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INHALT

Kurs nähert sich oberem Bollinger Band

Präferiertes Szenario: Kaufsignal der Slow Stochastic zieht Bullen an

Gegenszenario: Zurückhaltung bei den Bären erkennbar

Widerstände und Unterstützungen
Widerstand 1: 11.570 Punkte
Widerstand 2: 11.691 Punkte
Unterstützung 1: 11.009 Punkte
Unterstützung 2: 10.787 Punkte

DZ BANK Produkte
TURBO LONG 9.825 2019/04: BASISWERT DAX
(WKN: DDT7UC)

TURBO SHORT 12.625 2019/04: BASISWERT DAX
(WKN: DDT70U)

Glossar

Rechtliche Hinweise

Impressum

Fertiggestellt
29.01.2019

Analyst
Marvin Herzberger


DAX-Analyse für Dienstag, den 29. Januar 2019

DZ BANK – Stabilisierung der Aufwärtsbewegung

» Kurs nähert sich oberem Bollinger Band

Nach dem starken Kurssprung von Freitag haben die Anleger den Wochenauftakt zum Durchatmen genutzt. Dabei konnte der DAX sich nach einer um -0,3% schwächeren Handelseröffnung im Tagesverlauf am Tief von Freitag stabilisieren. Somit ist ein Gap Closing vorerst ausgeblieben, wenngleich es während des heutigen Börsentags noch nachgeholt werden könnte. Nachrichtentechnisch liegt der Fokus heute auf der Parlamentsabstimmung über das Brexit-Abkommen in Großbritannien, wo Marktbeobachter mit einer Ablehnung des Vorschlags von Theresa May rechnen. Ein weiteres wichtiges Ereignis ist die Veröffentlichung des Quartalsberichts vom DAX-Schwergewicht SAP. Die vorgelegten Zahlen liegen weitestgehend über dem Analysten-Konsens, wodurch die Aktie zu den vorbörslich stärksten DAX-Titeln zählt. Morgen wandert der Blick dann in Richtung USA, wo die ADP Beschäftigungsänderungen, das amerikanische Bruttoinlandsprodukt sowie die Zinsentscheidung der amerikanischen Notenbank bekannt gegeben werden. Unsere Einschätzung zur weiteren Kursentwicklung des deutschen Leitindex bleibt somit unverändert. Nach kurzfristigen Rücksetzern, welche allerdings oberhalb vom ersten Support-Niveau bei 11.009 Punkten (Unterstützung 1) enden sollten, dürfte eine neue Aufwärtswelle gestartet werden. Es ist durchaus vorstellbar, dass sich ein ähnliches Chartbild entwickelt, wie in der letzten Woche. Damals ist der DAX nach einem dynamischen Aufwärtsschub am Freitag ebenfalls in einer dreitägige Korrekturbewegung übergegangen, bevor ein kraftvoller Ausbruch auf neue Hochs folgte. Die nächste wichtige Barriere befindet sich bei 11.570 Punkten (Widerstand 1). Sie markiert das Tageshoch vom 03. Dezember, welches nach einem +2,6% starken Gap Up entstand. Sollte der DAX diese Hürde nachhaltig überschreiten, trifft er auf eine mittelfristig relevante Distributionszone. Sie wird aus der seit Mai 2018 intakten Abwärtstrendlinie sowie dem lokalen Maximum vom 02. November bei 11.691 Punkten (Widerstand 2) geformt. Erst mit dem dauerhaften Durchbruch dieser charttechnischen Barrieren kann eine mittelfristige Trendwende eingeleitet werden. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursanstieg bei +0,1% getaxt. Das Long-Szenario ist erst hinfällig, wenn der DAX nachhaltig unter die Unterstützung bei 10.787 Punkte fällt.

