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INHALT

Unteres Bollinger Band als Zielzone

Präferiertes Szenario: Wellenbewegung steuert auf Support bei 11.848 Punkte zu

Gegenszenario: Nachhaltiges Überwinden des GD 20 könnte Käufer zurückholen

Widerstände und Unterstützungen
Widerstand 1: 12.319 Punkte
Widerstand 2: 12.598 Punkte
Unterstützung 1: 11.848 Punkte
Unterstützung 2: 11.673 Punkte

DZ BANK Produkte
ENDLOS TURBO SHORT 13.946,68 OPEN END: BASISWERT DAX
(WKN: DF1TTZ)

ENDLOS TURBO LONG 10.830,72 OPEN END: BASISWERT DAX
(WKN: DF1TST)

Glossar

Rechtliche Hinweise

Impressum

Fertiggestellt
09.05.2019

Analyst
Marvin Herzberger


GD unterschritten
Signaldatum: 07.05.2019 - Für dieses Signal und die entsprechende Markterwartung können folgende Produkte interessant sein*:
51% Wahrscheinlichkeit für einen 1% Kursrückgang am nächsten Handelstag » ENDLOS TURBO SHORT 13.946,68
OPEN END, Hebel etwa bei 6,94
DF1TTZ
31% Wahrscheinlichkeit für eine 1% Rally am nächsten Handelstag » ENDLOS TURBO LONG 10.830,72
OPEN END, Hebel etwa bei 8,89
DF1TST

DAX-Analyse für Donnerstag, den 9. Mai 2019

DZ BANK – Bären bereiten nächste Abwärtswelle vor

» Unteres Bollinger Band als Zielzone

Der US Präsident Donald Trump hat mit neuen Äußerungen zum Handelskonflikt zwischen der USA und China gestern für eine kurzfristige Stabilisierung der Aktienmärkte gesorgt. Hierfür war bereits ein Tweet ausreichend, worin geschrieben stand, dass das potenzielle Handelsabkommen gut für die USA und nicht gut für China werde. Diese Tendenz hat sich bereits jüngst mit der ab Freitag in Kraft tretenden Erhöhung der Zölle auf chinesische Produkte angebahnt. Ganz ohne Gegenwehr blieb China dann allerdings doch nicht. Nachbörslich wurde angekündigt, dass die Chinesen bei US-Zollerhöhungen ebenfalls Vergeltungsmaßnahmen ergreifen könnten. Heute und Morgen werden die Verhandlungen intensiv fortgesetzt, sodass es vor dem Wochenende noch einen neuen Impuls für die Märkte geben könnte. Wir gehen kurzfristig weiterhin von fallenden Kursen bis zur Kursmarke von 11.848 Punkten (Unterstützung 1) aus. Dieses Kursniveau befindet sich in einer für den mittelfristigen Aufwärtstrend wichtigen Stabilisierungszone am unteren Bollinger Band. Weiteren Support erhalten die Bullen durch die Unterstützungslinie des Trendkanals sowie die Verlaufstiefs vom 03. und 11. April. Wenn der Verkaufsdruck den DAX nachhaltig unter den Auffangbereich drücken sollte, sind Anschlussverkäufe bis zum GD 200 bei 11.673 Punkte (Unterstützung 2) vorstellbar. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursrückgang von -0,4% getaxt. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über die Kursmarke von 12.319 Punkte (Widerstand 1) steigt.

» Präferiertes Szenario: Wellenbewegung steuert auf Support bei 11.848 Punkte zu

Am gestrigen Handelstag konnte sich der DAX auf dem Kursniveau des Vortagestiefs zumindest für einen Handelstag stabilisieren. Diese kurzfristige Tendenz könnte heute allerdings bereits mit dem Unterschreiten der Kursregion um 12.062 Punkte beendet werden. In diesem Fall könnte der Verkaufsdruck erneut zunehmen. Als Bestätigung für dieses Szenario dient das intakte Verkaufssignal der Slow Stochastik. Eine weitere Bestätigung wird geliefert, wenn die Kursentwicklung sich nicht nachhaltig über den GD 20 bei 12.166 Punkten lösen sollte. Ein solches Kursverhalten wurde mehrfach im Abwärtstrend zwischen Juni und Dezember 2018 gesehen.

