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INHALT

Support-Niveau bei 11.408 Punkten im Blick

Präferiertes Szenario: Technische Gegenreaktion schreitet voran

Gegenszenario: GD 20 als Sprungbrett für Aufwärtstrend

Widerstände und Unterstützungen
Widerstand 1: 11.862 Punkte
Widerstand 2: 12.103 Punkte
Unterstützung 1: 11.508 Punkte
Unterstützung 2: 11.408 Punkte

DZ BANK Produkte
ENDLOS TURBO SHORT 12.876,31 OPEN END: BASISWERT DAX
(WKN: DDX2Q3)

ENDLOS TURBO LONG 10.254,03 OPEN END: BASISWERT DAX
(WKN: DDX2QS)

Glossar

Rechtliche Hinweise

Impressum

Fertiggestellt
22.03.2019

Analyst
Marvin Herzberger


DAX-Analyse für Freitag, den 22. März 2019

DZ BANK – Bären visieren unteres Bollinger Band an

» Support-Niveau bei 11.408 Punkten im Blick

Die am Dienstagabend eingeleitete technische Gegenreaktion hat mit dem gestrigen Handelstag ihren ersten Zielbereich erreicht. Dabei ist der DAX mit einem Gap Down wenige Punkte unterhalb vom GD 20, welcher bei 11.574 Punkten notiert, in den Handel gestartet. Im Tagesverlauf wurden die Verluste bis zum frühen Nachmittag ausgeweitet. Bis zum Börsenschluss konnten sie dann allerdings wieder eingedämmt werden. Die Marktteilnehmer reagierten damit auf die Äußerungen der amerikanischen Notenbank vom Vorabend. Jerome Powell hat den Leitzins unverändert beibehalten, die Prognosen für die Wirtschaftsentwicklung der USA für 2019 und 2020 allerdings gesenkt. So wird für das aktuelle Jahr nur noch mit einem Anstieg um 2,1% gerechnet, statt zuvor mit 2,3% und für das folgende Jahr werden 1,9% statt zuvor 2,0% Wachstum anvisiert. Wir gehen davon aus, dass die kurzfristige Phase der Rücksetzer noch nicht nachhaltig beendet sein dürfte. Das erste Support-Niveau wird heute durch das gestrige Tief bei 11.508 Punkten (Unterstützung 1) markiert. Wenn dieses Kursniveau auf Tagesschlusskursbasis unterschritten wird, dürften Anschlussverkäufe den Index bis auf 11.408 Punkte (Unterstützung 2) drücken. Dort ist dem DAX am 28. Februar und 08. März eine Stabilisierung gelungen. Sie sollte dem mittelfristigen Aufwärtstrend als wichtige Unterstützung dienen. Ein charttechnischer Durchbruch unter das Support-Level wäre äußerst bearisch und könnte die im März eingeleitete Trendwende ins Wanken bringen. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursrückgang bei -0,1% getaxt. Das kurzfristige Short-Szenario ist erst hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über die Kursmarke von 11.862 Punkten (Widerstand 1) steigt.

» Präferiertes Szenario: Technische Gegenreaktion schreitet voran

Am Donnerstag wurde der deutsche Leitindex mit einem Gap Down unter den GD 20 bei 11.597 Punkte befördert. Die technische Gegenreaktion hat somit Fahrt aufgenommen, um die überkaufte Marktlage abzubauen. Bereits am Dienstag ist der Kurs in die Bollinger Bänder zurückgekehrt. Bei der Slow Stochastik wurde mit dem gestrigen Handelstag ebenfalls die überkaufte Marktlage verlassen. Das Verkaufssignal des Oszillators ist allerdings weiterhin intakt.

Statistisch ist in den fünf Handelstagen nach der Ausbildung eines „Slow Stochastik Short“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 51%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 3% zu rechnen.

