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INHALT

Zielzone bei 12.042 Punkten im Visier

Präferiertes Szenario: Bullen leiten Aufwärtswelle ein

Gegenszenario: Slow Stochastik bestätigt den intakten Abwärtstrend

Widerstände und Unterstützungen
Widerstand 1: 11.856 Punkte
Widerstand 2: 12.042 Punkte
Unterstützung 1: 11.558 Punkte
Unterstützung 2: 11.302 Punkte

DZ BANK Produkte
ENDLOS TURBO LONG 10.069,71 OPEN END: BASISWERT DAX
(WKN: DDX2QH)

ENDLOS TURBO SHORT 13.333,27 OPEN END: BASISWERT DAX
(WKN: DF4FUU)

Glossar

Rechtliche Hinweise

Impressum

Fertiggestellt
14.08.2019

Analyst
Marvin Herzberger


Doji
Signaldatum: 08.08.2019 - Für dieses Signal und die entsprechende Markterwartung können folgende Produkte interessant sein*:
66% Wahrscheinlichkeit für eine 2% Rally in den nächsten 5 Handelstagen » ENDLOS TURBO LONG 10.069,71
OPEN END, Hebel etwa bei 6,80
DDX2QH
49% Wahrscheinlichkeit für ein 2% Kursrückgang in den nächsten 5 Handelstagen » ENDLOS TURBO SHORT 13.333,27
OPEN END, Hebel etwa bei 7,59
DF4FUU

DAX-Analyse für Mittwoch, den 14. August 2019

DZ BANK – GD 200 markiert Ausgangspunkt für Aufwärtsrally

» Zielzone bei 12.042 Punkten im Visier

Am Dienstag haben sich die Bullen und Bären einen kräftigen Schlagabtausch geliefert, welchen die Bullen temporär gewinnen konnten. Negativ haben dabei die ZEW Einschätzung der aktuellen Lage sowie die ZEW Konjunkturerwartungen für Deutschland mit Werten von -13,5 bzw. -44,1 überrascht. Sie lagen massiv unter den Erwartungen der Analysten und markierten zugleich die niedrigsten Werte seit über sieben Jahren. Diese bearische Tendenz hat den Index am Vormittag bis unter den GD 200 bei 11.654 Punkte gedrückt. Erst am Nachmittag konnte der DAX sich wieder stabilisieren und eine dynamische Rallybewegung starten. Auslöser für den steilen Kursanstieg war der Handelskrieg zwischen China und der USA, wo in den kommenden zwei Wochen neue Gespräche gestartet werden sollen. Gleichzeitig gab die USA bekannt, die Zölle auf einige Importe aus China bis zum 15. Dezember verschieben zu wollen. Charttechnisch konnte durch diesen Impuls der GD 200 erneut auf Tagesschlusskursbasis verteidigt werden. Für den heutigen Handelstag forcieren die Bullen weitere Kursanstiege bis zum Verlaufshoch vom 09. August bei 11.856 Punkten (Widerstand 1). Sobald diese Distributionszone durchbrochen wurde, kann die Erholungsbewegung auf die Zielzone von 12.042 Punkten (Widerstand 2) zusteuern. Dort wurde das Tageshoch vom 02. August ausgebildet und die Kursmarke notiert nur rund 40 Punkte unter dem GD 20, welcher die Aufwärtsbewegung zumindest kurzfristig aufhalten könnte. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursanstieg von +0,2% getaxt. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig unter die Kursmarke von 11.302 Punkte (Unterstützung 2) fällt.

» Präferiertes Szenario: Bullen leiten Aufwärtswelle ein

Am Dienstag konnten die Bullen ihre Kraft unter Beweis stellen, als sie den Index nach einer um -0,4% schwächeren Handelseröffnung bis zum Handelsende auf ein Plus von +0,6% befördern konnten. Diese Kursentwicklung ist noch beeindruckender, weil das Tagestief bei -1,3% lag. Dieser starke Kursanstieg ist eine bullische Tendenz, welche durch die erfolgreiche Verteidigung des GD 200 beim Kursniveau von 11.654 Punkten eine weitere Bestätigung erhält. Lediglich die Slow Stochastik weist mit dem Verkaufssignal noch eine Divergenz zum bullischen Szenario aus. Wenn die grüne Signallinie allerdings zeitnah wieder über die rote Linie steigen kann, wird ein neues bestätigendes Kaufsignal durch den Oszillator generiert.

