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INHALT

Support-Niveau bei 11.221 Punkten im Fokus

Präferiertes Szenario: Doji dient als Umkehrsignal nach Kursrally

Gegenszenario: Bullen warten auf Kursstabilisierung

Widerstände und Unterstützungen
Widerstand 1: 11.540 Punkte
Widerstand 2: 11.691 Punkte
Unterstützung 1: 11.221 Punkte
Unterstützung 2: 10.863 Punkte

DZ BANK Produkte
TURBO SHORT 12.925 2019/05: BASISWERT DAX
(WKN: DDV8C1)
TURBO LONG 10.050 2019/04: BASISWERT DAX
(WKN: DDV75K)

Glossar

Rechtliche Hinweise

Impressum

Fertiggestellt
26.02.2019

Analyst
Marvin Herzberger


DAX-Analyse für Dienstag, den 26. Februar 2019

DZ BANK – Technische Gegenreaktion an Trendlinie beginnt

» Support-Niveau bei 11.221 Punkten im Fokus

Die Nachricht über eine verlängerte Frist bei der Aussetzung von Strafzöllen im Handelsstreit zwischen der USA und China wirkte gestern als Kurstreiber. Sie hat den deutschen Leitindex bis an die seit Juni 2018 intakte Trendlinie der Abwärtsbewegung herangeführt. Nach der dynamischen Aufwärtsbewegung, welche den DAX seit dem 15. Februar um rund 500 Punkte nach oben gezogen hat, kam es zu den von uns erwarteten Rücksetzern. Auf Tagesbasis hat sich dadurch ein Doji geformt. Dieser kann nach einem starken Kursanstieg als kurzfristiges Umkehrformation fungieren, wenn es durch Anschlussverkäufe am heutigen Handelstag bestätigt wird. Wir gehen davon aus, dass die Kursentwicklung in den kommenden zwei bis fünf Handelstagen in Richtung 11.221 Punkte (Unterstützung 1) tendieren wird. Dort trifft der Index auf das lokale Maximum vom 18. Januar, welches sich in unmittelbarer Nähe zum GD 20 befindet. Der gleitende Durchschnitt der letzten 20 Handelstage notiert derzeit nur rund 12 Punkte über dem ersten Support-Niveau. Vor rund zwei Wochen konnte der GD 20 bereits mehrfach seine Anziehungskraft unter Beweis stellen. Die technische Gegenreaktion dürfte von den Marktteilnehmern zum Abbau der überkauften Situation in der Slow Stochastic genutzt werden. Der Oszillator könnte in diesem Zusammenhang heute ein Verkaufssignal auslösen, wenn die grüne Signallinie unter die rote Linie gefallen ist. Sobald sich der DAX im Bereich des ersten Haltebereichs stabilisiert hat, sollte ein zweiter Angriff auf die abwärts gerichtete Trendlinie bei 11.540 Punkten (Widerstand 1) gestartet werden. Wenn der Kurs sich allerdings nicht auf Tagesschlusskursbasis über der Kursmarke von 11.221 Punkten festigen kann, ist mit einer Zunahme des Verkaufsdrucks bis zu 10.863 Punkten (Unterstützung 2) zu rechnen. Dieses Kursniveau stellt das Verlaufstief vom 08. Februar dar und notiert im überverkauften Bereich unterhalb des Bollinger Bands. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursrückgang bei -0,7% getaxt. Das Short-Szenario ist erst hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über die Kursmarke von 11.540 Punkten (Widerstand 2) steigt.

» Präferiertes Szenario: Doji dient als Umkehrsignal nach Kursrally

Nachdem der DAX in den letzten vier Tagen jeweils an das obere Bollinger Band herangelaufen ist, folgte mit der gestrigen Tageskerze ein Umkehrsignal. Es hat sich ein Doji mit dem Tageshoch an der abwärts gerichteten Trendlinie ausgebildet. In Kombination mit der stark überkauften Situation der Slow Stochastic dürfte ab heute eine technische Gegenreaktion eingeleitet werden. Der Oszillator weist zwar noch ein Kaufsignal aus, dürfte mit einer Zunahme des Verkaufsüberhangs aber noch im Tagesverlauf auf ein Verkaufssignal drehen. Dieses wird getriggert, sobald die grüne Signallinie unter die rote Linie fällt.

