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DZ BANK – Brent startet dynamische Erholungsbewegung!

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Nachdem die Ölpreisnotierungen in den vergangenen Wochen ihre scharfe Korrekturbewegung nahtlos fortgesetzt hatten, scheint sich nun eine scharfe Kehrtwende anzudeuten: Nachdem Saudi-Arabien und Russland ihren ruinösen Ölpreiskrieg zumindest vorläufig beendet haben, könnten die erst kürzlich geplatzten Verhandlungen zwischen der OPEC und wichtigen Förderländern außerhalb des Preiskartells wiederaufgenommen werden. Dies sorgte an den Terminmärkten für Optimismus, dass sich die Konfliktparteien nun doch noch auf eine gemeinsame Vereinbarung zur Stützung der Ölpreise einigen werden. Unser zuletzt skizziertes Szenario, wonach die Ölpreisnotierungen nun eine dynamische Erholungsbewegung starten, bleibt daher weiter intakt.

Pause im Preiskrieg zwischen Saudi-Arabien und Russland sorgt für Stabilisierung

Nachdem die Ölpreisnotierungen Ende März auf ein 17-Jahres-Tief gefallen waren, konnten sich die Notierungen Anfang April zuletzt wieder etwas stabilisieren. Zuvor hatte Russland signalisiert, dass man die Ölförderung wieder auf ein normales Maß reduzieren werde, und damit ein vorläufiges Ende des ruinösen Ölpreiskriegs mit Saudi-Arabien eingeleitet. Diese vorläufige Atempause wurde maßgeblich durch das Eingreifen von US-Präsident Trump ermöglicht, der Ende vergangener Woche im Rahmen eines Treffens mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin Maßnahmen zur Stabilisierung der zuletzt deutlich unter Druck geratenen Ölpreisnotierungen erörtert hatte. Da die US-Fracking-Industrie angesichts der jüngsten Talfahrt bei Brent ebenfalls massiv unter Druck steht, verwundert die Einmischung des US-Präsidenten in den Konflikt zwischen der OPEC und den Interessensvertretern außerhalb des Ölpreiskartells kaum, so die Einschätzung vieler Marktteilnehmer.

Neue Verhandlungen in Sicht, China auf der Käuferseite

Ob sich die Hoffnungen von US-Präsident Trump bestätigen, der nach dem Treffen mit Putin von einer zeitnahen Einigung zwischen Russland und dem De-facto-OPEC-Leader Saudi-Arabien ausgeht, bleibt ungewiss. Zwar leiden beide Staaten massiv unter den wirtschaftlichen Folgen des Ölpreisverfalls. Jedoch wollen weder Russland noch Saudi-Arabien die Verantwortung für das Scheitern des OPEC+-Gipfels und die anschließende massive Ausweitung der Ölproduktion auf sich nehmen. Daher wurde eine für Anfang dieser Woche angesetzte neue Verhandlungsrunde zwischen der OPEC und Russland nach hinten verschoben, um im Vorfeld Möglichkeiten für eine von US-Seite favorisierte Kürzung der Fördermenge von 10 Millionen Barrel pro Tag auszuloten. Die Zeit drängt, zumal Marktbeobachter angesichts der Quarantänemaßnahmen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie für April von einem Rückgang der weltweiten Ölnachfrage von knapp 30% ausgehen. Dennoch mehren sich unserer Einschätzung nach die Anzeichen, die auf eine langsame Stabilisierung der Ölpreise hindeuten. So nutzte China zuletzt den durch den Preiskrieg zwischen Saudi-Arabien und Russland verursachten Ölpreisrutsch laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg für massive Käufe und will seine strategischen Ölreserven wohl weiter auffüllen.

Trading-Taktik

Brent setzte den seit Jahresbeginn bestehenden Abwärtstrend bis Ende März fort. Nachdem Anfang April die Marke von 25 USD zurückerobert werden konnte, startete eine dynamische Erholungsbewegung, im Zuge derer die Marke von 30 USD zuletzt erfolgreich zurückerobert werden konnte. Übergeordnet stehen die Zeichen damit unserer Einschätzung nach auf einer Fortsetzung der eingeleiteten Erholungsbewegung. Es bietet sich daher an, Rücksetzer im Bereich der Marke von 31,50 USD zum Positionsaufbau bzw. zur Aufstockung bestehender Positionen zu nutzen. Dabei sollte ein enger Stop-Loss im Bereich der Marke von 26,00 USD gewählt werden.

Produktidee: Endlos-Turbo Long auf Brent

Mit Hebelprodukten können Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswerts partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Kursbewegungen des Basiswerts. Da die Wertentwicklung des Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken bzw. sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln kann, besteht das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in allen Fällen in voller Höhe zurückgezahlt wird. Der Kapitalverlust kann ein erhebliches Ausmaß annehmen, sodass ein Totalverlust entstehen kann.

Auf den Basiswert Brent Crude Oil Contract stehen verschiedene Endlos-Turbos zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Endlos-Turbo Long mit einem Basispreis von 24,51 USD sowie einer Knock-Out-Barriere von 24,51 USD. Der Endlos-Turbo Long auf den Brent Crude Oil Contract hat keine feste Laufzeit, kann aber während der Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-Out-Ereignis eintritt. Ein Knock-Out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis (jeder Kurs des Basiswerts an einem Beobachtungstag, wie er von der maßgeblichen Börse berechnet wird) mindestens einmal auf oder unter der Knock-Out-Barriere liegt. Tritt ein solches Knock-Out-Ereignis ein, verfällt das Produkt ohne weiteres Tätigwerden des Anlegers wertlos, sodass es zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommt.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 08.04.2020
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

Endlos Turbo Long 24,51 open end: Basiswert Brent Crude Future Contract

DFG0HB
// Quelle: DZ BANK: Geld 08.04. 12:11:27, Brief 08.04. 12:11:27
6,87 EUR 6,97 EUR -5,63% Basiswertkurs: 32,11 USD
Geld in EUR Brief in EUR Diff. Vortag in % Quelle: ICE Fut Eur , 12:01:38
Basispreis 24,51 USD Abstand zum Basispreis in % 23,64%
Knock-Out-Barriere 24,51 USD Abstand zum Knock-Out in % 23,64%
Hebel 4,21x Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

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Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals (Totalverlust) ist möglich. Sie sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der DZ BANK ausgesetzt (Emittentenrisiko).

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