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INHALT

Widerstand bei 11.550 Punkten im Visier

Präferiertes Szenario: Neues Verlaufshoch in Erholungsbewegung

Gegenszenario: Überkaufte Marktlage als Fundament für Korrekturbewegung

Widerstände und Unterstützungen
Widerstand 1: 11.550 Punkte
Widerstand 2: 11.691 Punkte
Unterstützung 1: 11.221 Punkte
Unterstützung 2: 10.863 Punkte

DZ BANK Produkte
TURBO LONG 10.025 2019/05: BASISWERT DAX
(WKN: DDV75J)
TURBO SHORT 12.900 2019/05: BASISWERT DAX
(WKN: DDV8C0)

Glossar

Rechtliche Hinweise

Impressum

Fertiggestellt
25.02.2019

Analyst
Marvin Herzberger


DAX-Analyse für Montag, den 25. Februar 2019

DZ BANK – Mittelfristige Trendlinie zum Greifen nahe

» Widerstand bei 11.550 Punkten im Visier

Am Freitag ist der deutsche Leitindex den dritten Tag in Folge bis an das obere Bollinger Band herangelaufen. Dieses Kursverhalten ist bullisch zu werten, weil sich die Bollinger Bänder dadurch ausdehnen und ein höheres Kurspotenzial ermöglicht wird. Als Kurstreiber dienten vor allem die laufenden Gespräche im Handelsstreit zwischen der USA und China. So werteten Marktbeobachter vor allem die Bereitschaft von China positiv, das Handelsbilanzdefizit zwischen den beiden Nationen verringern zu wollen. Um diesem Ziel näher zu kommen, erwägen die Chinesen, weitere Agrarprodukte aus den USA im Wert von 30 Milliarden USD importieren zu wollen. Dieser positive Impuls überwog dann auch den unter den Erwartungen liegenden ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland. Er ist mit 98,5 schwächer als die von Analysten prognostizierten 99,0 ausgefallen. Zum Beginn der neuen Handelswoche erwarten wir eine erste Berührung der seit Juni 2018 intakten abwärts gerichteten Trendlinie. Sie befindet sich derzeit bei rund 11.550 Punkten (Widerstand 1). Es ist davon auszugehen, dass der erste Vorstoß in die Distributionszone durch Positionsschließungen und Gewinnmitnahmen gekennzeichnet sein wird. Diese untergeordnete Korrekturbewegung sollte dann allerdings nicht allzu kritisch ausfallen. Vielmehr führt sie dazu, dass die Bollinger Bänder sich nach oben ausdehnen können und die Slow Stochastic ihre stark überkaufte Situation abbauen kann. Sobald dann ein zweiter Angriff auf die Trendlinie erfolgt, dürfte der charttechnische Breakout erfolgen. Im Anschluss an den charttechnischen Ausbruch, dürfte eine mittelfristige Trendwende erfolgen, die den DAX zunächst bis zur Kursmarke bei 11.691 Punkte (Widerstand 2) befördern sollte. Dort angelangt trifft der Index auf das lokale Maximum vom 02. November 2018. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursanstieg bei +0,2% getaxt. Das Long-Szenario ist erst hinfällig, wenn der DAX nachhaltig unter die Marke von 10.863 Punkten (Unterstützung 2) fällt.

» Präferiertes Szenario: Neues Verlaufshoch in Erholungsbewegung

Ausgehend vom Verlaufstief am 27. Dezember 2018 konnte das deutsche Börsenbarometer bereits um rund +11,5% an Wert zulegen. Dabei hat der DAX sich stets in wiederkehrenden Wellenbewegungen auf neue Verlaufshochs vorgearbeitet. So auch am Freitag wieder, als der Index mit dem zeitweiligen Überschreiten des oberen Bollinger Bandes in den überkauften Bereich vorgedrungen ist. Die untergeordnete Erholungsbewegung fordert allerdings auch ihren Tribut. So weitet sich das Bollinger Band nur langsam nach oben aus, weswegen die Aufwärtsdynamik abflachen dürfte. Auf der anderen Seite notiert auch die Slow Stochastic im stark überkauften Bereich, wenngleich der Oszillator weiterhin ein Kaufsignal anzeigt.