Der DAX wird vorbörslich marginal tiefer getaxt. Ein Loslösen vom gleitenden Durchschnitt der letzten 20 Handelstage war somit noch nicht möglich. Wir gehen davon aus, dass der Verkaufsdruck im Verlauf des Handelstages wieder zunimmt. Dabei findet er seinen ersten Haltebereich im Tief von gestern bei 11.508 Punkten (Unterstützung 1). Sobald dieses Kursniveau auf Tagesschlusskursbasis unterschritten wird, liegt der nächste markante Haltebereich 100 Punkte tiefer. Bei 11.408 Punkten (Unterstützung 2) wurde das Tagestief vom 28. Februar ausgebildet, welches die Kursrücksetzer nur sechs Handelstage später wieder auffangen konnte. Es folgte ein neuer Aufwärtsschub, welcher bis in die aktuelle Woche reichte. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO SHORT 12.876,31 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DDX2Q3)* mit einem Basispreis von 12.876,31 Punkten. Der Hebel liegt am 22.03.2019 um 07:15 Uhr bei 8,94. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX den Widerstand bei 11.862 Punkten nachhaltig überschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

» Gegenszenario: GD 20 als Sprungbrett für Aufwärtstrend

Basierend auf dem Schlusskurs vom Mittwoch ist der DAX bis zum gestrigen Tagestief um -282 Punkte gefallen. Dennoch zeigen sich aktuell bullische Divergenzen, welche auf eine bevorstehende Fortsetzung des mittelfristigen Aufwärtstrends hinweisen. Zum einen ist der Kursverlauf durch steigende Hochs und Tiefs geprägt, wobei ehemalige Verlaufstiefs nicht nachhaltig unterschritten wurden. Zum anderen befinden sich die Signallinien der Slow Stochastik trotz der höheren Kursniveaus im Index unter den Höchstmarken, welche noch Ende Februar angezeigt wurden. Die Divergenz durch das das intakte Verkaufssignal missfällt den Bullen allerdings noch.

Statistisch ist in den fünf Handelstagen nach der Ausbildung eines „Slow Stochastik Short“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 39%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 3% zu rechnen.

Die Stabilisierung am GD 20 könnte die Ausgangsbasis für einen neuen Rallyschub darstellen. Hierzu muss es gelingen, auf Tagesschlusskursbasis über dem gleitenden Durchschnitt aus dem Handel zu gehen. Wenn die Bullen bereits während des heutigen Handels ein dynamisches Kaufinteresse entfalten sollten, liegt die erste markante Barriere im überkauften Bereich oberhalb vom Bollinger Band. Sie notiert bei 11.1862 Punkten (Widerstand 1) und lokalisiert das Tagestief vom 11. September 2018. Diese Kursmarke notiert nur 10 Punkte über dem Verlaufshoch vom 17. Oktober 2018. Wenn diese charttechnische Hürde nachhaltig überwunden wird, dürften neue Marktteilnehmer Long-Positionen eröffnen. Dies hängt damit zusammen, dass institutionelle Anleger mittel- bis langfristig orientiert sind. Sie ziehen für ihre Anlageentscheidung neben Konjunkturindikatoren auch mittelfristige Trends in Betracht. Aus diesem Grund wären anschließend weitere Käufe bis 12.103 Punkten (Widerstand 2) denkbar. Dort wurde das Tagestief vom 28. Juni 2018 ausgebildet. Es stellte zugleich das erste Verlaufstief in dem damals beginnenden Abwärtstrend dar. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO LONG 10.254,03 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DDX2QS)* mit einem Basispreis von 10.254,03 Punkten. Der Hebel liegt am 22.03.2019 um 07:15 Uhr bei 8,57. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig unter 11.408 Punkte fällt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

*Produktauswahl nach Vorgabe der DZ BANK: Die Turbos sind beide Open End Produkte und der Hebel beträgt jeweils rund 8.