Statistisch ist in den nächsten 5 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Doji“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 66%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 2% zu rechnen.

Die erste charttechnische Hürde, welche die Bullen überwinden müssen, befindet sich bei 11.856 Punkten (Widerstand 1). An dieser Kursmarke liegt das letzte Verlaufshoch vom 09. August. Erst wenn diese Kursmarke nachhaltig überwunden wurde, durchbricht der DAX die Abwärtstrendstruktur, welche durch fallende Verlaufshochs und -tiefs seit dem 04. Juli entstanden ist. Die nächste markante Distributionszone liegt anschließend bei 12.042 Punkten (Widerstand 2). Dort wurde das lokale Maximum vom 02. August ausgebildet. Die Kursmarke befindet sich zudem in unmittelbarer Nähe zur charttechnischen Hürde des GD 20. Der gleitende Durchschnitt notiert momentan noch bei 12.084 Punkten. Durch die Abwärtsbewegung der letzten Wochen bewegt sich der GD 20 allerdings mit jedem Tag ein kleines Stück nach unten, wodurch er sich dem aktuellen Kursniveau annähert. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO LONG 10.069,71 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DDX2QH)* mit einem Basispreis von 10.069,71 Punkten. Der Hebel liegt am 14.08.2019 um 07:15 Uhr bei 6,80. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX die Unterstützung bei 11.302 Punkten nachhaltig unterschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

» Gegenszenario: Slow Stochastik bestätigt den intakten Abwärtstrend

Am Dienstag ist der DAX unterhalb des GD 200, welcher bei 11.654 Punkten verläuft, in den Handel gestartet. Damit wurde eine bearische Tendenz gelegt, welche im Tagesverlauf durch ein neu getriggertes Verkaufssignal in der Slow Stochastik bestätigt wurde. Bis zum Börsenschluss konnte sich der deutsche Leitindex dann allerdings wieder über den GD 200 kämpfen, wodurch ein bearisches Chartmerkmal zumindest temporär negiert wurde. Sollten die Bären den Verkaufsdruck heute allerdings wieder erhöhen, könnte ein Unterschreiten des GD 200 auf Tagesschlusskursbasis den Verkaufsdruck für die kommenden Handelstage erhöhen.

Statistisch ist in den nächsten 5 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Doji“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 49%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 2% zu rechnen.

Der erste charttechnische Haltebereich befindet sich am lokalen Minimum vom 07. August bei 11.568 Punkten (Unterstützung 1). Gestern wurde diese Kursmarke bereits kurzzeitig unterschritten. Die Erhöhung des Verkaufsdrucks blieb allerdings zunächst noch aus, weswegen das Verlaufstief erneut als Support-Niveau erachtet werden sollte. Erst wenn es auf Tagesschlusskursbasis unterschritten wird, könnte die Abwärtswelle neuen Schwung in Richtung 11.302 Punkte (Unterstützung 2) entfalten. Dieses Kurslevel konnte das Börsenbarometer am 26. März auffangen und zugleich einen neuen Aufwärtsschub auslösen. Dementsprechend wäre ein Unterschreiten der Kursmarke auf Schlusskursbasis stark bearisch zu bewerten. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO SHORT 13.333,27 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF4FUU)* mit einem Basispreis von 13.333,27 Punkten. Der Hebel liegt am 14.08.2019 um 07:15 Uhr bei 7,59. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über 12.042 Punkte steigt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

*Produktauswahl nach Vorgabe der DZ BANK: Die Turbos sind beide Open End Produkte und der Hebel beträgt jeweils rund 8.

