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INHALT

Kräftesammeln am GD 20

Präferiertes Szenario: Etablierung eines doppelten Bodens

Gegenszenario: Umkehrsignal noch ausstehend

Widerstände und Unterstützungen
Widerstand 1: 11.369 Punkte
Widerstand 2: 11.691 Punkte
Unterstützung 1: 11.009 Punkte
Unterstützung 2: 10.831 Punkte

DZ BANK Produkte
TURBO LONG 9.975 2019/02: BASISWERT DAX
(WKN: DDN6D7)
TURBO SHORT 12.825 2019/02: BASISWERT DAX
(WKN: DDN6LR)

Glossar

Rechtliche Hinweise

Impressum

Fertiggestellt
29.11.2018

Analyst
Marvin Herzberger


DAX-Analyse für Donnerstag, den 29. November 2018

DZ BANK – Gleitender Durchschnitt hält Käufer in Atem

» Kräftesammeln am GD 20

Zur Wochenmitte hat der deutsche Leitindex knapp unter dem GD 20 einen Inside Day ausgebildet. Sowohl die Bullen als auch die Bären scheinen somit auf einen entscheidenden Richtungsimpuls zu warten. Dieser könnte von dem am Wochenende stattfindenden G20 Gipfel ausgehen. Bei diesem Treffen sollen unter anderem Gespräche zwischen der USA und China über den derzeitigen Handelsstreit geführt werden. Ein erster bullischer Impuls, welcher den DAX über den GD 20 bei 11.369 Punkten (Widerstand 1) führen dürfte, kam gestern bereits aus den USA. Demnach gehe die FED auf die Forderungen des amerikanischen Präsidenten ein und werde bei künftigen Leitzinsanhebungen vorsichtiger vorgehen. Wenn der deutsche Leitindex sich nachhaltig über der charttechnischen Hürde des GD 20 stabilisieren kann, dürften zeitnah weitere Käufer in den Markt zurückkehren. Diese könnten den Index anschließend in Richtung des oberen Bollinger Bandes ziehen. Rund 50 Punkte über diesem Indikator liegt bei 11.691 Punkten (Widerstand 2) die nächste signifikante Barriere. Sie markiert das lokale Maximum vom 02. November, welches gleichzeitig der Ausgangspunkt einer neuen Abwärtswelle war. Als weitere Bestätigung für die intakte Aufwärtsbewegung fungiert die Slow Stochastic. Der Oszillator weist seit dem 21. November ein Kaufsignal aus. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursanstieg bei +0,5% getaxt. Das kurzfristige Long-Szenario ist erst hinfällig, wenn der DAX nachhaltig unter die Support-Zone bei 11.009 Punkte fällt.

» Präferiertes Szenario: Etablierung eines doppelten Bodens

Der charttechnische doppelte Boden beginnt sich durch die Kursanstiege der vergangenen sechs Handelstage zu festigen. Dementsprechend dürfte die Aufwärtsbewegung zumindest auf der kurzfristigen Zeitebene fortgesetzt werden. Als Bestätigung für diese Einschätzung kann das Kaufsignal der Slow Stochastic angesehen werden. Dieses ist bereits seit dem 21. November erhalten geblieben. An jenem Tag ist die grüne Signallinie im überverkauften Bereich über die rote Linie gestiegen.

Statistisch ist in den zehn Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Up“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 50%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 3% zu rechnen.

Der DAX pendelt noch um den GD 20 herum, welcher im vergangenen Monat mehrfach seine Anziehungskraft unter Beweis stellen konnte. Erst wenn sich das Börsenbarometer dauerhaft von der Hürde bei 11.369 Punkten (Widerstand 1) nach oben lösen kann, ist ein weiterer Kursanstieg in Richtung von 11.691 Punkten (Widerstand 2) möglich. Dieser Zielbereich ergibt sich aus dem Hochpunkt, welcher zu Beginn des aktuellen Kalendermonats markiert wurde. Die Kursmarke stellt zudem das Ende der am 26. Oktober gestarteten Aufwärtsbewegung dar. Diese Tatsache dürfte sie für mittelfristige Positionierungen großer Investoren interessant erscheinen lassen. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der TURBO LONG 9.975 2019/02: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DDN6D7)* mit einem Basispreis von 9.975 Punkten und Fälligkeitsdatum am 01.03.2019. Der Hebel liegt am 29.11.2018 um 07:15 Uhr bei 7,84. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX auf Tagesschlusskursbasis unter 11.009 Punkte fällt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

» Gegenszenario: Umkehrsignal noch ausstehend

Die Bären verhalten sich vorerst noch passiv. Sie warten auf eine geeignete Umkehrformation oder das Verkaufssignal eines Indikators. Potenzielle Indikatoren, welche zeitnah ein Verkaufssignal auslösen könnten, sind zum Beispiel die Bollinger Bänder oder die Slow Stochastic. Demnach würde ein Überschreiten des oberen Bollinger Bandes oder auch das Unterschreiten der grünen Signallinie von der roten Linie im Oszillator der Slow Stochastic jeweils den Trigger für einen Verkauf markieren. Mittelfristig befindet sich der DAX seit rund sechs Monaten in einem Abwärtstrend. Dieser ist durch wellenförmig verlaufende niedrigere Hochs und Tiefs gekennzeichnet. Es ist somit durchaus vorstellbar, dass die nächste Abwärtswelle bereits vorbereitet wird.