Statistisch ist am nächsten Handelstag nach der Ausbildung eines „GD unterschritten“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 51%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 1% zu rechnen.

Mit dem Unterschreiten des gestrigen Tagestiefs sollten die Bären den Verkaufsdruck in Richtung 11.848 Punkte (Unterstützung 1) steigern können. Dort trifft der Index dann auf das untere Bollinger Band, die untere Kanalbegrenzung des Aufwärtstrends sowie die Verlaufstiefs vom 03. und 11. April. Die Vielzahl an bullischen Chartmerkmalen in dieser Kursregion sollte die Korrekturbewegung zumindest temporär aufhalten, weswegen sie das erste Ziel im Short-Szenario darstellt. Sollte der Haltebereich auf Tagesschlusskursbasis unterschritten werden, sind Anschlussverkäufe bis zum GD 200 bei 11.675 Punkte (Unterstützung 2) vorstellbar. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO SHORT 13.946,68 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF1TTZ)* mit einem Basispreis von 13.946,68 Punkten. Der Hebel liegt am 09.05.2019 um 07:15 Uhr bei 6,94. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über 12.319 Punkte steigt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

» Gegenszenario: Nachhaltiges Überwinden des GD 20 könnte Käufer zurückholen

Die Bullen konnten in den letzten zwei Handelstagen eine Kursstabilisierung im Bereich von 12.062 Punkte einleiten. Dieses Kursniveau befindet sich annähernd auf der Höhe des Verlaufshochs vom 04. April. Es ist vorstellbar, dass damit die Ausgangsbasis für eine neue Aufwärtswelle in Richtung des Jahreshochs gelegt wurde.

Statistisch ist am nächsten Handelstag nach der Ausbildung eines „GD unterschritten“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 31%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 1% zu rechnen.

Der DAX bereitet die charttechnische Ausbildung eines neuen Verlaufstiefs im Trendkanal aus. Eine solche Kursentwicklung mit höher liegenden Verlaufstiefs und anschließend einsetzenden Erholungsbewegung konnte seit Ende Dezember 2018 bereits zweimal beobachtet werden. Ausgehend von den lokalen Minima vom 08. Februar sowie 26. März wurden jeweils weitere Aufwärtswellen eingeleitet. Dieses Kursverhalten könnte der deutsche Leitindex zeitnah wiederholen und in Richtung des Tageshochs vom Dienstag bei 12.319 Punkte (Widerstand 1) steigen. Ein nachhaltiger Durchbruch über diese Hürde könnte das Kaufinteresse der Anleger in Richtung des Tageshochs vom 28. August 2018 bei 12.598 Punkten (Widerstand 2) steigern. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO LONG 10.830,72 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF1TST)* mit einem Basispreis von 10.830,72 Punkten. Der Hebel liegt am 09.05.2019 um 07:15 Uhr bei 8,89. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX die Unterstützung bei 11.848 Punkten nachhaltig unterschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

*Produktauswahl nach Vorgabe der DZ BANK: Die Turbos sind beide Open End Produkte und der Hebel beträgt jeweils rund 8.

Risikohinweise

Wenn der Rückzahlungsbetrag der zuvor genannten Produkte niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis, erleidet ein Anleger einen Verlust. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK (Emittent) ihre Verpflichtungen aus dem jeweiligen Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Produkt, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Bitte beachten Sie, dass die Wertentwicklung hier nur beispielhaft und verkürzt dargestellt ist. Der Chart zeigt die Wertentwicklung der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Quelle: www.dzbank-derivate.de

Täglich vor Börsenöffnung geben die technischen Analysten von TraderFox eine Einschätzung zum DAX – sowohl als PDF als auch als Video: dzbank-derivate.de/daxanalyse

Hinweis:

Aussagen zu früheren Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen von Finanzinstrumenten oder Finanzindizes stellen keinen verlässlichen Indikator für künftige Wertentwicklungen dar. Eine Gewähr für den zukünftigen Kurs, Wert oder Ertrag eines in diesem Dokument genannten Finanzinstrumentes oder Finanzindex kann daher nicht übernommen werden.