Risikohinweise

Wenn der Rückzahlungsbetrag der zuvor genannten Produkte niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis, erleidet ein Anleger einen Verlust. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK (Emittent) ihre Verpflichtungen aus dem jeweiligen Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Wenn Sie regelmäßig Informationen von der DZ BANK erhalten möchten, so können Sie sich kostenlos zu den verschiedenen Veröffentlichungen rund um Trading und Geldanlage anmelden:

Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Die vollständigen Angaben zu den oben genannten Produkten, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem jeweils maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Die gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellten Basisprospekte sowie etwaige Nachträge und die jeweils zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-derivate.de/DDX2QH bzw. www.dzbank-derivate.de/DF4FUU (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Die von der DZ BANK jeweils erstellten Basisinformationsblätter ist in der jeweils aktuellen Fassung ebenfalls auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de/DDX2QH bzw. www.dzbank-derivate.de/DF4FUU (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Bitte beachten Sie, dass die Wertentwicklung hier nur beispielhaft und verkürzt dargestellt ist. Der Chart zeigt die Wertentwicklung der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Quelle: www.dzbank-derivate.de

Täglich vor Börsenöffnung geben die technischen Analysten von TraderFox eine Einschätzung zum DAX – sowohl als PDF als auch als Video: www.dzbank-derivate.de/daxanalyse

Hinweis:

Aussagen zu früheren Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen von Finanzinstrumenten oder Finanzindizes stellen keinen verlässlichen Indikator für künftige Wertentwicklungen dar. Eine Gewähr für den zukünftigen Kurs, Wert oder Ertrag eines in diesem Dokument genannten Finanzinstrumentes oder Finanzindex kann daher nicht übernommen werden.

Die Erfolgswahrscheinlichkeiten für das Signal „Doji“ beruhen auf einer historischen Auswertung des Signals auf den LS-DAX im Zeitraum vom 02.01.2000 bis zum 13.08.2019. Dabei wurden die folgenden Voreinstellungen und Filter vorgenommen:

– Performance <-4,00% Perioden: 25

– Performance >0,20% Perioden: 2

» Glossar

Abwärtstrend

Ein Abwärtstrend ist eine Situation, bei der der Tiefpunkt jeder aufeinanderfolgenden Kursrallye tiefer liegt, als derjenige der vorangegangenen Rallye und jeder Hochpunkt ebenfalls tiefer als der vorangegangene Hochpunkt liegt. Anders formuliert: Ein Abwärtstrend ist ein Muster mit fallenden Gipfeln und Tälern.

Bollinger Bänder

Die Bollinger Bänder sind ein relatives Bezugssystem, das Aufschluss darüber geben soll, ob ein Markt stark überkauft oder überverkauft ist. Das System wurde von John Bollinger in den 1970er Jahren entwickelt. Die Bollinger Bänder werden mit Hilfe eines 20-Tage Gleitenden Durchschnitts (GD) in das Chartbild eines Marktes eingezeichnet. Das untere Bollinger Band wird 2 Standardabweichungen unter dem 20er GD aufgetragen. Das obere Bollinger Band wird entsprechend 2 Standardabweichungen über dem 20er GD eingezeichnet. Wenn man eine Normalverteilung der Preisentwicklung unterstellt, befinden sich etwa 95% aller Marktpreise innerhalb der Bollinger Bänder. Wenn ein Markt stark fällt und sich deutlich unterhalb der Bollinger Bänder befindet, kann man von einer überverkauften Situation sprechen. Wenn ein Markt stark steigt und deutlich oberhalb des oberen Bollinger Bandes notiert, kann man von einer überkauften Situation sprechen.

Divergenz

Eine Situation, in der sich zwei Indikatoren nicht gegenseitig bestätigen. Bei der Oszillator-Analyse ist dies zum Beispiel der Fall, wenn die Kurse steigen, während ein Oszillator bereits anfängt zu fallen. Divergenzen warnen üblicherweise vor einem Trendwechsel. Das Gegenteil von Abweichung ist Bestätigung.

Doji

Ein Doji ist eine Kerze oder ein Kursstab (Bar), bei dem Eröffnung- und Schlusskurs auf dem gleichen Kursniveau liegen. Der Doji signalisiert in erster Linie Unentschlossenheit oder eine Pause in der Kursbewegung. Der Doji entsteht in der Regel in Konsolidierungen oder Seitwärtsbewegungen, aber auch am Ende von Kursbewegungen

Doppeltop

Diese Kursformation weist zwei ausgeprägte Gipfel auf. Die Trendumkehr ist abgeschlossen, wenn das mittlere Tal nach unten durchbrochen wird. Der doppelte Boden ist ein Spiegelbild des Doppeltops.

