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INHALT

Oszillator weist Verkaufssignal aus

Präferiertes Szenario: Mittelfristiger Abwärtstrend intakt

Gegenszenario: Käufer haben GD 20 im Blick

Widerstände und Unterstützungen
Widerstand 1: 11.691 Punkte
Widerstand 2: 11.862 Punkte
Unterstützung 1: 11.051 Punkte
Unterstützung 2: 10.831 Punkte

DZ BANK Produkte
TURBO SHORT 12.825 2019/01: BASISWERT DAX
(WKN: DDK1VL)
TURBO LONG 10.000 2019/01: BASISWERT DAX
(WKN: DDK1KZ)

Glossar

Rechtliche Hinweise

Impressum

Fertiggestellt
15.11.2018

Analyst
Marvin Herzberger


DAX-Analyse für Donnerstag, den 15. November 2018

DZ BANK – Doji bereitet Richtungsentscheidung vor

» Oszillator weist Verkaufssignal aus

Die Anleger werden zunehmend unsicherer über den weiteren Kursverlauf des deutschen Leitindex. Während es auf der einen Seite Fortschritte in den Brexit-Verhandlungen gibt, sind auf der anderen Seite noch keine Annäherungen im Streit um die Haushaltspolitik von Italien mit der EU-Kommission zu erkennen. Dies lässt sich auch sehr gut an der Chartformation des Doji und den sich einengenden Bollinger Bändern erkennen. Dabei ist es dem DAX am Mittwoch nicht gelungen, sich nachhaltig vom GD 20 zu lösen. Stattdessen wurde der Tagesschlusskurs erneut einige Punkte unter dem GD 20 markiert. Dementsprechend sehen wir Kursrückgänge weiter als das wahrscheinlichste Szenario an. Diese dürften den deutschen Leitindex zunächst bis unter das Bollinger Band drücken. In dem überverkauften Bereich liegt das Jahrestief, welches als Support-Zone fungieren dürfte. Es wurde am 26. Oktober bei 11.051 Punkten (Unterstützung 1) markiert. Sollte der Abgabedruck den DAX nachhaltig unter das lokale Tief drücken, erwarten wir Anschlussverkäufe bis 10.831 Punkte (Unterstützung 2). Diese Kursmarke ist der Hochpunkt von Ende Oktober 2016 und bildet gleichzeitig die obere Kanalbegrenzung einer damaligen Seitwärtsbewegung. Eine Bestätigung für die Abwärtsbewegung liefert das am Montag ausgebildete Verkaufssignal der Slow Stochastic. Es ist durch einen Richtungswechsel beider Signallinien entstanden, wobei die grüne Linie nun unter der roten Linie notiert. Vorbörslich wird der DAX mit einem leichten Kursanstieg von +0,1% getaxt. Das mittelfristige Short-Szenario ist erst hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über den Widerstand bei 11.862 Punkte (Widerstand 2) steigt.

» Präferiertes Szenario: Mittelfristiger Abwärtstrend intakt

Die am 02. November gestartete Abwärtswelle zieht den DAX bisher nur schleppend nach unten. Dennoch ist der übergeordnete Abwärtstrend weiterhin intakt. Dementsprechend erwarten wir weitere Kursrückgänge im deutschen Leitindex. Hierbei könnte sich ein ähnliches Chartbild wie im Zeitraum zwischen dem 21. September und 04. Oktober entwickeln. Zu jener Zeit fand ebenfalls eine tendenziell abwärts gerichtete Kursbewegung statt, welche allerdings erst mit dem nachhaltigen Unterschreiten des GD 20 in einer neuen Abwärtswelle münden konnte. Als Bestätigung für den Angebotsüberhang dient das Verkaufssignal der Slow Stochastic. Es ist bereits seit Beginn dieser Woche aktiv und wurde getriggert, als die grüne Signallinie unter die rote Linie gesunken ist.

Statistisch ist in den zehn Handelstagen nach der Ausbildung eines „GD Unterschritten“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 57%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 3% zu rechnen.

Die erste Zielmarke bei einsetzendem Verkaufsdruck bildet das Ende Oktober gebildete Jahrestief. Die Anleger dürften deshalb wohl verstärkt auf die Kursmarke von 11.051 Punkten (Unterstützung 1) schauen. Seit Anfang des Monats haben sich zudem die Bollinger Bänder eingeengt, wodurch der DAX schneller in eine überverkaufte Marktlage abrutschen könnte. Dieser Sachverhalt sollte bei einsetzenden Kursverlusten stets beachtet werden. Sobald der deutsche Leitindex sich in der Kursregion des Verlaufstiefs nicht mehr stabilisieren kann, sind Anschlussverkäufe bis 10.831 Punkten (Unterstützung 2) vorstellbar. Dort trifft der Index auf das Hoch vom 25. Oktober 2016, welches damals die Kanalbegrenzung einer viermonatigen Seitwärtsbewegung darstellte. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der TURBO SHORT 12.825 2019/01: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DDK1VL)* mit einem Basispreis von 12.825 Punkten und Fälligkeitsdatum am 01.02.2019. Der Hebel liegt am 15.11.2018 um 07:15 Uhr bei 8,00. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX den Widerstand bei 11.862 Punkten nachhaltig überschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