» Präferiertes Szenario: Kaufsignal der Slow Stochastic zieht Bullen an

Seit dem 27. Dezember 2018 konnte eine Erholungsbewegung eingeleitet werden, welche den Index zeitweise bereits um +10% nach oben zog. Die Kursentwicklung wird dabei durch eine stabilisierende Seitwärtsbewegung zwischen dem 07. Januar und 17. Januar sowie einem anschließenden Übergang in eine wellenförmig verlaufende Aufwärtsbewegung geprägt. Als Bestätigung für die Fortsetzung weiterer Kursanstiege kann die Slow Stochastic angesehen werden. Der Oszillator weist seit Freitag ein Kaufsignal aus. Eine weitere bullische Tendenz wird gegeben, solange der DAX sich oberhalb vom Ausbruchsniveau bei 11.009 Punkten stabilisieren kann.

Statistisch ist in den zehn Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Up“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 62%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 3% zu rechnen.

Sobald die untergeordnete Verschnaufpause abgeschlossen ist, dürfte ein weiterer Aufwärtsschub in Richtung 11.570 Punkten (Widerstand 1) starten. Dort angelangt, trifft der DAX auf das Hoch vom 03. Dezember. Es liegt auf annähernd der gleichen Höhe, wie das lokale Maximum vom 14. November, wodurch die Wirkung der Barriere noch verstärkt werden sollte. Ein Durchbruch wäre deshalb bullisch zu werten und könnte den Index in die Lage zu einer mittelfristigen Trendwende versetzen. Diese wird allerdings erst bestätigt, sobald auch die abwärts gerichtete Trendlinie sowie die Kursmarke von 11.691 Punkten (Widerstand 2) auf Tagesschlusskursbasis überwunden werden. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der TURBO LONG 9.825 2019/04: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DDT7UC)* mit einem Basispreis von 9.825 Punkten und Fälligkeitsdatum am 06.05.2019. Der Hebel liegt am 29.01.2019 um 07:15 Uhr bei 8,06. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX auf Tagesschlusskursbasis unter 10.787 Punkte fällt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

» Gegenszenario: Zurückhaltung bei den Bären erkennbar

Die Korrekturbewegung nach dem starken Kursanstieg vom Freitag hat sich am gestrigen Tag nur langsam nach unten ausgedehnt. Die Anleger verdeutlichen damit ihre Zuversicht in mittelfristig steigende Kursnotierungen. Eine Divergenz zu schnellen Kursrücksetzern stellt das seit Freitag intakte Kaufsignal in der Slow Stochastic dar. Dieses wurde zwar im überkaufen Bereich ausgebildet, konnte in den letzten rund drei Wochen allerdings stets weitere Kursanstiege einleiten.

Statistisch ist in den zehn Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Up“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 32%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 3% zu rechnen.

Erst wenn der DAX nachhaltige Schwächetendenzen oder eine Topbildung ausweist, dürfte es unserer Ansicht nach zu Verkaufsdruck kommen. Dieser könnte den Index dann in Richtung der Support-Zone bei 11.009 Punkten (Unterstützung 1) drücken. Dort angelangt, muss das Tagestief vom 20. November 2018 für eine Zunahme des Verkaufsinteresses unterschritten werden. Die Kursmarke ist als besonders stark anzusehen, da sie den DAX bereits dreimal abprallen ließ. Sowohl nach unten als auch nach oben. Die ersten beiden Male hat sie die Erholungsbewegung am 13. Dezember und 15. Januar beendet. Erst als der Durchbruch am 18. Januar gelang, konnte sie wenige Tage später als Unterstützung dienen. Wenn der Haltebereich nicht verteidigt wird, dürfte der DAX bis zur nächsten charttechnischen Unterstützung bei 10.787 Punkten (Unterstützung 2) fallen. An dieser Kursmarke wurden am 10. Januar und 14. Januar die jeweiligen Tagestiefs geformt. Durch die zwei Aufsetzpunkte sollten die Anleger dieses Kursniveau als einen wichtigen Haltebereich in der kurzfristigen Erholungsbewegung ansehen. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der TURBO SHORT 12.625 2019/04: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DDT70U)* mit einem Basispreis von 12.625 Punkten und Fälligkeitsdatum am 06.05.2019. Der Hebel liegt am 29.01.2019 um 07:15 Uhr bei 7,62. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX den Widerstand bei 11.570 Punkten nachhaltig überschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