Fibonacci-Retracement

Leonardo Fibonacci war ein italienischer Mathematiker, der Zusammenhänge zwischen Zahlen festgestellt hat. Jede Fibonacci-Zahl ermittelt sich aus der Summe der beiden vorangegangenen Fibonacci-Zahlen. Den Beginn bildet die 0, womit sich folgende Zahlenreihe ergibt: 0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144… Wird nun das Verhältnis sämtlicher Fibonacci-Zahlen zueinander betrachtet, dann ergibt sich ein wiederholendes Muster.

Die Division einer Zahl durch die nachfolgende Zahl ergibt mit steigenden Werten ein Ergebnis nahe 0,618.

Die Division einer Zahl dieser Reihe durch die ihr vorangehende Zahl ergibt einen Wert nahe 1,618.

Die Division einer Zahl der Reihe durch die um zwei Stellen nachfolgende Zahl ergibt einen Wert nahe 0,382.

Die beiden Verhältniszahlen von einer Zahl zur nächst höheren (0,618) und der Zahl zur jeweils niedrigeren (1,618) sind auch als „Goldenes Verhältnis“ oder „Goldene Mitte“ bekannt und finden sich nicht nur in der Mathematik, sondern auch in der Musik, in der Kunst, der Architektur und der Biologie wieder.

Je höher die Zahlen, desto näher liegt das Ergebnis an diesem Verhältnis. Aus den Verhältnissen dieser Zahlen zueinander ergeben sich die Prozentwerte 38%, 50% und 62%. Trader nutzen diese Werte, um Zielmarken einer Kurskorrektur zu bestimmen. Es gibt statistisch keinen Nachweis für den Erfolg dieser Retracements.

Gap

Kurslücken sind Leerräume, die auf einem Balkenchart auf Kursniveaus auftreten, an denen kein Handel stattgefunden hat. Zu einer Aufwärtslücke kommt es, wenn der tiefste Kurs eines Handelstages höher ist, als der höchste Kurs des vorangegangenen Tages. Eine Aufwärtslücke (Gap Up) ist üblicherweise ein Zeichen von Marktstärke, während eine Abwärtslücke (Gap Down) ein Zeichen von Marktschwäche darstellt. Die drei wichtigsten Arten von Kurslücken sind Ausbruchslücke, Fortsetzungslücke und Erschöpfungslücke.

Gap Down

Ein Gap Down ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die abwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.

Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Angebotsüberhang.

Gap Up

Ein Gap Up ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die aufwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.

Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Nachfrageüberhang.

GD 200

GD 200 steht für Gleitender Durchschnitt über die vergangenen 200 Börsentage. Die 200-Tage-Linie gehört zu den einfachsten und bekanntesten Hilfsmitteln der Chartanalyse. Sie wird ermittelt, indem für jeden Tag das arithmetische Mittel der Schlusskurse der vergangenen 200 Handelstage berechnet wird und anschließend die einzelnen Durchschnittskurse miteinander verbunden werden.

Der GD 200 wird als trendfolgender Indikator genutzt. Wird die 200-Tage-Linie eines Titels von oben nach unten gerissen, so sprechen Charttechniker von einem Verkaufssignal. Im umgekehrten Fall fungiert er als Kaufsignal.

Long-Szenario

Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursanstieg.

Oszillator

Indikator, der bestimmt, ob sich ein Markt in einer überkauften oder überverkauften Situation befindet. Der Markt ist überkauft, wenn der Oszillator einen oberen Extremwert erreicht. Der Markt ist überverkauft, wenn der Oszillator einen unteren Extremwert erreicht.

Schulter-Kopf-Schulter-Formation

Die bekannteste der Umkehrformationen. An einem Markthöhepunkt werden drei ausgeprägte Gipfel gebildet, wobei der mittlere Gipfel (oder Kopf) etwas höher ist, als die beiden anderen Gipfel (Schultern). Wenn die Trendlinie (Nackenlinie), die die beiden dazwischen liegenden Täler verbindet, gebrochen wird, ist die Formation komplett. Eine Bodenformation ist das Spiegelbild der Topformation, sie wird umgekehrte oder inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation genannt.