Statistisch ist in den fünf Handelstagen nach der Ausbildung eines „Doji“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 50%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 2% zu rechnen.

Wir gehen davon aus, dass die Investoren die untergeordnete Korrekturbewegung zum Kräftesammeln für einen zweiten Angriff auf die Trendlinie nutzen dürften. Die erste wichtige Support-Zone in der startenden Abwärtsbewegung liegt bei 11.221 Punkten (Unterstützung 1). An diesem Kursniveau wurde das Tageshoch vom 18. Januar markiert. Außerdem befindet sich der GD 20 derzeit bei 11.233 Punkten, was in unmittelbarer Nähe zu diesem Haltebereich liegt. Eine potenzielle Kursstabilisierung wird durch die Kombination noch verstärkt. Sollte der Abgabedruck allerdings an Dynamik zulegen und auf Tagesschlusskursbasis unter die erste Unterstützung fallen, könnte der DAX bis in den überverkauften Bereich unter das Bollinger Band gedrückt werden. Dort befindet sich bei 10.863 Punkten (Unterstützung 2) ein weiteres Support-Level. Zuletzt wurde es als lokales Minimum einer Abwärtswelle am 08. Februar berührt. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der TURBO SHORT 12.925 2019/05: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DDV8C1)* mit einem Basispreis von 12.925 Punkten und Fälligkeitsdatum am 07.06.2019. Der Hebel liegt am 26.02.2019 um 07:15 Uhr bei 7,91. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX den Widerstand bei 11.540 Punkten nachhaltig überschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

» Gegenszenario: Bullen warten auf Kursstabilisierung

Das Kaufsignal in der Slow Stochastic ist noch intakt und könnte zu einer Kursstabilisierung beitragen. Aufgrund der aktuell stark überkauften Lage dürften die Bullen sich allerdings noch ein wenig in Geduld üben, bevor neue Long-Positionen eingegangen werden, um eine Trendwende herbeizuführen.

Statistisch ist in den fünf Handelstagen nach der Ausbildung eines „Doji“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 17%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 2% zu rechnen.

Wenn es dem DAX gelingt, sich im Bereich des ersten Support-Niveaus bei 11.221 Punkten zu stabilisieren, könnte von dort aus eine neue Rallybewegung eingeleitet werden. Die Kursentwicklung könnte dann erneut in Richtung der abwärts gerichteten Trendlinie bei 11.540 Punkten (Widerstand 1) führen. Ausgehend von einer weniger stark überkauften Marktlage wäre ein charttechnischer Durchbruch dann im zweiten Versuch vorstellbar. Dieser muss anschließend auf Tagesschlusskursbasis verteidigt werden, bevor ein mittelfristiger Aufwärtstrend etabliert werden kann. Sobald dies gelungen ist, befindet sich die nächste markante Hürde bei 11.691 Punkten (Widerstand 2). Diese Kursmarke wurde zuletzt am 02. November 2018 als lokales Maximum einer intakten Abwärtstrendstruktur berührt. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der TURBO LONG 10.050 2019/05: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DDV75K)* mit einem Basispreis von 10.050 Punkten und Fälligkeitsdatum am 07.06.2019. Der Hebel liegt am 26.02.2019 um 07:15 Uhr bei 7,79. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX auf Tagesschlusskursbasis unter 10.863 Punkte fällt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

*Produktauswahl nach Vorgabe der DZ BANK: Die Turbos haben beide den 07.06.2019 als Fälligkeitsdatum und der Hebel beträgt jeweils rund 8.

