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INHALT

Abbau der überverkauften Situation

Präferiertes Szenario: Turnaround nach historischem Ausverkauf

Gegenszenario: Kurserholung legt Basis für dritte Abwärtswelle

Widerstände und Unterstützungen
Widerstand 1: 9.932 Punkte
Widerstand 2: 10.395 Punkte
Unterstützung 1: 9.213 Punkte
Unterstützung 2: 8.694 Punkte

DZ BANK Produkte
ENDLOS TURBO LONG 7.426,56 OPEN END: BASISWERT DAX (WKN: DFB685)

ENDLOS TURBO SHORT 10.620,88 OPEN END: BASISWERT DAX (WKN: DFB1B0)

Glossar

Rechtliche Hinweise

Impressum

Fertiggestellt
16.03.2020

Analyst
Marvin Herzberger


Gap Down
Signaldatum: 12.03.2020 - Für dieses Signal und die entsprechende Markterwartung können folgende Produkte interessant sein*:
82% Wahrscheinlichkeit für eine 3% Rally in den nächsten 2 Handelstagen » ENDLOS TURBO LONG 7.426,56
OPEN END, Hebel etwa bei 4,30
DFB685
24% Wahrscheinlichkeit für einen 3% Kursrückgang in den nächsten 2 Handelstagen » ENDLOS TURBO SHORT 10.620,88
OPEN END, Hebel etwa bei 9,20
DFB1B0

DAX-Analyse für Montag, den 16. März 2020

DZ BANK – Gap Down weckt neues Kaufinteresse

» Abbau der überverkauften Situation

Die Coronavirus-Pandemie hat den DAX in der letzten Woche um rund -20% in die Tiefe gezogen. Lediglich in der Finanzkrise im Herbst 2008 wurde ein historisch größerer Wochenverlust verzeichnet. Neben dem exponentiellen Anstieg der gemeldeten Krankheitsfälle in Italien und Spanien stand vor allem das Einreiseverbot für Europäer in die USA im medialen Interesse. Im Laufe der Woche folgten immer mehr Nationen dem Beispiel. So wurden Grenzkontrollen, Einreisebeschränkungen und Ausnahmezustände verhängt. Staaten und Notenbanken haben derweil versucht, die Märkte zu beruhigen. So gab die Bundesregierung bekannt, umfangreiche Hilfsmaßnahmen für deutsche Unternehmen durchzuführen. Konkret seien Steuerstundungen und unbegrenzte Hilfskredite über die KfW geplant. Am Freitagabend hat der US-Präsident dann noch den nationalen Notstand ausgerufen, wodurch die USA künftig Hilfsmaßnahmen im Umfang von mehreren Milliarden US-Dollar durchführen darf. Kurzfristig dürften diese Impulse den DAX stützen. Eine untergeordnete Erholungsbewegung bis Freitag, dem großen Verfallstag an den Terminbörsen, wäre durchaus vorstellbar. Die erste charttechnische Barriere liegt am Hoch vom Donnerstag bei 9.932 Punkten (Widerstand 1). Bereits am Freitag konnte der DAX bis in diese Kursregion vordringen, bevor er bis zum Handelsende nach unten drehte. Ein zweiter Breakout-Versuch könnte einen Befreiungsschlag und Anschlusskäufe bis zum Gap Closing bei 10.395 Punkten (Widerstand 2) auslösen. Mit der Berührung dieses Kursniveaus würde die Kurslücke der vergangenen Woche geschlossen werden. Eine Bestätigung für dieses Szenario wird durch ein Kaufsignal der Slow Stochastik im überverkauften Bereich generiert. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursrückgang von -3,9% getaxt. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig unter die Kursmarke von 8.694 Punkte (Unterstützung 2) fällt.

» Präferiertes Szenario: Turnaround nach historischem Ausverkauf

In den letzten drei Wochen hat der deutsche Leitindex eine dynamische Abwärtsbewegung vollzogen. Dabei hangelte sich die Kursentwicklung stetig am sich ausweitenden Bollinger Band entlang auf niedrigere Tiefstkurse. Der Abstand vom Allzeithoch beträgt dadurch derzeit rund -30%. Der 12. März wird mit einem Tagesverlust von -12,2% zudem als der historisch zweitschwächste Tag in der bisherigen Geschichte des Börsenbarometers eingehen. Historisch gesehen zeigte sich oftmals allerdings auch, dass unmittelbar nach den schwächsten Tagen die prozentual stärksten Tage folgten. So geschah es unter anderem im Mai 1962, im Oktober 1987 oder auch im Oktober 2008. Auch in dieser Woche könnten wir eine zumindest temporär starke Kurserholung verzeichnen. Dieses Szenario wird neben der Kursstabilisierung vom Freitag am unteren Bollinger Band durch das Kaufsignal der Slow Stochastik bestätigt.