Shooting Star

Der Shooting Star ist durch einen kleinen Körper am unteren Ende der Kursspanne gekennzeichnet und weist einen langen oberen Schatten auf. Die Einfärbung des Körpers ist nebensächlich. Das Kursmuster gibt einen ersten Warnhinweis, dass die Aufwärtsdynamik an Kraft verliert und dass eine Rallye während des Handels abverkauft wurde. Der Kerzenkörper des idealen Shooting Star befindet sich oberhalb des vorhergehenden Handelstages und hat mit einer Kurslücke eröffnet.

Short-Szenario

Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursrückgang.

Slow Stochastik

Die Stochastik ist ein mathematisches Verfahren zur Berechnung von Wahrscheinlichkeiten bei Zufallsverfahren. Mit dem Indikator der Slow Stochastik wird nach Umkehrpunkten im Markt gesucht. Charttechnische Relevanz erlangt der Indikator bei der Feststellung von Umkehrpunkten in Zeiten von Seitwärtsbewegungen und sich entwickelnden leichten Trends. Der Indikator sollte in Verbindung mit weiteren Indikatoren oder charttechnischen Mustern verwendet werden.

Der Indikator besteht aus zwei Linien, einer schnelleren grünen Linie, genannt (%K) und einer langsameren roten Linie (%D). Signale entstehen, wenn die beiden Linien einen Schnittpunkt aufweisen und/oder durch das Niveau auf der Skala. Die beiden Linien können Werte zwischen 0-100 annehmen. Theoriegemäß weisen Werte über 70-80 darauf hin, dass sich der Markt derzeit in einem überkauften Zustand befindet. Werte unterhalb von 20-30 weisen hingegen auf einen überverkauften Zustand hin.

Ein Kaufsignal entsteht, wenn die Linie %K die Linie %D von unten nach oben schneidet. Ein Verkaufssignal wird generiert, wenn die Linie %K die Linie %D von oben nach unten schneidet.

Wenn die %K-Linie die %D-Linie im Bereich von 20-30 oder niedriger von unten nach oben durchbricht, dann kommt es zum Kaufsignal. Analog dazu das Verkaufssignal. Wenn die %K-Linie im Bereich von 70-80 oder höher notiert und die %D Linie nach unten durchbricht, wird ein Verkaufssignal generiert.

Überkauft

Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen oberen Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gestiegen und anfällig für einen Kurseinbruch ist.

Überverkauft

Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen unteren Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gefallen und reif für eine Erholung ist.

Unterstützung

Ein Kurs oder Kursbereich unterhalb des aktuellen Kurses, wo die Kaufkraft groß genug ist, um einen Kursrückgang aufzuhalten. Ein früheres Reaktionstief bildet üblicherweise eine Unterstützungslinie

Widerstand

Das Gegenteil von Unterstützung. Widerstand entsteht auf dem Niveau eines früheren Kurshochs, wirkt als Barriere oberhalb des Marktkurses und kann einen Kursanstieg stoppen. (Siehe Unterstützung.)

Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals (Totalverlust) ist möglich. Sie sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der DZ BANK ausgesetzt (Emittentenrisiko).

Die Informationen richten sich ausschließlich an Personen, die ihren Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland haben.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr DZ BANK Sales Team

Kontakt
DZ BANK AG
+49(0)69-7447-7035
wertpapiere@dzbank.de
www.dzbank-derivate.de

Rechtliche Hinweise:
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DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main,
Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main
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E-Mail: mail@dzbank.de
Vertreten durch den Vorstand: Uwe Fröhlich (Co-Vorstandsvorsitzender), Dr. Cornelius Riese (Co-Vorstandsvorsitzender), Uwe Berghaus, Dr. Christian Brauckmann, Ulrike Brouzi, Wolfgang Köhler, Michael Speth, Thomas Ullrich
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Amtsgericht Frankfurt am Main, Handelsregister HRB 45651
Aufsicht: Die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt
am Main wird durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
und die Europäische Zentralbank (EZB) beaufsichtigt.
Umsatzsteuer Ident. Nr.: DE114103491
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GmbH und der zusätzlich freiwilligen Sicherungseinrichtung des Bundesverband
der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. angeschlossen:
www.bvr-institutssicherung.de
www.bvr.de/SE
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