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INHALT

Charttechnische Hürde bei 11.374 Punkten

Präferiertes Szenario: Bullischer Breakout in Vorbereitung

Gegenszenario: Doppeltop nach Erholungsbewegung

Widerstände und Unterstützungen
Widerstand 1: 11.374 Punkte
Widerstand 2: 11.575 Punkte
Unterstützung 1: 10.863 Punkte
Unterstützung 2: 10.586 Punkte

DZ BANK Produkte
TURBO LONG 9.900 2019/05: BASISWERT DAX
(WKN: DDV75D)

TURBO SHORT 12.725 2019/05: BASISWERT DAX
(WKN: DDV8CT)

Glossar

Rechtliche Hinweise

Impressum

Fertiggestellt
20.02.2019

Analyst
Marvin Herzberger


DAX-Analyse für Mittwoch, den 20. Februar 2019

DZ BANK – Zweiter Angriff auf Verlaufshoch wird eingeleitet

» Charttechnische Hürde bei 11.374 Punkten

Die seit Ende Dezember laufende Erholungsbewegung ist weiterhin intakt. Besser als erwartete Konjunkturerwartungen für Deutschland und Europa des ZEW bestätigten diese Kursentwicklung am gestrigen Handelstag. Zwar lagen die Konjunkturerwartungen im Februar für Deutschland bei -13,4 und für Europa bei -16,6, dennoch ist eine positive Abweichung zum Analystenkonsens von -14,1 bzw. -18,2 klar erkennbar. Der gestrige Kursverlauf hat dies noch einmal untermauet. Dabei ist der DAX nach einer um -0,1% marginal schwächeren Handelseröffnung im Tagesverlauf bis an die erste Barriere bei 11.374 Punkten (Widerstand 1) herangelaufen. Im ersten Versuch prallte der Index an dem dort markierten Verlaufshoch vom 05. Februar nach unten ab. Doch bereits heute könnte der zweite Angriff auf die Distributionszone eingeleitet werden. Wenn der charttechnische Durchbruch gelingt, sollte weiteres Kaufinteresse bei den Anlegern bis in Richtung 11.575 Punkte (Widerstand 2) geweckt werden. In dieser Kursregion befindet sich momentan eine mittelfristig abwärts gerichtete Trendlinie, welche ihren Ursprung im lokalen Maximum vom 15. Juni 2018 findet. Anschließend wurde der deutsche Leitindex Ende Juli sowie Ende September mehrfach durch die Trendlinie nach unten gedrückt. Ein dauerhafter Durchbruch der Hürde könnte somit den Beginn einer Trendwende darstellen. Auf dem Wirtschaftskalender rücken heute vorbörslich der Erzeugerpreisindex von Deutschland und nachbörslich das amerikanische FOMC Sitzungsprotokoll in den Fokus. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursanstieg bei +0,2% getaxt. Das Long-Szenario ist erst hinfällig, wenn der DAX nachhaltig unter die Marke von 10.586 Punkten (Unterstützung 2) fällt.

» Präferiertes Szenario: Bullischer Breakout in Vorbereitung

In der vergangenen Handelswoche konnte sich der DAX am GD 20 stabilisieren. Dabei kam es zwischen Dienstag und Freitag täglich zu einer Ausweitung der Handelsspanne, wodurch am Freitag ein Bullish Engulfing geformt werden konnte. In der aktuellen Woche konnte das Börsenbarometer den Kursanstieg verteidigen und sich vom GD 20, welcher momentan bei 11.176 Punkten notiert, lösen. Als Bestätigung für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung kann das intakte Kaufsignal der Slow Stochastik angesehen werden. Allerdings liegen die Signallinien bereits wieder im überkauften Bereich, wodurch eine temporäre technische Gegenreaktion bevorstehen könnte. Diese wird eingeleitet, wenn die grüne Signallinie unter die rote Linie fällt.

Statistisch ist in den zehn Handelstagen nach der Ausbildung eines „GD überschritten“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 68%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 2% zu rechnen.