» Gegenszenario: Käufer haben GD 20 im Blick

Erste Aufwärtstendenzen wurden im Verlauf des gestrigen Nachmittags zunichte gemacht. So konnte das deutsche Börsenbarometer zwar zeitweise über den GD 20 sowie das Vortageshoch steigen, doch bis zum Handelsschluss wurden wieder alle Buchgewinne abgegeben. Die Bestätigung für eine Erholungsbewegung ist damit noch ausstehend. Ein erstes Anzeichen für bevorstehenden Kaufdrang signalisiert der Doji aber trotzdem.

Statistisch ist in den zehn Handelstagen nach der Ausbildung eines „GD Unterschritten“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 24%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 3% zu rechnen.

Erst wenn dem DAX ein nachhaltiges Überschreiten des GD 20 gelingt, dürften wieder neue Käufer in den Markt gezogen werden. Sobald ein solches Kursverhalten gezeigt wird, markiert das Bewegungshoch vom 02. November die erste charttechnische Hürde. Sie befindet sich bei 11.691 Punkten (Widerstand 1) und liegt im Bereich des oberen Bollinger Bandes. Zwischen dem 11. und 22. Oktober wurde die Kursregion mehrfach für die Schließung von Long-Positionen genutzt. Erst wenn sich der deutsche Leitindex über diesem Kursniveau stabilisieren kann, sind Anschlusskäufe vorstellbar. Diese dürften den Index dann bis 11.862 Punkten (Widerstand 2) führen können. Dort wurde das Verlaufstief vom 11. September geformt, welches sich nach einer Abwärtswelle etablierte. Anschließend hat es bereits am 17. Oktober für den Beginn einer neuen Abwärtswelle gesorgt. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der TURBO LONG 10.000 2019/01: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DDK1KZ)* mit einem Basispreis von 10.000 Punkten und Fälligkeitsdatum am 01.02.2019. Der Hebel liegt am 15.11.2018 um 07:15 Uhr bei 7,95. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX auf Tagesschlusskursbasis unter 10.831 Punkte fällt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

*Produktauswahl nach Vorgabe der DZ BANK: Die Turbos haben beide den 01.02.2019 als Fälligkeitsdatum und der Hebel beträgt jeweils rund 8.

Risikohinweise
Wenn der Rückzahlungsbetrag der zuvor genannten Produkte niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis, erleidet ein Anleger einen Verlust. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK (Emittent) ihre Verpflichtungen aus dem jeweiligen Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Produkt, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Bitte beachten Sie, dass die Wertentwicklung hier nur beispielhaft und verkürzt dargestellt ist. Der Chart zeigt die Wertentwicklung der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Quelle: www.dzbank-derivate.de

 

Täglich vor Börsenöffnung geben die technischen Analysten von TraderFox eine Einschätzung zum DAX – sowohl als PDF als auch als Video: dzbank-derivate.de/daxanalyse

Hinweis:

Aussagen zu früheren Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen von Finanzinstrumenten oder Finanzindizes stellen keinen verlässlichen Indikator für künftige Wertentwicklungen dar. Eine Gewähr für den zukünftigen Kurs, Wert oder Ertrag eines in diesem Dokument genannten Finanzinstrumentes oder Finanzindex kann daher nicht übernommen werden.
Die Erfolgswahrscheinlichkeiten für das Signal „GD Unterschritten“ beruhen auf einer historischen Auswertung des Signals auf den LS-DAX im Zeitraum vom 02.01.2000 bis zum 14.11.2018. Dabei wurden die folgenden Voreinstellungen und Filter vorgenommen:

– Perioden: 20

– Abstand vom Tief: < 7,00%, Perioden: 200

 

» Glossar

Abwärtstrend

Ein Abwärtstrend ist eine Situation, bei der der Tiefpunkt jeder aufeinanderfolgenden Kursrallye tiefer liegt, als derjenige der vorangegangenen Rallye und jeder Hochpunkt ebenfalls tiefer als der vorangegangene Hochpunkt liegt. Anders formuliert: Ein Abwärtstrend ist ein Muster mit fallenden Gipfeln und Tälern.