Risikohinweise
Wenn der Rückzahlungsbetrag der zuvor genannten Produkte niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis, erleidet ein Anleger einen Verlust. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK (Emittent) ihre Verpflichtungen aus dem jeweiligen Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Produkt, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Bitte beachten Sie, dass die Wertentwicklung hier nur beispielhaft und verkürzt dargestellt ist. Der Chart zeigt die Wertentwicklung der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Quelle: www.dzbank-derivate.de

Täglich vor Börsenöffnung geben die technischen Analysten von TraderFox eine Einschätzung zum DAX – sowohl als PDF als auch als Video: dzbank-derivate.de/daxanalyse

Hinweis:

Aussagen zu früheren Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen von Finanzinstrumenten oder Finanzindizes stellen keinen verlässlichen Indikator für künftige Wertentwicklungen dar. Eine Gewähr für den zukünftigen Kurs, Wert oder Ertrag eines in diesem Dokument genannten Finanzinstrumentes oder Finanzindex kann daher nicht übernommen werden.

Die Erfolgswahrscheinlichkeiten für das Signal „Slow Stochastik Short“ beruhen auf einer historischen Auswertung des Signals auf den LS-DAX im Zeitraum vom 02.01.2000 bis zum 21.03.2019. Dabei wurden die folgenden Voreinstellungen und Filter vorgenommen:

– Perioden Glättung: 3; Perioden Stochastik: 14

– Performance: <0,00%; Perioden: 2

– Abstand vom gleitenden Durchschnitt: <0,00%; Perioden: 200

» Glossar

Abwärtstrend
Ein Abwärtstrend ist eine Situation, bei der der Tiefpunkt jeder aufeinanderfolgenden Kursrallye tiefer liegt, als derjenige der vorangegangenen Rallye und jeder Hochpunkt ebenfalls tiefer als der vorangegangene Hochpunkt liegt. Anders formuliert: Ein Abwärtstrend ist ein Muster mit fallenden Gipfeln und Tälern.

Bollinger Bänder
Die Bollinger Bänder sind ein relatives Bezugssystem, das Aufschluss darüber geben soll, ob ein Markt stark überkauft oder überverkauft ist. Das System wurde von John Bollinger in den 1970er Jahren entwickelt. Die Bollinger Bänder werden mit Hilfe eines 20-Tage Gleitenden Durchschnitts (GD) in das Chartbild eines Marktes eingezeichnet. Das untere Bollinger Band wird 2 Standardabweichungen unter dem 20er GD aufgetragen. Das obere Bollinger Band wird entsprechend 2 Standardabweichungen über dem 20er GD eingezeichnet. Wenn man eine Normalverteilung der Preisentwicklung unterstellt, befinden sich etwa 95% aller Marktpreise innerhalb der Bollinger Bänder. Wenn ein Markt stark fällt und sich deutlich unterhalb der Bollinger Bänder befindet, kann man von einer überverkauften Situation sprechen. Wenn ein Markt stark steigt und deutlich oberhalb des oberen Bollinger Bandes notiert, kann man von einer überkauften Situation sprechen.

Divergenz
Eine Situation, in der sich zwei Indikatoren nicht gegenseitig bestätigen. Bei der Oszillator-Analyse ist dies zum Beispiel der Fall, wenn die Kurse steigen, während ein Oszillator bereits anfängt zu fallen. Divergenzen warnen üblicherweise vor einem Trendwechsel. Das Gegenteil von Abweichung ist Bestätigung.

Doji
Ein Doji ist eine Kerze oder ein Kursstab (Bar), bei dem Eröffnung- und Schlusskurs auf dem gleichen Kursniveau liegen. Der Doji signalisiert in erster Linie Unentschlossenheit oder eine Pause in der Kursbewegung. Der Doji entsteht in der Regel in Konsolidierungen oder Seitwärtsbewegungen, aber auch am Ende von Kursbewegungen

Doppeltop
Diese Kursformation weist zwei ausgeprägte Gipfel auf. Die Trendumkehr ist abgeschlossen, wenn das mittlere Tal nach unten durchbrochen wird. Der doppelte Boden ist ein Spiegelbild des Doppeltops.