Statistisch ist in den nächsten 2 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Down“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 82%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 3% zu rechnen.

Die stärkere Handelseröffnung legt heute die Basis für Anschlusskäufe bis in die Kursregion des Hochs vom Donnerstag. Es wurde bei 9.932 Punkten (Widerstand 1) markiert. Im ersten Anlauf löste die Kursregion am Freitag noch eine Distribution aus. Ein zweiter Angriff könnte heute allerdings den Befreiungsschlag der Bullen einleiten. Sobald die Kursregion nachhaltig durchbrochen wurde, dürfte die Erholungsbewegung ein Gap Closing bei 10.395 Punkten (Widerstand 2) anvisieren. Das dort liegende Tief vom 11. März wird eine wichtige Kursregion für die mittelfristige Bewegungsrichtung des Börsenbarometers darstellen. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO LONG 7.426,56 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DFB685)* mit einem Basispreis von 7.426,56 Punkten. Der Hebel liegt am 16.03.2020 um 07:15 Uhr bei 4,30. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX die Unterstützung bei 8.694 Punkten nachhaltig unterschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

» Gegenszenario: Kurserholung legt Basis für dritte Abwärtswelle

Vor rund einem Monat markierte der DAX noch ein neues Allzeithoch. Innerhalb weniger Wochen wendete sich dann allerdings schlagartig das Blatt und ein Abwärtstrend wurde etabliert. Die erste Abwärtswelle führte die Kursentwicklung bis zum 02. März auf temporär 11.625 Punkte zurück. Es setzte eine wenige Tage andauernde Kursstabilisierung ein, welche in einer zweiten Abwärtswelle mündete. Diese Korrekturbewegung verzeichnete innerhalb weniger Tage zwei dynamische Gap Downs, welche eine markante Trendbeschleunigung auslösten. Die Wucht der fallenden Kursnotierungen war so groß, dass der DAX bis zum Handelsende am Freitag unter dem Bollinger Band auf einem Mehrjahrestief notierte. Eine solche überverkaufte Situation wird selten über längere Zeiträume verteidigt. Es könnte dementsprechend zu einer kurzfristigen Erholungsbewegung kommen, welche wiederum die Basis für die dritte Abwärtswelle in den kommenden Wochen legen könnte. Die Bären dürften sich bei Kursanstiegen deshalb bereits auf die Lauer für die nächste Bewegung in Richtung des Abwärtstrends legen.

Statistisch ist in den nächsten 2 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Down“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 24%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 3% zu rechnen.

Das erste Support-Level für fallende Kursnotierungen liegt am Tief vom 27. Juni 2016 bei 9.213 Punkten (Unterstützung 1). Am Donnerstag und Freitag ist die Kursentwicklung bereits temporär unter diese Kursregion gefallen, hat sich aber noch nicht markant von ihr nach unten lösen können. Erst wenn dieses Szenario eintritt, dürften Folgeverluste bis zum markanten Verlaufstief vom 11. Februar 2016 bei 8.694 Punkte (Unterstützung 2) einsetzen. Wenn dieses Kursniveau unterschritten wird, fällt der DAX auf Kursniveaus vom Oktober 2014 zurück. Dies entspräche neuen 5-Jahrestiefs. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO SHORT 10.620,88 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DFB1B0)* mit einem Basispreis von 10.620,88 Punkten. Der Hebel liegt am 16.03.2020 um 07:15 Uhr bei 9,20. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über die Barriere bei 9.932 Punkten steigt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

Hinweis: Dies ist ein Werbebeitrag!

*Produktauswahl nach Vorgabe der DZ BANK: Die Turbos sind beide Open End Produkte und der Hebel beträgt jeweils rund 8.