Bollinger Bänder

Die Bollinger Bänder sind ein relatives Bezugssystem, das Aufschluss darüber geben soll, ob ein Markt stark überkauft oder überverkauft ist. Das System wurde von John Bollinger in den 1970er Jahren entwickelt. Die Bollinger Bänder werden mit Hilfe eines 20-Tage Gleitenden Durchschnitts (GD) in das Chartbild eines Marktes eingezeichnet. Das untere Bollinger Band wird 2 Standardabweichungen unter dem 20er GD aufgetragen. Das obere Bollinger Band wird entsprechend 2 Standardabweichungen über dem 20er GD eingezeichnet. Wenn man eine Normalverteilung der Preisentwicklung unterstellt, befinden sich etwa 95% aller Marktpreise innerhalb der Bollinger Bänder. Wenn ein Markt stark fällt und sich deutlich unterhalb der Bollinger Bänder befindet, kann man von einer überverkauften Situation sprechen. Wenn ein Markt stark steigt und deutlich oberhalb des oberen Bollinger Bandes notiert, kann man von einer überkauften Situation sprechen.

Divergenz

Eine Situation, in der sich zwei Indikatoren nicht gegenseitig bestätigen. Bei der Oszillator-Analyse ist dies zum Beispiel der Fall, wenn die Kurse steigen, während ein Oszillator bereits anfängt zu fallen. Divergenzen warnen üblicherweise vor einem Trendwechsel. Das Gegenteil von Abweichung ist Bestätigung.

Doji

Ein Doji ist eine Kerze oder ein Kursstab (Bar), bei dem Eröffnung- und Schlusskurs auf dem gleichen Kursniveau liegen. Der Doji signalisiert in erster Linie Unentschlossenheit oder eine Pause in der Kursbewegung. Der Doji entsteht in der Regel in Konsolidierungen oder Seitwärtsbewegungen, aber auch am Ende von Kursbewegungen

Doppeltop

Diese Kursformation weist zwei ausgeprägte Gipfel auf. Die Trendumkehr ist abgeschlossen, wenn das mittlere Tal nach unten durchbrochen wird. Der doppelte Boden ist ein Spiegelbild des Doppeltops.

Fibonacci-Retracement

Leonardo Fibonacci war ein italienischer Mathematiker, der Zusammenhänge zwischen Zahlen festgestellt hat. Jede Fibonacci-Zahl ermittelt sich aus der Summe der beiden vorangegangenen Fibonacci-Zahlen. Den Beginn bildet die 0, womit sich folgende Zahlenreihe ergibt: 0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144… Wird nun das Verhältnis sämtlicher Fibonacci-Zahlen zueinander betrachtet, dann ergibt sich ein wiederholendes Muster.

Die Division einer Zahl durch die nachfolgende Zahl ergibt mit steigenden Werten ein Ergebnis nahe 0,618.

Die Division einer Zahl dieser Reihe durch die ihr vorangehende Zahl ergibt einen Wert nahe 1,618.

Die Division einer Zahl der Reihe durch die um zwei Stellen nachfolgende Zahl ergibt einen Wert nahe 0,382.

Die beiden Verhältniszahlen von einer Zahl zur nächst höheren (0,618) und der Zahl zur jeweils niedrigeren (1,618) sind auch als „Goldenes Verhältnis“ oder „Goldene Mitte“ bekannt und finden sich nicht nur in der Mathematik, sondern auch in der Musik, in der Kunst, der Architektur und der Biologie wieder.

Je höher die Zahlen, desto näher liegt das Ergebnis an diesem Verhältnis. Aus den Verhältnissen dieser Zahlen zueinander ergeben sich die Prozentwerte 38%, 50% und 62%. Trader nutzen diese Werte, um Zielmarken einer Kurskorrektur zu bestimmen. Es gibt statistisch keinen Nachweis für den Erfolg dieser Retracements.

Gap

Kurslücken sind Leerräume, die auf einem Balkenchart auf Kursniveaus auftreten, an denen kein Handel stattgefunden hat. Zu einer Aufwärtslücke kommt es, wenn der tiefste Kurs eines Handelstages höher ist, als der höchste Kurs des vorangegangenen Tages. Eine Aufwärtslücke (Gap Up) ist üblicherweise ein Zeichen von Marktstärke, während eine Abwärtslücke (Gap Down) ein Zeichen von Marktschwäche darstellt. Die drei wichtigsten Arten von Kurslücken sind Ausbruchslücke, Fortsetzungslücke und Erschöpfungslücke.

Gap Down

Ein Gap Down ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die abwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.

Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Angebotsüberhang.

Gap Up

Ein Gap Up ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die aufwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.

Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Nachfrageüberhang.

GD 200

GD 200 steht für Gleitender Durchschnitt über die vergangenen 200 Börsentage. Die 200-Tage-Linie gehört zu den einfachsten und bekanntesten Hilfsmitteln der Chartanalyse. Sie wird ermittelt, indem für jeden Tag das arithmetische Mittel der Schlusskurse der vergangenen 200 Handelstage berechnet wird und anschließend die einzelnen Durchschnittskurse miteinander verbunden werden.