Statistisch ist in den zehn Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Up“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 38%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 3% zu rechnen.

Der erste Zielbereich einer neuen Abwärtsbewegung befindet sich bei 11.009 Punkten (Unterstützung 1). Diese Kursmarke stellt das am 20. November erreichte Jahrestief dar. Kurzfristig dürfte die Kursregion den DAX stabilisieren, bevor er anschließend Kraft für eine neue Abwärtswelle in Richtung 10.831 Punkte (Unterstützung 2) sammelt. Diese Kursmarke formt das Tageshoch vom 25. Oktober 2016. Es ist gleichzeitig das lokale Maximum einer Seitwärtsbewegung aus dem Jahr 2016. Sie erstreckte sich über einen Zeitraum von Mitte August bis zum 06. Dezember 2016. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der TURBO SHORT 12.825 2019/02: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DDN6LR)* mit einem Basispreis von 12.825 Punkten und Fälligkeitsdatum am 01.03.2019. Der Hebel liegt am 29.11.2018 um 07:15 Uhr bei 7,89. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX den Widerstand bei 11.691 Punkten nachhaltig überschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

*Produktauswahl nach Vorgabe der DZ BANK: Die Turbos haben beide den 01.03.2019 als Fälligkeitsdatum und der Hebel beträgt jeweils rund 8.

Risikohinweise
Wenn der Rückzahlungsbetrag der zuvor genannten Produkte niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis, erleidet ein Anleger einen Verlust. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist
auch möglich, wenn die DZ BANK (Emittent) ihre Verpflichtungen aus dem jeweiligen Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Produkt, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Bitte beachten Sie, dass die Wertentwicklung hier nur beispielhaft und verkürzt dargestellt ist. Der Chart zeigt die Wertentwicklung der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Quelle: www.dzbank-derivate.de

 

Täglich vor Börsenöffnung geben die technischen Analysten von TraderFox eine Einschätzung zum DAX – sowohl als PDF als auch als Video: dzbank-derivate.de/daxanalyse

Hinweis:

Aussagen zu früheren Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen von Finanzinstrumenten oder Finanzindizes stellen keinen verlässlichen Indikator für künftige Wertentwicklungen dar. Eine Gewähr für den zukünftigen Kurs, Wert oder Ertrag eines in diesem Dokument genannten Finanzinstrumentes oder Finanzindex kann daher nicht übernommen werden.

Die Erfolgswahrscheinlichkeiten für das Signal „Gap Up“ beruhen auf einer historischen Auswertung des Signals auf den LS-DAX im Zeitraum vom 02.01.2000 bis zum 28.11.2018. Dabei wurden die folgenden Voreinstellungen und Filter vorgenommen:

– Änderung: 0,005

– Abstand vom Gleitenden Durchschnitt: <1,00%, Perioden: 20

– Performance: > -2,20%, Perioden: 5

– Abstand vom unteren Bollinger Band: >1,70%

 

» Glossar

Abwärtstrend
Ein Abwärtstrend ist eine Situation, bei der der Tiefpunkt jeder aufeinanderfolgenden Kursrallye tiefer liegt, als derjenige der vorangegangenen Rallye und jeder Hochpunkt ebenfalls tiefer als der vorangegangene Hochpunkt liegt. Anders formuliert: Ein Abwärtstrend ist ein Muster mit fallenden Gipfeln und Tälern.

Bollinger Bänder
Die Bollinger Bänder sind ein relatives Bezugssystem, das Aufschluss darüber geben soll, ob ein Markt stark überkauft oder überverkauft ist. Das System wurde von John Bollinger in den 1970er Jahren entwickelt. Die Bollinger Bänder werden mit Hilfe eines 20-Tage Gleitenden Durchschnitts (GD) in das Chartbild eines Marktes eingezeichnet. Das untere Bollinger Band wird 2 Standardabweichungen unter dem 20er GD aufgetragen. Das obere Bollinger Band wird entsprechend 2 Standardabweichungen über dem 20er GD eingezeichnet. Wenn man eine Normalverteilung der Preisentwicklung unterstellt, befinden sich etwa 95% aller Marktpreise innerhalb der Bollinger Bänder. Wenn ein Markt stark fällt und sich deutlich unterhalb der Bollinger Bänder befindet, kann man von einer überverkauften Situation sprechen. Wenn ein Markt stark steigt und deutlich oberhalb des oberen Bollinger Bandes notiert, kann man von einer überkauften Situation sprechen.