Risikohinweise

Wenn der Rückzahlungsbetrag der zuvor genannten Produkte niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis, erleidet ein Anleger einen Verlust. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK (Emittent) ihre Verpflichtungen aus dem jeweiligen Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Wenn Sie regelmäßig Informationen von der DZ BANK erhalten möchten, so können Sie sich kostenlos zu den verschiedenen Veröffentlichungen rund um Trading und Geldanlage anmelden:

Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Die vollständigen Angaben zu den oben genannten Produkten, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem jeweils maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Die gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellten Basisprospekte sowie etwaige Nachträge und die jeweils zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-derivate.de/DFB685 bzw. www.dzbank-derivate.de/DFB1B0 (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Die von der DZ BANK jeweils erstellten Basisinformationsblätter ist in der jeweils aktuellen Fassung ebenfalls auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de/DFB685 bzw. www.dzbank-derivate.de/DFB1B0 (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Bitte beachten Sie, dass die Wertentwicklung hier nur beispielhaft und verkürzt dargestellt ist. Der Chart zeigt die Wertentwicklung der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Quelle: www.dzbank-derivate.de

Täglich vor Börsenöffnung geben die technischen Analysten von TraderFox eine Einschätzung zum DAX – sowohl als PDF als auch als Video: www.dzbank-derivate.de

Hinweis:

Aussagen zu früheren Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen von Finanzinstrumenten oder Finanzindizes stellen keinen verlässlichen Indikator für künftige Wertentwicklungen dar. Eine Gewähr für den zukünftigen Kurs, Wert oder Ertrag eines in diesem Dokument genannten Finanzinstrumentes oder Finanzindex kann daher nicht übernommen werden.

Die Erfolgswahrscheinlichkeiten für das Signal „Gap Down“ beruhen auf einer historischen Auswertung des Signals auf den LS-DAX im Zeitraum vom 02.01.2000 bis zum 13.03.2020. Dabei wurden die folgenden Voreinstellungen und Filter vorgenommen:

– Chartsignal: Gap Down. Veränderung: 0,005

» Glossar

Abwärtstrend

Ein Abwärtstrend ist eine Situation, bei der der Tiefpunkt jeder aufeinanderfolgenden Kursrallye tiefer liegt, als derjenige der vorangegangenen Rallye und jeder Hochpunkt ebenfalls tiefer als der vorangegangene Hochpunkt liegt. Anders formuliert: Ein Abwärtstrend ist ein Muster mit fallenden Gipfeln und Tälern.

Bollinger Bänder

Die Bollinger Bänder sind ein relatives Bezugssystem, das Aufschluss darüber geben soll, ob ein Markt stark überkauft oder überverkauft ist. Das System wurde von John Bollinger in den 1970er Jahren entwickelt. Die Bollinger Bänder werden mit Hilfe eines 20-Tage Gleitenden Durchschnitts (GD) in das Chartbild eines Marktes eingezeichnet. Das untere Bollinger Band wird 2 Standardabweichungen unter dem 20er GD aufgetragen. Das obere Bollinger Band wird entsprechend 2 Standardabweichungen über dem 20er GD eingezeichnet. Wenn man eine Normalverteilung der Preisentwicklung unterstellt, befinden sich etwa 95% aller Marktpreise innerhalb der Bollinger Bänder. Wenn ein Markt stark fällt und sich deutlich unterhalb der Bollinger Bänder befindet, kann man von einer überverkauften Situation sprechen. Wenn ein Markt stark steigt und deutlich oberhalb des oberen Bollinger Bandes notiert, kann man von einer überkauften Situation sprechen.

Divergenz

Eine Situation, in der sich zwei Indikatoren nicht gegenseitig bestätigen. Bei der Oszillator-Analyse ist dies zum Beispiel der Fall, wenn die Kurse steigen, während ein Oszillator bereits anfängt zu fallen. Divergenzen warnen üblicherweise vor einem Trendwechsel. Das Gegenteil von Abweichung ist Bestätigung.

Doji

Ein Doji ist eine Kerze oder ein Kursstab (Bar), bei dem Eröffnung- und Schlusskurs auf dem gleichen Kursniveau liegen. Der Doji signalisiert in erster Linie Unentschlossenheit oder eine Pause in der Kursbewegung. Der Doji entsteht in der Regel in Konsolidierungen oder Seitwärtsbewegungen, aber auch am Ende von Kursbewegungen

Doppeltop

Diese Kursformation weist zwei ausgeprägte Gipfel auf. Die Trendumkehr ist abgeschlossen, wenn das mittlere Tal nach unten durchbrochen wird. Der doppelte Boden ist ein Spiegelbild des Doppeltops.