Risikohinweise
Wenn der Rückzahlungsbetrag der zuvor genannten Produkte niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis, erleidet ein Anleger einen Verlust. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK (Emittent) ihre Verpflichtungen aus dem jeweiligen Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Produkt, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Bitte beachten Sie, dass die Wertentwicklung hier nur beispielhaft und verkürzt dargestellt ist. Der Chart zeigt die Wertentwicklung der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Quelle: www.dzbank-derivate.de

Täglich vor Börsenöffnung geben die technischen Analysten von TraderFox eine Einschätzung zum DAX – sowohl als PDF als auch als Video: dzbank-derivate.de/daxanalyse

Hinweis:

Aussagen zu früheren Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen von Finanzinstrumenten oder Finanzindizes stellen keinen verlässlichen Indikator für künftige Wertentwicklungen dar. Eine Gewähr für den zukünftigen Kurs, Wert oder Ertrag eines in diesem Dokument genannten Finanzinstrumentes oder Finanzindex kann daher nicht übernommen werden.

Die Erfolgswahrscheinlichkeiten für das Signal „Doji“ beruhen auf einer historischen Auswertung des Signals auf den LS-DAX im Zeitraum vom 02.01.2000 bis zum 25.02.2019. Dabei wurden die folgenden Voreinstellungen und Filter vorgenommen:

– Verhältnis von Körper zu Docht: 0,1

– Performance: >4,10%; Perioden: 10

– Slow Stochastic %d: >90%;3:14

– Slow Stochastic %k: >90%;3:14

– Abstand vom Hoch: <2,00%; Perioden: 20

– Abstand vom oberen Bollinger Band: >-1,30%

 

» Glossar

Abwärtstrend
Ein Abwärtstrend ist eine Situation, bei der der Tiefpunkt jeder aufeinanderfolgenden Kursrallye tiefer liegt, als derjenige der vorangegangenen Rallye und jeder Hochpunkt ebenfalls tiefer als der vorangegangene Hochpunkt liegt. Anders formuliert: Ein Abwärtstrend ist ein Muster mit fallenden Gipfeln und Tälern.

Bollinger Bänder
Die Bollinger Bänder sind ein relatives Bezugssystem, das Aufschluss darüber geben soll, ob ein Markt stark überkauft oder überverkauft ist. Das System wurde von John Bollinger in den 1970er Jahren entwickelt. Die Bollinger Bänder werden mit Hilfe eines 20-Tage Gleitenden Durchschnitts (GD) in das Chartbild eines Marktes eingezeichnet. Das untere Bollinger Band wird 2 Standardabweichungen unter dem 20er GD aufgetragen. Das obere Bollinger Band wird entsprechend 2 Standardabweichungen über dem 20er GD eingezeichnet. Wenn man eine Normalverteilung der Preisentwicklung unterstellt, befinden sich etwa 95% aller Marktpreise innerhalb der Bollinger Bänder. Wenn ein Markt stark fällt und sich deutlich unterhalb der Bollinger Bänder befindet, kann man von einer überverkauften Situation sprechen. Wenn ein Markt stark steigt und deutlich oberhalb des oberen Bollinger Bandes notiert, kann man von einer überkauften Situation sprechen.

Divergenz
Eine Situation, in der sich zwei Indikatoren nicht gegenseitig bestätigen. Bei der Oszillator-Analyse ist dies zum Beispiel der Fall, wenn die Kurse steigen, während ein Oszillator bereits anfängt zu fallen. Divergenzen warnen üblicherweise vor einem Trendwechsel. Das Gegenteil von Abweichung ist Bestätigung.

Doji
Ein Doji ist eine Kerze oder ein Kursstab (Bar), bei dem Eröffnung- und Schlusskurs auf dem gleichen Kursniveau liegen. Der Doji signalisiert in erster Linie Unentschlossenheit oder eine Pause in der Kursbewegung. Der Doji entsteht in der Regel in Konsolidierungen oder Seitwärtsbewegungen, aber auch am Ende von Kursbewegungen

Doppeltop
Diese Kursformation weist zwei ausgeprägte Gipfel auf. Die Trendumkehr ist abgeschlossen, wenn das mittlere Tal nach unten durchbrochen wird. Der doppelte Boden ist ein Spiegelbild des Doppeltops.