Statistisch ist in den zehn Handelstagen nach der Ausbildung eines „GD überschritten“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 68%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 2% zu rechnen.

Die Aufwärtsbewegung nähert sich ihrem ersten Zielbereich bei 11.550 Punkten (Widerstand 1). In dieser Kursregion liegt die abwärts gerichtete Trendlinie, welche ihren Ursprung im lokalen Maximum vom 15. Juni 2018 findet. Seit diesem Zeitpunkt sind Erholungsbewegungen bereits mehrfach an der Barriere nach unten abgeprallt. So zum Beispiel Ende Juli 2018 sowie Ende September 2018. Es könnte durchaus vorkommen, dass der DAX die starke Hürde nicht im ersten Anlauf überschreiten wird. Nach einem kurzfristigen Rücksetzer sollte sich der Index allerdings wieder stabilisieren und einen zweiten Angriff starten. Wenn er in diesem Versuch die Distributionszone überwinden kann, notiert bei 11.691 Punkten (Widerstand 2) die nächste markante Hürde. Sie markiert das Tageshoch vom 02. November 2018 und wurde seit diesem Zeitpunkt nicht mehr berührt. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der TURBO LONG 10.025 2019/05: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DDV75J)* mit einem Basispreis von 10.025 Punkten und Fälligkeitsdatum am 07.06.2019. Der Hebel liegt am 25.02.2019 um 07:15 Uhr bei 7,79. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX auf Tagesschlusskursbasis unter 10.863 Punkte fällt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

» Gegenszenario: Überkaufte Marktlage als Fundament für Korrekturbewegung

Nachdem das Bullish Engulfing vom 15. Februar noch eine Kursrally ausgelöst hatte, beginnt die Dynamik der aktuellen Aufwärtsbewegung langsam nachzulassen. Eine charttechnische Topbildung im Bereich des oberen Bollinger Bandes könnte sich somit bereits in der Vorbereitung befinden. Die bevorstehende Korrekturbewegung wird auch durch die Slow Stochastic angedeutet. Der Oszillator signalisiert zwar noch ein Kaufsignal, doch die Signallinien bewegen sich im stark überkauften Bereich. Wenn die grüne Signallinie unter die rote Linie fällt, wird ein Verkaufssignal ausgelöst.

Statistisch ist in den zehn Handelstagen nach der Ausbildung eines „GD überschritten“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 45%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 2% zu rechnen.

Sobald eine charttechnische Umkehrsituation ausgebildet wurde, befindet sich der erste Zielbereich bei 11.221 Punkten (Unterstützung 1). An diesem Kursniveau trifft der DAX auf das Tageshoch vom 18. Januar sowie den GD 20. Der gleitende Durchschnitt konnte in den vergangenen Monaten bereits mehrfach seine Anziehungskraft unter Beweis stellen. So pendelte der deutsche Leitindex zuletzt zwischen dem 12. und 15. Februar in einer sich täglich ausweitenden Schwankungsbreite um den gleitenden Durchschnitt der letzten 20 Handelstage herum. Sollte der Haltebereich auf Tagesschlusskursbasis unterschritten werden, dürfte eine neue Abwärtsdynamik ausgelöst werden. Diese könnte den DAX anschließend bis in den überverkauften Bereich unterhalb vom Bollinger Band führen, wo er bei 10.863 Punkten (Unterstützung 2) auf das das Tagestief vom 08. Februar trifft. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der TURBO SHORT 12.900 2019/05: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DDV8C0)* mit einem Basispreis von 12.900 Punkten und Fälligkeitsdatum am 07.06.2019. Der Hebel liegt am 25.02.2019 um 07:15 Uhr bei 7,86. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX den Widerstand bei 11.550 Punkten nachhaltig überschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

*Produktauswahl nach Vorgabe der DZ BANK: Die Turbos haben beide den 07.06.2019 als Fälligkeitsdatum und der Hebel beträgt jeweils rund 8.