Die Erfolgswahrscheinlichkeiten für das Signal „GD unterschritten“ beruhen auf einer historischen Auswertung des Signals auf den LS-DAX im Zeitraum vom 02.01.2000 bis zum 08.05.2019. Dabei wurden die folgenden Voreinstellungen und Filter vorgenommen:

– Perioden: 20

– Performance: <-1,50%; Perioden: 5

– Slow Stochastic %d: >60,00; Perioden Glättung: 3; Perioden Stochastik: 14

» Glossar

Abwärtstrend
Ein Abwärtstrend ist eine Situation, bei der der Tiefpunkt jeder aufeinanderfolgenden Kursrallye tiefer liegt, als derjenige der vorangegangenen Rallye und jeder Hochpunkt ebenfalls tiefer als der vorangegangene Hochpunkt liegt. Anders formuliert: Ein Abwärtstrend ist ein Muster mit fallenden Gipfeln und Tälern.

Bollinger Bänder
Die Bollinger Bänder sind ein relatives Bezugssystem, das Aufschluss darüber geben soll, ob ein Markt stark überkauft oder überverkauft ist. Das System wurde von John Bollinger in den 1970er Jahren entwickelt. Die Bollinger Bänder werden mit Hilfe eines 20-Tage Gleitenden Durchschnitts (GD) in das Chartbild eines Marktes eingezeichnet. Das untere Bollinger Band wird 2 Standardabweichungen unter dem 20er GD aufgetragen. Das obere Bollinger Band wird entsprechend 2 Standardabweichungen über dem 20er GD eingezeichnet. Wenn man eine Normalverteilung der Preisentwicklung unterstellt, befinden sich etwa 95% aller Marktpreise innerhalb der Bollinger Bänder. Wenn ein Markt stark fällt und sich deutlich unterhalb der Bollinger Bänder befindet, kann man von einer überverkauften Situation sprechen. Wenn ein Markt stark steigt und deutlich oberhalb des oberen Bollinger Bandes notiert, kann man von einer überkauften Situation sprechen.

Divergenz
Eine Situation, in der sich zwei Indikatoren nicht gegenseitig bestätigen. Bei der Oszillator-Analyse ist dies zum Beispiel der Fall, wenn die Kurse steigen, während ein Oszillator bereits anfängt zu fallen. Divergenzen warnen üblicherweise vor einem Trendwechsel. Das Gegenteil von Abweichung ist Bestätigung.

Doji
Ein Doji ist eine Kerze oder ein Kursstab (Bar), bei dem Eröffnung- und Schlusskurs auf dem gleichen Kursniveau liegen. Der Doji signalisiert in erster Linie Unentschlossenheit oder eine Pause in der Kursbewegung. Der Doji entsteht in der Regel in Konsolidierungen oder Seitwärtsbewegungen, aber auch am Ende von Kursbewegungen

Doppeltop
Diese Kursformation weist zwei ausgeprägte Gipfel auf. Die Trendumkehr ist abgeschlossen, wenn das mittlere Tal nach unten durchbrochen wird. Der doppelte Boden ist ein Spiegelbild des Doppeltops.

Fibonacci-Retracement
Leonardo Fibonacci war ein italienischer Mathematiker, der Zusammenhänge zwischen Zahlen festgestellt hat. Jede Fibonacci-Zahl ermittelt sich aus der Summe der beiden vorangegangenen Fibonacci-Zahlen. Den Beginn bildet die 0, womit sich folgende Zahlenreihe ergibt: 0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144… Wird nun das Verhältnis sämtlicher Fibonacci-Zahlen zueinander betrachtet, dann ergibt sich ein wiederholendes Muster.