Fibonacci-Retracement
Leonardo Fibonacci war ein italienischer Mathematiker, der Zusammenhänge zwischen Zahlen festgestellt hat. Jede Fibonacci-Zahl ermittelt sich aus der Summe der beiden vorangegangenen Fibonacci-Zahlen. Den Beginn bildet die 0, womit sich folgende Zahlenreihe ergibt: 0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144… Wird nun das Verhältnis sämtlicher Fibonacci-Zahlen zueinander betrachtet, dann ergibt sich ein wiederholendes Muster.

Die Division einer Zahl durch die nachfolgende Zahl ergibt mit steigenden Werten ein Ergebnis nahe 0,618.

Die Division einer Zahl dieser Reihe durch die ihr vorangehende Zahl ergibt einen Wert nahe 1,618.

Die Division einer Zahl der Reihe durch die um zwei Stellen nachfolgende Zahl ergibt einen Wert nahe 0,382.

Die beiden Verhältniszahlen von einer Zahl zur nächst höheren (0,618) und der Zahl zur jeweils niedrigeren (1,618) sind auch als „Goldenes Verhältnis“ oder „Goldene Mitte“ bekannt und finden sich nicht nur in der Mathematik, sondern auch in der Musik, in der Kunst, der Architektur und der Biologie wieder.

Je höher die Zahlen, desto näher liegt das Ergebnis an diesem Verhältnis. Aus den Verhältnissen dieser Zahlen zueinander ergeben sich die Prozentwerte 38%, 50% und 62%. Trader nutzen diese Werte, um Zielmarken einer Kurskorrektur zu bestimmen. Es gibt statistisch keinen Nachweis für den Erfolg dieser Retracements.

Gap
Kurslücken sind Leerräume, die auf einem Balkenchart auf Kursniveaus auftreten, an denen kein Handel stattgefunden hat. Zu einer Aufwärtslücke kommt es, wenn der tiefste Kurs eines Handelstages höher ist, als der höchste Kurs des vorangegangenen Tages. Eine Aufwärtslücke (Gap Up) ist üblicherweise ein Zeichen von Marktstärke, während eine Abwärtslücke (Gap Down) ein Zeichen von Marktschwäche darstellt. Die drei wichtigsten Arten von Kurslücken sind Ausbruchslücke, Fortsetzungslücke und Erschöpfungslücke.

Gap Down
Ein Gap Down ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die abwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.

Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Angebotsüberhang.

Gap Up
Ein Gap Up ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die aufwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.

Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Nachfrageüberhang.

GD 200
GD 200 steht für Gleitender Durchschnitt über die vergangenen 200 Börsentage. Die 200-Tage-Linie gehört zu den einfachsten und bekanntesten Hilfsmitteln der Chartanalyse. Sie wird ermittelt, indem für jeden Tag das arithmetische Mittel der Schlusskurse der vergangenen 200 Handelstage berechnet wird und anschließend die einzelnen Durchschnittskurse miteinander verbunden werden.
Der GD 200 wird als trendfolgender Indikator genutzt. Wird die 200-Tage-Linie eines Titels von oben nach unten gerissen, so sprechen Charttechniker von einem Verkaufssignal. Im umgekehrten Fall fungiert er als Kaufsignal.

Long-Szenario
Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursanstieg.

Oszillator
Indikator, der bestimmt, ob sich ein Markt in einer überkauften oder überverkauften Situation befindet. Der Markt ist überkauft, wenn der Oszillator einen oberen Extremwert erreicht. Der Markt ist überverkauft, wenn der Oszillator einen unteren Extremwert erreicht.
Schulter-Kopf-Schulter-Formation

Die bekannteste der Umkehrformationen. An einem Markthöhepunkt werden drei ausgeprägte Gipfel gebildet, wobei der mittlere Gipfel (oder Kopf) etwas höher ist, als die beiden anderen Gipfel (Schultern). Wenn die Trendlinie (Nackenlinie), die die beiden dazwischen liegenden Täler verbindet, gebrochen wird, ist die Formation komplett. Eine Bodenformation ist das Spiegelbild der Topformation, sie wird umgekehrte oder inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation genannt.

