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DZ BANK – Deutsche Post: Kostensenkungen wirken

https://www.dzbank-derivate.de/filedb/deliver/xuuid/l001c954a38bb5134e63a7cf5913a5088b65

Die Lage: Angepasste EBIT-Prognose erreicht

Die sich im Jahresverlauf 2018 abzeichnende schwache Entwicklung des Bereichs Pep (Post – eCommerce – Parcel, kurz PeP), in dem die Deutsche Post ihr Brief- und Paketgeschäft bündelt, zwang den Vorstand im Juni 2018, eine Gewinnwarnung für das Gesamtjahr auszusprechen. Die auf rund 3,2 Mrd. Euro angepasste Prognose für das EBIT wurde erreicht. Insgesamt erwirtschaftete der Konzern im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz in Höhe von 61,6 Mrd. Euro, was einem Zuwachs von 1,8% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das EBIT blieb mit rund 3,2 Mrd. Euro um 15,5% hinter dem Vorjahreswert zurück. Ursächlich für den Ergebnisrückgang waren die Restrukturierungsmaßnahmen im Bereich PeP aufgrund stark gestiegener Personalkosten. Um die Kosten in der Kernsparte in den Griff zu bekommen, wurden einige Maßnahmen zur Verbesserung der Produktivität ergriffen und ältere Bedienstete in den Vorruhestand geschickt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ging das EBIT im Bereich Pep um mehr als die Hälfte zurück (-56,4% auf 656 Mio. Euro). Besser lief es in den Segmenten Express (EBIT +12,7%) und Global Forwarding, Freight (EBIT +48,8%), während im Segment Supply Chain negative Sondereffekte im Jahresvergleich zu einem EBIT-Rückgang um 6,3% führten. Unter dem Strich lag der Konzerngewinn 2018 mit rund 2,1 Mrd. Euro um 23,5% unter dem Nettoergebnis von 2017 (2,7 Mrd. Euro).

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Vorstand mit einer deutlichen Verbesserung beim EBIT, für das eine Zielspanne von 3,9 bis 4,3 Mrd. Euro prognostiziert wird. Mit Beginn des neuen Geschäftsjahres wurde der Bereich PeP neu strukturiert und in die zwei Bereiche „Post & Paket Deutschland“ (P&P, Brief- und Paketgeschäft auf dem deutschen Heimatmarkt) und „DHL eCommerce Solutions“ (internationale Paket- und E-Commerce-Aktivitäten) aufgeteilt. Zum Konzern-EBIT 2019 soll der Bereich P&P 1,0 bis 1,3 Mrd. Euro besteuern, was im besten Fall nahezu einer Verdopplung des EBIT gegenüber 2018 entspricht. Für die vier DHL-Bereiche (Express; Global Forwarding, Freight; Supply Chain; eCommerce Solutions) wird insgesamt ein EBIT-Anstieg auf 3,4 bis 3,5 Mrd. Euro erwartet. Darüber hinaus bestätigte der Vorstand die mittelfristigen Ziele für 2020, wonach das EBIT auf Konzernebene auf mindestens 5,0 Mrd. Euro steigen soll.

Die Perspektive: Briefporto dürfte deutlich steigen

Um die gesetzten Ziele zu erreichen, wird sich die Deutsche Post nach unserer Einschätzung weiter in Kostendisziplin üben müssen, kann aber auch auf Schützenhilfe seitens der Politik bauen. Anfang des Jahres hatte die Bundesnetzagentur der Deutschen Post die Möglichkeit für Preiserhöhungen bei Briefen von 4,8% zugestanden, was angesichts rückläufiger Briefmengen und steigender Lohnkosten jedoch unter den Erwartungen der Konzernführung lag und zusätzliche Maßnahmen zur Kostenreduktion im Bereich P&P erfordert hätte. Nachdem die Bundesregierung im März eine Änderung der Post-Entgeltregulierungsverordnung beschlossen hat, muss die Bundesnetzagentur der Deutschen Post nun einen größeren Spielraum für Preiserhöhungen einräumen. Dadurch dürfte das Porto für einen Standardbrief von derzeit 70 Cent schon bald auf deutlich über 80 Cent steigen.

