich das Hoch vom 25. Oktober 2016. Es bildete zu jener Zeit die Barriere einer viermonatigen Seitwärtsbewegung. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der TURBO SHORT 12.750 2019/01: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DDK1VH)* mit einem Basispreis von 12.750 Punkten und Fälligkeitsdatum am 01.02.2019. Der Hebel liegt am 13.11.2018 um 07:15 Uhr bei 7,77. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX den Widerstand bei 11.862 Punkten nachhaltig überschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

» Gegenszenario: Bullen warten auf technische Gegenreaktion

Das Chartbild hat sich nach dem gestrigen Handelstag wieder eingetrübt. So stellt nun die Slow Stochastic eine Divergenz zu einem Aufwärtsszenario dar. Zugleich zeigt die Tageskerze den aufgestauten Abwärtsdruck, welcher sich nach unten entladen muss. Sobald der DAX allerdings in den überverkauften Bereich, unter das Bollinger Band fällt, könnte eine Stabilisierung am Jahrestief erfolgen. Von dort aus wäre dann eine technische Gegenreaktion möglich, welche steigende Kurse ermöglicht. Damit dieses Szenario eintritt, muss allerdings auch eine geeignete Chartformation wie ein Hammer entstehen. In diesem Sinne verharren die Bullen vorerst in einer abwartenden Haltung.

Statistisch ist in den zehn Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Up“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 23%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 4% zu rechnen.

Die erste wichtige charttechnische Hürde für eine Aufwärtsbewegung bildet der GD 20. Er wurde gestern dynamisch unterschritten und liegt momentan bei 11.458 Punkten (Widerstand 1). Erst wenn der DAX erneut nachhaltig über diese Distributionszone steigt, sind Anschlusskäufe möglich. Diese könnten ihn anschließend bis zum letzten lokalen Maximum vom 02. November führen. Es wurde bei 11.691 Punkten (Widerstand 2) markiert und hat die derzeit laufende Abwärtswelle eingeleitet. Zugleich ist der deutsche Leitindex in der Umgebung dieser Kursmarke zwischen dem 11. und 22. Oktober mehrfach an einer Aufwärtsbewegung gescheitert. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der TURBO LONG 9.925 2019/01: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DDK1KW)* mit einem Basispreis von 9.925 Punkten und Fälligkeitsdatum am 01.02.2019. Der Hebel liegt am 13.11.2018 um 07:15 Uhr bei 7,98. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX auf Tagesschlusskursbasis unter 10.831 Punkte fällt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

*Produktauswahl nach Vorgabe der DZ BANK: Die Turbos haben beide den 01.02.2019 als Fälligkeitsdatum und der Hebel beträgt jeweils rund 8.

Risikohinweise
Wenn der Rückzahlungsbetrag der zuvor genannten Produkte niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis, erleidet ein Anleger einen Verlust. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK (Emittent) ihre Verpflichtungen aus dem jeweiligen Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Produkt, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Bitte beachten Sie, dass die Wertentwicklung hier nur beispielhaft und verkürzt dargestellt ist. Der Chart zeigt die Wertentwicklung der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Quelle: www.dzbank-derivate.de

 

Täglich vor Börsenöffnung geben die technischen Analysten von TraderFox eine Einschätzung zum DAX – sowohl als PDF als auch als Video: dzbank-derivate.de/daxanalyse

Hinweis:
Aussagen zu früheren Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen von Finanzinstrumenten oder Finanzindizes stellen keinen verlässlichen Indikator für künftige Wertentwicklungen dar. Eine Gewähr für den zukünftigen Kurs, Wert oder Ertrag eines in diesem Dokument genannten Finanzinstrumentes oder Finanzindex kann daher nicht übernommen werden.
Die Erfolgswahrscheinlichkeiten für das Signal „Gap Up“ beruhen auf einer historischen Auswertung des Signals auf den LS-DAX im Zeitraum vom 02.01.2000 bis zum 12.11.2018. Dabei wurden die folgenden Voreinstellungen und Filter vorgenommen:

– Veränderung: 0,005

– Abstand vom oberen Bollinger Band: < -1,2%

– Abstand vom Tief: < 7,20%, Perioden: 250

 

» Glossar

Abwärtstrend

Ein Abwärtstrend ist eine Situation, bei der der Tiefpunkt jeder aufeinanderfolgenden Kursrallye tiefer liegt, als derjenige der vorangegangenen Rallye und jeder Hochpunkt ebenfalls tiefer als der vorangegangene Hochpunkt liegt. Anders formuliert: Ein Abwärtstrend ist ein Muster mit fallenden Gipfeln und Tälern.