Am Dienstag wurde ein erster Angriff auf das Verlaufshoch vom 05. Februar bei 11.374 Punkten (Widerstand 1) eingeleitet. Einen Punkt unter diesem Kursniveau drehte der Index allerdings wieder in Richtung des Eröffnungskurses. Bis zum Börsenschluss konnte ein marginaler Tagesgewinn von rund +0,1% verteidigt werden. Heute dürfte der zweite Angriff auf die Distributionszone erfolgen. Wenn es dem DAX dabei gelingt, die Hürde auf Tagesschlusskursbasis zu durchstoßen, könnte eine neue Aufwärtsdynamik freigesetzt werden. Diese findet ihren Zielbereich in der Trendlinie bei 11.575 Punkten (Widerstand 2). Sie drückt den DAX bereits seit acht Monaten in wellenförmiger Art und Weise auf stets niedrigere Verlaufstiefs. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der TURBO LONG 9.900 2019/05: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DDV75D)* mit einem Basispreis von 9.900 Punkten und Fälligkeitsdatum am 07.06.2019. Der Hebel liegt am 20.02.2019 um 07:15 Uhr bei 7,83. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX auf Tagesschlusskursbasis unter 10.586 Punkte fällt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

» Gegenszenario: Doppeltop nach Erholungsbewegung

Wenn die am 08. Februar eingeleitete Aufwärtswelle am letzten Verlaufshoch scheitern sollte, könnten die Bären dies als Bestätigung ansehen. Das so entstehende Doppeltop dürfte dann weiteren Abgabedruck erzeugen, welcher wiederum zu einem Verkaufssignal in der Slow Stochastic führen könnte. Der Oszillator weist zwar noch ein Kaufsignal aus, doch die Signallinien bewegen sich bereits im überkauften Bereich.

Statistisch ist in den zehn Handelstagen nach der Ausbildung eines „GD überschritten“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 45%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 2% zu rechnen.

Sobald die Bären die Oberhand gewinnen, dürften Kursrückgänge bis zum Verlaufstief vom 08. Februar bei 10.863 (Unterstützung 1) vollzogen werden. Diese Kursmarke liegt momentan unterhalb vom Bollinger Band im überverkauften Bereich. Aus diesem Grund könnte es dort zu einer technischen Gegenreaktion kommen, welche sich dann in Form einer weiteren Wellenbewegung zu erkennen geben könnte. In der darauffolgenden Korrekturbewegung dürfte der Verkaufsdruck zunehmen und den Index in Richtung von 10.586 Punkten (Unterstützung 2) befördern. An dieser Kursmarke liegt das Tagestief vom 10. Dezember 2018. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der TURBO SHORT 12.725 2019/05: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DDV8CT)* mit einem Basispreis von 12.725 Punkten und Fälligkeitsdatum am 07.06.2019. Der Hebel liegt am 20.02.2019 um 07:15 Uhr bei 7,86. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX den Widerstand bei 11.575 Punkten nachhaltig überschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

*Produktauswahl nach Vorgabe der DZ BANK: Die Turbos haben beide den 07.06.2019 als Fälligkeitsdatum und der Hebel beträgt jeweils rund 8.

Risikohinweise
Wenn der Rückzahlungsbetrag der zuvor genannten Produkte niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis, erleidet ein Anleger einen Verlust. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK (Emittent) ihre Verpflichtungen aus dem jeweiligen Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Produkt, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Bitte beachten Sie, dass die Wertentwicklung hier nur beispielhaft und verkürzt dargestellt ist. Der Chart zeigt die Wertentwicklung der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Quelle: www.dzbank-derivate.de

Täglich vor Börsenöffnung geben die technischen Analysten von TraderFox eine Einschätzung zum DAX – sowohl als PDF als auch als Video: dzbank-derivate.de/daxanalyse

Hinweis:

Aussagen zu früheren Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen von Finanzinstrumenten oder Finanzindizes stellen keinen verlässlichen Indikator für künftige Wertentwicklungen dar. Eine Gewähr für den zukünftigen Kurs, Wert oder Ertrag eines in diesem Dokument genannten Finanzinstrumentes oder Finanzindex kann daher nicht übernommen werden.