Risikohinweise
Wenn der Rückzahlungsbetrag der zuvor genannten Produkte niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis, erleidet ein Anleger einen Verlust. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK (Emittent) ihre Verpflichtungen aus dem jeweiligen Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Produkt, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Bitte beachten Sie, dass die Wertentwicklung hier nur beispielhaft und verkürzt dargestellt ist. Der Chart zeigt die Wertentwicklung der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Quelle: www.dzbank-derivate.de

 

Täglich vor Börsenöffnung geben die technischen Analysten von TraderFox eine Einschätzung zum DAX – sowohl als PDF als auch als Video: dzbank-derivate.de/daxanalyse

Hinweis:

Aussagen zu früheren Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen von Finanzinstrumenten oder Finanzindizes stellen keinen verlässlichen Indikator für künftige Wertentwicklungen dar. Eine Gewähr für den zukünftigen Kurs, Wert oder Ertrag eines in diesem Dokument genannten Finanzinstrumentes oder Finanzindex kann daher nicht übernommen werden.

Die Erfolgswahrscheinlichkeiten für das Signal „Gap Up“ beruhen auf einer historischen Auswertung des Signals auf den LS-DAX im Zeitraum vom 02.01.2000 bis zum 28.01.2019. Dabei wurden die folgenden Voreinstellungen und Filter vorgenommen:

– Änderung: 0,005

– Performance: >3,00%; Perioden: 10

– Abstand vom gleitenden Durchschnitt: <0,00%; Perioden: 200

» Glossar

Abwärtstrend

Ein Abwärtstrend ist eine Situation, bei der der Tiefpunkt jeder aufeinanderfolgenden Kursrallye tiefer liegt, als derjenige der vorangegangenen Rallye und jeder Hochpunkt ebenfalls tiefer als der vorangegangene Hochpunkt liegt. Anders formuliert: Ein Abwärtstrend ist ein Muster mit fallenden Gipfeln und Tälern.

Bollinger Bänder

Die Bollinger Bänder sind ein relatives Bezugssystem, das Aufschluss darüber geben soll, ob ein Markt stark überkauft oder überverkauft ist. Das System wurde von John Bollinger in den 1970er Jahren entwickelt. Die Bollinger Bänder werden mit Hilfe eines 20-Tage Gleitenden Durchschnitts (GD) in das Chartbild eines Marktes eingezeichnet. Das untere Bollinger Band wird 2 Standardabweichungen unter dem 20er GD aufgetragen. Das obere Bollinger Band wird entsprechend 2 Standardabweichungen über dem 20er GD eingezeichnet. Wenn man eine Normalverteilung der Preisentwicklung unterstellt, befinden sich etwa 95% aller Marktpreise innerhalb der Bollinger Bänder. Wenn ein Markt stark fällt und sich deutlich unterhalb der Bollinger Bänder befindet, kann man von einer überverkauften Situation sprechen. Wenn ein Markt stark steigt und deutlich oberhalb des oberen Bollinger Bandes notiert, kann man von einer überkauften Situation sprechen.

Divergenz

Eine Situation, in der sich zwei Indikatoren nicht gegenseitig bestätigen. Bei der Oszillator-Analyse ist dies zum Beispiel der Fall, wenn die Kurse steigen, während ein Oszillator bereits anfängt zu fallen. Divergenzen warnen üblicherweise vor einem Trendwechsel. Das Gegenteil von Abweichung ist Bestätigung.