Fibonacci-Retracement

Leonardo Fibonacci war ein italienischer Mathematiker, der Zusammenhänge zwischen Zahlen festgestellt hat. Jede Fibonacci-Zahl ermittelt sich aus der Summe der beiden vorangegangenen Fibonacci-Zahlen. Den Beginn bildet die 0, womit sich folgende Zahlenreihe ergibt: 0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144… Wird nun das Verhältnis sämtlicher Fibonacci-Zahlen zueinander betrachtet, dann ergibt sich ein wiederholendes Muster.

Die Division einer Zahl durch die nachfolgende Zahl ergibt mit steigenden Werten ein Ergebnis nahe 0,618.

Die Division einer Zahl dieser Reihe durch die ihr vorangehende Zahl ergibt einen Wert nahe 1,618.

Die Division einer Zahl der Reihe durch die um zwei Stellen nachfolgende Zahl ergibt einen Wert nahe 0,382.

Die beiden Verhältniszahlen von einer Zahl zur nächst höheren (0,618) und der Zahl zur jeweils niedrigeren (1,618) sind auch als „Goldenes Verhältnis“ oder „Goldene Mitte“ bekannt und finden sich nicht nur in der Mathematik, sondern auch in der Musik, in der Kunst, der Architektur und der Biologie wieder.

Je höher die Zahlen, desto näher liegt das Ergebnis an diesem Verhältnis. Aus den Verhältnissen dieser Zahlen zueinander ergeben sich die Prozentwerte 38%, 50% und 62%. Trader nutzen diese Werte, um Zielmarken einer Kurskorrektur zu bestimmen. Es gibt statistisch keinen Nachweis für den Erfolg dieser Retracements.

Gap

Kurslücken sind Leerräume, die auf einem Balkenchart auf Kursniveaus auftreten, an denen kein Handel stattgefunden hat. Zu einer Aufwärtslücke kommt es, wenn der tiefste Kurs eines Handelstages höher ist, als der höchste Kurs des vorangegangenen Tages. Eine Aufwärtslücke (Gap Up) ist üblicherweise ein Zeichen von Marktstärke, während eine Abwärtslücke (Gap Down) ein Zeichen von Marktschwäche darstellt. Die drei wichtigsten Arten von Kurslücken sind Ausbruchslücke, Fortsetzungslücke und Erschöpfungslücke.

Gap Down

Ein Gap Down ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die abwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.

Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Angebotsüberhang.

Gap Up

Ein Gap Up ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die aufwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.

Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Nachfrageüberhang.

GD 200

GD 200 steht für Gleitender Durchschnitt über die vergangenen 200 Börsentage. Die 200-Tage-Linie gehört zu den einfachsten und bekanntesten Hilfsmitteln der Chartanalyse. Sie wird ermittelt, indem für jeden Tag das arithmetische Mittel der Schlusskurse der vergangenen 200 Handelstage berechnet wird und anschließend die einzelnen Durchschnittskurse miteinander verbunden werden.

Der GD 200 wird als trendfolgender Indikator genutzt. Wird die 200-Tage-Linie eines Titels von oben nach unten gerissen, so sprechen Charttechniker von einem Verkaufssignal. Im umgekehrten Fall fungiert er als Kaufsignal.

Long-Szenario

Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursanstieg.

Oszillator

Indikator, der bestimmt, ob sich ein Markt in einer überkauften oder überverkauften Situation befindet. Der Markt ist überkauft, wenn der Oszillator einen oberen Extremwert erreicht. Der Markt ist überverkauft, wenn der Oszillator einen unteren Extremwert erreicht.

Schulter-Kopf-Schulter-Formation

Die bekannteste der Umkehrformationen. An einem Markthöhepunkt werden drei ausgeprägte Gipfel gebildet, wobei der mittlere Gipfel (oder Kopf) etwas höher ist, als die beiden anderen Gipfel (Schultern). Wenn die Trendlinie (Nackenlinie), die die beiden dazwischen liegenden Täler verbindet, gebrochen wird, ist die Formation komplett. Eine Bodenformation ist das Spiegelbild der Topformation, sie wird umgekehrte oder inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation genannt.