Die Erfolgswahrscheinlichkeiten für das Signal „GD überschritten“ beruhen auf einer historischen Auswertung des Signals auf den LS-DAX im Zeitraum vom 02.01.2000 bis zum 19.02.2019. Dabei wurden die folgenden Voreinstellungen und Filter vorgenommen:

– Perioden: 20

– Performance: >1,50%; Perioden: 1

– Abstand vom Hoch: <1,50%; Perioden: 20

 

» Glossar

Abwärtstrend
Ein Abwärtstrend ist eine Situation, bei der der Tiefpunkt jeder aufeinanderfolgenden Kursrallye tiefer liegt, als derjenige der vorangegangenen Rallye und jeder Hochpunkt ebenfalls tiefer als der vorangegangene Hochpunkt liegt. Anders formuliert: Ein Abwärtstrend ist ein Muster mit fallenden Gipfeln und Tälern.

Bollinger Bänder
Die Bollinger Bänder sind ein relatives Bezugssystem, das Aufschluss darüber geben soll, ob ein Markt stark überkauft oder überverkauft ist. Das System wurde von John Bollinger in den 1970er Jahren entwickelt. Die Bollinger Bänder werden mit Hilfe eines 20-Tage Gleitenden Durchschnitts (GD) in das Chartbild eines Marktes eingezeichnet. Das untere Bollinger Band wird 2 Standardabweichungen unter dem 20er GD aufgetragen. Das obere Bollinger Band wird entsprechend 2 Standardabweichungen über dem 20er GD eingezeichnet. Wenn man eine Normalverteilung der Preisentwicklung unterstellt, befinden sich etwa 95% aller Marktpreise innerhalb der Bollinger Bänder. Wenn ein Markt stark fällt und sich deutlich unterhalb der Bollinger Bänder befindet, kann man von einer überverkauften Situation sprechen. Wenn ein Markt stark steigt und deutlich oberhalb des oberen Bollinger Bandes notiert, kann man von einer überkauften Situation sprechen.

Divergenz
Eine Situation, in der sich zwei Indikatoren nicht gegenseitig bestätigen. Bei der Oszillator-Analyse ist dies zum Beispiel der Fall, wenn die Kurse steigen, während ein Oszillator bereits anfängt zu fallen. Divergenzen warnen üblicherweise vor einem Trendwechsel. Das Gegenteil von Abweichung ist Bestätigung.

Doji
Ein Doji ist eine Kerze oder ein Kursstab (Bar), bei dem Eröffnung- und Schlusskurs auf dem gleichen Kursniveau liegen. Der Doji signalisiert in erster Linie Unentschlossenheit oder eine Pause in der Kursbewegung. Der Doji entsteht in der Regel in Konsolidierungen oder Seitwärtsbewegungen, aber auch am Ende von Kursbewegungen

Doppeltop
Diese Kursformation weist zwei ausgeprägte Gipfel auf. Die Trendumkehr ist abgeschlossen, wenn das mittlere Tal nach unten durchbrochen wird. Der doppelte Boden ist ein Spiegelbild des Doppeltops.

Fibonacci-Retracement
Leonardo Fibonacci war ein italienischer Mathematiker, der Zusammenhänge zwischen Zahlen festgestellt hat. Jede Fibonacci-Zahl ermittelt sich aus der Summe der beiden vorangegangenen Fibonacci-Zahlen. Den Beginn bildet die 0, womit sich folgende Zahlenreihe ergibt: 0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144… Wird nun das Verhältnis sämtlicher Fibonacci-Zahlen zueinander betrachtet, dann ergibt sich ein wiederholendes Muster.

Die Division einer Zahl durch die nachfolgende Zahl ergibt mit steigenden Werten ein Ergebnis nahe 0,618.

Die Division einer Zahl dieser Reihe durch die ihr vorangehende Zahl ergibt einen Wert nahe 1,618.