Divergenz
Eine Situation, in der sich zwei Indikatoren nicht gegenseitig bestätigen. Bei der Oszillator-Analyse ist dies zum Beispiel der Fall, wenn die Kurse steigen, während ein Oszillator bereits anfängt zu fallen. Divergenzen warnen üblicherweise vor einem Trendwechsel. Das Gegenteil von Abweichung ist Bestätigung.

Doji
Ein Doji ist eine Kerze oder ein Kursstab (Bar), bei dem Eröffnung- und Schlusskurs auf dem gleichen Kursniveau liegen. Der Doji signalisiert in erster Linie Unentschlossenheit oder eine Pause in der Kursbewegung. Der Doji entsteht in der Regel in Konsolidierungen oder Seitwärtsbewegungen, aber auch am Ende von Kursbewegungen

Doppeltop
Diese Kursformation weist zwei ausgeprägte Gipfel auf. Die Trendumkehr ist abgeschlossen, wenn das mittlere Tal nach unten durchbrochen wird. Der doppelte Boden ist ein Spiegelbild des Doppeltops.

Fibonacci-Retracement

Leonardo Fibonacci war ein italienischer Mathematiker, der Zusammenhänge zwischen Zahlen festgestellt hat. Jede Fibonacci-Zahl ermittelt sich aus der Summe der beiden vorangegangenen Fibonacci-Zahlen. Den Beginn bildet die 0, womit sich folgende Zahlenreihe ergibt: 0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144… Wird nun das Verhältnis sämtlicher Fibonacci-Zahlen zueinander betrachtet, dann ergibt sich ein wiederholendes Muster.

Die Division einer Zahl durch die nachfolgende Zahl ergibt mit steigenden Werten ein Ergebnis nahe 0,618.

Die Division einer Zahl dieser Reihe durch die ihr vorangehende Zahl ergibt einen Wert nahe 1,618.

Die Division einer Zahl der Reihe durch die um zwei Stellen nachfolgende Zahl ergibt einen Wert nahe 0,382.

Die beiden Verhältniszahlen von einer Zahl zur nächst höheren (0,618) und der Zahl zur jeweils niedrigeren (1,618) sind auch als „Goldenes Verhältnis“ oder „Goldene Mitte“ bekannt und finden sich nicht nur in der Mathematik, sondern auch in der Musik, in der Kunst, der Architektur und der Biologie wieder.

Je höher die Zahlen, desto näher liegt das Ergebnis an diesem Verhältnis. Aus den Verhältnissen dieser Zahlen zueinander ergeben sich die Prozentwerte 38%, 50% und 62%. Trader nutzen diese Werte, um Zielmarken einer Kurskorrektur zu bestimmen. Es gibt statistisch keinen Nachweis für den Erfolg dieser Retracements.

Gap
Kurslücken sind Leerräume, die auf einem Balkenchart auf Kursniveaus auftreten, an denen kein Handel stattgefunden hat. Zu einer Aufwärtslücke kommt es, wenn der tiefste Kurs eines Handelstages höher ist, als der höchste Kurs des vorangegangenen Tages. Eine Aufwärtslücke (Gap Up) ist üblicherweise ein Zeichen von Marktstärke, während eine Abwärtslücke (Gap Down) ein Zeichen von Marktschwäche darstellt. Die drei wichtigsten Arten von Kurslücken sind Ausbruchslücke, Fortsetzungslücke und Erschöpfungslücke.

Gap Down
Ein Gap Down ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die abwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.
Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Angebotsüberhang.

Gap Up
Ein Gap Up ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die aufwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.

Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Nachfrageüberhang.

GD 200
GD 200 steht für Gleitender Durchschnitt über die vergangenen 200 Börsentage. Die 200-Tage-Linie gehört zu den einfachsten und bekanntesten Hilfsmitteln der Chartanalyse. Sie wird ermittelt, indem für jeden Tag das arithmetische Mittel der Schlusskurse der vergangenen 200 Handelstage berechnet wird und anschließend die einzelnen Durchschnittskurse miteinander verbunden werden.

Der GD 200 wird als trendfolgender Indikator genutzt. Wird die 200-Tage-Linie eines Titels von oben nach unten gerissen, so sprechen Charttechniker von einem Verkaufssignal. Im umgekehrten Fall fungiert er als Kaufsignal.