Bollinger Bänder

Die Bollinger Bänder sind ein relatives Bezugssystem, das Aufschluss darüber geben soll, ob ein Markt stark überkauft oder überverkauft ist. Das System wurde von John Bollinger in den 1970er Jahren entwickelt. Die Bollinger Bänder werden mit Hilfe eines 20-Tage Gleitenden Durchschnitts (GD) in das Chartbild eines Marktes eingezeichnet. Das untere Bollinger Band wird 2 Standardabweichungen unter dem 20er GD aufgetragen. Das obere Bollinger Band wird entsprechend 2 Standardabweichungen über dem 20er GD eingezeichnet. Wenn man eine Normalverteilung der Preisentwicklung unterstellt, befinden sich etwa 95% aller Marktpreise innerhalb der Bollinger Bänder. Wenn ein Markt stark fällt und sich deutlich unterhalb der Bollinger Bänder befindet, kann man von einer überverkauften Situation sprechen. Wenn ein Markt stark steigt und deutlich oberhalb des oberen Bollinger Bandes notiert, kann man von einer überkauften Situation sprechen.

Divergenz

Eine Situation, in der sich zwei Indikatoren nicht gegenseitig bestätigen. Bei der Oszillator-Analyse ist dies zum Beispiel der Fall, wenn die Kurse steigen, während ein Oszillator bereits anfängt zu fallen. Divergenzen warnen üblicherweise vor einem Trendwechsel. Das Gegenteil von Abweichung ist Bestätigung.

Doji

Ein Doji ist eine Kerze oder ein Kursstab (Bar), bei dem Eröffnung- und Schlusskurs auf dem gleichen Kursniveau liegen. Der Doji signalisiert in erster Linie Unentschlossenheit oder eine Pause in der Kursbewegung. Der Doji entsteht in der Regel in Konsolidierungen oder Seitwärtsbewegungen, aber auch am Ende von Kursbewegungen

Doppeltop

Diese Kursformation weist zwei ausgeprägte Gipfel auf. Die Trendumkehr ist abgeschlossen, wenn das mittlere Tal nach unten durchbrochen wird. Der doppelte Boden ist ein Spiegelbild des Doppeltops.

Fibonacci-Retracement

Leonardo Fibonacci war ein italienischer Mathematiker, der Zusammenhänge zwischen Zahlen festgestellt hat. Jede Fibonacci-Zahl ermittelt sich aus der Summe der beiden vorangegangenen Fibonacci-Zahlen. Den Beginn bildet die 0, womit sich folgende Zahlenreihe ergibt: 0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144… Wird nun das Verhältnis sämtlicher Fibonacci-Zahlen zueinander betrachtet, dann ergibt sich ein wiederholendes Muster.

Die Division einer Zahl durch die nachfolgende Zahl ergibt mit steigenden Werten ein Ergebnis nahe 0,618.

Die Division einer Zahl dieser Reihe durch die ihr vorangehende Zahl ergibt einen Wert nahe 1,618.

Die Division einer Zahl der Reihe durch die um zwei Stellen nachfolgende Zahl ergibt einen Wert nahe 0,382.

Die beiden Verhältniszahlen von einer Zahl zur nächst höheren (0,618) und der Zahl zur jeweils niedrigeren (1,618) sind auch als „Goldenes Verhältnis“ oder „Goldene Mitte“ bekannt und finden sich nicht nur in der Mathematik, sondern auch in der Musik, in der Kunst, der Architektur und der Biologie wieder.

Je höher die Zahlen, desto näher liegt das Ergebnis an diesem Verhältnis. Aus den Verhältnissen dieser Zahlen zueinander ergeben sich die Prozentwerte 38%, 50% und 62%. Trader nutzen diese Werte, um Zielmarken einer Kurskorrektur zu bestimmen. Es gibt statistisch keinen Nachweis für den Erfolg dieser Retracements.

Gap

Kurslücken sind Leerräume, die auf einem Balkenchart auf Kursniveaus auftreten, an denen kein Handel stattgefunden hat. Zu einer Aufwärtslücke kommt es, wenn der tiefste Kurs eines Handelstages höher ist, als der höchste Kurs des vorangegangenen Tages. Eine Aufwärtslücke (Gap Up) ist üblicherweise ein Zeichen von Marktstärke, während eine Abwärtslücke (Gap Down) ein Zeichen von Marktschwäche darstellt. Die drei wichtigsten Arten von Kurslücken sind Ausbruchslücke, Fortsetzungslücke und Erschöpfungslücke.

Gap Down

Ein Gap Down ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die abwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.

Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Angebotsüberhang.

Gap Up

Ein Gap Up ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die aufwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.

Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Nachfrageüberhang.

GD 200

GD 200 steht für Gleitender Durchschnitt über die vergangenen 200 Börsentage. Die 200-Tage-Linie gehört zu den einfachsten und bekanntesten Hilfsmitteln der Chartanalyse. Sie wird ermittelt, indem für jeden Tag das arithmetische Mittel der Schlusskurse der vergangenen 200 Handelstage berechnet wird und anschließend die einzelnen Durchschnittskurse miteinander verbunden werden.