Die Division einer Zahl durch die nachfolgende Zahl ergibt mit steigenden Werten ein Ergebnis nahe 0,618.

Die Division einer Zahl dieser Reihe durch die ihr vorangehende Zahl ergibt einen Wert nahe 1,618.

Die Division einer Zahl der Reihe durch die um zwei Stellen nachfolgende Zahl ergibt einen Wert nahe 0,382.

Die beiden Verhältniszahlen von einer Zahl zur nächst höheren (0,618) und der Zahl zur jeweils niedrigeren (1,618) sind auch als „Goldenes Verhältnis“ oder „Goldene Mitte“ bekannt und finden sich nicht nur in der Mathematik, sondern auch in der Musik, in der Kunst, der Architektur und der Biologie wieder.

Je höher die Zahlen, desto näher liegt das Ergebnis an diesem Verhältnis. Aus den Verhältnissen dieser Zahlen zueinander ergeben sich die Prozentwerte 38%, 50% und 62%. Trader nutzen diese Werte, um Zielmarken einer Kurskorrektur zu bestimmen. Es gibt statistisch keinen Nachweis für den Erfolg dieser Retracements.

Gap
Kurslücken sind Leerräume, die auf einem Balkenchart auf Kursniveaus auftreten, an denen kein Handel stattgefunden hat. Zu einer Aufwärtslücke kommt es, wenn der tiefste Kurs eines Handelstages höher ist, als der höchste Kurs des vorangegangenen Tages. Eine Aufwärtslücke (Gap Up) ist üblicherweise ein Zeichen von Marktstärke, während eine Abwärtslücke (Gap Down) ein Zeichen von Marktschwäche darstellt. Die drei wichtigsten Arten von Kurslücken sind Ausbruchslücke, Fortsetzungslücke und Erschöpfungslücke.

Gap Down
Ein Gap Down ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die abwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.

Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Angebotsüberhang.

Gap Up
Ein Gap Up ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die aufwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.

Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Nachfrageüberhang.

GD 200
GD 200 steht für Gleitender Durchschnitt über die vergangenen 200 Börsentage. Die 200-Tage-Linie gehört zu den einfachsten und bekanntesten Hilfsmitteln der Chartanalyse. Sie wird ermittelt, indem für jeden Tag das arithmetische Mittel der Schlusskurse der vergangenen 200 Handelstage berechnet wird und anschließend die einzelnen Durchschnittskurse miteinander verbunden werden.
Der GD 200 wird als trendfolgender Indikator genutzt. Wird die 200-Tage-Linie eines Titels von oben nach unten gerissen, so sprechen Charttechniker von einem Verkaufssignal. Im umgekehrten Fall fungiert er als Kaufsignal.

Long-Szenario
Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursanstieg.

Oszillator
Indikator, der bestimmt, ob sich ein Markt in einer überkauften oder überverkauften Situation befindet. Der Markt ist überkauft, wenn der Oszillator einen oberen Extremwert erreicht. Der Markt ist überverkauft, wenn der Oszillator einen unteren Extremwert erreicht.
Schulter-Kopf-Schulter-Formation

Die bekannteste der Umkehrformationen. An einem Markthöhepunkt werden drei ausgeprägte Gipfel gebildet, wobei der mittlere Gipfel (oder Kopf) etwas höher ist, als die beiden anderen Gipfel (Schultern). Wenn die Trendlinie (Nackenlinie), die die beiden dazwischen liegenden Täler verbindet, gebrochen wird, ist die Formation komplett. Eine Bodenformation ist das Spiegelbild der Topformation, sie wird umgekehrte oder inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation genannt.

Shooting Star
Der Shooting Star ist durch einen kleinen Körper am unteren Ende der Kursspanne gekennzeichnet und weist einen langen oberen Schatten auf. Die Einfärbung des Körpers ist nebensächlich. Das Kursmuster gibt einen ersten Warnhinweis, dass die Aufwärtsdynamik an Kraft verliert und dass eine Rallye während des Handels abverkauft wurde. Der Kerzenkörper des idealen Shooting Star befindet sich oberhalb des vorhergehenden Handelstages und hat mit einer Kurslücke eröffnet.