Die Division einer Zahl der Reihe durch die um zwei Stellen nachfolgende Zahl ergibt einen Wert nahe 0,382.

Die beiden Verhältniszahlen von einer Zahl zur nächst höheren (0,618) und der Zahl zur jeweils niedrigeren (1,618) sind auch als „Goldenes Verhältnis“ oder „Goldene Mitte“ bekannt und finden sich nicht nur in der Mathematik, sondern auch in der Musik, in der Kunst, der Architektur und der Biologie wieder.

Je höher die Zahlen, desto näher liegt das Ergebnis an diesem Verhältnis. Aus den Verhältnissen dieser Zahlen zueinander ergeben sich die Prozentwerte 38%, 50% und 62%. Trader nutzen diese Werte, um Zielmarken einer Kurskorrektur zu bestimmen. Es gibt statistisch keinen Nachweis für den Erfolg dieser Retracements.

Gap
Kurslücken sind Leerräume, die auf einem Balkenchart auf Kursniveaus auftreten, an denen kein Handel stattgefunden hat. Zu einer Aufwärtslücke kommt es, wenn der tiefste Kurs eines Handelstages höher ist, als der höchste Kurs des vorangegangenen Tages. Eine Aufwärtslücke (Gap Up) ist üblicherweise ein Zeichen von Marktstärke, während eine Abwärtslücke (Gap Down) ein Zeichen von Marktschwäche darstellt. Die drei wichtigsten Arten von Kurslücken sind Ausbruchslücke, Fortsetzungslücke und Erschöpfungslücke.

Gap Down
Ein Gap Down ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die abwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.

Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Angebotsüberhang.

Gap Up
Ein Gap Up ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die aufwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.

Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Nachfrageüberhang.

GD 200
GD 200 steht für Gleitender Durchschnitt über die vergangenen 200 Börsentage. Die 200-Tage-Linie gehört zu den einfachsten und bekanntesten Hilfsmitteln der Chartanalyse. Sie wird ermittelt, indem für jeden Tag das arithmetische Mittel der Schlusskurse der vergangenen 200 Handelstage berechnet wird und anschließend die einzelnen Durchschnittskurse miteinander verbunden werden.
Der GD 200 wird als trendfolgender Indikator genutzt. Wird die 200-Tage-Linie eines Titels von oben nach unten gerissen, so sprechen Charttechniker von einem Verkaufssignal. Im umgekehrten Fall fungiert er als Kaufsignal.

Long-Szenario
Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursanstieg.

Oszillator
Indikator, der bestimmt, ob sich ein Markt in einer überkauften oder überverkauften Situation befindet. Der Markt ist überkauft, wenn der Oszillator einen oberen Extremwert erreicht. Der Markt ist überverkauft, wenn der Oszillator einen unteren Extremwert erreicht.
Schulter-Kopf-Schulter-Formation

Die bekannteste der Umkehrformationen. An einem Markthöhepunkt werden drei ausgeprägte Gipfel gebildet, wobei der mittlere Gipfel (oder Kopf) etwas höher ist, als die beiden anderen Gipfel (Schultern). Wenn die Trendlinie (Nackenlinie), die die beiden dazwischen liegenden Täler verbindet, gebrochen wird, ist die Formation komplett. Eine Bodenformation ist das Spiegelbild der Topformation, sie wird umgekehrte oder inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation genannt.

Shooting Star
Der Shooting Star ist durch einen kleinen Körper am unteren Ende der Kursspanne gekennzeichnet und weist einen langen oberen Schatten auf. Die Einfärbung des Körpers ist nebensächlich. Das Kursmuster gibt einen ersten Warnhinweis, dass die Aufwärtsdynamik an Kraft verliert und dass eine Rallye während des Handels abverkauft wurde. Der Kerzenkörper des idealen Shooting Star befindet sich oberhalb des vorhergehenden Handelstages und hat mit einer Kurslücke eröffnet.

Short-Szenario
Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursrückgang.