Der GD 200 wird als trendfolgender Indikator genutzt. Wird die 200-Tage-Linie eines Titels von oben nach unten gerissen, so sprechen Charttechniker von einem Verkaufssignal. Im umgekehrten Fall fungiert er als Kaufsignal.

Long-Szenario

Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursanstieg.

Oszillator

Indikator, der bestimmt, ob sich ein Markt in einer überkauften oder überverkauften Situation befindet. Der Markt ist überkauft, wenn der Oszillator einen oberen Extremwert erreicht. Der Markt ist überverkauft, wenn der Oszillator einen unteren Extremwert erreicht.

Schulter-Kopf-Schulter-Formation

Die bekannteste der Umkehrformationen. An einem Markthöhepunkt werden drei ausgeprägte Gipfel gebildet, wobei der mittlere Gipfel (oder Kopf) etwas höher ist, als die beiden anderen Gipfel (Schultern). Wenn die Trendlinie (Nackenlinie), die die beiden dazwischen liegenden Täler verbindet, gebrochen wird, ist die Formation komplett. Eine Bodenformation ist das Spiegelbild der Topformation, sie wird umgekehrte oder inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation genannt.

Shooting Star

Der Shooting Star ist durch einen kleinen Körper am unteren Ende der Kursspanne gekennzeichnet und weist einen langen oberen Schatten auf. Die Einfärbung des Körpers ist nebensächlich. Das Kursmuster gibt einen ersten Warnhinweis, dass die Aufwärtsdynamik an Kraft verliert und dass eine Rallye während des Handels abverkauft wurde. Der Kerzenkörper des idealen Shooting Star befindet sich oberhalb des vorhergehenden Handelstages und hat mit einer Kurslücke eröffnet.

Short-Szenario

Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursrückgang.

Slow Stochastic

Die Stochastik ist ein mathematisches Verfahren zur Berechnung von Wahrscheinlichkeiten bei Zufallsverfahren. Mit dem Indikator der Slow Stochastic wird nach Umkehrpunkten im Markt gesucht. Charttechnische Relevanz erlangt der Indikator bei der Feststellung von Umkehrpunkten in Zeiten von Seitwärtsbewegungen und sich entwickelnden leichten Trends. Der Indikator sollte in Verbindung mit weiteren Indikatoren oder charttechnischen Mustern verwendet werden.

Der Indikator besteht aus zwei Linien, einer schnelleren grünen Linie, genannt (%K) und einer langsameren roten Linie (%D). Signale entstehen, wenn die beiden Linien einen Schnittpunkt aufweisen und/oder durch das Niveau auf der Skala. Die beiden Linien können Werte zwischen 0-100 annehmen. Theoriegemäß weisen Werte über 70-80 darauf hin, dass sich der Markt derzeit in einem überkauften Zustand befindet. Werte unterhalb von 20-30 weisen hingegen auf einen überverkauften Zustand hin.

Ein Kaufsignal entsteht, wenn die Linie %K die Linie %D von unten nach oben schneidet. Ein Verkaufssignal wird generiert, wenn die Linie %K die Linie %D von oben nach unten schneidet.

Wenn die %K-Linie die %D-Linie im Bereich von 20-30 oder niedriger von unten nach oben durchbricht, dann kommt es zum Kaufsignal. Analog dazu das Verkaufssignal. Wenn die %K-Linie im Bereich von 70-80 oder höher notiert und die %D Linie nach unten durchbricht, wird ein Verkaufssignal generiert.

Überkauft

Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen oberen Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gestiegen und anfällig für einen Kurseinbruch ist.

Überverkauft

Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen unteren Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gefallen und reif für eine Erholung ist.

Unterstützung

Ein Kurs oder Kursbereich unterhalb des aktuellen Kurses, wo die Kaufkraft groß genug ist, um einen Kursrückgang aufzuhalten. Ein früheres Reaktionstief bildet üblicherweise eine Unterstützungslinie

Widerstand

Das Gegenteil von Unterstützung. Widerstand entsteht auf dem Niveau eines früheren Kurshochs, wirkt als Barriere oberhalb des Marktkurses und kann einen Kursanstieg stoppen. (Siehe Unterstützung.)

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Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals (Totalverlust) ist möglich. Sie sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der DZ BANK ausgesetzt (Emittentenrisiko).

Die Informationen richten sich ausschließlich an Personen, die ihren Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland haben.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr DZ BANK Sales Team

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E-Mail: mail@dzbank.de
Vertreten durch den Vorstand: Wolfgang Kirsch (Vorstandsvorsitzender),
Uwe Berghaus, Dr. Christian Brauckmann,
Ulrike Brouzi, Wolfgang Köhler, Dr. Cornelius Riese,
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Generalbevollmächtigter/General Executive Manager: Uwe Fröhlich
Aufsichtsratsvorsitzender: Henning Deneke-Jöhrens
Sitz der Gesellschaft: Eingetragen als Aktiengesellschaft in Frankfurt am Main,
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am Main wird durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
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der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. angeschlossen:
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