Long-Szenario
Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursanstieg.

Oszillator
Indikator, der bestimmt, ob sich ein Markt in einer überkauften oder überverkauften Situation befindet. Der Markt ist überkauft, wenn der Oszillator einen oberen Extremwert erreicht. Der Markt ist überverkauft, wenn der Oszillator einen unteren Extremwert erreicht.

Schulter-Kopf-Schulter-Formation
Die bekannteste der Umkehrformationen. An einem Markthöhepunkt werden drei ausgeprägte Gipfel gebildet, wobei der mittlere Gipfel (oder Kopf) etwas höher ist, als die beiden anderen Gipfel (Schultern). Wenn die Trendlinie (Nackenlinie), die die beiden dazwischen liegenden Täler verbindet, gebrochen wird, ist die Formation komplett. Eine Bodenformation ist das Spiegelbild der Topformation, sie wird umgekehrte oder inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation genannt.

Shooting Star
Der Shooting Star ist durch einen kleinen Körper am unteren Ende der Kursspanne gekennzeichnet und weist einen langen oberen Schatten auf. Die Einfärbung des Körpers ist nebensächlich. Das Kursmuster gibt einen ersten Warnhinweis, dass die Aufwärtsdynamik an Kraft verliert und dass eine Rallye während des Handels abverkauft wurde. Der Kerzenkörper des idealen Shooting Star befindet sich oberhalb des vorhergehenden Handelstages und hat mit einer Kurslücke eröffnet.

Short-Szenario
Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursrückgang.

Slow Stochastic
Die Stochastik ist ein mathematisches Verfahren zur Berechnung von Wahrscheinlichkeiten bei Zufallsverfahren. Mit dem Indikator der Slow Stochastic wird nach Umkehrpunkten im Markt gesucht. Charttechnische Relevanz erlangt der Indikator bei der
Feststellung von Umkehrpunkten in Zeiten von Seitwärtsbewegungen und sich entwickelnden leichten Trends. Der Indikator sollte in Verbindung mit weiteren Indikatoren oder charttechnischen Mustern verwendet werden.

Der Indikator besteht aus zwei Linien, einer schnelleren grünen Linie, genannt (%K) und einer langsameren roten Linie (%D). Signale entstehen, wenn die beiden Linien einen Schnittpunkt aufweisen und/oder durch das Niveau auf der Skala. Die beiden Linien können Werte zwischen 0-100 annehmen. Theoriegemäß weisen Werte über 70-80 darauf hin, dass sich der Markt derzeit in einem überkauften Zustand befindet. Werte unterhalb von 20-30 weisen hingegen auf einen überverkauften Zustand hin.

Ein Kaufsignal entsteht, wenn die Linie %K die Linie %D von unten nach oben schneidet. Ein Verkaufssignal wird generiert, wenn die Linie %K die Linie %D von oben nach unten schneidet.

Wenn die %K-Linie die %D-Linie im Bereich von 20-30 oder niedriger von unten nach oben durchbricht, dann kommt es zum Kaufsignal. Analog dazu das Verkaufssignal. Wenn die %K-Linie im Bereich von 70-80 oder höher notiert und die %D Linie nach unten durchbricht, wird ein Verkaufssignal generiert.

Überkauft
Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen oberen Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gestiegen und anfällig für einen Kurseinbruch ist.

Überverkauft
Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen unteren Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gefallen und reif für eine Erholung ist.

Unterstützung
Ein Kurs oder Kursbereich unterhalb des aktuellen Kurses, wo die Kaufkraft groß genug ist, um einen Kursrückgang aufzuhalten. Ein früheres Reaktionstief bildet üblicherweise eine Unterstützungslinie

Widerstand
Das Gegenteil von Unterstützung. Widerstand entsteht auf dem Niveau eines früheren Kurshochs, wirkt als Barriere oberhalb des Marktkurses und kann einen Kursanstieg stoppen. (Siehe Unterstützung.)

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Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals (Totalverlust) ist möglich. Sie sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der DZ BANK ausgesetzt (Emittentenrisiko).

Die Informationen richten sich ausschließlich an Personen, die ihren Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland haben.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr DZ BANK Sales Team

Kontakt
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+49(0)69-7447-7035
wertpapiere@dzbank.de
www.dzbank-derivate.de

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Uwe Berghaus, Dr. Christian Brauckmann,
Ulrike Brouzi, Wolfgang Köhler, Dr. Cornelius Riese,
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Generalbevollmächtigter/General Executive Manager: Uwe Fröhlich
Aufsichtsratsvorsitzender: Henning Deneke-Jöhrens
Sitz der Gesellschaft: Eingetragen als Aktiengesellschaft in Frankfurt am Main,
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Aufsicht: Die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt
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www.bvr.de/SE
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