Fibonacci-Retracement
Leonardo Fibonacci war ein italienischer Mathematiker, der Zusammenhänge zwischen Zahlen festgestellt hat. Jede Fibonacci-Zahl ermittelt sich aus der Summe der beiden vorangegangenen Fibonacci-Zahlen. Den Beginn bildet die 0, womit sich folgende Zahlenreihe ergibt: 0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144… Wird nun das Verhältnis sämtlicher Fibonacci-Zahlen zueinander betrachtet, dann ergibt sich ein wiederholendes Muster.

Die Division einer Zahl durch die nachfolgende Zahl ergibt mit steigenden Werten ein Ergebnis nahe 0,618.

Die Division einer Zahl dieser Reihe durch die ihr vorangehende Zahl ergibt einen Wert nahe 1,618.

Die Division einer Zahl der Reihe durch die um zwei Stellen nachfolgende Zahl ergibt einen Wert nahe 0,382.

Die beiden Verhältniszahlen von einer Zahl zur nächst höheren (0,618) und der Zahl zur jeweils niedrigeren (1,618) sind auch als „Goldenes Verhältnis“ oder „Goldene Mitte“ bekannt und finden sich nicht nur in der Mathematik, sondern auch in der Musik, in der Kunst, der Architektur und der Biologie wieder.

Je höher die Zahlen, desto näher liegt das Ergebnis an diesem Verhältnis. Aus den Verhältnissen dieser Zahlen zueinander ergeben sich die Prozentwerte 38%, 50% und 62%. Trader nutzen diese Werte, um Zielmarken einer Kurskorrektur zu bestimmen. Es gibt statistisch keinen Nachweis für den Erfolg dieser Retracements.

Gap
Kurslücken sind Leerräume, die auf einem Balkenchart auf Kursniveaus auftreten, an denen kein Handel stattgefunden hat. Zu einer Aufwärtslücke kommt es, wenn der tiefste Kurs eines Handelstages höher ist, als der höchste Kurs des vorangegangenen Tages. Eine Aufwärtslücke (Gap Up) ist üblicherweise ein Zeichen von Marktstärke, während eine Abwärtslücke (Gap Down) ein Zeichen von Marktschwäche darstellt. Die drei wichtigsten Arten von Kurslücken sind Ausbruchslücke, Fortsetzungslücke und Erschöpfungslücke.

Gap Down
Ein Gap Down ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die abwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.

Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Angebotsüberhang.

Gap Up
Ein Gap Up ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die aufwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.

Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Nachfrageüberhang.

GD 200
GD 200 steht für Gleitender Durchschnitt über die vergangenen 200 Börsentage. Die 200-Tage-Linie gehört zu den einfachsten und bekanntesten Hilfsmitteln der Chartanalyse. Sie wird ermittelt, indem für jeden Tag das arithmetische Mittel der Schlusskurse der vergangenen 200 Handelstage berechnet wird und anschließend die einzelnen Durchschnittskurse miteinander verbunden werden.
Der GD 200 wird als trendfolgender Indikator genutzt. Wird die 200-Tage-Linie eines Titels von oben nach unten gerissen, so sprechen Charttechniker von einem Verkaufssignal. Im umgekehrten Fall fungiert er als Kaufsignal.

Long-Szenario
Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursanstieg.

Oszillator
Indikator, der bestimmt, ob sich ein Markt in einer überkauften oder überverkauften Situation befindet. Der Markt ist überkauft, wenn der Oszillator einen oberen Extremwert erreicht. Der Markt ist überverkauft, wenn der Oszillator einen unteren Extremwert erreicht.
Schulter-Kopf-Schulter-Formation

Die bekannteste der Umkehrformationen. An einem Markthöhepunkt werden drei ausgeprägte Gipfel gebildet, wobei der mittlere Gipfel (oder Kopf) etwas höher ist, als die beiden anderen Gipfel (Schultern). Wenn die Trendlinie (Nackenlinie), die die beiden dazwischen liegenden Täler verbindet, gebrochen wird, ist die Formation komplett. Eine Bodenformation ist das Spiegelbild der Topformation, sie wird umgekehrte oder inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation genannt.