Risikohinweise
Wenn der Rückzahlungsbetrag der zuvor genannten Produkte niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis, erleidet ein Anleger einen Verlust. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK (Emittent) ihre Verpflichtungen aus dem jeweiligen Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Produkt, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Bitte beachten Sie, dass die Wertentwicklung hier nur beispielhaft und verkürzt dargestellt ist. Der Chart zeigt die Wertentwicklung der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Quelle: www.dzbank-derivate.de

Täglich vor Börsenöffnung geben die technischen Analysten von TraderFox eine Einschätzung zum DAX – sowohl als PDF als auch als Video: dzbank-derivate.de/daxanalyse

Hinweis:

Aussagen zu früheren Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen von Finanzinstrumenten oder Finanzindizes stellen keinen verlässlichen Indikator für künftige Wertentwicklungen dar. Eine Gewähr für den zukünftigen Kurs, Wert oder Ertrag eines in diesem Dokument genannten Finanzinstrumentes oder Finanzindex kann daher nicht übernommen werden.

Die Erfolgswahrscheinlichkeiten für das Signal „GD überschritten“ beruhen auf einer historischen Auswertung des Signals auf den LS-DAX im Zeitraum vom 02.01.2000 bis zum 22.02.2019. Dabei wurden die folgenden Voreinstellungen und Filter vorgenommen:

– Perioden: 20

– Performance: >1,50%; Perioden: 1

– Abstand vom Hoch: <1,50%; Perioden: 20

» Glossar

Abwärtstrend
Ein Abwärtstrend ist eine Situation, bei der der Tiefpunkt jeder aufeinanderfolgenden Kursrallye tiefer liegt, als derjenige der vorangegangenen Rallye und jeder Hochpunkt ebenfalls tiefer als der vorangegangene Hochpunkt liegt. Anders formuliert: Ein Abwärtstrend ist ein Muster mit fallenden Gipfeln und Tälern.

Bollinger Bänder
Die Bollinger Bänder sind ein relatives Bezugssystem, das Aufschluss darüber geben soll, ob ein Markt stark überkauft oder überverkauft ist. Das System wurde von John Bollinger in den 1970er Jahren entwickelt. Die Bollinger Bänder werden mit Hilfe eines 20-Tage Gleitenden Durchschnitts (GD) in das Chartbild eines Marktes eingezeichnet. Das untere Bollinger Band wird 2 Standardabweichungen unter dem 20er GD aufgetragen. Das obere Bollinger Band wird entsprechend 2 Standardabweichungen über dem 20er GD eingezeichnet. Wenn man eine Normalverteilung der Preisentwicklung unterstellt, befinden sich etwa 95% aller Marktpreise innerhalb der Bollinger Bänder. Wenn ein Markt stark fällt und sich deutlich unterhalb der Bollinger Bänder befindet, kann man von einer überverkauften Situation sprechen. Wenn ein Markt stark steigt und deutlich oberhalb des oberen Bollinger Bandes notiert, kann man von einer überkauften Situation sprechen.

Divergenz
Eine Situation, in der sich zwei Indikatoren nicht gegenseitig bestätigen. Bei der Oszillator-Analyse ist dies zum Beispiel der Fall, wenn die Kurse steigen, während ein Oszillator bereits anfängt zu fallen. Divergenzen warnen üblicherweise vor einem Trendwechsel. Das Gegenteil von Abweichung ist Bestätigung.

Doji
Ein Doji ist eine Kerze oder ein Kursstab (Bar), bei dem Eröffnung- und Schlusskurs auf dem gleichen Kursniveau liegen. Der Doji signalisiert in erster Linie Unentschlossenheit oder eine Pause in der Kursbewegung. Der Doji entsteht in der Regel in Konsolidierungen oder Seitwärtsbewegungen, aber auch am Ende von Kursbewegungen

Doppeltop
Diese Kursformation weist zwei ausgeprägte Gipfel auf. Die Trendumkehr ist abgeschlossen, wenn das mittlere Tal nach unten durchbrochen wird. Der doppelte Boden ist ein Spiegelbild des Doppeltops.