Doji

Ein Doji ist eine Kerze oder ein Kursstab (Bar), bei dem Eröffnung- und Schlusskurs auf dem gleichen Kursniveau liegen. Der Doji signalisiert in erster Linie Unentschlossenheit oder eine Pause in der Kursbewegung. Der Doji entsteht in der Regel in Konsolidierungen oder Seitwärtsbewegungen, aber auch am Ende von Kursbewegungen

Doppeltop

Diese Kursformation weist zwei ausgeprägte Gipfel auf. Die Trendumkehr ist abgeschlossen, wenn das mittlere Tal nach unten durchbrochen wird. Der doppelte Boden ist ein Spiegelbild des Doppeltops.

Fibonacci-Retracement

Leonardo Fibonacci war ein italienischer Mathematiker, der Zusammenhänge zwischen Zahlen festgestellt hat. Jede Fibonacci-Zahl ermittelt sich aus der Summe der beiden vorangegangenen Fibonacci-Zahlen. Den Beginn bildet die 0, womit sich folgende Zahlenreihe ergibt: 0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144… Wird nun das Verhältnis sämtlicher Fibonacci-Zahlen zueinander betrachtet, dann ergibt sich ein wiederholendes Muster.

Die Division einer Zahl durch die nachfolgende Zahl ergibt mit steigenden Werten ein Ergebnis nahe 0,618.

Die Division einer Zahl dieser Reihe durch die ihr vorangehende Zahl ergibt einen Wert nahe 1,618.

Die Division einer Zahl der Reihe durch die um zwei Stellen nachfolgende Zahl ergibt einen Wert nahe 0,382.

Die beiden Verhältniszahlen von einer Zahl zur nächst höheren (0,618) und der Zahl zur jeweils niedrigeren (1,618) sind auch als „Goldenes Verhältnis“ oder „Goldene Mitte“ bekannt und finden sich nicht nur in der Mathematik, sondern auch in der Musik, in der Kunst, der Architektur und der Biologie wieder.

Je höher die Zahlen, desto näher liegt das Ergebnis an diesem Verhältnis. Aus den Verhältnissen dieser Zahlen zueinander ergeben sich die Prozentwerte 38%, 50% und 62%. Trader nutzen diese Werte, um Zielmarken einer Kurskorrektur zu bestimmen. Es gibt statistisch keinen Nachweis für den Erfolg dieser Retracements.

Gap

Kurslücken sind Leerräume, die auf einem Balkenchart auf Kursniveaus auftreten, an denen kein Handel stattgefunden hat. Zu einer Aufwärtslücke kommt es, wenn der tiefste Kurs eines Handelstages höher ist, als der höchste Kurs des vorangegangenen Tages. Eine Aufwärtslücke (Gap Up) ist üblicherweise ein Zeichen von Marktstärke, während eine Abwärtslücke (Gap Down) ein Zeichen von Marktschwäche darstellt. Die drei wichtigsten Arten von Kurslücken sind Ausbruchslücke, Fortsetzungslücke und Erschöpfungslücke.

Gap Down

Ein Gap Down ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die abwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.

Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Angebotsüberhang.Gap Up

Ein Gap Up ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die aufwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.

Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Nachfrageüberhang.

GD 200

GD 200 steht für Gleitender Durchschnitt über die vergangenen 200 Börsentage. Die 200-Tage-Linie gehört zu den einfachsten und bekanntesten Hilfsmitteln der Chartanalyse. Sie wird ermittelt, indem für jeden Tag das arithmetische Mittel der Schlusskurse der vergangenen 200 Handelstage berechnet wird und anschließend die einzelnen Durchschnittskurse miteinander verbunden werden.

Der GD 200 wird als trendfolgender Indikator genutzt. Wird die 200-Tage-Linie eines Titels von oben nach unten gerissen, so sprechen Charttechniker von einem Verkaufssignal. Im umgekehrten Fall fungiert er als Kaufsignal.

 Long-Szenario

Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursanstieg.

Oszillator

Indikator, der bestimmt, ob sich ein Markt in einer überkauften oder überverkauften Situation befindet. Der Markt ist überkauft, wenn der Oszillator einen oberen Extremwert erreicht. Der Markt ist überverkauft, wenn der Oszillator einen unteren Extremwert erreicht.