Shooting Star

Der Shooting Star ist durch einen kleinen Körper am unteren Ende der Kursspanne gekennzeichnet und weist einen langen oberen Schatten auf. Die Einfärbung des Körpers ist nebensächlich. Das Kursmuster gibt einen ersten Warnhinweis, dass die Aufwärtsdynamik an Kraft verliert und dass eine Rallye während des Handels abverkauft wurde. Der Kerzenkörper des idealen Shooting Star befindet sich oberhalb des vorhergehenden Handelstages und hat mit einer Kurslücke eröffnet.

Short-Szenario

Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursrückgang.

Slow Stochastik

Die Stochastik ist ein mathematisches Verfahren zur Berechnung von Wahrscheinlichkeiten bei Zufallsverfahren. Mit dem Indikator der Slow Stochastik wird nach Umkehrpunkten im Markt gesucht. Charttechnische Relevanz erlangt der Indikator bei der Feststellung von Umkehrpunkten in Zeiten von Seitwärtsbewegungen und sich entwickelnden leichten Trends. Der Indikator sollte in Verbindung mit weiteren Indikatoren oder charttechnischen Mustern verwendet werden.

Der Indikator besteht aus zwei Linien, einer schnelleren grünen Linie, genannt (%K) und einer langsameren roten Linie (%D). Signale entstehen, wenn die beiden Linien einen Schnittpunkt aufweisen und/oder durch das Niveau auf der Skala. Die beiden Linien können Werte zwischen 0-100 annehmen. Theoriegemäß weisen Werte über 70-80 darauf hin, dass sich der Markt derzeit in einem überkauften Zustand befindet. Werte unterhalb von 20-30 weisen hingegen auf einen überverkauften Zustand hin.

Ein Kaufsignal entsteht, wenn die Linie %K die Linie %D von unten nach oben schneidet. Ein Verkaufssignal wird generiert, wenn die Linie %K die Linie %D von oben nach unten schneidet.

Wenn die %K-Linie die %D-Linie im Bereich von 20-30 oder niedriger von unten nach oben durchbricht, dann kommt es zum Kaufsignal. Analog dazu das Verkaufssignal. Wenn die %K-Linie im Bereich von 70-80 oder höher notiert und die %D Linie nach unten durchbricht, wird ein Verkaufssignal generiert.

Überkauft

Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen oberen Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gestiegen und anfällig für einen Kurseinbruch ist.

Überverkauft

Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen unteren Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gefallen und reif für eine Erholung ist.

Unterstützung

Ein Kurs oder Kursbereich unterhalb des aktuellen Kurses, wo die Kaufkraft groß genug ist, um einen Kursrückgang aufzuhalten. Ein früheres Reaktionstief bildet üblicherweise eine Unterstützungslinie

Widerstand

Das Gegenteil von Unterstützung. Widerstand entsteht auf dem Niveau eines früheren Kurshochs, wirkt als Barriere oberhalb des Marktkurses und kann einen Kursanstieg stoppen. (Siehe Unterstützung.)

Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals (Totalverlust) ist möglich. Sie sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der DZ BANK ausgesetzt (Emittentenrisiko).

Die Informationen richten sich ausschließlich an Personen, die ihren Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland haben.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr DZ BANK Sales Team

Kontakt
DZ BANK AG
+49(0)69-7447-7035
wertpapiere@dzbank.de
www.dzbank-derivate.de

Rechtliche Hinweise:
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Impressum

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DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main,
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E-Mail: mail@dzbank.de
Vertreten durch den Vorstand: Uwe Fröhlich (Co-Vorstandsvorsitzender), Dr. Cornelius Riese (Co-Vorstandsvorsitzender), Uwe Berghaus, Dr. Christian Brauckmann, Ulrike Brouzi, Wolfgang Köhler, Michael Speth, Thomas Ullrich
Aufsichtsratsvorsitzender: Henning Deneke-Jöhrens
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Amtsgericht Frankfurt am Main, Handelsregister HRB 45651
Aufsicht: Die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt
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und die Europäische Zentralbank (EZB) beaufsichtigt.
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GmbH und der zusätzlich freiwilligen Sicherungseinrichtung des Bundesverband
der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. angeschlossen:
www.bvr-institutssicherung.de
www.bvr.de/SE
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