Wir gehen davon aus, dass die endgültige Entscheidung des Regulierers günstiger für die Deutsche Post ausfallen wird und eine Preiserhöhung von mehr als 4,8% zu erwarten sein dürfte. Die Aussichten für das Paketgeschäft bleiben vor dem Hintergrund des anhaltenden Wachstums im Bereich E-Commerce vielversprechend. Auch hier achtet der Vorstand stärker auf die Kosten. So wurde bei DHL zum Jahreswechsel der Preis für den Inlands-Versand von Paketen bis fünf Kilogramm erhöht, die in einer Filiale frankiert werden. In Österreich kooperiert man bei Zustellung eigener Pakete künftig mit der Österreichischen Post, um die Kosten für die sogenannte letzte Meile (Übergabe an den Empfänger) zu reduzieren. Die profitable Zustellung von Expresssendungen übernehmen die Bonner in dem Alpenland weiterhin selbst. Darüber hinaus soll die Angleichung der Verträge zwischen den Angestellten der Deutschen Post und den Angestellten der preiswerteren Tochter Delivery langfristig zu deutlich weniger stark ansteigenden Lohnkosten und einem besseren Betriebsklima im Konzern führen.

Mögliche Risiken für die Geschäftsentwicklung des Logistikdienstleisters sehen wir in einer Abkühlung der Weltwirtschaft und des weltweiten Handels. Zudem erscheint das Erreichen des EBIT-Ziels für 2020 aus heutiger Sicht ambitioniert und birgt die Möglichkeit einer Anpassung nach unten, insbesondere, wenn die Auswirkungen der bisherigen Maßnahmen zur Kostensenkung und die Portoerhöhung hinter den Erwartungen zurückbleiben.

Die Anlageidee: Aktienanleihe Protect auf die Deutsche Post AG

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in die Aktie stehen verschiedene Aktienanleihen mit der Aktie der Deutsche Post AG als Basiswert zur Verfügung. Ein Beispiel ist eine Aktienanleihe Protect mit Fälligkeit am 23.03.2020 (Rückzahlungstermin), einer Barriere von 22,00 Euro, einem Basispreis von 32,258 Euro und einer Zinszahlung von 4,75% p.a. Die Zinszahlung am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 23.03.2020, ist unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie der Deutsche Post AG. Anleger erhalten während der Laufzeit der Aktienanleihe keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin ist abhängig von der Wertentwicklung der Aktie der Deutsche Post AG. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:

1. Jeder Kurs der Aktie der Deutsche Post AG liegt während der Beobachtungstage vom 21.03.2019 bis zum 16.03.2020 (Beobachtungspreis) immer über der Barriere von 22,00 Euro, oder der Schlusskurs der Aktie der Deutsche Post AG liegt an der maßgeblichen Börse (Xetra Frankfurt) am 16.03.2020 (Referenzpreis) auf oder über dem Basispreis von 32,258 Euro. In diesem Fall wird die Aktienanleihe zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zurückgezahlt.
2. Mindestens ein Beobachtungspreis liegt auf oder unter der Barriere von 22,00 Euro und der Referenzpreis liegt unter dem Basispreis von 32,258 Euro. In diesem Fall erfolgt die Lieferung einer durch das Bezugsverhältnis (31,00) bestimmten Anzahl von Aktien der Deutsche Post AG. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien des Basiswerts am Rückzahlungstermin zzgl. der Zinszahlung unter dem Kaufpreis der Aktienanleihe liegt.

Die vorliegend beschriebene Aktienanleihe richtet sich somit an Anleger, die davon ausgehen, dass die Aktie der Deutsche Post AG während der Beobachtungstage (21.03.2019 bis 16.03.2020) immer über der Barriere von 22,00 Euro liegen wird. Bei Erwerb der Aktienanleihe während der Laufzeit müssen aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) anteilig entrichtet werden. Aktuell belaufen sich die Stückzinsen auf 0,00 Euro.

Das Zeichnungsprodukt: Express-Zertifikat auf Deutsche Post AG

Darüber hinaus befinden sich weitere Zertifikate mit der Aktie der Deutschen Post AG als Basiswert in der Zeichnung. Ein Beispiel ist ein Rendite-Express-ST-Zertifikat mit der WKN DGE4W1, das ebenfalls eine alternative Anlagemöglichkeit zur Direktanlage darstellt. Die Zeichnungsfrist für dieses Produkt läuft noch bis zum 30.04.2019.

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 05.04.2019
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

Aktienanleihe Protect 4,75% 2020/03: Basiswert Deutsche Post

DF1TPZ
// Quelle: DZ BANK: Geld 05.04. 16:48:57, Brief 05.04. 16:48:57
100,47% 100,57% 0,12% Basiswertkurs: 29,870 EUR
Geld in % Brief in % Diff. Vortag in % Quelle: Xetra, 16:33:49
Basispreis 32,258 EUR Abstand zum Basispreis in % -7,99%
Barriere 22,00 EUR Abstand zur Barriere 26,35%
Zinssatz in % p.a. 4,75% p.a. Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 31,00

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