Fibonacci-Retracement
Leonardo Fibonacci war ein italienischer Mathematiker, der Zusammenhänge zwischen Zahlen festgestellt hat. Jede Fibonacci-Zahl ermittelt sich aus der Summe der beiden vorangegangenen Fibonacci-Zahlen. Den Beginn bildet die 0, womit sich folgende Zahlenreihe ergibt: 0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144… Wird nun das Verhältnis sämtlicher Fibonacci-Zahlen zueinander betrachtet, dann ergibt sich ein wiederholendes Muster.

Die Division einer Zahl durch die nachfolgende Zahl ergibt mit steigenden Werten ein Ergebnis nahe 0,618.

Die Division einer Zahl dieser Reihe durch die ihr vorangehende Zahl ergibt einen Wert nahe 1,618.

Die Division einer Zahl der Reihe durch die um zwei Stellen nachfolgende Zahl ergibt einen Wert nahe 0,382.

Die beiden Verhältniszahlen von einer Zahl zur nächst höheren (0,618) und der Zahl zur jeweils niedrigeren (1,618) sind auch als „Goldenes Verhältnis“ oder „Goldene Mitte“ bekannt und finden sich nicht nur in der Mathematik, sondern auch in der Musik, in der Kunst, der Architektur und der Biologie wieder.

Je höher die Zahlen, desto näher liegt das Ergebnis an diesem Verhältnis. Aus den Verhältnissen dieser Zahlen zueinander ergeben sich die Prozentwerte 38%, 50% und 62%. Trader nutzen diese Werte, um Zielmarken einer Kurskorrektur zu bestimmen. Es gibt statistisch keinen Nachweis für den Erfolg dieser Retracements.

Gap
Kurslücken sind Leerräume, die auf einem Balkenchart auf Kursniveaus auftreten, an denen kein Handel stattgefunden hat. Zu einer Aufwärtslücke kommt es, wenn der tiefste Kurs eines Handelstages höher ist, als der höchste Kurs des vorangegangenen Tages. Eine Aufwärtslücke (Gap Up) ist üblicherweise ein Zeichen von Marktstärke, während eine Abwärtslücke (Gap Down) ein Zeichen von Marktschwäche darstellt. Die drei wichtigsten Arten von Kurslücken sind Ausbruchslücke, Fortsetzungslücke und Erschöpfungslücke.

Gap Down
Ein Gap Down ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die abwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.

Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Angebotsüberhang.

Gap Up
Ein Gap Up ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die aufwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.

Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Nachfrageüberhang.

GD 200
GD 200 steht für Gleitender Durchschnitt über die vergangenen 200 Börsentage. Die 200-Tage-Linie gehört zu den einfachsten und bekanntesten Hilfsmitteln der Chartanalyse. Sie wird ermittelt, indem für jeden Tag das arithmetische Mittel der Schlusskurse der vergangenen 200 Handelstage berechnet wird und anschließend die einzelnen Durchschnittskurse miteinander verbunden werden.
Der GD 200 wird als trendfolgender Indikator genutzt. Wird die 200-Tage-Linie eines Titels von oben nach unten gerissen, so sprechen Charttechniker von einem Verkaufssignal. Im umgekehrten Fall fungiert er als Kaufsignal.

Long-Szenario
Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursanstieg.

Oszillator
Indikator, der bestimmt, ob sich ein Markt in einer überkauften oder überverkauften Situation befindet. Der Markt ist überkauft, wenn der Oszillator einen oberen Extremwert erreicht. Der Markt ist überverkauft, wenn der Oszillator einen unteren Extremwert erreicht.
Schulter-Kopf-Schulter-Formation

Die bekannteste der Umkehrformationen. An einem Markthöhepunkt werden drei ausgeprägte Gipfel gebildet, wobei der mittlere Gipfel (oder Kopf) etwas höher ist, als die beiden anderen Gipfel (Schultern). Wenn die Trendlinie (Nackenlinie), die die beiden dazwischen liegenden Täler verbindet, gebrochen wird, ist die Formation komplett. Eine Bodenformation ist das Spiegelbild der Topformation, sie wird umgekehrte oder inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation genannt.