Short-Szenario
Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursrückgang.

Slow Stochastic
Die Stochastik ist ein mathematisches Verfahren zur Berechnung von Wahrscheinlichkeiten bei Zufallsverfahren. Mit dem Indikator der Slow Stochastic wird nach Umkehrpunkten im Markt gesucht. Charttechnische Relevanz erlangt der Indikator bei der Feststellung von Umkehrpunkten in Zeiten von Seitwärtsbewegungen und sich entwickelnden leichten Trends. Der Indikator sollte in Verbindung mit weiteren Indikatoren oder charttechnischen Mustern verwendet werden.

Der Indikator besteht aus zwei Linien, einer schnelleren grünen Linie, genannt (%K) und einer langsameren roten Linie (%D). Signale entstehen, wenn die beiden Linien einen Schnittpunkt aufweisen und/oder durch das Niveau auf der Skala. Die beiden Linien können Werte zwischen 0-100 annehmen. Theoriegemäß weisen Werte über 70-80 darauf hin, dass sich der Markt derzeit in einem überkauften Zustand befindet. Werte unterhalb von 20-30 weisen hingegen auf einen überverkauften Zustand hin.

Ein Kaufsignal entsteht, wenn die Linie %K die Linie %D von unten nach oben schneidet. Ein Verkaufssignal wird generiert, wenn die Linie %K die Linie %D von oben nach unten schneidet.
Wenn die %K-Linie die %D-Linie im Bereich von 20-30 oder niedriger von unten nach oben durchbricht, dann kommt es zum Kaufsignal. Analog dazu das Verkaufssignal. Wenn die %K-Linie im Bereich von 70-80 oder höher notiert und die %D Linie nach unten durchbricht, wird ein Verkaufssignal generiert.

Überkauft
Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen oberen Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gestiegen und anfällig für einen Kurseinbruch ist.

Überverkauft
Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen unteren Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gefallen und reif für eine Erholung ist.

Unterstützung
Ein Kurs oder Kursbereich unterhalb des aktuellen Kurses, wo die Kaufkraft groß genug ist, um einen Kursrückgang aufzuhalten. Ein früheres Reaktionstief bildet üblicherweise eine Unterstützungslinie

Widerstand
Das Gegenteil von Unterstützung. Widerstand entsteht auf dem Niveau eines früheren Kurshochs, wirkt als Barriere oberhalb des Marktkurses und kann einen Kursanstieg stoppen. (Siehe Unterstützung.)

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Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals (Totalverlust) ist möglich. Sie sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der DZ BANK ausgesetzt (Emittentenrisiko).

Die Informationen richten sich ausschließlich an Personen, die ihren Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland haben.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr DZ BANK Sales Team

Kontakt
DZ BANK AG
+49(0)69-7447-7035
wertpapiere@dzbank.de
www.dzbank-derivate.de

Rechtliche Hinweise:
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Impressum

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DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main,
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Vertreten durch den Vorstand: Uwe Fröhlich (Co-Vorstandsvorsitzender), Dr. Cornelius Riese (Co-Vorstandsvorsitzender), Uwe Berghaus, Dr. Christian Brauckmann, Ulrike Brouzi, Wolfgang Köhler, Michael Speth, Thomas Ullrich
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Aufsicht: Die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt
am Main wird durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
und die Europäische Zentralbank (EZB) beaufsichtigt.
Umsatzsteuer Ident. Nr.: DE114103491
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Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main ist der amtlich anerkannten BVR Institutssicherung
GmbH und der zusätzlich freiwilligen Sicherungseinrichtung des Bundesverband
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www.bvr-institutssicherung.de
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Verantwortlich für den Inhalt: Maximilian Wirsching, DZ BANK AG, Frankfurt
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