Der GD 200 wird als trendfolgender Indikator genutzt. Wird die 200-Tage-Linie eines Titels von oben nach unten gerissen, so sprechen Charttechniker von einem Verkaufssignal. Im umgekehrten Fall fungiert er als Kaufsignal.

Long-Szenario

Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursanstieg.

Oszillator

Indikator, der bestimmt, ob sich ein Markt in einer überkauften oder überverkauften Situation befindet. Der Markt ist überkauft, wenn der Oszillator einen oberen Extremwert erreicht. Der Markt ist überverkauft, wenn der Oszillator einen unteren Extremwert erreicht.

Schulter-Kopf-Schulter-Formation

Die bekannteste der Umkehrformationen. An einem Markthöhepunkt werden drei ausgeprägte Gipfel gebildet, wobei der mittlere Gipfel (oder Kopf) etwas höher ist, als die beiden anderen Gipfel (Schultern). Wenn die Trendlinie (Nackenlinie), die die beiden dazwischen liegenden Täler verbindet, gebrochen wird, ist die Formation komplett. Eine Bodenformation ist das Spiegelbild der Topformation, sie wird umgekehrte oder inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation genannt.

Shooting Star

Der Shooting Star ist durch einen kleinen Körper am unteren Ende der Kursspanne gekennzeichnet und weist einen langen oberen Schatten auf. Die Einfärbung des Körpers ist nebensächlich. Das Kursmuster gibt einen ersten Warnhinweis, dass die Aufwärtsdynamik an Kraft verliert und dass eine Rallye während des Handels abverkauft wurde. Der Kerzenkörper des idealen Shooting Star befindet sich oberhalb des vorhergehenden Handelstages und hat mit einer Kurslücke eröffnet.

Short-Szenario

Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursrückgang.

Slow Stochastic

Die Stochastik ist ein mathematisches Verfahren zur Berechnung von Wahrscheinlichkeiten bei Zufallsverfahren. Mit dem Indikator der Slow Stochastic wird nach Umkehrpunkten im Markt gesucht. Charttechnische Relevanz erlangt der Indikator bei der Feststellung von Umkehrpunkten in Zeiten von Seitwärtsbewegungen und sich entwickelnden leichten Trends. Der Indikator sollte in Verbindung mit weiteren Indikatoren oder charttechnischen Mustern verwendet werden.

Der Indikator besteht aus zwei Linien, einer schnelleren grünen Linie, genannt (%K) und einer langsameren roten Linie (%D). Signale entstehen, wenn die beiden Linien einen Schnittpunkt aufweisen und/oder durch das Niveau auf der Skala. Die beiden Linien können Werte zwischen 0-100 annehmen. Theoriegemäß weisen Werte über 70-80 darauf hin, dass sich der Markt derzeit in einem überkauften Zustand befindet. Werte unterhalb von 20-30 weisen hingegen auf einen überverkauften Zustand hin.

Ein Kaufsignal entsteht, wenn die Linie %K die Linie %D von unten nach oben schneidet. Ein Verkaufssignal wird generiert, wenn die Linie %K die Linie %D von oben nach unten schneidet.

Wenn die %K-Linie die %D-Linie im Bereich von 20-30 oder niedriger von unten nach oben durchbricht, dann kommt es zum Kaufsignal. Analog dazu das Verkaufssignal. Wenn die %K-Linie im Bereich von 70-80 oder höher notiert und die %D Linie nach unten durchbricht, wird ein Verkaufssignal generiert.

Überkauft

Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen oberen Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gestiegen und anfällig für einen Kurseinbruch ist.

Überverkauft

Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen unteren Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gefallen und reif für eine Erholung ist.

Unterstützung

Ein Kurs oder Kursbereich unterhalb des aktuellen Kurses, wo die Kaufkraft groß genug ist, um einen Kursrückgang aufzuhalten. Ein früheres Reaktionstief bildet üblicherweise eine Unterstützungslinie

Widerstand

Das Gegenteil von Unterstützung. Widerstand entsteht auf dem Niveau eines früheren Kurshochs, wirkt als Barriere oberhalb des Marktkurses und kann einen Kursanstieg stoppen. (Siehe Unterstützung.)

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Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals (Totalverlust) ist möglich. Sie sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der DZ BANK ausgesetzt (Emittentenrisiko).

Die Informationen richten sich ausschließlich an Personen, die ihren Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland haben.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr DZ BANK Sales Team

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E-Mail: mail@dzbank.de
Vertreten durch den Vorstand: Wolfgang Kirsch (Vorstandsvorsitzender),
Uwe Berghaus, Dr. Christian Brauckmann,
Ulrike Brouzi, Wolfgang Köhler, Dr. Cornelius Riese,
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Aufsichtsratsvorsitzender: Henning Deneke-Jöhrens
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