Shooting Star
Der Shooting Star ist durch einen kleinen Körper am unteren Ende der Kursspanne gekennzeichnet und weist einen langen oberen Schatten auf. Die Einfärbung des Körpers ist nebensächlich. Das Kursmuster gibt einen ersten Warnhinweis, dass die Aufwärtsdynamik an Kraft verliert und dass eine Rallye während des Handels abverkauft wurde. Der Kerzenkörper des idealen Shooting Star befindet sich oberhalb des vorhergehenden Handelstages und hat mit einer Kurslücke eröffnet.

Short-Szenario
Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursrückgang.

Slow Stochastic
Die Stochastik ist ein mathematisches Verfahren zur Berechnung von Wahrscheinlichkeiten bei Zufallsverfahren. Mit dem Indikator der Slow Stochastic wird nach Umkehrpunkten im Markt gesucht. Charttechnische Relevanz erlangt der Indikator bei der Feststellung von Umkehrpunkten in Zeiten von Seitwärtsbewegungen und sich entwickelnden leichten Trends. Der Indikator sollte in Verbindung mit weiteren Indikatoren oder charttechnischen Mustern verwendet werden.

Der Indikator besteht aus zwei Linien, einer schnelleren grünen Linie, genannt (%K) und einer langsameren roten Linie (%D). Signale entstehen, wenn die beiden Linien einen Schnittpunkt aufweisen und/oder durch das Niveau auf der Skala. Die beiden Linien können Werte zwischen 0-100 annehmen. Theoriegemäß weisen Werte über 70-80 darauf hin, dass sich der Markt derzeit in einem überkauften Zustand befindet. Werte unterhalb von 20-30 weisen hingegen auf einen überverkauften Zustand hin.

Ein Kaufsignal entsteht, wenn die Linie %K die Linie %D von unten nach oben schneidet. Ein Verkaufssignal wird generiert, wenn die Linie %K die Linie %D von oben nach unten schneidet.
Wenn die %K-Linie die %D-Linie im Bereich von 20-30 oder niedriger von unten nach oben durchbricht, dann kommt es zum Kaufsignal. Analog dazu das Verkaufssignal. Wenn die %K-Linie im Bereich von 70-80 oder höher notiert und die %D Linie nach unten durchbricht, wird ein Verkaufssignal generiert.

Überkauft
Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen oberen Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gestiegen und anfällig für einen Kurseinbruch ist.

Überverkauft
Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen unteren Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gefallen und reif für eine Erholung ist.

Unterstützung
Ein Kurs oder Kursbereich unterhalb des aktuellen Kurses, wo die Kaufkraft groß genug ist, um einen Kursrückgang aufzuhalten. Ein früheres Reaktionstief bildet üblicherweise eine Unterstützungslinie

Widerstand
Das Gegenteil von Unterstützung. Widerstand entsteht auf dem Niveau eines früheren Kurshochs, wirkt als Barriere oberhalb des Marktkurses und kann einen Kursanstieg stoppen. (Siehe Unterstützung.)

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Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals (Totalverlust) ist möglich. Sie sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der DZ BANK ausgesetzt (Emittentenrisiko).

Die Informationen richten sich ausschließlich an Personen, die ihren Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland haben.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr DZ BANK Sales Team

Kontakt
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+49(0)69-7447-7035
wertpapiere@dzbank.de
www.dzbank-derivate.de

Rechtliche Hinweise:
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Impressum

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DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main,
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E-Mail: mail@dzbank.de
Vertreten durch den Vorstand: Uwe Fröhlich (Co-Vorstandsvorsitzender), Dr. Cornelius Riese (Co-Vorstandsvorsitzender), Uwe Berghaus, Dr. Christian Brauckmann, Ulrike Brouzi, Wolfgang Köhler, Michael Speth, Thomas Ullrich
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am Main wird durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
und die Europäische Zentralbank (EZB) beaufsichtigt.
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