Slow Stochastic
Die Stochastik ist ein mathematisches Verfahren zur Berechnung von Wahrscheinlichkeiten bei Zufallsverfahren. Mit dem Indikator der Slow Stochastic wird nach Umkehrpunkten im Markt gesucht. Charttechnische Relevanz erlangt der Indikator bei der Feststellung von Umkehrpunkten in Zeiten von Seitwärtsbewegungen und sich entwickelnden leichten Trends. Der Indikator sollte in Verbindung mit weiteren Indikatoren oder charttechnischen Mustern verwendet werden.

Der Indikator besteht aus zwei Linien, einer schnelleren grünen Linie, genannt (%K) und einer langsameren roten Linie (%D). Signale entstehen, wenn die beiden Linien einen Schnittpunkt aufweisen und/oder durch das Niveau auf der Skala. Die beiden Linien können Werte zwischen 0-100 annehmen. Theoriegemäß weisen Werte über 70-80 darauf hin, dass sich der Markt derzeit in einem überkauften Zustand befindet. Werte unterhalb von 20-30 weisen hingegen auf einen überverkauften Zustand hin.

Ein Kaufsignal entsteht, wenn die Linie %K die Linie %D von unten nach oben schneidet. Ein Verkaufssignal wird generiert, wenn die Linie %K die Linie %D von oben nach unten schneidet.
Wenn die %K-Linie die %D-Linie im Bereich von 20-30 oder niedriger von unten nach oben durchbricht, dann kommt es zum Kaufsignal. Analog dazu das Verkaufssignal. Wenn die %K-Linie im Bereich von 70-80 oder höher notiert und die %D Linie nach unten durchbricht, wird ein Verkaufssignal generiert.

Überkauft
Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen oberen Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gestiegen und anfällig für einen Kurseinbruch ist.

Überverkauft
Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen unteren Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gefallen und reif für eine Erholung ist.

Unterstützung
Ein Kurs oder Kursbereich unterhalb des aktuellen Kurses, wo die Kaufkraft groß genug ist, um einen Kursrückgang aufzuhalten. Ein früheres Reaktionstief bildet üblicherweise eine Unterstützungslinie

Widerstand
Das Gegenteil von Unterstützung. Widerstand entsteht auf dem Niveau eines früheren Kurshochs, wirkt als Barriere oberhalb des Marktkurses und kann einen Kursanstieg stoppen. (Siehe Unterstützung.)

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Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals (Totalverlust) ist möglich. Sie sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der DZ BANK ausgesetzt (Emittentenrisiko).

Die Informationen richten sich ausschließlich an Personen, die ihren Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland haben.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr DZ BANK Sales Team

Kontakt
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wertpapiere@dzbank.de
www.dzbank-derivate.de

Rechtliche Hinweise:
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Impressum

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DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main,
Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main
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Telefax: + 49 69 7447 - 1685
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E-Mail: mail@dzbank.de
Vertreten durch den Vorstand: Uwe Fröhlich (Co-Vorstandsvorsitzender), Dr. Cornelius Riese (Co-Vorstandsvorsitzender), Uwe Berghaus, Dr. Christian Brauckmann, Ulrike Brouzi, Wolfgang Köhler, Michael Speth, Thomas Ullrich
Aufsichtsratsvorsitzender: Henning Deneke-Jöhrens
Sitz der Gesellschaft: Eingetragen als Aktiengesellschaft in Frankfurt am Main,
Amtsgericht Frankfurt am Main, Handelsregister HRB 45651
Aufsicht: Die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt
am Main wird durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
und die Europäische Zentralbank (EZB) beaufsichtigt.
Umsatzsteuer Ident. Nr.: DE114103491
Sicherungseinrichtungen: Die DZ BANK AG Deutsche Zentral-
Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main ist der amtlich anerkannten BVR Institutssicherung
GmbH und der zusätzlich freiwilligen Sicherungseinrichtung des Bundesverband
der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. angeschlossen:
www.bvr-institutssicherung.de
www.bvr.de/SE
Verantwortlich für den Inhalt: Maximilian Wirsching, DZ BANK AG, Frankfurt
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