Shooting Star
Der Shooting Star ist durch einen kleinen Körper am unteren Ende der Kursspanne gekennzeichnet und weist einen langen oberen Schatten auf. Die Einfärbung des Körpers ist nebensächlich. Das Kursmuster gibt einen ersten Warnhinweis, dass die Aufwärtsdynamik an Kraft verliert und dass eine Rallye während des Handels abverkauft wurde. Der Kerzenkörper des idealen Shooting Star befindet sich oberhalb des vorhergehenden Handelstages und hat mit einer Kurslücke eröffnet.

Short-Szenario
Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursrückgang.

Slow Stochastic
Die Stochastik ist ein mathematisches Verfahren zur Berechnung von Wahrscheinlichkeiten bei Zufallsverfahren. Mit dem Indikator der Slow Stochastic wird nach Umkehrpunkten im Markt gesucht. Charttechnische Relevanz erlangt der Indikator bei der Feststellung von Umkehrpunkten in Zeiten von Seitwärtsbewegungen und sich entwickelnden leichten Trends. Der Indikator sollte in Verbindung mit weiteren Indikatoren oder charttechnischen Mustern verwendet werden.

Der Indikator besteht aus zwei Linien, einer schnelleren grünen Linie, genannt (%K) und einer langsameren roten Linie (%D). Signale entstehen, wenn die beiden Linien einen Schnittpunkt aufweisen und/oder durch das Niveau auf der Skala. Die beiden Linien können Werte zwischen 0-100 annehmen. Theoriegemäß weisen Werte über 70-80 darauf hin, dass sich der Markt derzeit in einem überkauften Zustand befindet. Werte unterhalb von 20-30 weisen hingegen auf einen überverkauften Zustand hin.

Ein Kaufsignal entsteht, wenn die Linie %K die Linie %D von unten nach oben schneidet. Ein Verkaufssignal wird generiert, wenn die Linie %K die Linie %D von oben nach unten schneidet.
Wenn die %K-Linie die %D-Linie im Bereich von 20-30 oder niedriger von unten nach oben durchbricht, dann kommt es zum Kaufsignal. Analog dazu das Verkaufssignal. Wenn die %K-Linie im Bereich von 70-80 oder höher notiert und die %D Linie nach unten durchbricht, wird ein Verkaufssignal generiert.

Überkauft
Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen oberen Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gestiegen und anfällig für einen Kurseinbruch ist.

Überverkauft
Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen unteren Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gefallen und reif für eine Erholung ist.

Unterstützung
Ein Kurs oder Kursbereich unterhalb des aktuellen Kurses, wo die Kaufkraft groß genug ist, um einen Kursrückgang aufzuhalten. Ein früheres Reaktionstief bildet üblicherweise eine Unterstützungslinie

Widerstand
Das Gegenteil von Unterstützung. Widerstand entsteht auf dem Niveau eines früheren Kurshochs, wirkt als Barriere oberhalb des Marktkurses und kann einen Kursanstieg stoppen. (Siehe Unterstützung.)

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Die Informationen richten sich ausschließlich an Personen, die ihren Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland haben.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr DZ BANK Sales Team

Kontakt
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wertpapiere@dzbank.de
www.dzbank-derivate.de

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Vertreten durch den Vorstand: Uwe Fröhlich (Co-Vorstandsvorsitzender), Dr. Cornelius Riese (Co-Vorstandsvorsitzender), Uwe Berghaus, Dr. Christian Brauckmann, Ulrike Brouzi, Wolfgang Köhler, Michael Speth, Thomas Ullrich
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