Schulter-Kopf-Schulter-Formation

Die bekannteste der Umkehrformationen. An einem Markthöhepunkt werden drei ausgeprägte Gipfel gebildet, wobei der mittlere Gipfel (oder Kopf) etwas höher ist, als die beiden anderen Gipfel (Schultern). Wenn die Trendlinie (Nackenlinie), die die beiden dazwischen liegenden Täler verbindet, gebrochen wird, ist die Formation komplett. Eine Bodenformation ist das Spiegelbild der Topformation, sie wird umgekehrte oder inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation genannt.

Shooting Star

Der Shooting Star ist durch einen kleinen Körper am unteren Ende der Kursspanne gekennzeichnet und weist einen langen oberen Schatten auf. Die Einfärbung des Körpers ist nebensächlich. Das Kursmuster gibt einen ersten Warnhinweis, dass die Aufwärtsdynamik an Kraft verliert und dass eine Rallye während des Handels abverkauft wurde. Der Kerzenkörper des idealen Shooting Star befindet sich oberhalb des vorhergehenden Handelstages und hat mit einer Kurslücke eröffnet.

Short-Szenario

Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursrückgang.

 Slow Stochastic

Die Stochastik ist ein mathematisches Verfahren zur Berechnung von Wahrscheinlichkeiten bei Zufallsverfahren. Mit dem Indikator der Slow Stochastic wird nach Umkehrpunkten im Markt gesucht. Charttechnische Relevanz erlangt der Indikator bei der Feststellung von Umkehrpunkten in Zeiten von Seitwärtsbewegungen und sich entwickelnden leichten Trends. Der Indikator sollte in Verbindung mit weiteren Indikatoren oder charttechnischen Mustern verwendet werden.

Der Indikator besteht aus zwei Linien, einer schnelleren grünen Linie, genannt (%K) und einer langsameren roten Linie (%D). Signale entstehen, wenn die beiden Linien einen Schnittpunkt aufweisen und/oder durch das Niveau auf der Skala. Die beiden Linien können Werte zwischen 0-100 annehmen. Theoriegemäß weisen Werte über 70-80 darauf hin, dass sich der Markt derzeit in einem überkauften Zustand befindet. Werte unterhalb von 20-30 weisen hingegen auf einen überverkauften Zustand hin.

Ein Kaufsignal entsteht, wenn die Linie %K die Linie %D von unten nach oben schneidet. Ein Verkaufssignal wird generiert, wenn die Linie %K die Linie %D von oben nach unten schneidet.

Wenn die %K-Linie die %D-Linie im Bereich von 20-30 oder niedriger von unten nach oben durchbricht, dann kommt es zum Kaufsignal. Analog dazu das Verkaufssignal. Wenn die %K-Linie im Bereich von 70-80 oder höher notiert und die %D Linie nach unten durchbricht, wird ein Verkaufssignal generiert.

Überkauft

Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen oberen Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gestiegen und anfällig für einen Kurseinbruch ist.

Überverkauft

Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen unteren Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gefallen und reif für eine Erholung ist.

Unterstützung

Ein Kurs oder Kursbereich unterhalb des aktuellen Kurses, wo die Kaufkraft groß genug ist, um einen Kursrückgang aufzuhalten. Ein früheres Reaktionstief bildet üblicherweise eine Unterstützungslinie

Widerstand

Das Gegenteil von Unterstützung. Widerstand entsteht auf dem Niveau eines früheren Kurshochs, wirkt als Barriere oberhalb des Marktkurses und kann einen Kursanstieg stoppen. (Siehe Unterstützung.)

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Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals (Totalverlust) ist möglich. Sie sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der DZ BANK ausgesetzt (Emittentenrisiko).

Die Informationen richten sich ausschließlich an Personen, die ihren Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland haben.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr DZ BANK Sales Team

Kontakt
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+49(0)69-7447-7035
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www.dzbank-derivate.de

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Impressum

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DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main,
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am Main wird durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
und die Europäische Zentralbank (EZB) beaufsichtigt.
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