Shooting Star
Der Shooting Star ist durch einen kleinen Körper am unteren Ende der Kursspanne gekennzeichnet und weist einen langen oberen Schatten auf. Die Einfärbung des Körpers ist nebensächlich. Das Kursmuster gibt einen ersten Warnhinweis, dass die Aufwärtsdynamik an Kraft verliert und dass eine Rallye während des Handels abverkauft wurde. Der Kerzenkörper des idealen Shooting Star befindet sich oberhalb des vorhergehenden Handelstages und hat mit einer Kurslücke eröffnet.

Short-Szenario
Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursrückgang.

Slow Stochastic
Die Stochastik ist ein mathematisches Verfahren zur Berechnung von Wahrscheinlichkeiten bei Zufallsverfahren. Mit dem Indikator der Slow Stochastic wird nach Umkehrpunkten im Markt gesucht. Charttechnische Relevanz erlangt der Indikator bei der Feststellung von Umkehrpunkten in Zeiten von Seitwärtsbewegungen und sich entwickelnden leichten Trends. Der Indikator sollte in Verbindung mit weiteren Indikatoren oder charttechnischen Mustern verwendet werden.

Der Indikator besteht aus zwei Linien, einer schnelleren grünen Linie, genannt (%K) und einer langsameren roten Linie (%D). Signale entstehen, wenn die beiden Linien einen Schnittpunkt aufweisen und/oder durch das Niveau auf der Skala. Die beiden Linien können Werte zwischen 0-100 annehmen. Theoriegemäß weisen Werte über 70-80 darauf hin, dass sich der Markt derzeit in einem überkauften Zustand befindet. Werte unterhalb von 20-30 weisen hingegen auf einen überverkauften Zustand hin.

Ein Kaufsignal entsteht, wenn die Linie %K die Linie %D von unten nach oben schneidet. Ein Verkaufssignal wird generiert, wenn die Linie %K die Linie %D von oben nach unten schneidet.
Wenn die %K-Linie die %D-Linie im Bereich von 20-30 oder niedriger von unten nach oben durchbricht, dann kommt es zum Kaufsignal. Analog dazu das Verkaufssignal. Wenn die %K-Linie im Bereich von 70-80 oder höher notiert und die %D Linie nach unten durchbricht, wird ein Verkaufssignal generiert.

Überkauft
Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen oberen Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gestiegen und anfällig für einen Kurseinbruch ist.

Überverkauft
Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen unteren Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gefallen und reif für eine Erholung ist.

Unterstützung
Ein Kurs oder Kursbereich unterhalb des aktuellen Kurses, wo die Kaufkraft groß genug ist, um einen Kursrückgang aufzuhalten. Ein früheres Reaktionstief bildet üblicherweise eine Unterstützungslinie

Widerstand
Das Gegenteil von Unterstützung. Widerstand entsteht auf dem Niveau eines früheren Kurshochs, wirkt als Barriere oberhalb des Marktkurses und kann einen Kursanstieg stoppen. (Siehe Unterstützung.)

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Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals (Totalverlust) ist möglich. Sie sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der DZ BANK ausgesetzt (Emittentenrisiko).

Die Informationen richten sich ausschließlich an Personen, die ihren Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland haben.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr DZ BANK Sales Team

Kontakt
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wertpapiere@dzbank.de
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Rechtliche Hinweise:
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Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main
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Sitz der Gesellschaft: Eingetragen als Aktiengesellschaft in Frankfurt am Main,
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und die Europäische Zentralbank (EZB) beaufsichtigt.
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GmbH und der zusätzlich freiwilligen Sicherungseinrichtung des Bundesverband
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